... aber manche sind gleicher.
Man erinnere sich an den Trubel um Peter Sodann und seine gescheiterte Kandidatur für die Linkspartei, in der selbst CSU-Frau Uschi Glas den Druck auf ihren Kollegen kritisierte, den der MDR ausübe.
Der MDR wollte im Falle einer Kandidatur Sodanns damals mit ihm produzierte Tatort-Folgen bis zur Bundestagswahl nicht mehr ausstrahlen und berief sich auf eine Regelung, die alle öffentlich-rechtlichen Sender betreffe. Später hieß es sogar, man wolle gar keine Tator-Folgen mit Sodann mehr produzieren, wenn dieser ein Abgeordnetenmandat für die Linkspartei wahrnehme. Heute berichtet der SPON, dass das gleiche Recht für alle, auf das sich der MDR berief, offenbar doch nicht so gleich ist:
[...] Stölzl, nach eigenen Worten "Andenker der Kulturpolitik Helmut Kohls", ist Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses mit Ambitionen für den Posten des Kulturstaatsministers im Fall eines Regierungswechsels.
Dennoch moderiert er die RBB-Talkshow "Im Palais". Der Sender räumt gegenüber dem SPIEGEL eine Lex Stölzl ein: Den Vertrag für die Fernsehrunde habe der CDU-Politiker erhalten, so RBB-Sprecher Ulrich Anschütz, obwohl in Berlin, im Grunde wie "bei den anderen ARD-Anstalten auch, ein Protagonist des Senders nicht zugleich Abgeordneter sein" dürfe. [...]
Der MDR wollte im Falle einer Kandidatur Sodanns damals mit ihm produzierte Tatort-Folgen bis zur Bundestagswahl nicht mehr ausstrahlen und berief sich auf eine Regelung, die alle öffentlich-rechtlichen Sender betreffe. Später hieß es sogar, man wolle gar keine Tator-Folgen mit Sodann mehr produzieren, wenn dieser ein Abgeordnetenmandat für die Linkspartei wahrnehme. Heute berichtet der SPON, dass das gleiche Recht für alle, auf das sich der MDR berief, offenbar doch nicht so gleich ist:
[...] Stölzl, nach eigenen Worten "Andenker der Kulturpolitik Helmut Kohls", ist Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses mit Ambitionen für den Posten des Kulturstaatsministers im Fall eines Regierungswechsels.
Dennoch moderiert er die RBB-Talkshow "Im Palais". Der Sender räumt gegenüber dem SPIEGEL eine Lex Stölzl ein: Den Vertrag für die Fernsehrunde habe der CDU-Politiker erhalten, so RBB-Sprecher Ulrich Anschütz, obwohl in Berlin, im Grunde wie "bei den anderen ARD-Anstalten auch, ein Protagonist des Senders nicht zugleich Abgeordneter sein" dürfe. [...]
Hackmeck - 23. Jul, 15:01
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