Medienumschau

Freitag, 2. März 2007

FUCKUPs Medienumschau

Vorneweg: Vielen vielen Dank für die zahlreichen Kommentare zu meinem letzten Beitrag. Sie haben mich ermutigt den angekündigten Schritt tatsächlich zu vollziehen. Die Parteifrage bleibt aber weiterhin ungeklärt: Wenn ich mit meinen Ansichten Zustimmung von FDP- und Linkspartei-Mitgliedern gleichzeitig bekomme, frage ich mich, ob ich überhaupt irgendetwas gesagt habe. ;)

Nun aber zu etwas anderem:

Get a first life

Second Life ist ein Medienhype. Aber auch nicht viel mehr. Zieht man all diejenigen von den offiziellen Nutzerzahlen ab, die sich zwar angemeldet haben aber nach dem ersten Monat der Anmedung nicht mehr zurückgekehrt sind, fällt die tatsächliche Nutzerzahl laut The Register von 2 Millionen auf 250.000 virtuelle Einwohner. Und Gerüchten zufolge sind die Hälfte davon auch noch Journalisten. ;)

Nach wie vor ungeschlagen in Grafik, Nutzerzahl und Preis/Leistungsverhältnis: First Life: "Go outside - membership is free". Aber auch das steht angeblich auf der Kippe.

9/11 und die BBC

Rund um 9/11 gibt es ja einiges an Merkwürdigkeiten, unzählige Verschwörungstheorien und ebensoviele Versuche, diese zu widerlegen. Erstaunlich finde ich, dass es nun ausgerechnet dieses BBC-Video in den Medienmainstream geschafft hat. Da gibt es doch wirklich Überzeugenderes.

Klaus-Heiner Lehne (CDU) beim "raubkopieren" erwischt

Klaus-Heiner Lehne ist Mitglied des Europäischen Parlaments und einer der aktivsten Lobbyisten, wenn es um die Einführung von Softwarepatenten und die immer weitere Verschärfung des Urheberrechts geht. Nun ist er selbst beim Verletzen desselben erwischt worden: Er nutzt urheberrechtlich geschützte Grafiken auf seiner Website. Wenn's nach ihm ginge, müsste ihm nun eine Gefägnisstrafe drohen.

Wie gut, dass Parlamentarier Immunität genießen ...

Conservapedia

Heise und SPON berichteten dieser Tage über die konservativ-kreationistischen Varianten der Wikipedia: Conservapedia und das Creationwiki, die für eine Menge unfreiwilligen Humor unter aufgeklärten Zeitgenossen sorgen. Ich möchte an dieser Stelle nur betonen, dass unser Wiki wie so oft schneller war. ;)

Bild: Meinung live - aber nicht unzensiert

Auch die Bild-Zeitung präsentiert sich gerne als modernes Medium. Dazu gehört natürlich auch der Austausch mit den Lesern über ein Online-Forum Namens Meinung-live.de. Unangenehm wird's allerdings, wenn dort dann das Informationsmonopol der Bild-Zeitung infragegestellt wird, indem Links zum BILDblog im Forum auftauchen. Deshalb werden diese Links nun durch einen automatischen Filter zensiert:

Hier kann man sich kostenlos bei meinung-live.de anmelden und z.B. in lustigen Experimenten ausprobieren, was passiert, wenn man versucht, auf BILDblog.de zu verlinken.

Genau das habe ich versucht. Das Ergebnis war eine E-Mail mit folgendem Inhalt:

Can't open FILE: cadmin/cm/files/

Die Börse als Nostradamus unserer Zeit?

Die Marktteilnehmer einer Börse orientieren sich - zumindest in der Modellvorstellung - ausschließlich an rationalen Erwägungen. Weil Emotionen, Hoffnungen oder Vorlieben hier keine Rolle spielen (sollten), wird dieses Modell seit einigen Jahren auch gerne als Demoskopie-Ersatz bei Wahlen genutzt.

Warum den selben Mechanismus nicht auch für die Vorhersage anderer Ereignisse wie Kriege nutzen? Die ING-Bank empfiehlt ihren Anlegern: "Buy Russia/Oil/Gold - Sell Turkey/Israel". Grund: Sie geht von einem bevorstehenden Angriff Israels auf den Iran im März aus, der von den USA unterstützt wird, wie der Freitag berichtet. Allerdings kann eine solche Prognose anhand von Aktienkursen nur funktionieren, wenn die Anleger wirklich mehr wissen als der Rest der Bevölkerung. Danach sieht es zur Zeit nicht aus: Noch hat die Börse nicht entsprechend reagiert.

War sonst noch was?

Peter Sloterdijk meint Depressionen seien wichtig und die Psychoanalyse einseitig, die ZEIT philosophiert über die immer größer werdende Rechenleistung von Computern, während in der Schweiz tatsächlich ein "Elektronengehirn" gebaut werden soll. Welches Betriebssystem Gott benutzt, an dessen Existenz Johnny Häusler genauso zweifelt wie ich, wissen wir zwar immer noch nicht, aber immerhin setzt der Vatikan auf Linux, wie die im Vatikan für IT verantwortliche Schwester Judith Zoebelein in einem Videointerview preisgab.

