Ministerium stoppt Anti-Genfood-Anzeige
Dass Horst Seehofers Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sich für Gen-Food stark macht, wurde hier ja schon berichtet. Nun berichtet SPON, dass das Ministerium die Streichung einer Anzeige der Anti-Genfood-Initiative save our seeds im Bio-Einkaufsführer für Berlin-Brandenburg veranlasst hat, obwohl diese nichts anderes fordert als es bisher noch offiziell Position der Bundesregierung war: Gentechnisch veränderte Organismen müssen für den Verbraucher gekennzeichnet sein, auch wenn sie nur "geringe" Spuren genveränderter Substanzen enthalten. Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter, zu denen laut SPON "auch die Gen-Saat-Züchter Bayer, BASF und Monsanto gehören", möchte das EU-weit ändern. Die EU-Kommission diskutiert einen entsprechenden Vorschlag.
Das Ministerium konnte das Erscheinen der Anzeige verhindern, weil die Informationsbroschüre von diesem ko-finanziert wird. Für den Fall, dass die Broschüre mit der Anzeige erscheint, wurde mit der Streichung der finanziellen Hilfe gedroht. Sei's drum, bei SPON sehen die Anzeige sowieso viel mehr Leute. ;)
Das Ministerium konnte das Erscheinen der Anzeige verhindern, weil die Informationsbroschüre von diesem ko-finanziert wird. Für den Fall, dass die Broschüre mit der Anzeige erscheint, wurde mit der Streichung der finanziellen Hilfe gedroht. Sei's drum, bei SPON sehen die Anzeige sowieso viel mehr Leute. ;)
Hackmeck - 28. Aug, 05:21
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks

