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Umweltschutz muss sexy werden

Die Avantgarde fuhr Hochgeschwindigkeitszüge, saß auf Plastiksesseln und flog Concorde; die Ökos klammerten sich erbittert an die Standspur und predigten ein vorindustrielles Rückzugsidyll: Weniger Auto fahren! Weniger heizen! Weniger moderne Panoramaglasfenster, mehr dicke Wände! Ökologie war harte Arbeit, Zivilisation im Rückwärtsgang. Mit Spaß und expansiver Zukunftsfreude hatte das nichts zu tun: Im „Nullenergiehaus“ las man in dunkelgraues Recyclingpapier hineingedruckte Traktate über „Entschleunigung“ und aß selbstgeschrotete Slow-Food-Brötchen, die so flach und hart waren, dass der Schlachtruf „weniger!“ bald auch für die Zähne wahr wurde.
Quelle: FAZ.NET

Und genau das ist meiner Meinung nach das größte Problem der Ökologiebewegung. Warum sich technik- und fortschrittsfeindlich geben, wenn Technik und Fortschritt das einzige sind, das unseren Planeten noch retten kann? Warum ist das ökologische Ideal ein wohl kaum massentaugliches einsiedeln auf dem Bauernhof im selbstgestrickten Wollpulli und nicht eine neue Ästhetik des Solarzeitalters?

Um Umweltschutz massentauglich zu machen, muss er chic werden. Bio-Produkte haben es geschafft, gelten als modern, zeitgemäß und gesund. In anderen Bereichen sieht's schlechter aus: Das Design von Autos wird noch immer von der Sportwagenästhetik der 1970er dominiert: breit, flach und dicke Reifen. Diese Ästhetik ist ein reines Konstrukt - bein Rennrädern beispielsweise assoziieren wir dünne Reifen und Leichtbautechnik mit Geschwindigkeit und Dynamik.

Hollywood macht es jedenfalls schon seit letztem Jahr vor und versucht dem Umweltschutz Glamour zu verleihen. Die Vaterlandsverräter aus Kalifoniern fahren inzwischen nicht selten mit japanischen Hybrid-Autos statt mit amerikanischen Stretch-Limousinen vor:

Das Hybridauto ist für die Nullerjahre, was der Hippielook für die späten Sechziger war: Erkennungsmerkmal einer Bewegung und ein Aufruf zum Politikwandel.

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FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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Nachdem ich hier einige Kommentare (und natürlich...
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geiles ding
ist scho heftig was da abgeht
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naja
es gibt im englischsprachigen raum bestimmt noch teurere
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Ing.
Blogage habe ich mir angesehen und werde es gleich...
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