Freitag, 28. April 2006

Eva Herman und der Feminismus

Es gibt Artikel in meinem Blog, bei denen ich mir vorher im klaren darüber bin, dass ich mir einige Feinde damit machen werde. Ich schreibe solche Artikel mit Bauchschmerzen aber ich schreibe sie, weil ich es nicht lassen kann. Dieser ist so einer.

Anlass ist Eva Hermans Abrechnung mit dem Feminismus in der heutige Ausgabe des Cicero. Die ersten empörten Reaktionen ließen erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten. Ich habe den Artikel nicht gelesen, nur die Auszüge von Spiegel Online und einiges, was sich Eva Herman da zusammenschreibt klingt für mich ziemlich absurd. So z.B., dass für heutige Frauen Fortpflanzung "eine Option und keine Selbstverständlichkeit" mehr sei (das will ich doch hoffen?). Aber ich mache mir zu diesem Thema als jemand, der quasi im "feministischen Zeitalter" aufgewachsen ist, schon seit einiger Zeit Gedanken.

Vorweg: Die politische Emanzipation der Frau war gut und notwendig. Dass sich Frauen ihre Gleichberechtigung Stück für Stück im Laufe des 20 Jahrhunderts in allen westlichen Staaten erkämpft haben, war gut. Aber Gleichberechtigung bedeutet keine Verpflichtung zur Gleichheit.

Jeder Mensch ist ein Indviduum und ich lehne es für gewöhnlich ab, Menschen nach Gruppenzugehörigkeit gewisse Eigenschaften pauschal zuzuschreiben. Aber der durschnittliche Mann unterscheidet sich von der durschnittlichen Frau und diese Gender-Identitäten sind auch keine reinen gesellschaftlichen Konstrukte. Die Hirnforschung beispielsweise bestätigte in den 1990er Jahren wesentliche Unterschiede in der Hirnphysiognomie zwischen Frauen und Männern, die sich in einer unterschiedlichen Art zu denken ausdrücken und in unterschiedlich ausgeprägten duschnittlichen Fähigkeiten in verschiedenen Denkdiziplinen. Die von gesellschaftlichen Einflussen unabhängigen Geschlechtsunterschiede wurden in den im Feminismus der 1970er Jahre vielfach noch geleugnet. Ich bin froh, dass sie mit Büchern wie "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" (ich selbst kann übrigens schlecht einparken und gut zuhören ;)) und Sendungen wie "Typisch Mann - typisch Frau" wieder enttabuisiert und auf breiter gesellschaftlicher Basis akzeptiert wurden. Natürlich bedeutet das nicht, dass sich jede Frau weiblich und jeder Mann männlich verhalten soll. Ich möchte keiner Frau und keinem Mann das Recht absprechen, aus dem Rollenmuster zu fallen. Aber umgekehrt muss es meiner Meinung auch erlaubt sein, das Rollenmuster zu erfüllen. Ja, es gibt viele Frauen und viele Männer, die eine klassische Rollenaufteilung bevorzugen. Niemanden soll es verwehrt werden, sein Privatleben anders zu gestalten - aber die Häme mit der "Feministinnen der alten Schule" über Geschlechtsgenossinnen herfallen, die keine Karriere anstreben, finde ich furchtbar:

Die schwülstigen Phantasien über ein glückliches und harmonisches Familienleben, das nur dann glücklich und harmonisch sein kann, wenn Männer und Frauen wieder in ihre angestammten Rollen schlüpfen, sind wirklich das Reaktionärste und Dämlichste, was ich in der ganzen Diskussion über den Kindermangel in Deutschland bisher gelesen habe.
Die Schriftstellerin Amelie Fried über Eva Hermans Artikel

Reaktionär können für mich nur politische Vorstellungen sein. Wenn jemand fordert die Gleichberechtigung aus dem Grundgesetz zu streichen, ist das für mich reaktionär. Wenn aber eine Frau glaubt, ohne Karriere in ihrem Leben auszukommen, ist das für mich weder "schwülstig" noch "reaktionär", sondern ihr Recht selbstbestimmt zu entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten will. Daraus sollte sich dann aber natürlich kein allgemeingesellschaftlicher missionarischer Anspruch ableiten (der bei Eva Hermans wohl leider zu erkennen ist).

Es gibt inzwischen einen Anspruch breiter gesellschaftlicher Teile, denen viele Frauen nicht gerecht werden können und wollen. Dieser Anspruch der Generation '68 und ihrer ideologischen Nachfahren, schätzt die klassichen weiblichen Aufgaben gering. Eine Frau, die sich entscheidet zu Hause zu bleiben und Kinder großzuziehen, wurde vielleicht nie zuvor in Deutschland so geringschätzig betrachtet wie heute. Das ist möglicherweise die absurdeste Folge des Feminismus.

Schon Herbert Marcuse und die anderen Theoretiker der Frankfurter Schule beschäftigten sich viel mit dem Thema der "wahren" und "falschen" Bedürfnisse. Wenn eine Frau auf Karriere verzichten will und sich in die klassische Mutterrolle begibt, so kann sie in den Augen des feministischen Mainstreams breiter Teile der gesellschaftlichen Elite nur entweder unterdrückt oder verblendet sein. Entweder sie traut sich also nicht ihre "wahren Bedürfnisse" zu artikulieren bzw. umzusetzen oder sie ist sich derer nicht bewusst, wenn sie die Dreistigkeit besitzt auch noch zu behaupten, sie wolle es nicht anders. Als aufgeklärter Femenist ist man (frau) sich den wahren Bedürfnissen auch anderer Frauen natürlich stets bewusster als die betreffende Frau selbst. Genau hier wird es hochideologisch. Für mich gibt es keine wahren und falschen Bedürfnisse, zumindest hat niemand meiner Meinung nach über seine eigene Person hinaus das Recht zu bestimmen, was das ist.

Eine politische und gesellschaftliche Gleichberechtigung bedeutet für mich, wie gesagt, gleiche Rechte zu besitzen und nicht die Pflicht, Rechte zu nutzen. In dieser gesellschaftlich formal freisten Gesellschaft, die wir in Deutschland je erlebten, sollte jeder und jede das Recht haben so leben und sich so zu verhalten, wie er/sie es für richtig hält und sei diese Vorstellung vom "guten Leben" auch noch so klischeehaft. Der wahre Fortschritt ist meiner Meinung nach nicht, dass wir auf einmal alle in furchtbar gleichberechtigten Beziehungen leben, in denen auch Männer am Herd stehen. Der wahre Forschritt ist der, das jeder und jede so leben darf, wie man es selbst für richtig hält. Und zwar bitteschön ohne, dass man dafür schief angesehen wird, weil irgendjemand ideologische Vorstellungen davon hat, wie alle Männer und Frauen miteinander umgehen sollten.

Update vom 4. September 2006:

Auch Sie, lieber Leser, sind wahrscheinlich per Google auf diesen Blog-Eintrag gestoßen, als Sie nach "Eva Herman" gesucht haben. Der Grund ist Eva Hermans Buch "Das Eva-Prinzip" und die Berichterstattung dazu überall in den Medien, schon vor der Veröffentlichung, z.B. bei Spiegel Online. Offenbar ist der Feminismus und die Emanzipation der Frau ein Thema mit großem Diskussionsbedarf in der deustchen Bevölkerung.

Mein Text hier wurde am 28. April 2006 in Unkenntnis des Buches von Frau Herman geschrieben. Auslöser war, wie ich schrieb, ein Essay Hermanns, der wohl eine sehr ähnliche Stoßrichtung besaß und im Cicero veröffentlicht wurde. Ich habe weder diesen Artikel gelesen noch ihr Buch, das ja bisher nicht mal erschienen ist. Meine hier niedergeschriebenen Gedanken fasste ich losgelöst davon zum Thema, Eva Herman war nur der Anstoß. Ganz ähnlich scheint es auch vielen anderen zu gehen - das Thema und der Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde von ihr jedenfalls sehr geschickt gewählt - oder es war Zufall. Was ich bisher um und über das Buch gehört habe, war alles recht platt. Eva Herman macht wohl den entscheidenden Fehler der Pauschalisierung. "Die Frau sollte öfter mal den Mund halten", "Die Frau sollte Kinder kriegen und die Karriere vergessen" usw. Ihre These, Kinder berufstätiger Mütter hätten häufiger schulische Probleme als andere, ist übrigens wissenschaftlich widerlegt worden.

Damit ist ihre Ansatz gegen den Feminismus alter Tage ein meiner Meinung nach reaktionäres Konzept: Es wird offenbar pauschalisiert, wo es nur geht und ihre individuelle Vorstellung von einem glücklichen und erfüllten Leben, versucht sie jeder anderen Frau aufzudrängen. Ich bin gegen den gesellschaftlichen Anspruch, Frauen müssten emanzipiert sein. Aber ich bin genauso gegen jeden anderen gesellschaftlichen Anspruch. Eine Gesellschaft wie die BRD der 1950er Jahre, in denen arbeitende Frauen schief angesehen wurden, möchte ich noch viel weniger zurück. Wann werden wir endlich ein post-reaktionäres und post-feministisches Zeitalter erreichen, in der weder Eva Herman arbeitende Mütter angreift, noch Alice Schwarzer Verona Feldbusch/Poth für ihr "tussiges" Verhalten verurteilt? Die größte Errungenschaft des Feminismus war wohl die Tatsache, dass Frauen stark sein dürfen. Die Errungenschaft einer post-feministischen Zeit wäre wohl die Anerkenntnis, dass Frauen nicht unbedingt stark sein wollen.

Erfüllt Rollenklischees, arbeitet, seid emanzizpiert oder nicht - warum ist es so schwer, Individuen ihre Freiheit zu lassen? Warum muss es offenbar immer ein gesellschaftliches Ideal geben?

Dass mein Blog hier eine Plattform für eine so lebhafte Diskussion zum Thema mit schon 40 teils sehr langen Kommentaren wurde, freut mich. Ich werde die Diskussion hier weiter verfolgen.

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Trackbacks zu diesem Beitrag

corpXpress - 3. Sep, 17:33

�Frauen sollten �fter mal den Mund halten�

meint Eva Herman. Und weiters, dass... [weiter]
maloXP - 28. Apr, 04:30

kT

Hallo Hackmeck!

Schöner Beitrag, den Du da verfasst hast. Fredmund Malik hat das im, jaha, Manager-Magazin mal so formuliert:

"Der echte Liberalismus schreibt niemandem vor, wonach er sich zu richten hat. Kein echter Liberaler hat je, wie viele Neoliberale es tun, Individualismus mit Egoismus verwechselt. Der Liberalismus ist im Gegenteil das einzige System, das es den Menschen freistellt, sich so zu verhalten, wie sie es wollen und jene Ziele anzustreben, die sie selbst wählen. Die Vorteile der Marktwirtschaft hängen nicht davon ab, dass sich die Menschen egoistisch verhalten. Jeder darf sich so altruistisch verhalten, wie er nur will."

Ich finde aber, Du solltest zwei Dinge bedenken:
Erstens wird uns heute durch die Medien ein Zerrbild des Feminismus, wie auch der gesamten 68er-Generation (waren das überhaupt kohärente Bewegungen?) geliefert. Heute erscheinen sie uns blind aktionistisch, als "Gutmenschen", gewaltbereite Querulanten und vor allem ziemlich naiv. Ich denke aber, dass sich gerade die Feministinnen bis in die 80er hinein auch auf intellektueller, also wissenschaftlicher Ebene mit einer gesellschaftlich tief verwurzelten Segregation beschäftigt haben, deren Motive unbewusst jeder in sein Alltagsleben als Denkweise und Handlungsmuster integriert (ist heute immer noch so). Ich weiss nicht, wie's dir geht, aber "Emanzipation" assoziiere ich zu allererst nicht mit solchen inhaltlichen Aspekten sondern mit "EMMA" und Achselbehaarung. Das war sicher nicht deren Ziel damals.
Selbstverständlich tut, z.B., Frau Schwarzer heute aktiv nichts dagegen, um dieses Zerrbild aufzulösen. Ihre bedingungslose Affinität zu Angela Merkel, peinliche Auftritte bei Günther Jauch und andere typische C-Promi-Verhaltensweisen reproduzieren unsere Emanzen-Klischees doch extremst.

Das Ding ist doch, und das ist mein zweiter Punkt, dass Gleichberechtigung zwar auf dem Papier existiert, aber auf die Realität bezogen umfassend empirisch widerlegt wurde. Frauen in vergleichbaren beruflichen Positionen wie Männer verdienen im Durchschnitt weniger, sie werden bei gleicher beruflicher Qualifikation wesentlich seltener eingestellt. Wenn es Quoten gibt, stoßen Frauen oft an die sogenannte "gläserne Decke", das heißt, sie werden in den niedrigeren und/oder weniger wichtigen Positionen gehalten - interne Aufstiege sind, je höher die Ebene, umso schwieriger. Diese Assymmetrie wird u.A. hervorgerufen durch gesamtgesellschaftlich oktroyierte, geschlechterspezifisch differente Identifikationsstiftungsmuster: Ein "im Leben" erfolgreicher Mann ist einer in einer hohen beruflichen Position, eine Frau wird in erster Linie über den Erfolg ihrer Familie, also das Bild nach aussen, definiert. Natürlich hat sie die Möglichkeit, sich zusätzlich auch über berufliches zu definieren, das ist in dem Zusammenhang aber nur sekundäres Merkmal, das zusätzlich getragen werden muss.

Beispiele: In den größten Konzernen Deutschlands gibt es nach wie vor keine weiblichen Topmanager. Mit Ausnahme der Kanzlerinnen bekleiden Frauen nach wie vor in den Kabinetten meistens nur "Orchideen"-Ressorts (Familie, Umwelt, Verbraucherschutz usw.). An den Universitäten gibt es mittlerweile mehr weibliche Studenten, die Profs und Dozenten sind nach wie vor zu mehr als drei Viertel männlich (finde leider gerade keine genaue Statistik dazu).

