Linksbündnis
Die Wähler wollten vielfach den Medien und anderen Parteien nicht glauben, dass es in einer globalisierten Welt nunmal ungerecht zugehen muss. Aber nun kommt es doch noch Dicke für die bisher so erfolgreiche Linkspartei:
In Bayern steht man sich selbst im Weg und bundesweit droht auch noch der Bundeswahlleiter:
Um das Wahlrecht nicht zu verletzen, dürfen auf den offenen Listen der Linkspartei nicht zu viele WASG-Kandidaten auftauchen. Denn das sähe in den Augen der Landeswahlleiter nach einem unzulässigen Wahlbündnis aus.
Wird es jetzt noch einen Rechtsstreit bis zum BVerfG geben? Einen BGH-Richter könnte das Linksbündnis schon mal als neuen juristischen Beistand anführen.
Nachtrag:
Laute "Junge Welt" drohte der WASG-Kandidat dem PDS-Kandidaten sogar Prügel an:
Zum Eklat kam es bei der Wahl für den vierten Listenplatz, der als letzter sicherer Platz angesehen wird. Nachdem anfänglich zehn Kandidaten um den Platz stritten, standen sich schließlich in der Stichwahl der bayerische WASG-Chef Fritz Schmalzbauer und der Coburger PDS-Sprecher Markus Bansemir gegenüber. Wie Landeswahlkampfleiter Sepp Obermaier gegenüber junge Welt berichtete, drohte Schmalzbauer Bansemir vor Zeugen zwischen zwei Wahlgängen Prügel an: »Wenn des so weiter geht, geh’n ma raus und machn’s draußen aus!« Dermaßen disqualifiziert, unterlag Schmalzbauer trotz weiterer Deckung durch Klaus Ernst knapp mit 32 zu 35 Stimmen.
Quelle: http://www.jungewelt.de/2005/07-25/014.php
Allerdings ist die Junge Welt als lautstarke Unterstützerin des linken Flügels der PDS bekannt und als solche sehr unglücklich über das Linksbündnis mit der sozialdemokratischen WASG - es ist also Vorsicht geboten.
In Bayern steht man sich selbst im Weg und bundesweit droht auch noch der Bundeswahlleiter:
Um das Wahlrecht nicht zu verletzen, dürfen auf den offenen Listen der Linkspartei nicht zu viele WASG-Kandidaten auftauchen. Denn das sähe in den Augen der Landeswahlleiter nach einem unzulässigen Wahlbündnis aus.
Wird es jetzt noch einen Rechtsstreit bis zum BVerfG geben? Einen BGH-Richter könnte das Linksbündnis schon mal als neuen juristischen Beistand anführen.
Nachtrag:
Laute "Junge Welt" drohte der WASG-Kandidat dem PDS-Kandidaten sogar Prügel an:
Zum Eklat kam es bei der Wahl für den vierten Listenplatz, der als letzter sicherer Platz angesehen wird. Nachdem anfänglich zehn Kandidaten um den Platz stritten, standen sich schließlich in der Stichwahl der bayerische WASG-Chef Fritz Schmalzbauer und der Coburger PDS-Sprecher Markus Bansemir gegenüber. Wie Landeswahlkampfleiter Sepp Obermaier gegenüber junge Welt berichtete, drohte Schmalzbauer Bansemir vor Zeugen zwischen zwei Wahlgängen Prügel an: »Wenn des so weiter geht, geh’n ma raus und machn’s draußen aus!« Dermaßen disqualifiziert, unterlag Schmalzbauer trotz weiterer Deckung durch Klaus Ernst knapp mit 32 zu 35 Stimmen.
Quelle: http://www.jungewelt.de/2005/07-25/014.php
Allerdings ist die Junge Welt als lautstarke Unterstützerin des linken Flügels der PDS bekannt und als solche sehr unglücklich über das Linksbündnis mit der sozialdemokratischen WASG - es ist also Vorsicht geboten.
Hackmeck - 24. Jul, 22:27
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Hackmeck - 26. Jul, 02:49
Ergänzung
Vielleicht ganz interessant in dem Zusammenhang:
Bundeswahlleiter Johann Hahlen, der es der Linkspartei so schwer macht, ist selbst CDU-Mitglied:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4559576_REF1,00.html
Bundeswahlleiter Johann Hahlen, der es der Linkspartei so schwer macht, ist selbst CDU-Mitglied:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4559576_REF1,00.html


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