"Skandal-Spot" der APPD
Wolfgang Wendland, Kanzlerkandidat der APPD
Der ach so "menschenverachtende" und "pornografische" Wahlspot der APPD, gegen den u.a. Otto Schily und die Bild-Zeitung eine Kampagne geführt haben, was naturgemäß dazu führte, dass mehr Leute diesen Spot sahen als unter irgendwelchen anderen Umständen und somit die APPD in arge Serverprobleme brachte, darf jetzt laut einem Forumsbeitrag bei Indymedia doch gesendet werden:
WIR HABEN GESIEGT!
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Unser Wahlspot wurde heute am 5. September 2005 von der ARD UNZENSIERT AUSGESTRAHLT! In einer Eilentscheidung hat das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden, dass \"[...] Eine offensichtliche Verletzung der Menschenwürde und einen Verstoß gegen Jugendschutzvorschriften [... nicht vorliegen.] Die Menschen im Spot zeigen zwar animalisch-triebhafte Verhaltensweisen. Die Grenzen zur strafbaren Pornographie und Ähnlichem werden aber mit der bloßen Darstellung nicht überschritten. [...]
Der letzte Spot wird übrigens am Montag, 12.9.2005 um 21:40 Uhr im ZDF vor dem heute-journal ausgestrahlt!
Die Bild hat offenbar zu früh gejubelt.
Ach so, aha:
Wie in ihrem gesamten Wahlkampf nimmt die APPD auch bei diesem Spot Anleihen bei bekannten Horror- und Science-Fiction-Klassikern wie George A. Romeros Dawn of the dead oder Soylent Green. Entsprechende Genrekenntnisse vorausgesetzt, erschließt sich der eigentliche Gehalt des vordergründig schmuddeligen Treibens: Beide Filme zeigen eine Gesellschaft am Abgrund, die kritische Rückschlüsse auf die realen Verhältnisse ihrer Entstehungszeit nahelegt: Einmal New York im Jahr 2022 und einmal ein nicht näher bestimmtes Everytown USA.
Mehr: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20916/1.html
Hackmeck - 11. Sep, 13:04
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