Dieses gesamtgesellschaftliche Moment zu analysieren, sprengt hier sicher den Rahmen. Auch kann man das nicht komplett pauschalisieren, aber meiner Meinung nach sind diese Denkmuster selbst in den liberalen Großstädten überwiegend vorhanden. Von BaWü/Bayern nicht zu reden.

Was man der Emanzipations/ Frauenbewegung hoch anrechnen sollte, ist, dass solcherlei Tatsachen erst einmal aufgezeigt und überhaupt thematisiert wurden. Man kann Verhaltensweisen nur ändern, wenn sie uns bewusst sind. Die Trennung von typisch männlich bzw. weiblich findet schon in frühester Kindheit statt. Das Spielzeug, das wir geschenkt bekommen, die Farbe der Tapete im Kinderzimmer usw. Wir werden mit einer bestimmten Geschlechteridentität sozialisiert, was sich nicht nur im gegenständlichen äußert. Wir bekommen täglich vorgelebt, wie man als Mann bzw. Frau zu sein hat: körperfixiert/wettbewerbsorientiert auf der einen, emotional/familienaffin auf der anderen Seite. Wenn man als Kind gegen eine Prägung dieser Art rebelliert, wird man psychologisch, sozial oder gar körperlich sanktioniert (z.B. Junge spielt mit Puppe/ Mädchen kommt mit verdreckten Sachen nach Hause). Wir werden in einem Alter schon in eine bestimmte Form gepresst, in dem wir noch gar nicht fähig sind zu reflektieren. Das sind ja nicht einmal unsere Eltern.
Das ist auch der Grund, warum ich denke, dass die Unterschiede von Mann und Frau (idealtypisch) zum allergrößten Teil anerzogen und tief in der Gesellschaft als ganzer institutionalisiert sind. Mag sein, dass es bestimmte Gehirnstrukturen gibt, in denen "wir" uns unterscheiden, aber das Gehirn entwickelt sich ja auch, ganz besonders im Kindesalter, je nachdem wie es benutzt wird. Wenn wir also emotional fixiert erzogen werden, entwickeln sich auch die dementsprechenden Hirnareale stärker oder anders, als wenn aus uns unemphatische Raufbolde (überspitzt) werden und das gesellschaftlich akzeptiert (nicht sanktioniert) wird.

In den Äußerungen von Eva Herrmann sehe ich eine Reproduktion und damit Perpetuierung dieser gängigen Rollenmuster. Und "Warum Männer dies und Frauen das" ebenso. Furchtbar, der Ausdruck eines gesamtgesellschaftlichen Schrittes zurück, den wir in den letzten zwei Jahrzehnten gemacht haben.

Ach ja, ich bin ein Mann. Ich persönlich habe kein Problem mit emanzipierten Frauen, so lange ich mich bspw. in meiner Wortwahl aufgrund von irgendwelchen Political Correctness-Regeln einschränken muss "Meine lieben Deutschländerinnen und Deutschländer, liebe Kinderinnen und Kinder,...!"). Ich muss auch ganz ehrlich gestehen, dass ich mit diesen traditionellen Rollenmustern meine Probleme hab, da von mir - ob familiär oder gesellschaftlich - einfach erwartet wird, beruflich erfolgreich zu sein, dass ich mich überall durchsetze etc. Das setzt mich unter einen Druck, den ich oft als belastend empfinde. Auf der anderen Seite entspreche ich auch manchmal Macho-Klischees und das will ich mir auch nicht nehmen lassen. Und da schließt sich der Kreis wieder zu dem von Dir gesagten. :)

Schönes Wochenende Dir!
maloXP

Hackmeck - 28. Apr, 06:16

Wow, danke schon mal für so viel Feedback. Ich habe jetzt keine Zeit das zu lesen, werde dir aber noch antworten.
Hackmeck - 28. Apr, 16:14

Hallo maloXP!

Hier die versprochene Antwort:

Zum Thema Feminismus und '68er-Bewegung: Nein beide Bewegungen sind natürlich nicht gleichzusetzen, sind aber wohl schon in Deutschland unleugbar verbandelt. Ich selbst habe übrigens kein so negatives Bild von der 68er-Bewegung, wie es vielleicht erscheinen mag, wenn man den Beitrag liest. Wenn ich von "der Generation '68 und ihrer ideologischen Nachfahren" spreche, dann meine ich damit durchaus schon auch das politische Milieu, dem ich mich am ehesten verbunden fühle. Ich selbst würde mich als politisch am ehesten linksliberal beschreiben. Aber trotzdem kann und soll man ja auch den "eigenen politischen Kiez" kritisch betrachten. Aber du hast recht: Wenn ich hier pauschalisierend vom "70er-Jahre-Feminismus" spreche, ist das natürlich ziemlich undifferenziert. Ich will auch nicht den Feminismus als Idee angreifen, sondern die Meinung einiger Leute, die sich auf den Feminismus beziehen.

Zum Thema des sozialisatorischen Einflusses auf Geschlechteridentitäten: Ich bin auch dafür, Kinder keinesfalls in eine Geschlechterrolle zu drängen. Auch sollten wir uns über die unbewussten Faktoren klar werden, die darauf Einfluss nehmen. Aber ich glaube, letztendlich sind Geschlechteridentitäten eben nicht nur sozial konstruiert, sondern hängen auch von biologischen Determinanten ab. Daher gilt es meiner Meinung nach auch, Unterschiede zu akzeptieren. Und ansonsten einfach: Ack. ;)
Roland Scheel (Gast) - 30. Apr, 20:48

Was soll das eigentlich überhaupt?

Man kann natürlich messen, wie viele Frauen als Manager großer Unternehmen tätig sind. Man kann auch Professorinnenquoten berechnen.

Emanzipation - egal welcher Form - kann aber nur individuell stattfinden.

Nur fragwürdige Vereinigungen kennen so etwas emanzipierte Körperschaften, beispielsweise "emanzipierte Völker".

Schaut man in die Vergangenheit, dann wird man immer Frauen finden, die gegen den Zeitgeist ein Leben geführt habe, wie es ihren Interessen entsprach. Wenn Frauen allerdings Frauen-Emanzipation als Zugeständniss der Männder erwarten, dann ist das ziemlich absurd. Frei sein kann man nur selber.

Oder wie es Stefan Blankertz ausdrückt:

"The first thing to do is to sit back, take a deep breath and relax. Take a deep breath. This does not mean just breathing. Feel the oxygen. Concentrate on the exchange between your organism and its environment. Your organism is made to live in its environment and solve all the problems that may arise.

Take a deep breath. Hold the breath. Don't exhale. Try not to exhale. -- You don't need no authority telling you when to exhale. And nothing else matters."
Iris Koall (Gast) - 16. Aug, 15:51

Dr.

Lieber MaloXP
Danke für Deine differnzierte und lebenskluge Antwort.
Ich bin im Feminismus sozialisiert (1960er Jahrgang) und finde ein selbstbestimmtes Leben mit Beruf und Famile eine angemessene und wunderbare Lebensform, die ich ohne diese theoretischen politischen und aktivistischen Ideen und Initiativen nicht entwickelt hätte. Gibt es in Deiner Generation (????) mehr Männer wie Dich, mache ich mir um das Projekt Aufklärung und Emanzipation von Frauen und Männer keine Sorgen!
Herzlichst,
Iris
DJ (Gast) - 18. Aug, 11:50

bloß nicht vorurteilen

Leute, bevor ich das Buch nicht gelesen habe, erlaube ich mir keinen Kommentar dazu! ;)
Fumanchu (Gast) - 10. Dez, 17:00

Von Männern und Frauen

Warum gibt es keine männliche Emanzipation?
Hat sich jemand schon diese Frage gestellt?
Manch Einer würde jetzt sagen: Die Frage stellt sich gar nicht. Frauen wurden schon immer unterdrückt und Männer nicht. Frauen wurden dazu verdammt in der Küche zu hocken und als Gebärmaschinen herzuhalten, während Männer nach ihrem eigenen Ermessen über ihr Leben entscheiden konnten. Das stimmt. Gott sei Dank, gibt es jetzt die Gleichberechtigung. Frauen können Männer sein und Männer Frauen. Uups.... Neee das war anders: Rechtliche Gleichheit verschiedener Rechtssubjekte in einem bestimmten Rechtssystem (Wikepedia).
Das ist eine wunderbare Sache. Obwohl Mann und Frau in einigen Sachen völlig unterschiedlich sind (biologisch, psychisch, sozial), werden diese beiden Geschlechter vor dem Gesetz ABSOLUT gleichbehandelt.

Nun haben einige Genies weiter gedacht. Wenn wir schon vor dem Gesetz gleich sind, dann müssen wir das auch gesellschaftlich sein. Genauer definiert, wir verfahren so wie der gute alte Lenin es gemacht hat: Es soll keine Reichen geben, nur Arme. Wir werden alle die Männerrolle übernehmen! Wir schwemmen die überholten und ungerechten Unterschiede zwischen Mann und Frau weg und führen wirklich eine Gleichberechtigung ein. Es soll keine Mütter und Hausfrauen mehr geben! Das ist ja geradezu ein Schimpfwort. Die Rolle "Mann" ist viel schöner. Familie und Ehe sind auch hoffnungslos überholt. An deren Stelle führen wir eine gleichberechtigte Lebensgemeinschaft ein, wo die Aufgaben im Haushalt gerecht aufgeteilt werden und jeder zum Gemeinschaftseinkommen seinen Teil beiträgt. Eine ordentliche Männer-WG also. Nur mit dem Unterschied, dass die Partner gelegentlich Sex haben, um ihren Vortpflanzungstrieb zu befriedigen. Hmm.. Das mit dem Sex ist eigentlich auch überholt und unnötig. Mann kann einer Frau nicht mehr zumuten, ein Kind zu gebären. Denn dann verstoßen wir gegen die soziale Gleichheit. Ein Kind bringt mehr Nachteile für eine Frau, als für den Mann. Und da ein Mann rein biologisch nicht in der Lage ist schwanger zu werden, müssen wir halt dafür sorgen, dass auch die Frau von diesem Übel befreit wird. Wir könnten ja die Kinder in Reagenzgläsern züchten und die Retortenbabys dann in Heimen erziehen. Und dann hat auch der Sex seine Daseinsberechtigung verloren. Mit Hormonbehandlung kann man diese niederen Triebe eventuell unter Kontrolle halten.
Halt! Wenn das alles erledigt ist, wozu brauchen wir dann diese anatomischen Unterschiede in Form von Geschlechtsorganen. Wir verändern unser Erbgut und werden einfach geschlechtslos. Ohhh! Das Paradies auf Erden wird eintreten! Es wird keine Frauen und keine Männer geben!!! Wir werden alle gleich sein!

Eine einzige Frage bleibt dann noch offen: Warum gibt es keine männliche Emanzipation?

PS: Was ich mit diesem Stuss sagen will fragt Ihr?

Die Natur irrt sich nie. Sie hat gewisse Rollen verteilt. Zumindest an diese biologischen Gesetze sollten wir uns halten und sie nicht aushebeln, aufgrund vermeintlicher Gleichberechtigung.

MfG Fumanchu
unionsbuerger (Gast) - 28. Apr, 10:40

GOTT IST GROSS

GOTT IST GROSS UND MTV IST KLEIN


SOLIDARITÄT MIT MTV GEGEN DIE ABSOLUTISTISCHEN DENKBARBAREN STOIBER UND WETTER
MINISTERPRÄSIDENTEN UND KARDINAL VON MÜNCHEN


"Jeder von uns ist Frucht eines Gedanken Gottes. Jeder ist gewollt, jeder ist geliebt."
(Benedikt zu Germania-Numidia-Universum -Montabaur - München ...)



www.chartaland.de

Tim (Gast) - 28. Apr, 11:50

Super Beitrag!

Natürlich müssen die Frauen selber entscheiden was sie wollen, aber als Mann denke sie sollten sich überlegen wie sie feminine Werte zurück in die Gesellschaft bringen können, z.B mehr Ethik, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Sozialkompetenz, anstatt zu versuchen mit Männern nach den Massstäben der männlichen Welt zu konkurrenzieren. Nicht, dass ich befürworte, dass Männer sich der Verantwortung der Wiederherstellung solcher Werte entziehen, aber ich denke die Frauen sind dafür besser geeignet als die Männer, genauso wie ich glaube, dass die Männer besser zur Kriegsführung geeignet sind als die Frauen.

Hackmeck - 28. Apr, 16:14

Ganz genau, hier fehlt es einfach an Wertschätzung für die "feminen Werte".
Reinhard Hagedorn (Gast) - 25. Sep, 12:44

Reinhard Mey/"Annabell"

Schon vor 30 Jahren bezog Reinhard Mey Stellung zur
damals noch jungen "Emanzipation" mit dem Chanson-Titel
"Annabell".
Früh erkannte er die unvergleichliche Ausstrahlung der
Worte
- Frauenbeauftragte
- Quotenregelung
- Recht auf den eigenen Bauch
- Karrierefrau
- Tante Emma-Laden.
- Emanzipation...beginnt bei dir der Bartwuchs schon....
Wie unvergleichlich klingt da
- Mutterliebe
- Geburtstags-Strauß
- Muttertag
- Kinderliebe
- Kinderaugen
- Muttersprache
Eva Herman ging damals noch zur Schule.
Reinhard Mey gehört heute zu den "TOP 100" in Deutschland.
Alice Schwarzer auch?
Angela Merkel auch?
- Mit wem würden Sie am liebsten in den Urlaub fahren?

Alice Schwarzer
Angela Merkel
Astrid Lindgreen
Oder - EVA HERMAN?

KLAR: Mit Alice Schwarzer...! Put me up put me down...

