"Atommacht" Iran und die Markt-Mullahs
"Iran erklärt sich zur Atommacht" titelte Spiegel Online gestern. Dabei hat der Iran gar nicht behauptet im Besitz von Atomwaffen zu sein, wie die Spiegel-Überschrift zu suggerieren versucht. Es ging doch nur darum, dass der Iran nach eigenen Angaben nun dazu in der Lage ist, eigenständig Uran anzureichern, um friedliche Kernerngie zu nutzen. Aber selbst das wird bezweifelt. Allerdings hat das auch die Bild-Zeitung nicht davon abgehalten, bereits am 15. Dezember dem "Irren von Teheran" die Möglichkeit zum Bau von Atomwaffen zu unterstellen (Titelschlagzeile: "Er baut die Bombe").
Ob dem Säbelrasseln von britischer und amerikanischer Seite bald auch ein offener Krieg folgt, ist derzeit angesichts der Lage im Irak eher fraglich. Laut Informationen, die ABC News vorliegen werden allerdings bereits seit 2005 terroristische Anschläge im Iran von der CIA unterstützt und mitkoordiniert.
Zu den in der Politik stets gleichermaßen beliebten und gefährlichen Nazivergleichen gesellt sich inzwischen übrigens immer öfter eine neue Vergleich-Spezies: Der Mullah-Vergleich. Der jüngste Versuch einer Etablierung dieses hierzulande noch nicht ganz heimischen Vergleichs:
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sagte, auch die "Markt-Mullahs" in den Reihen des Koalitionspartners müssten endlich einsehen, dass "Hungerlöhne nicht nur die Arbeitnehmer demütigen, sondern auch verantwortliche Unternehmen schädigen".
Quelle: www.fr-online.de
Ob dem Säbelrasseln von britischer und amerikanischer Seite bald auch ein offener Krieg folgt, ist derzeit angesichts der Lage im Irak eher fraglich. Laut Informationen, die ABC News vorliegen werden allerdings bereits seit 2005 terroristische Anschläge im Iran von der CIA unterstützt und mitkoordiniert.
Zu den in der Politik stets gleichermaßen beliebten und gefährlichen Nazivergleichen gesellt sich inzwischen übrigens immer öfter eine neue Vergleich-Spezies: Der Mullah-Vergleich. Der jüngste Versuch einer Etablierung dieses hierzulande noch nicht ganz heimischen Vergleichs:
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sagte, auch die "Markt-Mullahs" in den Reihen des Koalitionspartners müssten endlich einsehen, dass "Hungerlöhne nicht nur die Arbeitnehmer demütigen, sondern auch verantwortliche Unternehmen schädigen".
Quelle: www.fr-online.de
Hackmeck - 10. Apr, 19:57
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