Samstag, 2. September 2006

FUCKUPs Medienumschau

DisneyWorld nimmt Fingerabdrücke

Irgendwie kam mir DisneyWorld schon immer ein bisschen wie das eingezäunte Biotop einer Zukunftsgesellschaft vor: Oberflächliche Vergnügung, privates Sicherheitspersonal, totale Überwachung und wer arm ist, muss draußen bleiben. Nun geht der Testballon in die nächste Runde: DisneyWorld Florida nimmt von seinen Gästen einen Fingerabdruck am Eingang. Was mit den Daten geschieht, darüber gab der Disney-Konzern keine Auskunft.

Die US-Regierung verhandelt nicht mit Terroristen

Die US-Regierung folgt einer strengen Regel im Umgang mit Terroristen: Es wird nicht verhandelt. Naja, also fast nicht. Wenn die Haus- und Hofberichterstatter von Fox News betroffen sind, dann verhandelt man eben doch.

Stasi-CDU: Die Schoenland-Affäre

Der Geschäftsführer des gleichnamigen Internet-Providers, Schoenland, erhob am Donnerstag schwere Vorwürfe gegen einen seiner Kunden, die brandenburgische CDU:

Generalsekretär Sven Petke und Landesgeschäftsführer Rico Nelte hätten systematisch den E-Mail-Verkehr der CDU-Minister überwacht, sagte der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Schoenland, Daniel Schoenland. Er verfüge über reichlich Beweismaterial. Wörtlich sprach Schoenland von "Stasi-Methoden", bei denen auch Erpressung im Spiel sei.

Quelle: Heise

Die Sache ist noch nicht vom Tisch, trotzdem könnte sie im Sande verlaufen. Gestern hieß es dazu nämlich:

Schoenland liege auf der Intensivstation und stehe für Fragen vorerst nicht zur Verfügung.

Quelle: Heise

Das spekulative Interview

Autorisierungen von Interviews gehören im Mediengeschäft zum guten Ton. Manchmal übetreiben es die Interviewten allerdings mit den Möglichkeiten der Autorisierung und nutzen sie zur Zensur. So jüngst Tom Junkersdorf, BRAVO-Chefredakteur und Ex-Unterhaltungschef der Bild im Interview mit dem Online-Portal planet-interview.de. Die Antworten seien aus "verlagspolitischen Gründen" gestrichen worden, hieß es dabei von einer Pressesprecherin des Bauer-Verlags. Damit blieben nur noch rund 30% der Antworten übrig. Weil Planet Interview der Verdacht der Zensur kam, wurden alle Fragen des Interviews trotzdem veröffentlicht - ohne die Antworten. Der Spreeblick nahm dies zum Anlass die offen gebliebenen Fragen einfach selbst zu beantworten.

Aber was immer Junkersdorf auch geantwortet haben mag, peinlicher als diese Antwort, die veröffentlicht wurde, kann es doch eigentlich nicht gewesen sein? ;)

Um noch einmal auf die Bravo zurück zu kommen: Gibt es journalistische Standards bei der Bravo? Einen internen Kodex vielleicht?

Junkersdorf: Bei uns gibt es das Motto „Fühl dich BRAVO“. Das heißt, jeder Star, der mit uns zusammenarbeitet, soll so behandelt werden, dass er sich Bravo fühlt.

Fotorealistisch

Wirklich erstaunlich, was am PC inzwischen möglich ist.

Friedens-Porno

Ob die Verbreitung des Internets die Zahl der Vergewaltigungen reduziert? Das zumindest könnte man aus dieser Studie schließen, auf die Andreas und Fefe verweisen. Demnach wirkt sich ein liberalerer Umgang mit Pornografie in positiver Weise auf die Anzahl der Vergewaltigungen aus: Je mehr Porno die Gesellschaft zulässt, desto weniger sexuelle Gewalt wird ausgeübt.

Dienstag, 29. August 2006

FUCKUPs Netzumschau

Was sind die typischen Reizwörter, auf die jeder zweite Blogger sofort anspringt? Ungerechtfertigte Abmahnung und Urheberrecht. In Kombination mit dem Markenrecht sicher die drei Dinge, die unser aller Leben im Internet so schwer machen.