Gruß an Reinhard Mey!
niels (Gast) - 28. Apr, 16:01

Ich wäre ja sehr glücklich, wenn Frau Hermann sich nach ihren eigenen Ausführungen richten würde.

TV-Präsenz ja, wenn man Talent dazu hat und bitte in Maßen.

Lena (Gast) - 8. Mai, 14:21

Ich als Frau bin ja froh, dass es sogar Männer gibt, die nicht mit der Meinung Eva Hermanns übereinstimmen, dachte nämlich schon, dass wir gerade kurz vor ´nem Rückschritt sind, wenn jetzt sogar schon berufstätige und einigermaßen erfolgreiche Frauen die Frauen zurück zu den 3 Ks wünschen. Stimme vor allem dem 1. Kommentar absolut zu. Ich denke, so lange, wie beinahe ausschließlich die Frauen für den Geburtenrückgang verantwortlich gemacht werden, obwohl es kaum weniger Männer als Frauen gibt, die wenige oder keine Kinder wollen, ist die Gleichberechtigung noch nicht richtig in den Köpfen der Menschen verankert und die Frauen sind nicht richtig frei in ihrer Entscheidung, wie sie ihr Leben verbringen wollen. Vor einigen Monaten wurde man als Hausfrau mit Kindern schief angeguckt, heute ist so ein Leben plötzlich wieder das Maß aller Dinge und kinderlose Karrierefrauen müssen sich anhören, dass sie zu egoistisch sind. Ist doch irgendwie grotesk, welchen Einfluss Politik und Medien auf das Denken der Menschen haben!
Dyango Reinhard (Gast) - 25. Sep, 14:24

Emanzipation stibt aus.

Erstmal möchte ich mich für meinen Nachnamen entschuldigen.
Reiharde zu Hauf hier...
- Viele Emanzen verweisen auf Ursprünge im klösterlichen Leben
und vergessen dabei, dass diese dem HERRN -
Gott dem Herrn dienten. DIENTEN!
Auch die Religion selbst - von Männern gemacht.
Ich selbst habe in der Krankenpflege allergrößten Respekt
vor diesen Frauen.
Jede ihren Beruf beendende Nonne muss durch wenigstens
zwei ZWEI! "weltliche" Arbeitskräfte und damit Planstellen
ersetzt werden. Zwei Männer (Krankenpfleger) sind not-
wendig um eine, vom Idealismus geprägte, fleißige Ordens-
schwester zu ersetzen.
Krankenhäuser lechzen nach diesen ohne Quote gern gesehenen und geachteten Frauen, die wirklich rund um die
Uhr und wenig Urlaub ein Frauenbild prägten, das fernab
vom billigen durch Quote und Demos geprägten Feminismus
existiert.
Ein Großteil der Kostenexplosion im Krankenpflegewesen
kommt durch das (vor allem in den 80er Jahren) wegge-
brochene Nonnen-Engagement. (Kein Nachwuchs!)
Doch so, wie sich immer mehr Frauen vom Zerrbild des Feminismus verabschieden, so ist auch der klösterliche
Nachwuchs am Aussterben. Das liegt in der Tat auch daran, dass beide Gattungen eher wenig bis keine Kinder
haben.
Dieses dem Naturgesetz und der Mathematik folgende
Phänomen der Zukunftslosigkeit hat Alice Schwarzer mit
ihrer Ideologie mitverkauft. Da sollte man auch Reinhard
Hagedorn finde ich, keinen Vorwurf machen, dies zu erwähnen.
Meinem "Nachnamensvetter" möchte ich ermuntern, weiter
zu schreiben.
Kaum einer sonst hat hier mehr Tacheles und Konsistzenz
zum Thema beigesteuert.
Unfaires, Unbegründbares von Anderen hier bedauere ich.
Die berufliche und gesetzliche Emanzipation ist grundsätzlich erreicht. Aber genau die Quote ist es, von der
sich viele Frauen in die "Behindertenquote" per Gesetz
denunziert sehen.
In einer globalisierten Welt, die nach Leistung bezahlt,
muss allerdings auch schwachen Männern geholfen werden.
Vor dem Gesetz sind ja alle gleich (leistungsfähig?)...(?)
Frauen im Kloster aber auch Frauen in der Wirtschaft
werden wohl immer in irgendeiner Abhängigkeit zu Männern existieren.
Da verweise ich auf die Kreativitätspunkte von
R. Hagedorn.

- Übrigens: Mit Claudia Roth (Grüne) möchte ich auch nicht in den Urlaub fahren. Lieber mit einer Nonne...
Eva Herman wäre mir zu anstrengend.

Grüße, auch an meine Kritiker! Dyango
Hans Kolpak (Gast) - 20. Mai, 13:41

Warum so kurz gegriffen?

Warum werden Fragen der Selbstbestimmung so gerne auf die Spannungen zwischen Frau und Mann reduziert? Vielleicht, weil es so viele Frauen und Männer gibt, weil es Spaß macht und reizvoll ist?

Wie auch immer - vor elf Jahren ging fügte ich Freizeit und Arbeitszeit zu Lebenszeit zusammen und gewann neue Perspektiven.

Manchmal frage ich mich, was bequemer UND reizvoller für mich ist: Ein geregeltes und fremdbestimmtes Bürokraten-Dasein in einem Konzern mit festem Einkommen oder eine selbst geregelte und selbstbestimmte freiberufliche und selbständige Beschäftigung bei unregelmäßigem Einkommen.

Ohne Zweifel bin ich jetzt stärker gefordert und spüre Zwänge unmittelbarer bei gleichzeitig höherer Verantwortung für mich, die Gesellschaft und die Umwelt. Statt mit 65 zum Ruhestand gezwungen zu sein, bin ich frei, bis an mein Lebensende kreativ zu denken und zu handeln, um "an der Bewältigung der Probleme zu arbeiten, die uns und damit unsere natürliche Umwelt bedrohen".

Frauen gehören zu meiner natürlichen Umwelt. Ich hoffe, es gibt immer Frauen. Zumindest so lange, wie ich lebe.

Hans Kolpak
Biß der Woche

Reinhard Hagedorn (Gast) - 13. Aug, 07:53

Eva Hermann

Die Geburtenzahlen drücken den "klassischen" Familien
die Rententrittbrettfahrer der Singles und häufig auch
der Feministinnen auf, deren Lebenswerk es war, den
Nachwuchs für die Karriere abzutreiben.
Nur guterzogene, nicht kiffende ud nichtsaufende
Nachkommen können das einmal leisten, was die alten,
abgetakelten Feministinnen meinen, mit ihrem Geld
bezahlen zu können: Ihr Alter. Ihre Rente.
1 Kind sind 1000 Euro Rente
4 Kinder sind 4000 Euro Rente. So ist das! (Oder weniger!)
Hausfrauen und Erzieher! Wehrt Euch!

Reinhard Hagedorn (Gast) - 13. Aug, 14:34

EVA HERMANN

Es ist nun mal so: Geld regiert die Welt!
Der Sozialstaat hat uns alle blind dafür gemacht, dass es
ohne Kinder keine Rente (und auch keine Mieter für die
Renten sichernde Eigentumswohnung) gibt.
Merkel glaubt allen Ernstes, man könne "aus Steuern" Rentenfinanzieren. Ein Renten-Perpetomobile also...
Wenn wir alle, ohne einen Sozialstaat, selbst unsere Renten
mit unserem Nachwuchs finanzieren müssten, würde selbst
manchem Mann klar, dass Kinder (Guterzogene!) Rentenreichtum bedeuten. Vielleicht hätten dann sogar katholische Pfarrer Kinder. Der Zölibath der Feministinnen ist nicht Gott geweiht - SONDERN DEM "MAMMON"!! Pfui!!!
Sollen etwa später andere Nationen für uns und unseren
Egoismus arbeiten? Für all diese Emmas und Bibi Blocks-
bergs? Geld ist nur Papier!
Je mehr davon der Wirtschaft entzogen wird, zum Sparen
aufs Alter, desto mehr wird es wertlos, wenn die Alten,
die Geburtenstarken Jahrgänge, es dann im Alter für die
Pflege ausgeben, es in den Markt pumpen.
Dann kommt der Boumerang zurück. Jeder zweite Mann müsste dann statistisch ein Krankenpfleger sein!
So, wie diese Generation abgetrieben hat, genauso wird
sie dann selbst "abgetrieben"...!!! ...werden! 1944 hat man
vorgemacht, wie man Leute loswird, die man nicht haben will! Genauso verfährt man heute mit abzutreibenden Kindern.
Und genauso wird es am Ende die Alten treffen!
Keine Wirtschaft der Welt kann sich diesen Rentnerrucksack leisten.
Kinderlosigkeit ist das Spießigste, Unsozialste Egoistischste und Traurigste, das uns Alice Schwarzer
schmackhaft machen wollte!
Ein Prosit auf EVA HERMANN!
Fragezeichen (Gast) - 14. Aug, 21:02

Das Eva Hermann Prinzip

Solange ein Buch, das noch nicht mal auf dem Markt ist, solche Beiträge wie diesen hier von Hagedorn zur Folge haben, muss es das falsche Buch sein. Solange die Bedingungen für freies Leben für Männer, Frauen und Kinder nicht so sind, dass man sie als einigermaßen gerecht sehen kann, solange wird es auch weiter nicht viele Kinder geben.
Solange die Armut in Deutschland vor allem Kinder betrifft, wie der Armutsbericht in Deutschland zeigt, solange wird es keine wachsende Kinderzahl geben.
Und solange es in Deutschland eine Atmosphäre gibt, die Kinder nicht um ihrer selbst willen schätzt und liebt, sondern sie um ihrer gesellschaftlichen Tragfähigkeit herbeisehnt, solange wird die Kinderquote nicht steigen.

Erstmal müssen wir uns alle fragen, wie wir eigentlich zum jeweils anderen stehen, ob wir ihm Respekt entgegen bringen, Männer den Frauen, Frauen den Männern, Männer und Frauen den Kindern. Vieles könnte so viel freier diskutiert werden, wenn diese Grundwerte selbstverständlicher wären.
Niemand darf um seines Geschlechtes (...u.a.) willen diskriminiert werden.
Wer will, dass Frauen wieder mehr Kinder wollen, dass Paare wieder mehr Kinder wollen, sollte ihnen gesellschaftlich die Solidarität und den Respekt zollen, der ihnen gebührt.
Darum geht es in der Frauenbewegung. DAvon sind wir aber- so muss es auch nach obigem Beitrag scheinen- weiter meilenweit entfernt.
bud (Gast) - 16. Aug, 20:05

Habe heute im Radio die Diskussion mitverfolgt und mir gingen sofort viele Gedanken durch den Kopf . Einerseits ist es Schön zu hören wie sich Frau Herrmann gedanken macht über unsere Gesellschaft und unser Leben darin und die Beziehungen Zwischen Mann und Frau..... .
Andererseits was bissher zu hören ist , klang irgendwie zu kurz und zu naiv für mich .
Ich persönlich denke nicht dás es an dem Feminissmus alleine liegt warum es nun nicht mehr soviele Kinder in Dtsch. gibt .

Was ich wirklich mal sagen will ist folgendes :
Ich würde mich auch wohl fühlen wenn wir in Deutschland 50 millionen oder 40 millionen Einwoner wären .
Ich sehe keinen sinn darin Jetzt wie wild Kinder in die welt zu setzen in der die Menschen nicht glücklich sind und in der es soviel Leid und Krieg gibt .
Es hatt einfach keinen richtigen Wert .
Ich glöaube nicht an die menschliche existens , an seine überlegfenheit gegenüber dem Tier , Nein ich glaube nicht an die Gesellschaft .
Ich weis nicht aob das nun so gut ist oder nicht . ( vermutlich ist es das nicht )
Was mich eigentlich stört an dieser Welt ist diese immerwärende Präsenz des Menschen und seiner Macht , immer ist er da immer ist er an allen Orten und zu allen Zeiten mit seinen Gedanken und mit seinen Vorstellungen und mit seinen Ansichten zu finden auf diesem Planeten.

In dem Artikel von "Fragezeichen " war so eine Sehnsucht zu spüren , eine Sehnsucht die wohl Kinderaugen ausstrahlen können wenn man in sie hinein schaut .

