Islamistische Verfassung im Irak?

Bildquelle: http://www.myblog.de/politicallyincorrect/
Frieden und Freiheit wollten die USA den Irakern bringen und brachten stattdessen eine manipulierte Demokratie. Und wie das in einem kulturell rückständigen Land wie dem Irak nunmal ist, stellt der Entwurf der neuen demokratisch legitimierte Verfassung viele der durch Saddam Hussein nach dem Putsch 1979 eingeführten Frauenrechte in Frage:
Die "New York Times" berichtet, dass auf private Bereiche wie Ehescheidungen oder Erbangelegenheiten das islamische Recht angewandt werden soll. Nach dem Entwurf eines Kapitels der Verfassung, welcher der Tageszeitung vorliegt, sollen Frauen durch die Verfassung geschützt sein, solange sie nicht "die Scharia verletzen".
Das bedeutet etwa, dass sie für eine Heirat die Erlaubnis ihrer Familie benötigen, und dass Ehemänner sich scheiden lassen können, indem sie dies drei Mal laut aussprechen. Dem Bericht zufolge wurde in dem neuen Entwurf zudem eine Regelung aus der Übergangsverfassung fallengelassen, nach der mindestens ein Viertel der Abgeordneten im nationalen Parlament Frauen sein müssen.
Mehr: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,365957,00.html
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass der Irakkrieg die Hauptmotivation für aktuellen islamistischen Terror ist und der Irak selbst, wie die CIA sagt, nach der Befreiung zum bedeutendsten Hort für Terroristen geworden sei, kann man nur nüchtern konstatieren: Wow, was für ein Erfolg!
Hackmeck - 20. Jul, 18:17
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