Raubkopierer doch keine Verbrecher?
Es war einmal eine Vertriebsindustrie. Sie übernahm den Vertrieb von Musik und später Software, indem sie Daten zunächst auf Vinyl, später auf Kasetten und CDs presste und dafür sehr viel Geld nahm. Die Vetreiber hatten sehr viel Macht, denn was sie taten, wurde für sehr wichtig erachtet, da die Künstler und Softwareentwickler sie benötigten, um sich an ihre Konsumenten zu wenden, kein Weg führte an ihnen vorbei. So wurden sie satt, reich und zufrieden. Dann wurde durch irgendeinen Verbrecher, der das WWW erfand, das Internet plötzlich sehr populär und Menschen Verbrecher entdeckten die Möglichkeit jegliche Informationen ganz einfach direkt, ohne Umweg über die Vertriebsindustrie, auszutauschen. Und diese verbrecherischen Menschen waren so perfide uneingennützig, dass sie dafür nicht einmal Geld haben wollten. Das erzürnte die Vetriebsindustrie, die damit überflüssig geworden war. Sie beschimpfte die Datentauscher als Verbrecher, deren einzige gerechte Strafe eine Vergewaltigung im Knast wäre.

Doch das Volk sah seine Verbrechen nicht ein, hielt dieses Verhalten sogar weiterhin für ganz normal.
Diskussion auf dem FUCKUP-Wiki:
http://fuckup.homeunix.net/index.php?Raubkopierer%20sind%20Verbrecher
Diskussion im Debianforum:
http://www.debianforum.de/forum/viewtopic.php?t=31815
Campagne des CCCs:
http://www.ccc.de/campaigns/boycott-musicindustry

Doch das Volk sah seine Verbrechen nicht ein, hielt dieses Verhalten sogar weiterhin für ganz normal.
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Hackmeck - 24. Jun, 14:05
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