Schön wer diese Sehnsucht spüren kann ,
Schön wer sie halten kann und wer sie weitergeben kann .
Doch eines muss ich sagen , in dieser Welt ist kein Platz für diese Sehnsucht.
Emma (Gast) - 22. Aug, 12:51

An Herrn Reinhard Hagedorn

Keine Feministin treibt für ihre Karriere ab. Sie haben wirklich keine blassen Schimmer über die Gründe von Abtreibungen. Auch war es nie das Ziel der Frauenbewegung, die Zahl der Abtreibungen zu erhöhen.
Außerdem stimmt Ihre Rechnung nicht: Wer glauben Sie wir im Rentenalter besser dastehen, die "alten, abgetakelten Feministinnen" und die alten abgetakelten männlichen Karrieristen oder ein/e Hausfrau/-mann, die/der das ganze Leben dem Haushalt und den Kindern gewidmet hat? Ob das gut und gerecht so ist, ist eine andere Frage!
Emma (Gast) - 22. Aug, 13:20

Zum zweiten Beitrag von Herrn Reinhard Hagedorn

Wissen Sie, es gibt auch Feministinnen, die verheiratet sind, denn es gibt auch männliche Feministen. Außerdem ist Feminismus und Emanzipation keinstenfalls gleichzusetzen mit Kinderlosigkeit. Wenn Sie sich damit beschäftigen würden, wüssten Sie auch, dass Alice Schwarzer niemanden die Kinderlosigkeit schmackhaft machen will.
Die Gründe für den Geburtenrückgang liegen (abgesehen von der fehlenden Kinderbetreuung in Deutschland) in unserer Leistungsgesellschaft und v. a. in der fehlenden Emanzipation der Männer. Die Rolle der Frau hat sich geändert, das Männerbild jedoch kaum. Darum müssen Männer weg vom leistungsorientierten Denken und ihre Hälfte im Haus übernehmen, was aber durch die bestehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen erschwert wird. Müsste nicht eigentlich eine große Last von den männlichen Schultern fallen, jetzt nicht mehr die große Verantwortung tragen zu müssen, der alleinige Versorger einer Familie zu sein?
Offensichtlich war die traditionelle Rollenverteilung eben nicht ideal, sonst hätten wir uns nicht davon wegentwickelt. Es hat den Frauen etwas gefehlt - und auch den Männern - Sie ausgenommen natürlich, Chauvis und Machos hat es schon immer gegeben und Männer wie Sie sind für den Geburtenrückgang mit verantwortlich zu machen. Frauen sollten beruflich zurückstecken und Sie sind nicht bereit dazu.
Die Hälfte des Hauses den Männern, die Hälfte der Welt den Frauen!
Marco (Gast) - 24. Aug, 17:09

An Emma und Hagedorn

Ich würde mit so einem Menschen wie Hagedorn erst gar nicht diskutieren. Jemand, der Frauen, die abgetrieben haben mit den NS-Verbrechern, die für die Ermordung der Juden verantwortlich sind, gleichsetzt, gehört eingesperrt!
Zum eigentlichen Thema: So lange Themen wie der Geburtenrückgang und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer nur in Bezug auf Frauen diskutiert werden, wird es auch weiterhin Geburtenrückgang und Unvereinbarkeit von Familie und Beruf geben. Frauen (die meisten jedenfalls) wollen ganz offensichtlich nicht mehr nur Hausfrau sein, sonst würden wir ja nicht über dieses Thema sprechen müssen. Und damit Frauen beides haben können, müssen endlich auch die Männer in die Diskussion (und nicht nur das) einbezogen werden. Ich denke, die meisten Eltern sind dann am glücklichsten, wenn beide Familie und Beruf vereinbaren können.
Letztendlich muss es jedes Paar für sich entscheiden, welche Lebensweise für sie am idealsten ist. Schlimm finde ich nur, wenn einige meinen, Bücher schreiben und anderen ihre Meinung aufdrücken zu müssen. Wenn Herman es bereut, Karriere gemacht und zu wenig Zeit für Ihren Sohn gehabt zu haben, ist dies ihre individuelle Meinung, sollte sich jedoch nicht anderen aufzwängen. Jeder Mensch ist ein Individuum und deswegen gibt es kein Patentrezept, nachdem alle idealerweise leben sollen!
Reinhard Weißner (Gast) - 4. Sep, 10:07

Reinhard Hagedorn hat Recht

Reinhard Hagedorn hat Recht:

Die Frauenbewegung ist eng verknüpft mit Alice Schwarzer.
Diese Frau ist stolz darauf, "am 6. Juni 1970 im Stern"
sich solidarisch mit Frauen gegen den Paragraphen 218
gewidmet zu haben.
"Ich habe abgetrieben", so prangt es stolz auf ihrer Homepage mit dem Datum der Veröffentlichung.
Würde sie denn auch stolz schreiben:
"Ich habe einen Juden abgetrieben?"
Fällt uns erst an dieser Stelle überhaupt erst ein, was "Marco"
im vorhergehenden Artikel hier meint?
Marco, der "genau weiß, wen man einsperren müsste" ,
so zitierte ihn Reinhard Hagedorn hier richtig und der
"genau weiß, was Männer tun müssten"!
Schade, dass dieser nur sehr kurz hier zu lesende Artikel
von Reinhard Hagedorn
offenbar von der Redaktion "rausgeschmissen" wurde.
Reinhard Hagedorn hat auch richtig erkannt, dass die
Kosten für Kinder und die Betreuung für Kinder genauso
einen gesellschaftlichen Stellenwert haben oder eben nicht,
wie die Kosten und die Betreuung der Alten.! Für alte
Menschen zu sorgen ist oft schwerer (in der Natur auch
kaum üblich!) als für Kinder, die unser aller Zukunft sind.
Kaum zu leugnen also, dass Feminismus auch dieses Thema
tangiert, und dass die Zukunft der Rentner unweigerlich
durch diese Tangenz beeinflusst sein wird. - Dann sind es
nicht helle Kinderaugen, sondern trübe Greisenaugen, die diese Gesellschaft im Übermass - dank fehlenden Nach-
wuchses zu bezahlen und zu betreuen hat.
Viele glauben ja immer noch, dass einbezahlte Beiträge
"aufgehoben werden" und als Renten später "ausgezahlt"
Jede Generation sollte aber für Kinder UND Rentner sorgen.
Wer sich eines spart, wird derzeit noch vom Staat beohnt:
Mütter bekommen von ihren Kindern nicht etwa die Rente,
sondern Kinderlose bekommen für ihren Berufsstatus ihr
Geld. "Ob das gerecht ist, ist eine andere Frage" heißt es hier lapidar in vorhergehendem Artikel. Nein! es ist nicht nur
ungerecht sondern es wird auch nicht SO funktionieren.
Gut, dass sich Eva Herman und Andere hier eigene, und
nicht billig übernommene Gedanken machen!
Feminismus hätte genau anders herum laufen mÜssen:
Gesetzesänderungen hätten in den 70er Jahren vor allem
den Müttern IHRE von ihren Kindern erwirtschaftete Rente
zukommen lassen müssen. -Und damit auch ihren Status, den Status der Mutter als Wirtschaftsträger erhöhen. Das, was Kinderlose derzeit
einzahlen ist für derzeitige Rentner aber nicht für das eigene Alter. Und genau das muss neues Denken einsetzen.
Der Richtigkeit halber sei gesagt, dass Alice Schwarzer
gar nicht abgetrieben hat. Nur um sich zu solidarisieren
tönte sie damals mit ins Horn. Es war ihre große Publicity
damals, mit der "Falschaussage" Aufsehen zu erregen.
Die Öffentlichkeit hat sich nun daran gewöhnt, dass je
nach Indikation abgetrieben werden kann. Straffrei.
Es sei mir deshalb verziehen, wenn ich hier das Verschärfen
dieses Tatbestandes mit hilfe des "Judenvergleichs" ver-
sucht habe. (Bin selber Jude!)
Die Emanzipation mit "dem Recht auf den eigenen Bauch"
zeigt eben nicht nur Frauenfreundlichkeit. Sie ist eng
mit dem Abtreibungsgedanken verknüpft.
Rene Guillot (Gast) - 24. Sep, 19:17

Quote für wen?

Die Frau, die den Roman Harry Potter geschrieben hat,
zeigte Kreativität. - Ohne Quote
Sie tat das, was Männer den Frauen angeblich voraus haben:
Sie war kreativ.
Ein Stapel Papier und eine Schreibmaschine reichen nicht
aus, um zur reichsten Frau Englands zu werden.
Es braucht KREATIVITÄT. - Doch dann reicht es aus!
Häufig wird Kanzlerin Merkel als Karrierebeispiel genannt.
Das ist aber eher peinlich. Denn gegen Edmund Stoiber sollte
eine Kandidatur (mit Hilfe noch der Mehrheit der CSU/CDU)
ja doch wohl gewinnbar sein. War sie kreativ oder quotig?
All das, was Reinhard Hagedorn in einem seiner hiesigen
Kommentare aufzählt, - Dinge die wir Männern verdanken -,
sind in der Wurzel der Kreativität zu verdanken.-
Frauen, die auf die Quote hoffen, sollten mal darüber nach-
denken, ob dies nicht einfach nur ein intelektuelles Armuts-
zeugnis darstellt.
Zwischen Unausgefülltheit und "Doppelbelastung" pendelt
die chronische Unzufriedenheit der (statistischen) Frauen.
- Die erreichte (weitgehend erreichte) Emanzipation wird
nun ausgerechnet von einer Frau kritisiert.
Ihr seht, liebe Frauen, wir Männer haben es nicht leicht
mit Euch!
Manchmal frage ich mich was Frauen eigentlich wirklich
gerne machen. - Schuhe kaufen? Shoppen? Süßigkeiten
essen? Abnehmen?
Kreative Frauen, aber auch kreative Männer sind die zufrie-
denen Menschen auf dieser Welt.
Der derzeit schulische Vorsprung im Wissenanreichern von
Mädchen bringt wenig, wenn am Ende die Kreativität nichts daraus macht.
Leider ist das ständige FERNSEHEN ein ständiger Kreativi-
tätsbremser.
Oft sind gerade eher schlechte Schüler später die Kreativen und Zufriedenen. -Ohne Quote!
Reinhard Hagedorn (Gast) - 5. Feb, 00:18

Muttersprache

Wenngleich ich nur unterstreichen kann, was Melusine im
Pamphlet zum Muttertag schreibt, zeigt sich hier
allerdings eines ganz deutlich...:
"Ein Mann ein Wort - "
"Eine Frau - viele Worte..."
(Nicht böse sein!)
Reinhard
Barbara (Gast) - 20. Aug, 10:23

EVA HERMANN

Auf dieses Buch habe ich gewartet. Ich hoffe, es regt zu intensiven Diskussionen an. Ich denke die Zeit ist reif dafür, daß "die Frau" sich wieder an Ihre Stärken und auch Schwächen erinnert, und sie zum Wohle der Menscheheit auch lebt! Eva's der Welt weiter so.......................

anonym (Gast) - 20. Aug, 14:29

Eva go home

Ich sehe nicht, was eine Frau, die dafür bezahlt wird dass sie gut aussieht und schön sprechen kann, Frauen, die wirklich etwas im Kopf haben zu sagen hat. Eva Hermann geh nach Hause an den Herd und lass uns in Ruhe!!
Dat Tussi :-) (Gast) - 24. Aug, 17:38

Ich hab auch auf so ein Buch gewartet. Fuck the Emanzipation, das Einzige, was ich als Frau fordere, sind grundlegende Menschenrechte, die Männern und Frauen gleichermaßen zustehen, die Möglichkeit finanziell unabhängig agieren zu können ( dafür muss ich aber nicht Karriere machen, mir reicht es zu wissen, daß ich KÖNNTE, mir reicht gesellschaftliche Akzeptanz des Jobs Frau und Mutter und entsprechende finanzielle Absicherung durch die Gesellschaft, der ich ein paar Steuerzahler und Rentenverdiener spendiere )...ich muss nicht die tausendjährigen Fehler des Patriarchats wiederholen, nur um sagen zu können, ich kanns genauso beschissen wie ihr Männer...ich muss Männer bzw. männliche Verhaltensweisen nicht hassen, weil mir die Evolution nunmal aufs Auge gedrückt hat, sie süß zu finden und sie zu lieben ;-)...ich hatte als SELBSTBEWUSSTE und frei denkende Frau, nie Probleme, nen Mann zu finden, der mich liebte, was man von einigen Kampfemanzen ja nun nicht grade behaupten kann...ich kann Haus, Hof, Hund, Herd und Kind genausogut managen wie den Aufbau ner Windows 2003 Server- Umgebung, ziehe aber ersteres vor, wenn ich die Wahl habe und mit den Schranzen im Büro darf sich gerne Mann rumärgern, da lass ich ihm gerne den Vortritt...
Wat wollen wir denn Mädels? Frau sein oder Männerersatz? Macht die Gesellschaft KINDERFREUNDLICH und gebt diesen Kindern Perspektiven, egal ob Mädel oder Junge...dann brüte ich gerne noch ein paar aus, ich schulde der Gesellschaft noch nen gewissen weiblichen Anteil :-)...ich finde das ganze Gerede um "Emanzipation" höchst amüsant und inzwischen ist ja sogar schon das geflügelte Wort "Emanzipation des Mannes" in aller Munde...wenn das klappt, freu ich mich auf die erste schmerzarme männliche Geburt *gg*...
Und wenn ich eins gelernt habe: die Damen, die am lautesten nach Emanzipation schreien und ach so frei vom Manne und dessen unglaublicher Unterdrückung ihr Leben gestalten wollen,sind die, die in Konfliktsituationen zuerst den imaginären Schwanz einziehen und die starke Schulter zum Ausheulen suchen...und ich hab starke Männer erlebt, die sich zum Heulen nicht zu schade waren...alles eine Frage des MENSCHLICHEN Umgangs miteinander und der Sensibilität, mit den Bedürfnissen anderer umgehen zu können...egal ob Mann oder Frau...für MICH gibts nur MENSCHENRECHTE und die, die mir fehlen sollten, fordere ich ein...und bleibe dabei ganz locker und entspannt FRAU...
Und ich glaub, das Eva-Prinzip geht in diese Richtung...die Aufgaben, die uns Mutter Natur nunmal aufgegeben hat, sind trotz aller Emanzipation und allen genialen Fortschritts simpel und eben NICHT beliebig austauschbar, selbst wenn wir das wollen nicht. Und es ist doch einigermaßen unintelligent, gegen nicht zu änderne Zustände zu rebellieren und dabei Pseudo-Identitäten zu kreieren, die auf Dauer gesamtgesellschaftlich gar nicht überlebensfähig sind...

Eine ebenfalls nicht emanzipierte, selbstbewusste und sehr autark persönlich strukturierte Freundin von mir hats mal so formuliert: " Wir wollen demokratisch geführt, großzügig verwöhnt und vernünftig gevögelt werden!"