Der zahlenden Bevölkerung

Über einen geradezu mustergültig examplarischen Fall berichtete netzpolitik.org gestern. Ausgerechnet Hans Haackes Kunstwerk "Der Bevölkerung" soll diese möglichst nicht sehen. Zumindest nicht auf dem Blog der SPD-Bundestags-Abgeordnete Petra Tursky, die für ein eigens erstelltes Foto des selbigen, das sie auf ihrem nicht-kommerziellen Blog veröffentlichte, nun Lizenzgebühren zahlen soll. netzpolitik.org fragt sich in diesem Zusammenhang z.B.:

3. Wie hoch ist die Summe, die für das Kunstwerk „Der Bevölkerung“ aus Steuermitteln aufgewendet wurden?
4. Ist dem Bundestagspräsidium bekannt, dass die „Bevölkerung“ von einer Verwertungsgesellschaft vermarktet wird?
5. Ist der Deutsche Bundestag ein öffentlicher Raum oder eher eine Art Museum, wo die Schrankenregelung des Urheberrechts (§ 59) gilt?

Ganz oder gar nicht: In GEMA-Händen

Der deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA kann man sich nur ganz oder gar nicht verschreiben, was diese zur Ansicht kommen lässt, dass Künster, die unter freien Lizenzen wie die der Creative Commons veröffentlichen nur Hobbymusiker sein können:

Für den Pressesprecher der Gema, Hans-Herwig Gayer, liegt da der Knackpunkt: „Man muss sich entscheiden, ob man professionell oder im Hobbybereich Musik machen will.” Dies scheint eine endgültige Entscheidung. Denn einerseits kann ein CC-lizenziertes Werk nicht bei der Gema aufgenommen werden, andererseits kann man bei der Gema nur mit seinem Gesamtwerk Mitglied werden.

In anderen Ländern ist dies anders und netzpolitik.org fragt, ob die GEMA auch Bands wie Beastie Boys, Gilberto Gil, Brian Eno und Pearl Jam als Hobby-Musiker bezeichnen würde. Alles Künstler, die bereits unter CC-Lizenz veröffentlicht haben.

AOL 9.0 ist Badware

Lange überfällig war die Kategoriesierung der aktuellen AOL-Software als Badware durch die "Stop Badware Coalition", die sich u.a. aus Wissenschaftlern und Verbraucherschützern zusammensetzt. Kritisiert wird u.a., dass AOL ungefragt Software mitinstalliert, bereits installierte Software wie den Internet Explorer durch eine AOL-Toolbar, Favoriten und zusätzliche Icons ungefragt verändert und sich die Software nicht vollständig deinstallieren lasse.

Samstag, 5. August 2006

FUCKUPs Medienumschau

TV-Qualitätssicherung: RTL und MTV gehen freiwillig

Endlich! RTL und die MTV-Sendergruppe Viacom tun etwas für die Qualität im deutschen Fernsehen und wollen ihre Programme künftig via Satelit nur noch verschlüsselt ausstrahlen. Wer danach noch von Klingeltonwerbung respektive Daily Talk und Gerichtsshows und penetranten Werbeblöcken genervt werden möchte, darf für dieses masochistische Vergnügen Geld bezahlen.

"Lex iTunes"

Obwohl ja angeblich verfassungswidrig tritt die französische "Lex iTunes" nun doch in Kraft. Schlecht für Apple, die nun ihren iTunes-Store für Konkurrenz-Player und den iPod für Konkurrenz Musik-Shops öffnen muss, gut für die Kunden. Das Schönste:

Großbritannien, Schweden, Dänemark, Norwegen und Polen könnten dem französischen Beispiel bald folgen.

Beinahe-GAU?

Ob der schwere Störfall in einem schwedischen Kernkraftwerk nun ein Beinehe-GAU war oder nicht - darüber wird noch gestritten. Das Medienecho blieb jedenfalls verhalten.

Dildos mit Freier Software

Endlich Dildos, die sich ja auch Richard Stallman in den Arsch schieben würde: ;)

Open Dildonics

Deutschlands ältestes Notebook

HP, Intel und notebooks-billger.de ist offenbar langeweilig, weshalb sie Deutschlands ältestes Notebook suchen. Es reicht der Fotobeweis. Der Gewinner erhält ein neues HP-Notebook.

Handbuch des Werbetreibenden

Aus dem Handbuch "Wie man NICHT werben sollte", Kapitel "Rassismus-Fettnäpfchen" berichtet Freebird auf dem FUCKUP Wiki und weist auf diese PSP-Werbung hin. Die Anzeigekampagne von Sony wurde allerdings schon vor längerem wieder zurückgezogen.

GEMA in der Disco

“Wir gingen sehr lange davon aus, dass das Programm in den Diskotheken identisch mit dem Programm aus dem Radio ist”, sagt Hans-Herwig Geyer, Gema-Sprecher in München.
Quelle: www.fr-online.de

GEMA-Mitarbeiter sind offenbar seltener in den Clubs Deutschlands unterwegs. Doch auch die dort gespielte Musik muss erfasst und vergütet werden. Warum das alles gar nicht so richtig klappen kann und am Ende doch wieder alles der "Radiomusik" des Mainstreams zugute kommt, berichtet netzpoltik.org.

