Warum man auch diesmal nichts vom G8-Protest mitbekommen wird

Seit den Ereignissen in Genua zum G8-Gipfel 2002 hat man nicht mehr viel von den Protesten auf den folgenden Gipfeln medial vermittelt mitbekommen. Dass dies nicht unbedingt damit zusammenhängt, dass weniger protestiert würde, zeigt dieser Artikel der Deutschen Welle:
Denn spätestens seit Genua sei der offiziellen Politik die Medien- und Bildregie des Ereignisses mindestens ebenso wichtig wie die inhaltlichen Ergebnisse. [...] Das gehe sogar so weit, dass man - wie am Samstag in Edinburgh - Teile eines Demonstrationszuges noch eine Weile an einem Ort festhalte, bis die Fernsehkameras wieder verschwunden seien, und andere Demonstranten bewusst vorlasse, behauptet Hersel. "An den Kameras lässt die Polizei lieber die Familien mit Kinderwägen vorbeidefilieren. Das soll dann so rüberkommen, dass da ein paar nette Demonstranten bei der Politik um ein bisschen Einsicht bitten, und die Regierungschefs erfüllen das dann später."
Mehr: http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1640793,00.html
Nachtrag vom 7. Juni 2005:
Es gab wohl Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten, doch auch zwischen George W. Bush und der Polizei:
George W. Bush ist beim Fahrradfahren während des G-8-Gipfels mit einem Polizisten kollidiert und gestürzt. Wie sein Sprecher Scott McClellan mitteilte, erlitt Bush Schürfwunden an Händen und Armen, der Polizist wurde ins Krankenhaus gebracht. Möglicherweise habe er eine Knöchelverletzung, sagte McClellan. Laut CNN ist Bush "mit ziemlicher Geschwindigkeit" unterwegs gewesen.
Hackmeck - 6. Jul, 14:04
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