In diesem Sinne...mehr Weiblichkeit bitte ;-)), das geht ohne Kittelschürze und Lockenwickler genauso wie ohne persönlichen Sekretär und Tasktimer :-))..schafft die Schubladen ab!!!!

dat Tussi

ach ja...ab und an mal lachen macht Frauen femininer und Männer männlicher...
Reinhard Hagedorn (Gast) - 27. Aug, 04:39

Nein, ich wollte niemandem zu nahe treten.
Schon beim Wort "Niemandem" fehlt mir die weibliche
Variante...und ich weiß, dass es noch viel auszugleichen
gibt zwischen Männern und Frauen.
Mein Beitrag (R. Hagedorn) soll eines zeigen:
Heute haben wir Ausreden, warum wir keine Kinder haben.
Morgen wird man Ausreden finden, warum wir uns die Alten
nicht leisten können. Und wir werden sie uns noch weniger
leisten können, als die Kinder!
Am Rande: Ich habe zwei Töchter!
Ich bin 15 Jahre glücklich verheiratet. Und arbeite nur nachts. So ist immer jemand zuhause. Ich war bei den
Geburten dabei. Ich hab mir mein Dreirad selbst gebaut.
Mit meinen Töchtern habe ich die Kindheit noch mal erlebt.
ERLEBT! Etliche Haushaltspatente hätten von Frauen
kommen können...! Im Ärzte-Wartezimmer sitzen sie da, mit
ihren ewigen Abnehmezeitungen und haben kaum ein Wort
für Ihre Kinder. Kein Miteinander. Alles immer nur "Stress"
Kameradschaft ist mehr. Und wenn die Frauen nicht aufpassen, verlieren sie ihre klassische Domäne auch noch
an die Männer. Das Pendel geht schon wieder Richtung
"Softie"... Das ist hier alles statistisch gemeint. Natürlich
lebt jeder individuell und kann sicher sein spezielles Tun auch begründen.
Dass mich eine Frau hier in der Rubrik bereits lieber tot sähe...! So ist das!
Doch, ja es gibt auch ganz radikale Feministinnen.

Leute! Macht es Euch endlich klar! Es ist toll, keine Kinder
zu haben! Aber nur dann, wenn Nachbars Kinder Euch im
Alter versorgen. Nur mit Kindern sterbt Ihr ganz privat
NICHT aus. Wofür Feministinnen leben ist mir klar, aber
Alice Schwarzer hat sich speziell mit dem Thema Abtrei-
bung zu sehr in die Karriere-Richtung belastet.
(Diskussion Feldtbusch/Schwarzer im Fernsehen, dort
hätte sie für eine Karriere dies für begründbar gehalten.
Auch der Feministin, die mich lieber tot sähe, reiche ich
die Hand: Sie wusste ja garnicht, wen sie meint.
Reinhard
Irene (Gast) - 20. Aug, 23:27

Ich freue mich schon auf die vielen Männer, die bald bei Aldi an der Kasse sitzen oder abends in Putzgeschwadern ausschwärmen, wenn die Frauen sich wieder auf ihre Rolle besinnen und zuhause bleiben.

K.D. - 25. Aug, 17:12

Unglaublich

Ich kann es echt nicht glauben, dass Eva Hermann, eine Nachrichtensprecherin, so eine Diskussion auslöst. Frau Hermann, eine Frau, die sowohl arbeiten geht als auch ein Kind erzieht hat anscheinend einen guten PR-Manager. Wenn man ein solches Buch schreibt und das dann noch nicht mal selber lebt was man dem Leser verzapft, dann kann man doch nicht ernst genommen werden. Das einzige was sie damit erreicht, ist genügend Publicity für ihr Buch und wahrscheinlich auch ihre Person. Würde mich nicht wundern, wenn sie ihre Kasse demnächst mit irgendeiner Reklame für ein Haushaltmittelchen auffüllt um ihr Hausfrauenimage zu unterstreichen. Lasst euch doch so nicht veräppeln. Das Buch ist doch diese Beachtung gar nicht wert und wer als Hausfrau sein Glück findet und die Aussagen von Frau Hermann unterstützt, hey, Herzlichen Glückwunsch, nur lasst mich damit bloss in Ruh.
Wir sollten doch endlich mal begreifen, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau rein körperlicher Natur sind und fast alles erlernbar ist!

Liebe Grüsse!

P.S.: Einparken lernt man in der Großstadt übrigens ganz schnell!

uli (Gast) - 25. Aug, 21:46

Schade , dass das Thema sowieso zu spät diskutiert wird,
aber Eva Hermann hätte die Idee gehabt. Der durchschlagende Erfolg von Alice geschieht den Deutschen dennoch gerade recht .Soviel Dummheit verträgt die Welt nicht.
Ich wäre froh wenn ich es noch erleben dürfte wie die stetigen vermeintlichen Weltverbesserer enden.
Eines noch:Ohne uns Langweiler mit der Mutter hinterm Herd wären sie sehr viel ärmer.
Klaus (Gast) - 13. Sep, 23:32

"Wenn man ein solches Buch schreibt und das dann noch nicht mal selber lebt was man dem Leser verzapft, dann kann man doch nicht ernst genommen werden."
Abstrahieren können viele Frauen nicht.
Dass es die blonde Eva kann ist doppelt viel Wert.
bob (Gast) - 21. Sep, 06:37

"Wenn man ein solches Buch schreibt und das dann noch nicht mal selber lebt was man dem Leser verzapft, dann kann man doch nicht ernst genommen werden."
Ach so? Wenn man also an einem bestimmten Punkt in seinem Leben merkt, dass vielleicht doch nicht alles so optimal verlaufen ist, wie man sich das gewünscht hätte, darf man darüber nicht reflektieren? Wenn also das Leben eines Vaters aus seiner Sicht nicht optimal verlaufen ist, darf er seinen Kindern das nicht erläutern, und versuchen sie auf einen anderen Weg zu bringen? Schöne Einstellung...
marti (Gast) - 27. Aug, 19:03

mal wieder zu spät :P

hi Döner, ich glaub du wusstest das ich da nochwas drüber schreiben werde, naja, obwohl ich ja kein regelmäßiger leser bin

kann es sein das absolut jeder bis jetzt die wörter "Frau" und "Mann" ganz bedenkenlos verwendet hat?
ist das wirklich so schwer zu sehen wo diskriminierung und unfreiheit anfängt?
es fängt da an wo menschen nicht mehr logisch und selbstinteressiert denken

geschlechter sind nichts anderes als ein biologisches phänomen, welchen grund gäbe es was anderes daraus zu machen?
wieso sind weibliche/männliche menschen nicht einfach menschen die halt diese und jene andere eigenschaft haben?
'männer' sind nur menschen deren eines X-chromosom degeneriert ist, die deswegen mehr androgene und weniger östrogene produzieren und deren körper sich aus diesem grund etwas anders formt (und auch das gehirn ein weing anders aufbaut)
in den meisten fällen ist es völlig irrelevant niemanden was du grad für gene, hormone oder geschlechtsmerkmale hast
genau wie mich die farbe einer tasse fast nicht interressiert wenn ich daraus trinken will
und jetzt sollte man mal nachdenken in welchen situationen eine verschiedenbehandlung notwendig ist
bei der gelegenheit könnte man mal nachdenken in welchen situationen es sinnvoll ist nach hautfarbe zu unterscheiden
rechtfertigt, ich kann mir gut vorstellen das es auch dort betimmte unterschiede zwischen den gehirnstrukturen gibt

und selbst wenn 'frauen' und 'männer' grundverschiedene lebewesen währen (was sie nicht sind) wenn sie die gleiche sprache sprechen, warum sollte man sie unterschiedlich ansprechen?
vielleicht ist es ja "herr müller" gerade total egal ob er einen penis hat, wenn man ihm etwas erklätren will

aber in unsrerer kultur ist das geschlecht allgegenwärtig, man soll sich unterschiedlich anziehen, unterschiedlich, in unterschiedliche toiletten gehen, unterschiedliche pronomen haben, unterschiedlich angesprochen werden usw..
wenn 'manner' keine anders aufgebauten haare haben, warum gibt es dann 'for men'-shampoo? funktioniert ein 'damen'-rasierer etwa schlechter im gesicht?
und für leute die es ganz esotherisch wollen gibt es dann noch mannliche und weibliche gedanken, werte, gegenstände
und 'feministen' sind da meiner meinung nach auch keine große hilfe, denen ist offebar die heraushebung von allem weiblichem und dingen die sonst noch mit 'frauen' zu tun haben sollen
"wir frauen" und lauter "weibliches" dieses und jenes überall, bwäh :P

der wesentliche grund menschen in geschlechter aufzuteilen ist es, festzustellen was man 'besser' fcken kann
und gegen sex hat ja niemand was, ist ja schließlich toll natürlich und macht auch noch spaß..

zu der kinder diskussion:
wer ist eigentlich auf die idee gekommen das niedrige geburtenraten etwas schlechtes sind?
die erdbefölkerung steigt ständig.. sollte man sich da nicht ertstmal dafür sorgen das die menschen in afrika was zu essen und einen ordentlichen informations/kommunikationszugang haben statt den kindernotstand auszurufen?
wenn es zu wenige menschen geben würde würde man das merken..
das problem ist blos das die ganze gesellschaft immernoch auf arbeitende menschen ausgerichtet ist, nur leider braucht die kaum noch jemand
wir haben genug um alte menschen ausreichen zu versorgen, wir brauchen keine tausend halbtoten fabrikarbeiter, nur ein paar kreative gutversorgte arbeitslose
übrigens lassen sich nicht nur in betrieben sondern auch zuhause arbeit wegrationalisieren
die leute mussen nur noch begreifen das freizeit die zeit der freiheit ist und kein notwendiges übel..

wem es spaß macht anderen nach der pfeife zu tanzen kann das von mir aus tun, egal ob als arbeiter oder als hausmensch..

interessant fand ich auch einen den einen beitrag "mit demokartisch geführt" und "vernünftig gevögelt"
klar.. wenn eine führung der menschen demokratisch sein kann, kann es auch vernünftig sein rumzuvögeln :P
zum verwöhnen braucht man nur ein bisschen endorphine, und das wird vermutlich bald langweilig

Hackmeck - 27. Aug, 19:26

Danke, interessanter Beitrag.

Es stimmt, dass in unserer und allen anderen Gesellschaften dem Geschlecht eine große Rolle zukommt, was Sprache und vieles weitere betrifft. Aber das liegt meines Erachtens nunmal auch daran, dass die meisten Menschen eine deutliche geschlechtliche Identität besitzen und diese für sie auch sehr wichtig ist. Wobei hier natürlich wieder die Frage ist, inwiefern die Gesellschaft eine solche klare geschlechtliche Identität schon implizit verlangt (Du musst dich entscheiden, Frauen oder Männerklo). Und genau da beginnt dann wieder eine Henne-Ei-Diskussion: Was war zuerst da, die gesellschaftlich gestützt Konstruktion von Geschlechteridentitäten oder die biologisch bedingte? Ich denke, es ist beides. Versuche die geschlechte Identität aus unserer Gesellschaft in Sprache und Umgangsformen komplett zu verbannen würde IMHO der Natur der meisten Menschen nicht entsprechen. Du bist da allerdings offenbar eine Ausnahme.
marti (Gast) - 29. Aug, 13:38

das henne-ei problem stellt sich mir nicht..
ich glaube das die geschlechtliche identität der freiheit wiederspricht, sobald sie eine nicht selbstgewählte entscheidung hervorruft
das ist ungefähr das gleiche wie mit dem patriotismus, etwas zu tun, weil man in einem bestimmten land lebt ist unsinn und stärkt autoritäre systeme
wenn gleichbehandlung betimmten biologischen programmen zuwiederläuft, was ändert das? wenn angeborene dinge gibt die einen einschränken kann man versuchen das zu ändern, mit training oder wenn die person es nicht anders schafft mit hormonregulation
ich glaube sowieso das es viele probleme lösen würde wenn man ohne transsexualitäts-diagnose einfach eine hormonbehandlung bekommen könnte, und sein geschlecht so praktisch selbst bestimmen könnte (sicherlich immer mit rücksicht auf die gesundheitlichen folgen)
das problem ist das man immer die gefahr hat als spinner abgestempelt zu werden wenn man so weine extreme meinung hat.. und das gesagte deshalb weniger ernst genommen werden könnte

noch eine sache über das berühmte pease-buch
ich habe es gelesen und finde es ist die schreiber des buches ziemlich inkonsequent
sie bringen selbst viele beweise, das das einteilen der menschheit in geschlechter eigentlich nicht wirklich möglich ist (und das afair ohne intersexualität zu erwähnen)
trotzdem tun sie im rest des buches so als währe es absolut wissenschaftlich zu sagen "männer sind soundso und frauen andersrum"
das geschlechterkrieg-tv, lässt die hintergründe noch mehr weg, enthält so gut wie garnichts was das ganze relativiert, das ganze im hochglanz-propagandaformat
Reinhard Hagedorn (Gast) - 29. Aug, 15:28

Eva Herman weiß es.

Feminismus und den Wunsch danach gibt es, seit
es Frauen gibt. Durch kriegsbedingten Männer-
mangel hat es auch schon Matriachate gegeben,
die jedoch keine Hochkulturen, geschweige denn
Technik-Zeitalter hervorbrachten.