Die Alten Götter sind wieder da

In Griechenland werden die antiken Götter zum ersten mal seit einigen hundert Jahren wieder offiziell verehrt. Göttlich sind auch diese Briefe von Kindern an Gott.

Dienstag, 1. August 2006

FUCKUPs Medienumschau

Gute Patente, schlechte Patente

In den Augen der EU gibt es gute und böse Patente. Gute sind jene, dir Firmen aus der EU einsetzen, um den Wettbewerb zu verhindern.

Nun hat die westliche Welt ihr System des geistigen Eigentums via Welthandelsorganisation und WIPO auch dem Rest der Welt aufgedrückt. Um so erstaunter und wütender ist man nun, dass dieser Rest das System des geistigen Eigentums nun selbst nutzt: Und zwar, um damit im Falle China ihrerseits über Patente EU-Wettbewerber zu behindern .

Von einer "aggressive Patentkultur" spricht sogleich EU-Parlamentarier Jorgo Chatzimarkakis. Oder anders ausgedrückt: Patente sind gut - wenn WIR sie haben.

Bei Anruf Mord

Selbst das weltweite Freiwilligen-Netzwerk von Online-Propagandisten im Auftrag Israels hilft da nichts: Israel steht in der Weltpresse zur Zeit ziemlich schlecht da. Spätestens seit dem Angriff auf Kana, bei dem 40 Zivilisten, darunter 21 Kinder starben (Bilder gibt es hier), leidet Israel unter extrem schlechter internationaler Presse. Und zu allem Überfluss sind auch noch 35.000 Tonnen Heizöl eines von Israel beschossenen Tankers ausgelaufen.

Daher hat man sich bei den Israelis nun etwas Neues einfallen lassen, um zivilige Opfer zu vermeiden, wenn man palästinesische Häuser platt bombt (was parallel zum Krieg natürlich nach wir vor passiert): Man ruft vorher an und warnt die Leute. Einen Überblick über den bisherigen Kriegsverlauf bietet auch die Wikipedia.

Bürgerrechte nur für die Guten[tm]

Wie lässt man Leute in einem Rechtsstaat spurlos verschwinden? Schwierig. Einfacherer, mal hebelt den Rechtsstaat aus. Und das genau das passiert zur Zeit in den USA, Schritt für Schritt. Nachdem ausländische Staatsbürger ja schon seit längerem ohne Anklage, ohne Verhandlung und ohne Kontakt zu Anwalt oder Außenwelt festgehalten werden können, soll das nach einer weiterern Verschärfung der amerikanischen "Anti-Terror-Gesetzgebung" bald auch für amerikanische Staatsbürger gelten:

U.S. citizens suspected of terror ties might be detained indefinitely and barred from access to civilian courts under legislation proposed by the Bush administration, say legal experts reviewing an early version of the bill.

Quelle: Yahoo! News

Dejavue: Microsofts Vorführeffekt

Live-Vorführungen sind so eine Sache. Besonders wenn Microsoft-Software im Spiel ist. Legendär war z.B. der Bluescreen bei der Vorstellung von Windows 98. Nun gab es einige Lacher bei der Vorstellung der Spracherkennungssoftware des kommenden Windows Vista. Aber seht selbst. ;)

Auch sonst hat Microsoft zur Zeit eher Pech: Mit dem Sicherheitsexperten Jesper Johansson verlässt der fünfte hochrangige Microsoft-Mitarbeiter binnen weniger Wochen das Unternehmen - und das noch bevor seine Arbeit an Windows Vista beendet ist. Wenig erfreut haben dürfte die Wirtschaftswelt auch Microsofts Ankündigung, Vista komme dann, "wenn es fertig ist". Solche Aussagen kennt man sonst eher aus dem nicht-kommerziellen Bereich. Die Entwickler der Linux-Distribution Debian GNU/Linux waren bisher berühmt für den Satz.

Sonntag, 30. Juli 2006

Rückmeldung

Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. Ich hatte ja schon vor einiger Zeit angekündigt, dass es weniger wird. Dann hatte ich irgendwie keine Lust zu bloggen und es ist so viel passiert. Falls ich dann nochmal eine Medienumschau hätte schreiben sollen, hätte ich darin sehr viel aufarbeiten müssen. Der Krieg in Nahost mit all seinen Kuriositäten, die in den klassichen Medien - wenn überhaupt - nur als Randnotizen auftauchten zum Beispiel. Jeden Tag, den ich nicht bloggte, wuchs der Stapel an nicht aufgearbeitetem Material, der eigentlich hier reingehörte und in gleichem Maße sank meine Lust all das noch aufzuarbeiten. ;)

Daher jetzt hier ein Cut. Die zurückliegenden Wochen werden in diesem Blog nicht aufgearbeitet. Die Welt drehte sich weiter, in diesem Blog wird eine Lücke klaffen, als hätte es die letzten Wochen nicht gegeben.

