Business 2.0: Profit durch Abhängigkeit
Der Kapitalismus mit seinem Marktmechanismus hat für Produzenten den Vorteil, dass sie Waren ungehindert produzieren und verkaufen können und gleichzeitig aber den Nachteil, dass alle anderen dies auch tun können. Dies sorgt für Konkurrenz, Preiswettbewerb und somit eher niedrige Gewinnspannen.
Daher begrüßen es die Konzerne auch, wenn der Staat private Monopole errichtet und schützt, beispielsweise in Form von Patenten, die den Markt einschränken und Konkurrenz verhindern.
Wir kennen die Strategie der Abhängigmachung des Konsumenten, um daraus Profit zu schlagen z.B. von Druckern, Spielekonsolen oder proprietärer Software. Es wird eine Schnittstelle geschaffen - beispielsweise eine patentierte Druckerpatronentechnik oder ein nicht offen dokumentiertes Dateiformat - die zum Benutzen des Produkts erfoderlich ist. Das Produkt an sich wird preiswert verkauft, oft ohne Gewinn, manchmal gar künstlich subventioniert, wie im Falle von Tintenstrahldruckern oder Spielekonsolen. Geld wird dann über Lizenzen verdient, die es Herstellern erlauben Spiele für das Konsolensystem zu verkaufen oder eben über den Verkauf patentierter Druckerpatronen. Im Falle proprietärer Software wird oft das Programm zum Lesen des Dateiformats kostenlos abgegeben, damit es sich als Quasi-Standard etabliert, für das Erstellen solcher Dateien werden aber hohe Lizenzgebühren verlangt (z.B. für MP3-Dateien oder Adobe Flash).
Was wir aus dem Bereich der Elektronikgeräte und Software schon lange kennen, ist aber längst auch schon in der "Old Economy" als Geschäftsmodell angekommen:
Würde man ein Auto gleich welcher Marke aus Ersatzteilen zusammenkaufen, würde es etwa viermal so viel kosten wie der Neuwagen - und das gilt nur für die Ersatzteilkosten. Also ohne den Arbeitslohn. [...] "In Deutschland verdienen die Automobilkonzerne jährlich 2,4 Milliarden Euro mit dem Ersatzteilgeschäft. Finanzierung und Ersatzteile machen zwar nur zwanzig Prozent des Umsatzes aus, zusammengenommen aber mehr als 95 Prozent des Konzerngewinns", sagt Brandt weiter.
Quelle: www.heute.de
Daher begrüßen es die Konzerne auch, wenn der Staat private Monopole errichtet und schützt, beispielsweise in Form von Patenten, die den Markt einschränken und Konkurrenz verhindern.
Wir kennen die Strategie der Abhängigmachung des Konsumenten, um daraus Profit zu schlagen z.B. von Druckern, Spielekonsolen oder proprietärer Software. Es wird eine Schnittstelle geschaffen - beispielsweise eine patentierte Druckerpatronentechnik oder ein nicht offen dokumentiertes Dateiformat - die zum Benutzen des Produkts erfoderlich ist. Das Produkt an sich wird preiswert verkauft, oft ohne Gewinn, manchmal gar künstlich subventioniert, wie im Falle von Tintenstrahldruckern oder Spielekonsolen. Geld wird dann über Lizenzen verdient, die es Herstellern erlauben Spiele für das Konsolensystem zu verkaufen oder eben über den Verkauf patentierter Druckerpatronen. Im Falle proprietärer Software wird oft das Programm zum Lesen des Dateiformats kostenlos abgegeben, damit es sich als Quasi-Standard etabliert, für das Erstellen solcher Dateien werden aber hohe Lizenzgebühren verlangt (z.B. für MP3-Dateien oder Adobe Flash).
Was wir aus dem Bereich der Elektronikgeräte und Software schon lange kennen, ist aber längst auch schon in der "Old Economy" als Geschäftsmodell angekommen:
Würde man ein Auto gleich welcher Marke aus Ersatzteilen zusammenkaufen, würde es etwa viermal so viel kosten wie der Neuwagen - und das gilt nur für die Ersatzteilkosten. Also ohne den Arbeitslohn. [...] "In Deutschland verdienen die Automobilkonzerne jährlich 2,4 Milliarden Euro mit dem Ersatzteilgeschäft. Finanzierung und Ersatzteile machen zwar nur zwanzig Prozent des Umsatzes aus, zusammengenommen aber mehr als 95 Prozent des Konzerngewinns", sagt Brandt weiter.
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Hackmeck - 26. Sep, 05:12
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