Wirtschaft

Dienstag, 17. April 2007

"Die Lohnnebenkosten sind zu hoch"

Dass in Deutschland die Steuern, insbesondere die Unternehmenssteuern, im Vergleich zu anderen Industrieländern eher niedrig sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. "Aber die Lohnnebenkosten" ist dann meist das nächste Scheinargument aus der neoliberalen Ecke. Deutschland liegt bei den Lohnnebenkosten unter EU-Durchschnitt. Spitzenreiter ist übrigens die Vorzeigeökonomie Schweden.

Dienstag, 10. April 2007

Aktientipps zum Weltuntergang

Unsere Welt ist bedrohter denn je und die Börsen - auch immer ein beliebtes Prognoseinstrument - stellen sich darauf ein. Gestiegen sind die Aktien der Umwelttechnologieanbieter. Laut Roland-Berger-Studie könnte die Ökobranche hierzulande schon bald die Automobilhersteller als führenden Industriezweig in Deutschland abgelöst haben. Alles falsch, meint der Chief Investment Officer bei HSBC Trinkaus & Burkhardt. Es ginge nämlich eigentlich gar nicht mehr darum, die Katatstrophe zu verhindern. Er schreibt dazu heute in der Rheinischen Post:

[...] Deshalb bleibe ich bei meiner Skepsis gegenüber Herstellern von Biosprit, Windkraftwerken und Solaranlagen. Geld verdienen kann man an der Börse letztlich nur mit neuen Ideen, mit Überraschungen. Dabei mögen Sie es zynisch nennen oder realitätsnah, wenn man beim Klimawandel eher Geld verdienen will mit der Bewältigung der Folgen als mit dem Versuch, denselben aufzuhalten. Fassen wir die wichtigsten Folgen zusammen: stärkere Wetterextreme, Überschwemmungen, Trockenheit, Stürme, Verschiebung von Klimazonen und Anstieg der Meeresspiegel.

Profitieren werden davon diese Branchen: 1. Bau und Baumaterial, 2. Baumaschinen, 3.Agrarchemie. Der Bau wird Aufträge aus der Umsiedelung ganzer Küstenregionen bekommen, vor allem der Errichtung neuer Infrastruktur. Für andere Küstenabschnitte werden Deiche und Dämme erhöht und verstärkt werden. Im Binnenland muss die Entwässerung verändert werden. Baumaschinen werden wie bisher für Bauprojekte gebraucht. Hinzu wird aber in großem Umfang Spezialgerät für den Katastrophenschutz und die Beseitigung von Katastrophenschäden kommen. Schließlich wird der Bedarf an chemischer Unterstützung für Agrar- und Forstwirtschaft deutlich zunehmen. Vorhandene Pflanzen müssen gekräftigt werden, Ertrag muss gesteigert werden, und neue Sorten müssen angesiedelt werden.

Dienstag, 3. April 2007

Einkommen für alle

Wer allerdings heute noch - wie das durch Nachkriegserfahrungen geprägte Politiker lange taten - empfiehlt, man solle sich an diesen Jahren [es geht um die Wirtschaftwunderjahre bis 1965] ein Beispiel nehmen und "die Ärmel hochkrempeln", der ist entweder grenzenlos einfältig oder er bedient sich billiger Rhetorik. Dabei bedarf es nicht mal eines minimalen volkswirtschaftlichen Verständnisses, um zu erkennen, dass der Boom der Nachkriegsjahre zunächst eine Folge der immensen Zerstörung des Krieges und eines fast völligen Zusammenbruchs der Wirtschaft war. Bei Lichte betrachtet war die Bundesrepublik 1949 ökonomisch bestenfalls ein Schwellenland - also konnte sie, zumal die Arbeitskräfte nach damaligen Maßstäben überaus gut qualifiziert waren, auch die für solche Länder üblichen Wachstums- und Beschäftigungsraten aufweisen. Doch ließe sich die Illusion, eine Wiederholung dieses "Wirtschaftswunders" sei möglich, zunächst sehr zynisch vom Tisch fegen: Ja, das wäre möglich - aber dafür müsste man eben auch noch einmal den gesamtem Kontinent in Schutt und Asche legen.
Dm-Chef Prof. Götz Werner in seinem neuen Buch Einkommen für alle. Werner beschreibt in dem Buch die Machbarkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens für Deutschland. Auch wenn ich bisher erst bis zur 27. von über 200 Seiten vorgerdrungen bin, möchte ich es jetzt schon einmal empfehlen. Nicht zuletzt, weil es das erste Buch ist, in dem ein Artikel dieses Blogs im Literaturverzeichnis aufgeführt ist. ;) Götz Werner hatte mir das Buch pünktlich zum Erscheinungstermin im Buchhandel geschenkt.

Donnerstag, 4. Mai 2006

Die reichsten Verbrecher der Welt

Die fünf wertvollsten Konzerne der Welt
Quelle: SPON

Um es mit Fefes Worten zusammenzufassen: "Von den fünf wertvollsten Unternehmen der Welt... sind drei Ölfirmen und zwei Monopole."

Zu Gazprom braucht man wohl nichts mehr zu sagen. Zu Microsoft auch nicht. Und zum General-Electric-Kartell empfehle ich diesen kurzen Text aus der Zeit.

Donnerstag, 2. Februar 2006

Die Agenten schlagen zurück

In den Sozialwissenschaften gibt es die sog. Principal-Agent-Theorie aus deren Erkenntnissen heraus Aktionäre (die in diesem Fall die Prinzipale) das von ihnen eingesetzte Management (die Agenten) gerne mit Aktienoptionen versorgen. Diese sollen die angenommene asymmetrische Informationsverteilung zugunsten der Agenten dadurch in ihrer Wirkung abschwächen, dass eine Interessensgleichheit geschaffen wird. Aktien in den Händen des Managements führen allerdings wiederum zu einem ganz anderen Problem wie man im Falle Googles sehen kann: Insiderhandel.

FUCKUP Weblog

Zeitgeist-Blog und Meta-Medium

FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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