Vielleicht nur mal eben das, was mir gerade noch einfällt. Da gab es zum Beispiel diesen äußerst bemerkenswerten Videoausschnitt von der Kriegsberichterstattung des normalerweise sehr israeltreuen US-Senders Fox News am Anfang des Krieges. Der klar als Journalistenfahrzeug gekennzeichnete Jeep wurde beschossen - von israelischer Armee. Es ist äußerst witzig zu beobachten, wie das Weltbild der Fox-Journalisten im Studio vor laufender Kamera ins Wanken gerät:

"Damn, this is press, that's the color, that's international ..."
"Bad guys shoot at anything!"
"Right ... but it's Israel!"


Das Video ist hier zu sehen.

Gesammelte Notizen zum aktuellen Nahostkrieg gibt es außerdem hier (Kommentare ab Kriegseinbruch), die Fortsetzung hier.

Auch ganz interessant sind ja die Rohölpreise, die sich im Zuge der eskalierenden Nahostkrise wieder mal auf Rekordhöhe befinden. Nur deshalb, so wird uns ständig versichert, seien die Benzinpreise so hoch. Seltsam, dass die Gewinnmargen beim amerikanischen Öl-Riesen Exxon Mobil trotzdem so hoch wie nie zu sein scheinen. Das Unternehmen machte in den vergangenen drei Monaten rund 10 Milliarden Dollar Gewinn.

hartabergerecht.de legt unseren Wiki-Server lahm

Dann gab es da noch die Story zu den Raubkopierjägern von hartabergerecht.de (aka "Raubkopierer sind Verbrecher"). netzpolitik.org entdeckte u.a., dass deren Logfiles öffentlich von jedem aufrufbar waren. Nun kam mir die Idee, diese im Home-Verzeichnis auf unserem Wiki-Server zu speichern und somit die erfreuliche Transparenz, die die Anti-Piracy-Lobbyisten an den Tag legten, zu archivieren. Ich hinterließ den Link mit den Logfiles in den Kommentaren des Artikels auf netzpolitik.org und wenige Stunden später stand er auf boingboing.net, einem der meistgelesenen Blogs der Welt. Das war unserem kleinen Server mit ish-Verbindung dann doch etwas viel und so schenkte ich unserem SysAdmin ungewollt eine DDoS-Attacke, ausgerechnet am 28. Juli, dem SysAdminDay, über den diesmal sogar tagesschau.de berichtete. Eine Analyse der Logfiles hat sebbi.de. Die komprimierten Logfiles gibt es immer noch hier (2,2 MB).

Der umstrittene Müncher Anwalt Gravenreuth stellt sich derweil zur Abwechslung übrigens mal wieder auf die Seite der Guten [tm] und möchte "Hart aber gerecht" wegen ihrer "Spam-Engine" abmahnen.

Verschwörunstheorie goes FAZ-Mainstream

Selbst in so hochseriösen Blättern wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung liest man in dieser verrückten Zeit Verstörendes. So hat es der Internet-Verschwörungsklassiker Loose Change (Google-Video-Link hier) in die Berichterstattung des Blattes geschafft. Und dabei kommt der Artikel erstaunlicherweise sogar ganz ohne Worte wie "Meschugge-Brigade", "bizarres Komplott" oder "krude Thesen" aus. Respekt! ;)

War sonst noch was?

Tja, wie gesagt, ne Menge. Wal-Mart z.B. gibt auf - und das, so vermutet ein schadenfroher ver.di-Sprecher, hat sicher ganz kulturspezifische Gründe:

Er führt als ein Beispiel das Ritual des "morning cheer" an, bei dem Mitarbeiter mit gemeinsamen "W-A-L-M-A-R-T"-Rufen auf einen erfolgreichen Tag eingeschworen werden sollen. "Das hat doch nie wirklich jemand Ernst genommen", ist er überzeugt. Auch ließen sich die Arbeitnehmer nicht wie in den USA üblich durch eine starke Anti-Gewerkschafts-Politik klein halten und ausbeuten. [...] "Wer ist für uns die Nummer eins?", werden die Beschäftigten beim "morning cheer" gefragt? "Der Kunde", schallt es zurück. [...] Ein weiterer Sargnagel dürfte Wal-Marts Image gewesen sein. Neben Berichten über die Arbeitnehmer-feindliche Personalpolitik in den USA sorgten in Deutschland die konservativen Ethik-Richtlinien des Konzerns für Empörung. In einem Verhaltenskodex wurden Mitarbeitern Verabredungen oder gar Liebesbeziehungen untersagt und Kollegen ermuntert, Verstöße bei einer eigens eingerichteten Hotline zu melden. Das Düsseldorfer Landgericht kassierte diese Richtlinie im November 2005 und sprach von einem Verstoß gegen das Grundgesetz.