Geburtenkontrolle und Aufklärung steckten immer
wieder nur in den Kinderschuhen und so blieb
den Frauen immer wieder das Los des Kinder-
gebärens. Der Mann nahm sich unrechtmäßge Frei-
heiten. Das ist ihm anzulasten. Mancher ist den
Titel des "Vaters" nicht wert. Viele Sozialgelder sind
durch Egoistenväter verschwendet. Väter, die ihrer
Verantwortung auch der Gesellschaft gegenüber
nicht gerecht werden.
Erst als die Pille und deren Akzeptanz Frauen
einen breiteren Freiraum ließen, zeigte sich,
dass Frauen auch dann kaum technisches
Interesse zeigen, dass Größen wie
Galileo Galilei, Rudolf Diesel, Karl Benz,
Bach, Beethooven, Bela Bartoc, Bohlen...
Schachweltmeister, Karosseriedesigner, hun-
derte berühmter Maler und letztendlich auch
die Patentanmeldungen weiterhin um ein Viel-
faches stärker von Männern erbracht werden.
Millionen Bahnschwellen verschraubten sie,
Tausende Kilometer Oberleitung bauten sie
und dazu die Kraftwerke. Sie entwickelten
Baustile und Sportarten. Musikinstrumente
und Strahltriebwerke.
Sie zaubern Fünfgangautomatik-Getriebe
auf das Reißbrett. - ---Quote?----
Sie arbeiteten lebenslang unter Tage als Trüm-
mermänner in Kohleschächten machten sich
Staublungen auch im Betonbau. Kein Denkmal
erinnert an sie. Im Teer- Und Staßenbau leisteten
sie Unglaubliches und bezahlten es mit Lungenkrebs.
Ihr Liebeskummer ist ihre häufigste Selbstmordursache.
Auf 300 Suizide wegen Liebeskummers bei Männern
kommt nur einer von einer Frau.
Seht Ihr, es ist nicht nur SEX! Die Frau hat den Mann
in der Hand ! Schon immer.
Und sie brachten Deutschland an die wirtschaftliche
Spitze.
Danke all den Feministinnen, die mitgeholfen
haben mit ihrem Beitrag!
Danke aber vor allem den Müttern, die diese
Prachtkerle geboren haben.
Danke auch Eva Herman, dass sie im Gegensatz
zu Alice Schwarzer nicht aussterben wird.
(Konnte die Natur sie nicht gebrauchen und hat sie
gleich mit dem Aussterbe-Gen ausgerüstet?)
Fakt ist, dass sie ihre Karriere nicht mit einem Kind
eintauschen würde! Das hat sie gesagt im Gespräch
mit Verona Feldbusch.
Anders Verona.
Und anders Frau Herman.
Vielleicht ist sie die klügste Feministin.
Auch, wenn sie "nur" Nachrichten "vorgelesen"
hat!
Vielleicht waren es gerade die Nachrichten, die
manchem hier fehlen, um überhaupt beurteilen
zu können, wo Rentendeutschland inzwischen
steht.
Grüße an "Marko" , der genau weiß, was Männer
"müssten" und wen man "einsperren" müsste.
Das gabs alles schon mal...
(Beruflich habe ich leider auch mit Abtreibungenzu tun)

Und es wird sie weiterhin geben. (Auch für die Karriere!)
Reinhard

Stefan (Gast) - 31. Aug, 11:47

Zumindest denkt Eva

Frau Hermann hat meiner Ansicht nach eine extreme Position zum Thema Gesellschaft, Emanzipation und Karriere bezogen, aber zumindest denkt sie nach. Sie denkt nach, welche Folgen das Verhalten des einzelnen auf unsere Gesellschaft hat, und das kann niemals verkehrt sein. Es ist geradezu unverschämt, wie manche Leute, die anderer Meinung sind, auf Frauen wie Eva Hermann reagieren. Die Frau wird abgewertet, weil sie "nur" Nachrichten vorgelesen hat. An anderer Stelle wurde hier sinngemäß geschrieben, Eva solle das Denken lieber jenen Frauen überlassen, die etwas im Kopf haben. Genau solche Kommentare und Einstellungen sind bezeichnend für unsere Gesllschaft, die konsumorientiert, egoistisch, materialistisch und kalt ist. Menschen, die beruflich erfolgreich sind, neigen oft dazu, überheblich zu werden und auf andere herabzusehen. Beruflicher Erfolg ist aber nicht mit Intelligenz oder Weisheit gleichzusetzen. Man muss zwar ein gewisses Maß an Intelligenz besitzen, um z.B. ein Diplom oder Doktortitel zu erreichen, aber das heißt nicht, dass jemand ohne Titel dümmer ist. Eventuell hatte er oder sie andere Ziele oder Vorraussetzungen. Es kann ja auch nicht jeder Akademiker werden. Ich kenne übrigens einige studierte Menschen, die rauchen. Ob das jetzt eher ein Zeichen für Intelligenz oder Dummheit ist, muss ich hier wohl kaum näher ausführen. Auf dieses Thema komme ich dehalb, weil ich mich vor diesem Kommentar näher über Eva Hermann und ihre Äußerungen informiert habe. Dabei bin ich per Zufall auf ihr Engagement zum Thema Nichtrauchen bei Kindern und Jugendlichen gestoßen. Schon alleine dafür verdient die Dame Respekt.

Eva Hermann hat eine extreme Meinung, die von vielen Frauen und Männern abgelehnt wird und von einigen als Gegensatz zur Emanzipation angesehen wird, aber in Wirklichkeit steckt ein wahrer Kern in Evas Gedanken, der gar nicht ausdrücklich genug hervorgehoben werden kann. Unsere Gesellschaft ist zu sehr auf Geld, Karriere und Materialismus fixiert.
Es ist für mich einfach wunderbar, dass gerade FRAUEN, die Karriere gemacht haben, finanziell gut situiert sind und einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzen, in der Lage sind, sich tiefgreifende Gedanken über ihren Lebensstil zu machen und den Mut besitzen, in der Öffentlichkeit unbeliebte Wahrheiten auszusprechen. Eva Hermann ist für mich eine intelligente, mutige und emanzipierte Frau. Natürlich ist ihre Forderung "Frauen zurück an den Herd" vollkommen übertrieben und sicherlich nicht ganz ernst gemeint. ABER sie hat vollkommen Recht damit, dass es höchste Zeit wird, mit der unsinnigen Ansicht aufzuräumen, jeder Mensch müsse Karriere machen. Das betrifft meiner Meinung nach nicht nur Frauen sondern auch Männer. Es ist aber eine biologische Tatsache, dass Frauen Kinder bekommen. Daher finde ich es genau wie Eva ungeheuer wichtig, dass Frauen Kinder und Familie wieder als erstrebenswerte Ziele ansehen können und dies gesellschaftlich gefördert wird. Mütter sollten höchstes gesellschaftliches Ansehen genießen und es sollte auch kein Problem sein, wenn die Frau für die Familie auf Kinder verzichtet. Meiner Meinung nach sollte es auch kein Problem sein, wenn der Mann auf Karriere verzichtet. Aber trotzdem ist es in erster Linie wichtig, die Einstellung der Frauen zum Thema Kinder und Karriere zu ändern, denn sie sind es, die die Kinder bekommen können.
Es ist von der Natur vorgesehen, dass Kinder in der ersten Zeit von den Müttern groß gezogen werden sollen. Deswegen besitzen sie z.B. Brüste, mit denen sie die Kinder ernähren können. Natürlich gibt es heute dafür ausreichenden Ersatz und Babys werden nicht von allen Müttern gestillt, aber auf die natürliche Art ist es nicht nur meiner Meinung nach am besten. Man sollte Gleichberechtigung nicht falsch verstehen, nur leider verstehen es viele Frauen falsch. Jede Frau, die Geschlechtsgenossinnen kritisiert oder belächelt, die lieber Mütter als Karrierefrauen sind, oder Frauen wie Eva Hermann als naiv abstempelt, sollte sich ernsthafte Gedanken machen, wie die Welt aussähe, wenn alle Frauen so wären wie sie selbst.
In Deutschland herrsscht übrigens Gleichberechtigung. Viele Ultra-Feministinnen und manche Männer ziehen gerne Statistiken heran, um zu belegen, dass in Deutschland Frauen immer noch benachteiligt werden. So verdienen in diesen Statistiken Frauen im Schnitt weniger und sind weniger häufig in führenden Positionen vertreten. Diese Statistiken besitzen leider einen entscheidenden Fehler. Sie vernachlässigen, dass es zum einen nicht möglich ist, herauszufinden, ob die Frauen wirklich die gleiche Qualifikation und Eignung wie die Männer in der Statistik besitzen. Hier zählen nämlich nicht nur Ausbildung, Zeugnisse oder andere Papiere. Es zählt auch das Auftreten, die Ausstrahlung, etc. Und das Männer eine andere Ausstrahlung besitzen als Frauen, möchte doch wohl niemand ernsthaft bestreiten. Das soll jetzt nicht zu negativ klingen, aber Männer wirken oft bereits optisch imposanter und sind daher als Verhandlungsgegner unterbewußt ernst zu nehmender. Wenn man andere Statistiken betrachtet, wird man (und frau) feststellen, dass aus diesem Grund vor allem große Männer schneller befördert werden und im Schnitt mehr verdienen als kleinere Männer. Das ist meiner Meinung nach exakt der gleiche Grund. Es ist nicht das Geschlecht, das in dieser oberflächlichen Gesellschaft entscheidend ist für den beruflichen Erfolg sondern das "einschüchternde" Erscheinungsbild.

china-blue (Gast) - 3. Sep, 19:11

erschreckend

finde ich diese diskussion hier,zeigt sie doch,dass es so selbstverständlich nicht um die emanzipation bestellt ist...in der jeder sich leben kann wie er/sie möchte...stattdessen werden schubladen aufgetan,angeschubst von frau herrmann....ich bin durch zufall hierher gekommen,als ich folgendes gelesen habe:
Eine Frau sei "viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen". Das mache sie selbst zwar in ihrem eigenen Haushalt nicht alles allein, "aber mein Mann macht es auch nicht". Außerdem, so betonte die blonde Moderatorin, sollten "wir Frauen öfter einfach mal den Mund halten".

also mir fallen auch viele männer ein,die mal den mund halten könnten.......das geht so in klischees und nach einem besuch auf frau herrmans webseite denke ich...tja,hätte sie mal gemacht...sie hätte doch das leben führen können,was sie da vorschlägt,dann würde sie heute frauen mit ihrer karriere beneiden...ganz simple...das ,was man hat,kennt man ja und sehnt sich nach dem,was man nicht hat...
was ich in dieser diskusion vermisse,ist die schlichte tatsache von alleinerziehenden müttern,patchworkfamilien...das ist heute alltag und lässt sich nicht glattbügeln mit dem eva -prinzip...
und wenn man sich die rsetlichen bücher von frau herrmann anschaut,dann weiss man eigentlich,dass die welt sich auch nach dem eva-prinzip weiterdrehen wird und hffentlich jeder nach seiner facon glücklich werde
wn (Gast) - 2. Sep, 10:36

Wenn Amelie Fried schreibt:

>>Es gibt inzwischen einen Anspruch breiter gesellschaftlicher Teile, denen viele Frauen nicht gerecht werden können und wollen. Dieser Anspruch der Generation '68 und ihrer ideologischen Nachfahren, schätzt die klassichen weiblichen Aufgaben gering. Eine Frau, die sich entscheidet zu Hause zu bleiben und Kinder großzuziehen, wurde vielleicht nie zuvor in Deutschland so geringschätzig betrachtet wie heute. Das ist möglicherweise die absurdeste Folge des Feminismus.
<<

bringt sie das Thema auf den Punkt.

Eine Frau ! (Gast) - 2. Sep, 22:26

ja ja

So jetzt mal eine ehrliche Meinung einer Frau! Ich denke mir reicht es immer diese Diskussionen über Gleichberechtigung. Wir haben sie doch!
ich für meinen Teil würde so gerne zu Hause bleiben und nicht Arbeiten müssen. Hausfrau ist genau das was ich immer sein wollte und nie sein durfte. Ausbildung Arbeiten Kariere toll das wollte ich alles gar nicht hatte es aber. Aus genau einem Grund meine Beziehungen haben nie, so lange gedauert das man an Kinder denken konnte. Oder mir wurde gesagt Du gehst aber weiter Arbeiten, wenn wir Kinder haben. Ich will Aber nicht Arbeiten, wenn ich Kinder habe ich will sie aufwachsen sehen und möchte ein schönes Zuhause für sie und und und . ich möchte sogar noch weiter gehen ich würde auch ohne Kinder zu Hause bleiben. Aber das wird in der Heutigen Gesellschaft doch verurteilt. Heute habe ich einen Mann und sollte glücklich sein nein. Als mir von 3 Frauenärzten bestätigt wurde das ich Keine Kinder kriegen Kann war es vorbei. ich bin verurteilt mein Leben lang Arbeiten zu gehen, obwohl ich mir nichts sehnlicher wünsche als eine Hausfrau zu sein.
Sabine Weber (Gast) - 3. Sep, 15:42

ReMANNzipation

Ich bin glücklich darüber, dass diese Situation mal jemand anspricht. Ich habe vor einem Jahr einen Artikel über das heutige Verhältnis zwischen Männern und Frauen geschrieben und diesen an einige Zeitschriften verschickt, immer mit dem Feedback, dass dafür keine Verwendung gefunden wird. Natürlich… wie auch, wenn alle auf der Emanziptionswelle schwimmen und stolz darauf sind, sich emanzipiert schimpfen zu können…vor allem die Männer, die sich jetzt auch emanzipiert nennen…soll ich meinen Bauch festhalten oder einfach nur in Tränen ausbrechen, weil es einfach keine richtigen Männer mehr gibt!?

