Musik

Dienstag, 7. März 2006

Hallo hier! Ich will zugespammt werden!

Ich habe persönlich gesagt, jeder, der nen CD-Spieler hat, bei dem ‘ne kopiergeschützte CD nicht läuft, der soll mir ne ‘mail schicken. Ich glaube, ich habe in den letzten Jahren acht Mails bekommen, die einigermassen plausibel waren.
Quelle: netzpolitik.org

Hartmut Spiesecke vom deutschen Phonoverband (IFPI), im Interview mit dem Deutschlandradio Kultur.

Probleme mit Kopierschutz? Deine Musikindustrie hilft dir!

Dienstag, 28. Februar 2006

IFPI: Hoheitsrechte für die Industrie!

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Verbot des Mitschneidens von Internetradios, Verbot intelligenter Abspielsoftware (wo kämen wir da hinm wenn die Industrie uns nicht mehr vorschreibt, was wir hören), Hoheitsrechte für die Industrie (Zitat: "Zur Zeit bleibt nur der langwierige und für alle Beteiligten kostenintensive Weg über die Staatsanwaltschaften. Aber auch der im Referentenentwurf vorgesehene pauschale Richtervorbehalt des Zivilrichters reicht nicht aus.") usw. usf. Die International Federation of the Phonographic Industry dreht im Namen von "Künstlern und Kreativen" durch. Und die wehren sich, für Überwachungs- und Kontrollgelüste der Industrie instrumentalisiert zu werden.

Und zum Schluss:

Southpark über die Opfer des verbrecherischen Filesharings.

Freitag, 23. Dezember 2005

Die passende Musik zum Geschmack finden

musiclens

Dieses nette Tool Namens Musiclens habe ich auf der Website von Finetunes gefunden.

Napsters Musik-Flatrate

In Frankreich gibt es Bestrebungen die Idee der Kulturflatrate praktisch umzusetzen und Napster wirbt nun auch im deutschen Fernsehen für seine "Musik-Flatrate". Doch die klingt besser als sie wirklich ist: Wie bereits die der Werbeslogan "Own nothing - have everything" andeutet, ist die Napster-Musik starken DRM-Schranken unterworfen. Die Musikstücke können höchstens auf drei PCs gehört und nicht gebrannt werden. Selbst das Abspielen auf Mp3-Playern soll nur gegen Aufpreis möglich sein. Um einen Song auf CD zu brennen, werden 99 Cent extra verlangt. Und das schlimmste: Ist das Abo beendet kann keiner der heruntergeladenen Songs mehr gehört werden.

Musik ohne Schranken gibt es beispielsweise bei Finetunes oder OggStar zu kaufen.

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Last Christmas ...

Früher kam alle Jahre wieder das Christkind, heute kommen pünktlich zur Weihnachtszeit Wham! und ihr "Last Christmas" von 1984. Damals war die Single gar kein besonders großer Hit. Doch warum? Und warum wurde die Single zum größten muskalischen Wiedergänger der Popgeschichte? Ganz einfach: Sie war ihrer Zeit voraus, weil sie in ihrer unkomplizierten Art beispielhaft am Topos des Weihnachtsfests implizit einen pragmatischen Mittelweg zwischen linker Anti-Haltung und rechter Reaktion aufzeigte, mutmaßt zumindest die Welt am Sonntag. Sie, so die Wams, sei qausi der Tony Blair bzw. Gerhard Schröder der Popmusik:

Das wirklich Besondere an dem Lied ist, daß Wham als erste Popband die Existenz von Weihnachten einfach hinnahmen: Sie überhöhten es nicht, indem sie versuchten, den Geist des guten, alten Fests der Prä-Rock-'n'-Roll-Ära wieder zu beleben - aber sie bekämpften es auch nicht. Damit waren Wham weder dem damals herrschenden restaurativen Konservatismus im Stil Ronald Reagans noch der Alternativszene zuzurechnen, welche die Jugendkultur bestimmte und an keinem "Anti-" vorbeikam.

Wham nahmen in "Last Christmas" jenen pragmatischen, kurzzeitig als dritten Weg bezeichneten Kurs vorweg, mit dem in den 90ern Bill Clinton, Tony Blair oder Gerhard Schröder Erfolg haben sollten. Unterschwellig geht es um nichts anderes als darum, ein traditionelles Fest nur seiner schönen Oberfläche wegen zu feiern; in klassischer Manier, aber nicht im klassischen Geist - das ist heute hochmodern.


Quelle: Welt am Sonntag

Da stellt man sich doch als junger Mensch, für den dieses Lied seit 1996 einfach zu Weihnachten dazugehört, die bange Frage, ob die Ära dieses Liedes mit dem Ende der Clinton/Blair/Schröder-Ära, dem Scheitern des Dritten Weges, der Entstehung einer fundamentalistischen Rechten in den USA und einer neuen Linken in Deutschland sowie dem Rückfall in den alten Klassenkampf, nun auch zu Ende ist.

Dienstag, 22. November 2005

Meine aktuelle Playlist

Interessiert die irgendjemand? Wahrscheinlich nicht. Naja, ich mach's mal für mich. ;)

Morrisey - Irish Blood, English Heart

Wir sind Helden - von hier an blind

Silverchair - Anthem For The Year 2000
(Schon Nostalgie zu nennen, letzten Samstag wiederentdeckt - man bin ich alt ;))

Dead Prez - It's Bigger Than Hip-Hop (die neue Version "Still bigger than Hip Hop" kann dagegen nichts)

Depeche Mode - Never let me down again

Emiliana Torrini - If You Go Away

Queens of the Stoneage - In my Head
(immer noch gut)

Pixies - Gouge away u.a.

Bladerunner-Soundtrack

Sonic Youth und die Smashing Pumpkins gehören natürlich auch dazu. Die Pixies haben übrigens gerade eine neue DVD mit altem Material veröffentlicht. Und wer zu etwas moderner Bollywood-Atmosphäre abgehen möchte, dem empfehle ich das hier.

Montag, 31. Oktober 2005

Pixies

Die Pixies: Andere Bands haben einen Stil und das bedeutet manchmal leider nur, dass jeder neue Song wie der größte Hit bisherige Hit zu klingen versucht - die Pixis nicht. Jedes Lied klingt wirklich vollkommen anders. Dass all diese Lieder einer Band entsprangen, ist wirklich unglaublich. Einige mag ich, andere nicht. Dieses hier gehört eindeutig zu erstgenannterr Kategorie: Hey!

IMHO ebenfalls schön z.B.:

"I bleed"
"Where is my Mind" (absolut großartig, bekannt durch die Endszene aus "Fight Club")
"Gouge away"
"Monkey gone to Heaven"

Mittwoch, 12. Oktober 2005

Kettcar und die deutsche "Nöligkeit"

Ich habe grundsätzlich weder etwas gegen deutschsprachige, noch etwas gegen "ruhige" Musik - aber wenn beides zusammenkommt, ist es meistens eine Katastrophe. Nölig, wehleidig, langweilig, furchtbar, in seiner nöligen pseudogetragenen Dahinplätscherei auf sublime Art absolut nervig. Und die Verkörperung all dieser deutschen enervierenden Nöligkeit ist für mich die Band Kettcar. Bah!

Nachtrag:

Laut Wikipedia soll das, was die machen auch noch unter "Hamburger Schule" einzuordnen sein - nie und nimmer! Ein Lied aus der Hamburger Schule, das ich wirklich empfehlen kann ist "Die Diktatur der Angepassten" von Blumfeld.

FUCKUP Weblog

Zeitgeist-Blog und Meta-Medium

FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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