War on Terror reloaded

Im August 2004 gab es schon mal den Versuch Bushs den etwas negativ besetzten Begriff "War on Terror" - "Krieg gegen den Terror" zu ersetzen. Damals schlug er allerdings einen medial wenig griffigen Slogan vor:
Die Bezeichnung Kampf gegen den Terrorismus hat nach Meinung von US-Präsident George W. Bush ausgedient. Bei einem Journalistenkongress am Freitag in Washington erklärte er, es sei besser zu sagen «Kampf gegen ideologische Extremisten, die nicht an freie Gesellschaften glauben und Terror als Waffe einsetzen, um das Gewissen der freien Welt zu erschüttern». Damit meine er vor allem die Extremisten im Irak, fügte er hinzu.
Quelle: http://www.netzeitung.de/spezial/kampfgegenterror/299206.html

Fox News hat trotz Präsidententreue sein "War on Terror"-Logo nicht wie hier vorgeschlagen geändert
Er hat dazu gelernt. Jetzt soll das Label "Kampf gegen die Feinde der Freiheit" lauten. Vielleicht wird das ja eher von den Medien übernommen.
Hackmeck - 28. Jul, 06:06
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Konrad - 31. Jul, 21:49
Der Begriff "Kampf gegen die Feinde der Freiheit" ist aeusserst schlecht.
Es geht ja darum allgemeine Freiheitsrechte, Ansprueche auf Sozialstaat und Demokratie im eigenen Land abzuschaffen... und wenn ein Beamter dann einem betroffenen Buerger die Zwangslage des Staates erklaert, und weshalb nun die Menschenrechte abgeschafft werden muessen....dann geht das nicht mit der Erklaerung: Kampf gegen die Feinde !
Der Buerger wuerde sofort und verstaendlicherweise widersprechen mit dem Argument, eben er sei kein Feind der Freiheit und deshalb sei er von den Massnahmen nicht betroffen.
Nee, da muss den Werbetextern noch was anderes einfallen !!
Gruesse
Konrad
Es geht ja darum allgemeine Freiheitsrechte, Ansprueche auf Sozialstaat und Demokratie im eigenen Land abzuschaffen... und wenn ein Beamter dann einem betroffenen Buerger die Zwangslage des Staates erklaert, und weshalb nun die Menschenrechte abgeschafft werden muessen....dann geht das nicht mit der Erklaerung: Kampf gegen die Feinde !
Der Buerger wuerde sofort und verstaendlicherweise widersprechen mit dem Argument, eben er sei kein Feind der Freiheit und deshalb sei er von den Massnahmen nicht betroffen.
Nee, da muss den Werbetextern noch was anderes einfallen !!
Gruesse
Konrad
Hackmeck - 1. Aug, 01:15
Der Buerger wuerde sofort und verstaendlicherweise widersprechen mit dem Argument, eben er sei kein Feind der Freiheit
Das wäre IMHO leider zu schön um wahr zu sein. Der Trick: Wenn Beckstein beispielsweise ein Recht der Polizei fordert, jeden beliebigen Ausländer ohne Anklage zu inhaftieren (ähnlich wie in Guantanamo Bay, vgl. http://fuckup.twoday.net/stories/869340/ ) dann formuliert er es einfach so: "Potenzielle Terroristen dürfen bei uns nicht frei herumlaufen"
Man achte auf das Wort "potentiell" - potentiell könnte jeder Terrorist sein. Aber wer achtet schon auf so ein kleines, unbedeutendes Wort, wenn einem die Bild z.B. erklärt wie gefährdet man ist.
Das wäre IMHO leider zu schön um wahr zu sein. Der Trick: Wenn Beckstein beispielsweise ein Recht der Polizei fordert, jeden beliebigen Ausländer ohne Anklage zu inhaftieren (ähnlich wie in Guantanamo Bay, vgl. http://fuckup.twoday.net/stories/869340/ ) dann formuliert er es einfach so: "Potenzielle Terroristen dürfen bei uns nicht frei herumlaufen"
Man achte auf das Wort "potentiell" - potentiell könnte jeder Terrorist sein. Aber wer achtet schon auf so ein kleines, unbedeutendes Wort, wenn einem die Bild z.B. erklärt wie gefährdet man ist.


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