Für mich ist die Emanzipation nicht die Befreiung der Frauen SONDERN die BEFREIUNG DER MÄNNER!!!!! Dank der Emanzipation dürfen diese jetzt in aller Öffentlichkeit flennen, mit dem Besen fröhlich durch die Wohnung springen und Weichei spielen…was gibt es Schöneres für einen Mann, wenn die Frau das Geld nach Hause bringt, während er sich zuhause eine Gurkenmaske auflegen kann!?! Danach geht er mit den Kindern auf den Spielplatz, trifft sich dort mit der Nachbarin und verschwindet mal für 5 Minuten mit dieser hinter die nächste Hecke, danach geht´s entspannt nach Hause, da er ja kochen darf und dabei voll in seinem Element aufgehen kann. Ich erinnere mich an dieser Stelle an eine Talkshow, in der sich ein Mann vor den anwesenden Frauen als Hausmann profilieren wollte und dafür auch noch kräftigen Applaus geerntet hat, obwohl jeder insgeheim dem Nachbarn auf den Schoß gekotzt hätte, weil die Vorstellung von solch einem ?Mann? wirklich nicht seinem ursprünglichen Status, bei dem man sich noch gut im Arm gefühlt hat, entspricht.
Es ist für mich überhaupt keine Frage, dass Männer und Frauen gleichgestellt sind, was ihre Person betrifft und dass es immer noch Gehaltsunterschiede gibt ist ne Schande und auch nicht nachvollziehbar, ich rede hier allgemein von der Situation wie Männer mit dieser Befreiung umgehen und immer mehr zu devoten Kreaturen mutieren, die sich gern mal von einer Domina eins überziehen lassen, wenn ich solch ein Männlein vor mir stehen habe, würde ich auch am liebsten meinen Gürtel nehmen und mal abziehen, dzzzz…boom…aber eher aus Frust, da es immer weniger richtige Männer gibt. Ich kann an dieser Stelle nur hoffen, dass die Männer, die durch die Emanzipation irritiert sind, sich nicht beeinflussen lassen und trotzdem zu ihrem “Mann” stehen und nicht denken, sie müssten es den Frauen recht machen, so wird das nix liebe Männer, ihr müsst uns nichts recht machen, sondern einfach nur MANN sein, das reicht uns vollkommen. Andererseits solltet ihr uns auch nicht ständig mit Blumen überhäufen, sonst fragt man sich als Frau, ob das ganze Geld anstatt der Blumen nicht in ein vibrierendes Hilfswerkzeug investiert werden sollte.
Auch wenn der eine oder andere von diesem Text geschockt sein mag, kann ich nur sagen, dass ich nun mit meinen 27 Jahren an einem Punkt stehe, an dem ich mich wirklich frage, ob es in unserem Land noch einen Mann gibt, der nicht denkt, er müsse sich emanzipieren um den Strom der emanzipierten Frauen zu beeindrucken.
Also bitte nur ein bisschen mehr Männlichkeit, damit wir Frauen uns auch wieder mal ein bisschen mehr “Frau” fühlen können, was euch zuguterletzt auch ganz gut kommen wird, in jeder Hinsicht ;-)
Freidenker (Gast) - 4. Sep, 11:15

Geschlechterklischees sind doof

Ich bin der Meinung das alle Rollenklischees endlich überwunden werden und jeder so lebt wie es ihnen gefällt. wenn eine Frau Hausfrau sein will sol,l sie es tun, wenn ein Mann Hausmann sein will soll er es sein, Wenn ein Mann die Brötchen ist das in Ordnmung und wenn eine Frau die Brötchen ist es auch in Ordnung. Und wenn man Beruf und kind unter einen dach kriegt ist es auch in Ordnung und das schafft man meine Mutter hatt es geschafft.
Ich finde diese Frau macht das selbe wie die Feministen, sie versucht ein ideales Familienbild aufzubauen auf der Grundlage der klassischen rollenverteilung und meint allen vorschreiben zu müssen das das bessere Modell ist. Dabei denke ich es gibt keine besseres Rollenmodell, Menschen haben unterschiedliche auffassung vom Lkeben und von bestimmten werten. Das beste sind Individuelle Familienbilder denke ich, wo jeder das machen kann und die Stellung einehmen kann wo er glaubt das da seine Talente liegen. Ich geb euch mal einen guten Rat lasst euch weder von irgendwelchen Feministen noch Maskulisten noch von irgendwelchen Konservativen vorschreiben wie ihr euer Leben gestaltet habt. Ihr wisst wer ihr seit! Ich mag auch lieber Frauen die ich als gleichberechtigte Partner habe und die Contra gebnen und bin der eher dem Heimchen am Herd eher nicht so zugetan, aber deswegen würde ich nie irgendwie jemanden dieses Bild aufzwängen.
Ausserdem halte ich Herman für eine Populistin ich kann diese Frau nicht ernstnehmen, Sie war niemals in ihren Leben Hausfrau sagt aber das Hausfrau sein was schönes ist, woher soll sie das wissen wenn sie niemals Hausfrau war?

Und ehrlich gesagt ich scheiss auf Männlichkeitsideale und weiblichkeitsideale sowie auch auf alle Geschlechterklischees. ich bin ich und ich bin zufrieden damit.
Karin (Gast) - 4. Sep, 01:03

Aber!

Mütter haben viel Respekt verdient,keine Frage. Besonders die, die zu Hause sind, denn 24 Stunden Belastung (minus Kindergarten/Schule) durch Kinder ist eine Belastung, die man als abwesender Vater oder auch abwesende Mutter noch nicht mal erahnen kann. Ich spreche aus Erfahrung.

Trotzdem muß man sich doch fragen, woher die neue Lust am Zuhause bitte schön kommt?! Etwas weil wir Mütter merken, daß wir das Heim viel stilvoller einrichten und besser Apfelkuchen backen können?! Stimmt zwar meistens, aber soll das der Grund für Frau Hermanns Theorie sein?! Schon mal was davon gehört, daß wir in einer Industrie-und Dienstleistungsgesellschaft leben, in der die "typisch weiblichen Qualitäten" , die Frau Hermann ja so konkret zu benennen, aber zugunsten ihrer Theorie ja auch sehr gut zu selektieren weiß, in vielen Berufsbereichen äußerst gefragt sind? In den Zeiten, wo harte körperliche Arbeit das Arbeitsleben bestimmte, ließ sich ja eine traditionelle Rollenaufteilung noch logisch begründen. Aber heute?!

Ich habe in meinem Umfeld viele Frauen, die sehr, sehr glücklich über ihre berufliche Aufgabe neben den Kindern sind, ja, sie betrachten sie oftmals als existenziell. Wir haben diese Möglichkeit einer Berufsausübung neben Kindern in der Gesellschaft schwer erarbeitet, das soll nun mit einer Dummchentheorie aufgegeben werden? Die Frauen wollten arbeiten, weil viele ihrer Mütter unter dem Leben als Hausfrau gelitten haben. Es bestand eine große Abhängigkeit der Frau vom Mann, die SIE tatsächlich dann auch oft zwang, "den Mund zu halten", wie Frau Hermann so schön sagt.
Deutschland hat mit die geringste Frauenquote in der Erwerbsarbeit, ganz besonders in Führungspositionen. Weil wir lieber quatschen, nicht verhandeln, besser kochen können? Es grenzt schon an Kabarett. Nein, weil wir immernoch viel, viel mehr mit einer sturen traditonellen Denke im Arbeitsleben zu kämpfen haben als mit irgendwelchen Emanzen, die sich über eine Mutter und Hausfrau lustig machen. Fragen Sie doch mal die Frauen über ihr Berufsleben, und lassen sie sich berichten, wie sie mit übermäßigem Fleiß und mit Stärke die Kumpel-Karrierehochschaukelstrategie in der Männerwelt und stereotype Denkweisen überwinden konnten.
Nun ist natürlich die Frage, ob eine Frau bei eigentlich nicht erhältlichen Krippenplätzen oder auch Tagesmüttern, die gerade mal den eigenen Lohn decken (es sich also nicht lohnt zu arbeiten und Arbeit ein Luxus ist) und bei den an die Frau gestellten besonders hohen Leistungsanforderungen, die Kämpfergeist erfordern und die Krankheitstage (z.B. weil das Kind krank ist) nicht erlauben, überhaupt noch Lust hat auf dieses Spiel hat, und sie sich nicht lieber doch einen wohlhabenden Typen sucht.

Die Problematiken, die traditionelle Konstellationen provozieren, habe ich selbst als Kind bei meinen Eltern und in derer Gesellschaft erlebt. Es gibt ganz bestimmt nicht weniger Streit und Frust bei traditionellen Rollenverteilungen als bei berufstätigen Eltern, milde ausgedrückt.

Natürlich kann man nicht alles haben. Wenn das Kind krank ist, muß einer der Eltern auf die Arbeit verzichten können. Oder es müssen die Großeltern einspringen. Aber wer das wie regelt: da sollte besser Frau Hermann den Mund halten.
Wir Frauen haben wirklich keine Lust, uns von pelztragenden, eigentlich selbst ehe- und karrierefrustierten Puppen, die sich bisher vor allem im Nachrichten Vorlesen bewiesen haben (ist ja wie eine Gute Nacht Geschichte vorlesen, also definitiv kein besonders progressiver, sonder reaktionärer Beruf) über unsere weiblichen Bedürfnisse aufklären zu lassen.

Recherchiert man mal auf der Homepage, fällt auch dieses Gut-Mensch-Gelabere auf. Offen zu allen, Herzlichkeit, Friede Freude Eierkuchen. Sich sozial geben, auch mal was dafür tun. Meistens auf der Mikroebene. Dieser typisch neue Konservatismus, dessen Element liebe, nette, süße Mädchen sind, die gut sein wollen und Armen helfen. Leider versinkt die Welt trotzdem im Chaos, trotz technologischen Fortschrittes vergrößern sich die Disparitäten zwischen Arm und Reich, Abhängigkeitsverhältnisse bestimmen das Leben (und man sollte sie sehr wohl nicht so stehen lassen, weil "es sie schon immer gegeben hat", denn wir leben heute unter anderen Bedingungen). Ich würde diesen Frauen vorschlagen, mal lieber auf eine sinnvolle Demo zu gehen und etwas makropolitischer zu agieren, wenn sie denn schon so gesellschaftlich und sozial interessiert sind, als sich an romantischen Idealen festzuhalten.

Ich bin für die radikale Einführung der Quote, wie in Norwegen. Wenn Firmen verpflichtet sind (natürlich bedarf es hier je nach Branche vieler Differenzierungen, aber die Verwaltungsarbeit lohnt!), zur Hälfte Frauen einzustellen, wenn die Politik Krippenplätze und Ganztagskindergärten schafft, dann würden es die Frauen auf einmal lieben, arbeiten zu gehen! Und gesamtwirtschaftlich wäre dies ein großes Plus. Wenn sich unter solchen Bedingungen eine Frau für Zu Hause entscheidet, dann nehme ich sie auch wirklich ernst. Aber in der Gegenwart leitet sich dieser Wunsch für mich vor allem aus einer mangelnden Perspektive ab.

Juma12 (Gast) - 11. Sep, 22:05

Danke

für diesen anständigen, vernünftigen Artikel. Dem kann man nicht mehr allzu viel hinzufügen.
pommes (Gast) - 27. Sep, 11:48

Danke!!!

Danke auch noch einmal von mir an Karin. Sie trifft den Nagel auf dem Kopf.

Ich selbst bin weiblich, 5 Jahre alt und auch eine dieser angeblichen Karrierefrauen. Zumindestens bin ich der Meinung mein eigenes Geld verdienen zu wollen und selbst entscheiden zu wollen, was ich für richtig halte und wie ich mein Leben leben möchte als Frau. Das geht auch das Kinderkriegen an! Meine Mutter, eine tolle Frau, war selbst berufstätig und hat mich und meine Schwester nebenbei aufgezogen. Und ich kann sagen, dass ich nicht vernachlässigt wurde, nur weil ich den größten Teil des Tages nicht mit ihr zusammen war!!! Aber da zeigt sich für mich das Problem. In der DDR, in der ich zum Teil gelebt habe, war es für Frauen möglich, Kinder zu bekommen und gleichzeitig zu arbeiten, es gab Kinderkrippen, Kindergarten und Horte. Und ich fand es toll, dort zu sein. Schließlich hab ich Freunde, die ich noch aus der damaligen Zeit her kenne.

Aus meiner Sicht benötigen wir in D mehr Plätze für Kinder, in den sie betreut werden und ich dann meiner Arbeit nachgehen kann. Denn solange ich nicht die Gewissheit habe, dass meine Kinder in solchen Einrichtungen auch Werte außerhalb meiner Sichtweise beigebracht werden und betreut werden und ich selbst nicht auf meine Arbeit verzichten muss, solange werde ich auch nicht den Wunsch verspüren, Kinder in diese Welt zu setzen. Schafft also mehr KinderTAGESstätten (die auch finanzierbar sind und nicht nur bis max. 14 Uhr geöffnet sind), dann mach ich mehr Babies (grob gesagt*g*)

Auch ich bin wie Karin für eine Quote. Denn solange ich als Frau in einer Führungsposition weniger Geld für gleiche Leistung bekomme, habe ich auch keinen Anreiz, in solch eine Position zu rücken... Meine Mutter zum Beispiel hat eine 50 Stunden-Woche, verdient im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen (und hinzu kommt das Ost-West-Gefälle) immer noch weniger. Ist das fair??? Ich denke nicht...

Wenn die Politik nicht bald diese Maßnahmen umsetzt und es den Frauen erleichtert Karriere UND Kinder unter einen Hut zu bringen, solange lasse ich mir die Option offen, in ein wesentlich kinderfreundlicheres Land auszuwandern. Und ich denke, das ist keine Problematik zwischen Mann und Frau...
pommes (Gast) - 27. Sep, 11:49

Danke!!!

Danke auch noch einmal von mir an Karin. Sie trifft den Nagel auf dem Kopf.

Ich selbst bin weiblich, 25 Jahre alt und auch eine dieser angeblichen Karrierefrauen. Zumindestens bin ich der Meinung mein eigenes Geld verdienen zu wollen und selbst entscheiden zu wollen, was ich für richtig halte und wie ich mein Leben leben möchte als Frau. Das geht auch das Kinderkriegen an! Meine Mutter, eine tolle Frau, war selbst berufstätig und hat mich und meine Schwester nebenbei aufgezogen. Und ich kann sagen, dass ich nicht vernachlässigt wurde, nur weil ich den größten Teil des Tages nicht mit ihr zusammen war!!! Aber da zeigt sich für mich das Problem. In der DDR, in der ich zum Teil gelebt habe, war es für Frauen möglich, Kinder zu bekommen und gleichzeitig zu arbeiten, es gab Kinderkrippen, Kindergarten und Horte. Und ich fand es toll, dort zu sein. Schließlich hab ich Freunde, die ich noch aus der damaligen Zeit her kenne.