Quelle: tagesschau.de

Die klagewütige US-Filmindustrie hat diesmal offenbar den Falschen erwischt, als sie den Millionär Shawn Hogan abmahnte und von ihm 2.500 US-Dollar verlangte, um einen Rechtsstreit zu vermeiden - angeblich weil er den Film "Meet the Fockers" in einer Internet-Tauschbörse anbot. Dieser Mann kann sich nun aber dummerweise einen Rechtsstreit leisten und wird damit von der Internet-Community zum Held wider Willen gekürt.

Eine Aussage von "Trendforscher" Matthias Horx geht zur Zeit durch die Medien: Computerspiele machen intelligent! Die dabei verwendete Argumentation hat mich sehr stark an die Worte von Adreas Lange, Leiter des Computerspielemuseums in Berlin, erinnert. Nur das die selbse Aussage damals von ihm nicht in allen Zeitungen erschien.

Wenn Unions-Politiker Mitglied eines Arbeitgeberverbandes sind und die Interessen der Arbeitgeber im Parlament vertreten, ist das nicht unbedingt ungewöhnlich. Neu ist die Dreistigkeit zweier CDU-Mitglieder, die ihre Positionen beim BDI auch während ihrer Tätigkeit als Parlementarier nicht aufgeben wollen. Der eine - Norber Röttgen - verzichtete nach harscher Kritik auf den BDI-Posten. Der andere - Reinhard Göhner - denkt gar nicht dran und foderte stattdessen mehr Lobbyisten für den Bundestag.

Eine interessante Randnotiz hat noch tagesschau.de aufgegriffen. Eine Meldung berichtet über den Algerier Benamar Benatta. Der Mann wurde nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 festgenommen und erst jetzt, 5 Jahre danach, wieder freigelassen.

Das alles, obwohl die Bundespolizei FBI schon im November 2001 feststellte, dass Benatta keine Verbindungen zu Terroristen hat.

Dienstag, 11. Juli 2006

FUCKUPs Medienumschau

Stierkampf

Keine 24 Stunden nach Zidanes "Kopfball"-Angriff auf den italienischen Spieler Materazzi gab es auch schon das erste Online-Spiel zum Ereignis, programmiert von einem Italiener. Was Materazzi nun zu Zidane gesagt hat, bleibt weiterhin ein Rätsel. Je nach Kulturkreis wurde da in ganz unterschiedliche Richtungen spekuliert:

„CNN“ berichtet, der Moslem und Sohn algerischer Einwanderer sei als „Terrorist“ beleidigt worden. Brasiliens TV-Sender „Globo“ hat die Szene von einem Lippenleser deuten lassen. Danach soll Materazzi Zidanes Schwester Lilas zweimal als „Nutte“ beschimpft haben. In Frankreich und beim seriösen englischen TV-Sender Channel 4 heißt es, Materazzi hätte seine Mutter als „Nutte“ bezeichnet.

Quelle: www.bild.t-online.de

CNNs Terroristen-Theorie hat Materazzi aber bereits heftig widersprochen:

Materazzi bestritt vehement Zidane «Terrorist» genannt zu haben. «Ich bin ein Ignorant, ich weiß nicht Mal, was ein islamischer Terrorist ist», sagte Materazzi.

Der HR2 nahm die Provokation zum Anlass einen interessanten Hörfunkkommentar zum Thema "Die Kunst der Provokation" zu senden.

Rebellen- oder Terroristenführer?

Selbst die Medien wissen offenbar nicht wirklich, was ein islamischer Terrorist nun ist. Einige bezeichneten den just getöteten Schamir Bassajew als solchen, andere bevorzugten das Wort "Rebellenführer".

Der Horror und die Flucht des US-Obergefreiten Key

SpiegelTV dokumentiert den Horror und die Flucht des US-Obergefreiten Key:

Er musste zusehen, wie seine Kameraden mit abgetrennten Köpfen Fußball spielten und grundlos Menschen festnahmen, obwohl in den Häusern nichts Belastendes gefunden wurde. Schon nach zwei Monaten begann er am Sinn seiner Mission zu zweifeln. [...] In den USA würden ihn laut US-Militärgesetz mindestens fünf Jahre Gefängnis oder sogar die Todesstrafe erwarten - nur eine Amnestie des Präsidenten könnte das ändern.

Seit dem Beginn des Irakkriegs sind bereits 5500 Soldaten desertiert. Einer der berühmtesten Deserteure ist der US-Offizier Watada, unter www.thankyoult.org organisieren sich Unterstützer des Fahnenflüchtigen.

