Von echten und unechten Neoliberalen
"Ich bin stolz, ein Neoliberaler zu sein" verkündet Rainer Brüderle in seinem Cicero-Artikel und macht einmal mehr deutlich, dass Neoliberalismus weniger eine Wirtschaftstheorie als vielmehr die letzte verbliebene Ideologie und Heilslehre ist, bei deren konsequenter Umsetzung das Paradies der Herrschaftslosigkeit bereits vor der Tür stünde:
Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände oder Lobbyisten – Machtgruppen aller Art sind den Neoliberalen bis heute suspekt, weil sie die Freiheit des Einzelnen bedrohen können. Der neoliberale Staat ist dabei kein Interventionsstaat, sondern eine neutrale Ordnungsinstanz. Ordnungspolitik, nicht Prozesspolitik ist seine Aufgabe. Kern des Neoliberalismus ist deshalb der wirksame Wettbewerb. Er ist das beste „Entmachtungsinstrument“, so der Mitbegründer der Freiburger Schule Franz Böhm.
Gerade in Brüderle sieht die Financial Times Deutschland aber keinen Vorzeige-Ideologen der neuen Rechten. In ihrer Wahlempfungen zugunsten Schwarz-Geld schreibt sie:
Wir setzen darauf , dass die Liberalen ihre Ideen künftig nicht mehr auf dem Altar kurzsichtiger Klientelpolitik opfern. Und wir hoffen, dass ein Politiker wie Rainer Brüderle, der diese Politik wie kein anderer verkörpert, mit seinem verkümmerten liberalen Ökonomieverständnis nicht Bundeswirtschaftsminister wird.
Bamm! Das hat gesessen.
Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände oder Lobbyisten – Machtgruppen aller Art sind den Neoliberalen bis heute suspekt, weil sie die Freiheit des Einzelnen bedrohen können. Der neoliberale Staat ist dabei kein Interventionsstaat, sondern eine neutrale Ordnungsinstanz. Ordnungspolitik, nicht Prozesspolitik ist seine Aufgabe. Kern des Neoliberalismus ist deshalb der wirksame Wettbewerb. Er ist das beste „Entmachtungsinstrument“, so der Mitbegründer der Freiburger Schule Franz Böhm.
Gerade in Brüderle sieht die Financial Times Deutschland aber keinen Vorzeige-Ideologen der neuen Rechten. In ihrer Wahlempfungen zugunsten Schwarz-Geld schreibt sie:
Wir setzen darauf , dass die Liberalen ihre Ideen künftig nicht mehr auf dem Altar kurzsichtiger Klientelpolitik opfern. Und wir hoffen, dass ein Politiker wie Rainer Brüderle, der diese Politik wie kein anderer verkörpert, mit seinem verkümmerten liberalen Ökonomieverständnis nicht Bundeswirtschaftsminister wird.
Bamm! Das hat gesessen.
Hackmeck - 14. Sep, 12:26
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