Sonntag, 2. Juli 2006

FUCKUPs Medienumschau

Die Welt zu Gast bei Fremden

Meinen Plan die WM beim bloggen komplett außen vorzulassen, musste ich recht schnell beerdigen. Trotzdem wird man mich hier nicht im eigentlichen Sinne über Fußball oder irgendwelche Ergebnisse schreiben sehen. Eher über die meiner Meinung manchmal gar nicht uninteressanten Randerscheinungen im Zuge der WM. So z.B. eine internationale Sicht auf Deutschland, die die FAZ in einem Streifgzug durch internationale Blogs zusammengestellt hat. Mein Favorit ist folgender Kommentar aus einem mexikanischen Blog:

Zwischen Essen und Berlin, 24. Juni 2006 Wenn man mit dem Zug reist und ein Spiel zu Ende ist, nimmt der Schaffner das Mikrophon und verkündet, daß die Deutsche Bahn, die deutsche Zuggesellschaft, dank der Unterstützung der Deutschen Telekom, dem deutschen Kommunikationsunternehmen, live über die Resultate der Spiele informieren kann. Danach macht er die Ansage in einem Englisch, das er in einem zweiwöchigen Kurs gelernt hat. Es klingt genauso wie Deutsch. (...) Der Schaffner nimmt noch einmal das Mikrophon und begrüßt alle Fußballfans, die eingestiegen sind: „Wir bedanken uns, daß sie mit uns reisen.“ Womit sonst? Es ist, als ob die PRI in Mexiko, als sie noch regierte, gesagt hätte: „Danke, daß Sie uns gewählt haben.“ Gab es eine andere Möglichkeit?

Quelle: FAZ.NET

Beruf: Auftragsmörder

In Brasilien ist die Privatisierung schon weiter fortgeschritten als hierzulande. Die Aufgaben der Polizei übernehmen in den Armenvierteln Auftragsmörder. Das ARD-Magazin "Weltspiegel" hat einen interviewt. Die Sendung wird heute (Sonntag) um 19.20 Uhr ausgestrahlt.

Paris Hilton vs. Chris Isaak

Viel Kreativität und Neues findet sich heutzutage in der Musikwelt nicht mehr. Auch Paris Hiltons neues Videoidee wurde relativ dreist von Chris Isaaks "Wicked Game" entliehen. Und die Meldodie kommt mir auch recht bekannt vor.

Dienstag, 27. Juni 2006

Medienumschau

Problembär und echte Probleme

Während die Presse dem getöteten "Problembär Bruno" hinterheuelt, bemerkt Innenminister Schäuble abseits großer Medienaufmerksamkeit, dass Pressefreiheit in Zeiten ständiger terroristischer Bedrohung kein absoluter Wert mehr sei.

Rettet Bayer!

Um nichts weniger als die Rettung der Liebe scheint es auf rettet-die-liebe.de zu gehen, einer durchaus erfolgreichen Online-Telenovela. Dahinter steckt allerdings eine Promotingaktion von Bayer, das damit sein Potenzmittel unter Umgehung des Werbeverbots für verschreibungspflichtige Medikamente bewerben möchte.

Kapitalisten aller Länder vereinigt euch!

Lang, lang ist's her, als die sozialistische Idee die einer sich international organisierenden Arbeiterschaft war, welche grenzüberschreitend gegen gemeinsame Feinde wie Kapitalisten und Kriegstreiber auf allen Seiten kämpfte. Heute ist das Kapital längst globalisierter als es die Sozialistische Internationale je war und dementsprechend sind die Rollen vertauscht. Wurde Sozialisten und Sozialdemokraten früher vorgeworfen, sie seien "vaterlandslose Gesellsen" bezeichnete DGB-Chef Sommer die Vorstände der Allianz letzte Woche so. Und wieder mal möchte ich darauf hinweisen, dass es einfach nicht die Aufgabe von Unternehmen sein kann, patriotisch zu sein oder Arbeitsplätz zu schaffen. Unternehmen werden immer rein gewinnorientiert handeln, die daraus erwachsenen Probleme müssen politisch gelöst werden.

Apropos Patriotismus

Ist ja wieder ein großes Thema in diesem Sommer. Wurde das letzte Mal allerdings der Schwerpunkt eher auf eine Werte- und Integrationsdebatte gelegt, geht es diesmal um reinen "Bauchpatriotismus". Also grölen, jubeln, Fahne schwenken. Ich möchte mich nicht in die Reihe der Berufsbedenkenträger einreihen, die jetzt wieder was von der "deutschen Gefahr" murmeln. Ich kann diese Form des Patriotismus nicht wirklich nachvollziehen (lange Diskussion dazu hier, wo ich als "Doener" schreibe), aber für gefährlich halte ich ihn bei momentaner Dosis noch nicht. Und nach der WM ist er dann hoffentlich auch wieder vorbei.

Montag, 5. Juni 2006

FUCKUPs Medienrückschau

Eurozentristische Nachrichtenlage

Nachrichtenweltatlas auf tagesschau.de

Die Website der Tagesschau bietet seit einiger Zeit einen Nachrichtenweltaltas, auf dem die neusten Nachrichten entsprechend der Ereignisquelle dargestellt werden. Auf einen Blick wird deutlich wie sehr unsere Nachrichtenlage von Nachrichten aus Westeuropa dominiert wird. Ein Ausnahme bildet noch der ölreiche Nahe Osten.

Jedem der ergänzend zur eurozentrischen Perspektive sich über das Weltgeschehen informieren möchte, vor allem längerwährende Konflikte und die Hintergründe dazu, empfehle ich die großartige Sendung "Mit offenen Karten" auf arte. Dort werden auch weit entfernte Konflikte "niedriger Intensität" wie der in Belutschistan beleuchtet, hinter denen beim näheren Hinsehen ein hochinteressanten Aufeinanderprallen indischer, pakistanischer, US-amerikanischer und chinesischer Interessen mit geopolitischen Ausmaßen stehen.

eBays langer Arm

Wie die New York Times in ihrer Ausgabe von gestern berichtet, greift eBay - zur Zeit ein heißer Übernahmekandidat für Microsoft - massiv in die Gesetzgebung vieler amerikanischer Staaten und sogar in die Bundesgesetzgebung ein. Einen besonders krassen Fall stellt die "Senate Bill 642" im Staat Louisiana dar. Das Gesetz wurde komplett von eBay selbst formuliert und durch Lobbyarbeit durchgesetzt. In deutscher Sprache berichtet darüber z.B. de.internet.com.

Sony kauft sich Berichterstattung bei Bild-Zeitung

Das einzig Gute und witzige am Film The Da Vinci Code – Sakrileg ist die Tatsache, dass christliche Fundamentalisten sich darüber aufregen und offenbar in ihrem Glauben bedroht fühlen. Ansonsten ist der Film langweilig und vor allem unfreiwillig komisch, so sahen das zumindest neben mir auch die meisten Kritiker. Nur die Bild-Zeitung sah das immer irgnedwie anders - und das hat auch seinen Grund, wie der BILDblog herausfand: Sony zahlte Bild für die wohlwollende Berichterstattung.

General Motors vor Dänemark

Auf der Liste der 100 größten Wirtschaftseinheiten der Welt befinden sich inzwischen 51 Konzerne und 49 Staaten.

Das Massaker des Iraks

Massaker an Zivilisten sind in Kriegen nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Menschen werden im Krieg zu Monstern, davor sind auch moderne und ach so zivilisierte Nationen wie die USA nicht gefeit. Das Massaker an 24 Zivilisten im Irak, darunter Frauen und Kindern, fand bereits im November letzten Jahres statt, wurde aber erst letzte Woch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Die Soldaten sollen auf Befehl gehandelt und Kommandeure davon gewusst haben.

Abmahnwahn bei Verbraucherschützern

Aus eher ungewohnter Ecke kam diesmal eine Nachricht zum allgemeinen Abmahnwahn: Die Verbraucherzentrale NRW, eigentlich eine Institution, die man auf Seiten von Abgemahnten vermuten würde, mahnte letzte Woche die Betreiber des Verbraucherschutzforums antispam.de ab. Grund: Ein Artikel von der Website der Verbraucherschützer wurde im Forum ohne Erlaubnis kopiert. Warum, frage ich mich, stehen Texte, deren Erstellung aus allgemeinen Steuermitteln finanziert wurden, nicht unter einer freien Lizenz?

Rechtsradikales Polen

Über die bedenklichen Äußerungen rechtsradikaler polnischer Regierungsmitglieder berichtet tagesschau.de:

"Wenn die Perversen anfangen zu demonstrieren, dann muss man sie mit Knüppeln verprügeln!" Es ist kein vermummter Steinewerfer aus einem Warschauer Problemstadtteil, der das sagt, sondern der stellvertretende Vorsitzende einer Regierungspartei in Polen. Und Wojciech Wierzejski von der national-katholischen Liga der polnischen Familien meint die Schwulen und Lesben, die am 10. Juni in Warschau ihren "Gleichheitsmarsch" abhalten wollen. Ohne dass es in Polen einen Skandal auslösen würde, bezeichnet Wierzejski Schwule allesamt als Pädophile, Kriminelle und Feiglinge.
Quelle: tagesschau.de

Polen scheint ein gut geeigneter Urlaubsort für Norbert Geis (CSU) zu sein. Er würde sich dort sicher wohl fühlen.

War sonst noch was?

Die Bild-Zeitung fabuliert von Lichkanonen, Microsoft beugt sich dem Druck Adobes und bietet auch in der kommenden Office-Version keinen PDF-Export an, istartedsomething.com erklärt uns, warum Apple der bessere Monopolist ist, in den USA ist jetzt sogar die Linke christlich, dafür ist die sanfte sozialistische Revolution in Lateinamerika in vollem Gange: Boliviens Präsident Morales macht Ernst mit den Wahlversprechen und übergibt Junkerland in Bauernhand.

Last but not least macht sich nun auch die FAZ Sorgen um die langfristige Stabilität des US-Dollars. Auf die Last der hohen Auslandsverschuldung der USA, die über deren Währungspolitik auf die ganze Welt abgewälzt wird, hatte ich ja hier schon hingewiesen.

FUCKUP Weblog

Zeitgeist-Blog und Meta-Medium

FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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