Aus meiner Sicht benötigen wir in D mehr Plätze für Kinder, in den sie betreut werden und ich dann meiner Arbeit nachgehen kann. Denn solange ich nicht die Gewissheit habe, dass meine Kinder in solchen Einrichtungen auch Werte außerhalb meiner Sichtweise beigebracht werden und betreut werden und ich selbst nicht auf meine Arbeit verzichten muss, solange werde ich auch nicht den Wunsch verspüren, Kinder in diese Welt zu setzen. Schafft also mehr KinderTAGESstätten (die auch finanzierbar sind und nicht nur bis max. 14 Uhr geöffnet sind), dann mach ich mehr Babies (grob gesagt*g*)

Auch ich bin wie Karin für eine Quote. Denn solange ich als Frau in einer Führungsposition weniger Geld für gleiche Leistung bekomme, habe ich auch keinen Anreiz, in solch eine Position zu rücken... Meine Mutter zum Beispiel hat eine 50 Stunden-Woche, verdient im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen (und hinzu kommt das Ost-West-Gefälle) immer noch weniger. Ist das fair??? Ich denke nicht...

Wenn die Politik nicht bald diese Maßnahmen umsetzt und es den Frauen erleichtert Karriere UND Kinder unter einen Hut zu bringen, solange lasse ich mir die Option offen, in ein wesentlich kinderfreundlicheres Land auszuwandern. Und ich denke, das ist keine Problematik zwischen Mann und Frau...
Karin (Gast) - 4. Sep, 02:20

Kinder Kriegen

Da es ja ursprünglich um den Kindermangel in Deutschland geht, ganz besonders bei Akademikerinnen (40%!), die ihr Studium in Deutschland in relativ hohem Alter abschließen (viel älter als in unseren Nachbarländern):
Das Einzige, was vom Kinderkriegen abhält, ist die Gefahr, daß man mit Kind keinen Job bewältigen und sichern kann, der einem die lebensnotwendige Existenz sichert. Der Mann ist ja vielleicht auch bald weg. Es liegt also an der Betreuungsabsicherung!!!!! Fast jede frau sagt mit Anfang 20, daß sie Kinder will, die meisten davon wohlen mehrere, und am Ende kriegen genau wegen den existenziellen Bedenken Sorge!! "Alleinerziehende und Sozialhilfe" ist nicht die rosigste, aber sehr übliche Situation.

china-blue (Gast) - 4. Sep, 18:45

Reinhard Hagedorn hat Recht: Die Frauenbewegung....

wenn ich das lese ,bekomme ich wirklich wutausbrüche...denn wenn ich mich in meinem bekanntenkreis umschaue,dann sehe ich zu 2/3 alleinerziehende mütter,die zeitlich und finanziell sehen können ,wie sie es hinbekommen...weil für die väter war das einfach zu stressig und diese amüsieren sich lieber mit einer 10-15 jahre jüngeren,betreiben selbstfindung in jeglicher form und jammern noch über das bißchen unterhalt,was sie zahlen sollen und tricksen ,was das zeug hält...alles für ihre kinder...
und nun sind natürlich alice schwarzer und der rest der frauen an der rentenmisere schuld...zu kindern gehören auch verantwortungsvolle väter und sie haben einige wichtige untersuchungen anscheinend nicht mitbekommen,denn männer verweigern sich derzeit noch mehr,leiden an peter-pansyndromen und meinen ,ach mit 60 könnten sie auch noch väter werden...und ich kann nur jeder frau wärmstens ans herz legen, solche männer nicht zu vätern zu machen,es sei denn ,sie wollten ihre kinder gleich von vorn herein allein erziehen...untersuchungen zeigen,dass mindestens genauso viele männer wie frauen keine kinder wollen und das liegt aber weder am eva-prinzip noch an alice schwarzer,sondern daran,dass deutschland keine bahnbrechende perspektive aufweist,was vereinbarkeit von beruf und kindern(und ich kann nur jeder frau empfehlen sich in keine abhängigkeiten dauerhaft zu begeben,es sei denn sie will in armut landen bei einer scheidungsrate von über 40%)angeht und die derzeitige generation auch eine ist,die im luxus aufgewachsen ist und langsam den abbau bemerkt und erstmal das leben geniessen möchte ohne viel verantwortung...einzig sozial schwache bekommen kinder nach wie vor und auch das wird problematisch,denn diese bekommen nicht unbedingt das bild von erwerbstätigkeit vorgelebt und bleiben oft im gleichen kreislauf ihrer eltern hängen...und da meinen sie ernsthaft,wenn so ein buch erscheint,das wäre eine lösung???es kann gar keine lösung sein,denn dazu bedarf es eben der männer,die für eine familie sorgen möchten und vorallendingen auch noch das budget oder den job haben,das zu tragen...deshalb kann das nur ein prinzessinnenbuch sein für die damen ,die noch vom weissen pferd mit prinz träumen...denn ich weiss von vielen paaren,dass einer allein die familie gar nicht mehr finanzieren kann und allein deshalb die frau mitarbeiten muss...was sie zu abtreibung hier anführen,finde ich auch angesichts steigender verwahrlosung und verarmung von kindern(jedes 2.kind bekommt heute sozialgelder)lächerlich und das gedanklich mit dem judenmord gleichzusetzen einfach nur beschämend für sie,denn sie haben wohl wenig verstanden...was der rente und kinderlosigkeit in deutschland betreffend geschieht,ist nur eine folge von dem ,was schon vor jahren politisch verschwiegen wurde und spiegel der gesellschaft..

schnuller (Gast) - 5. Sep, 00:25

bist du claudia nolte ?

alleinerziehende Mütter reiben sich auf während Männer nicht mal das bißchen Unterhalt zahlen wollen,bla bla bla.Zitiert aus alices emanzi-Katalog,was?Kennen wir aber schon,danke !
-Warum wird in diesem angeblich so gleichgestellten Land immer noch einem -fast immer dem männlichen-Expartner die gesamte finanzielle Verpflichtung zudiktiert? Warum wird Finanzaufwand und betreuung nicht 50-50 geteilt ?Warum ? Das ist doch eine der Hauptursachen für den Nachwuchsmangel,denn wer will schon Zahlonkel sein jahrzehntelang,wenn die familie schon längst zerbrochen ist.Frauen:Wolltet ihr das,Zahlonkel sein ?
-Alices bumerang des egoismus wird zurückkommen,und lang wird es nicht mehr dauern.den Frauen wird ihre längere Lebensdauer dann kaum mehr was nutzen,denn die rente wird eine Höhe haben,die zuviel zum sterben und zuwenig zum Leben sein wird-und das bei ständig noch steigenden kosten.Diese Figur namens schwarzer hat es geschafft,sie hat das Verhältnis zwischen den Geschlechtern,das ohnehin nicht besonders gut war hier,wie der berühmte Elefant im Porzellanladen vollends ruiniert und diese "Gesellschaft" damit fertiggemacht.Naja,das Sterben wird lang und qualvoll sein,kein schneller Tod.
Reinhard Hagedorn (Gast) - 5. Sep, 14:07

Besser tot als arm?

Im Klartext würde das heißen:
Abtreibung Vor Armut.
Nur der Konsumtrottel soll leben!
An: "Blue China"
Vielleicht haben Sie ja Recht.
Das wäre dann die durchaus bestehende "soziale Indikation"
Ist das Leben aber nicht viel mehr als Konsum?
Ist nicht Reichtum REICHTUM! der Grund sich arm zu fühlen?
Oder verdursten schon die ersten?
Das Leben ist ein KAMPF!
Man kann es natürlich auch lassen, zu kämpfen.
In Vielem Anderen stimme ich Ihnen übrigens mit Nachdruck
zu!
Armut ist die Unfähigkeit, kreativ zu sein! Reinhard
Katharina (Gast) - 8. Sep, 13:04

Warum kann denn kaum noch ein Vater eine Familie mit 1 Gehalt ernähren.? Doch nur, weil Steuern und Abgaben so hoch sind und die Löhne nicht mehr steigen, dafür aber die Kosten!
Und warum steigen die Kosten ?-Weil die Sozialausgaben für Alleinerziehende und Sozialhilfe so hoch sind, die Ex-DDR finanziert werden muss. Ja, die kriegen ja aufgrund der "tollen" Krippensituation mehr Rente als ein West-Ehepaar, wo die Ehefrau vielleicht nur halbtags oder gar nicht gearbeitet hat und Kinder erzogen hat.
Das müssen wir alles mitbezahlen.!
Dazu kommen die "Deutschstämmigen " Russen und
Zuwanderer. Diese können ja ungehindert einwandern und Sozialleistungen erhalten. Das gibt es so in keinem anderen Land!
Das kostet alles viel Geld, deshalb müssen hierzulande die Frauen vollzeitig mitarbeiten, weil es gar nicht mehr anders geht und das wird dann von den Politiker(inne)n als einzig gewollte, moderne
emanzipierte Lebensform verkauft.
Später in 50 Jahren kommen die Kinder in die Krippe/Hort/Ganztagsschule usw. und dieAlten, wenn
sie wirklich nicht mehr arbeiten können wohl ins Pflegeheim. Versorgt von Robotern wo es geht.
Zur Finanzierung dessen gehen alle Jüngeren Erwachsenen arbeiten und leben vom Existenzminimum.
Schöne Vorstellung für die Zukunft!
auch so einen alleinerziehende (Gast) - 13. Sep, 22:21

danke, danke, danke

da diskutieren Frauen, von denen es doch keine nötig hat zu arbeiten, die wenn, dann in Ihrem Traumberuf arbeiten dürfen und nicht in irgend einem Scheißjob, damit das Essen auf dem Tisch steht und dazu noch ein Vater der sich vor dem Unterhalt drückt...
pommes (Gast) - 27. Sep, 12:29

@ Katharina

solch ein Kommentar von einer Frau, das ist eigentlich nicht zu glauben...

"Ja, die kriegen ja aufgrund der "tollen" Krippensituation mehr Rente als ein West-Ehepaar, wo die Ehefrau vielleicht nur halbtags oder gar nicht gearbeitet hat und Kinder erzogen hat.
Das müssen wir alles mitbezahlen.!"

Ich muss schon sagen, dass die Kinderbetreuung wesentlich besser in der DDR war als in der damaligen BRD. Aber ich finde es eine Frechheit, diese Situation so negativ darzustellen wie Sie es tun! Ich rechne es den damaligen Frauen hoch an, ihren Job zu erledigen und gleichzeitig Kinder großgezogen zu haben!!! Und das damalige System (ich möchte auf keinen Fall die Planwirtschaft verherrlichen!) hat dies nunmal erlaubt. Da die Frauen damals also einen Beitrag in die Sozialversicherung eingezahlt haben, so haben sie meiner Meinung nach auch einen Anspruch auf eine Rente! Wenn Sie früher gearbeitet hätten und Beiträge gezahlt hätten, dann hätten Sie doch auch Rente bekommen wollen, oder irre ich mich??? Und da eine Hausfrau nunmal keine Beiträge einzahlen kann, liegt der Rentenbetrag insgesamt bei einem Rentnerpaar(inkl. einer Hausfrau) niedriger als bei einem Rentnerpaar, in dem beide berufstätig waren. Das ist logisch und auch rechtens!!!
china-blue - 5. Sep, 07:38

@schnuller,claudia nolte..

ich schrieb von den unterhaltszahlung für kinder,nicht von den frauen...und wenn man etwas denken kann,dann erschliesst sich das warum dessen,dass jedes 2.kind sozialgelder bekommt ...weil es wahrscheinlich keine unterhaltszahlungen vom vater bekommt,weil er nicht zahlt oder nicht zahlen kann,da arbeitslos...und der unterhalt für kinder eines schlecht verdienenden vaters reicht nicht zur hälfte aus,um ein kind angemessen großzuziehen...also komm mir bitte nicht mit den armen männern und der bösen alice schwarzer,die damals etwas in gang gesetzt hat,aber schon seit 20 jahren keine ikone mehr ist...aber immer wenn männer nicht mehr zu argumentieren wissen,dann kommen sie eben mit sprüchen wie deinen..ich war schon immer emanzipiert,bin deshalb aber keine emanze und habe auch überhaupt nichs gegen männer...nur etwas gegen klischees...und ich finde verantwortung,wenn man ein kind in die welt setzt ,sollten beide eltern tragen und das ist nicht zu viel zugemutet und eigentlich eine selbstverständlichkeit...ich muss das im übrigen auch nicht zitieren,sondern lebe das selbst und bekomme es auch gut hin,allerdings bin ich auch in der lage das finanziell zu tragen,das wäre ich allerdings nicht,wenn ich mich irgendwann nur in die mutterrolle begeben hätte...und da sehe ich genau die diskrepanz...

china-blue - 5. Sep, 09:30

nachtrag an schnuller

allerdings erschliesst sich aus deinem frust als zahlonkel genau das familienmodell einer familie,wo die frau nicht arbeiten ging und nur mutter war...und nun solltest du dir einfach mal überlegen,ob du das so wolltest(dann bist du an deiner misere selbst schuld!) oder aber deine frau das so wollte(das wäre der ansatz von frau herman)...emanzipierte frauen sind nämlich finanziell autonom und benutzen männer nicht als zahlonkel sondern tragen ihren anteil selbst.allerdings teilen sie sich eben auch oder versuchen es zumindestens die hausarbeit und sonstige verpflichtungen...denn die pantoffeln hinterher zutragen,kindermünder zu putzen und dabei voll zu arbeiten,bedarf schlicht der revolution eines 36 stunden tages...
schnuller (Gast) - 5. Sep, 14:01

Mit deinen Vermutungen über meine angebliche "Misere" liegst du völlig falsch.Ich schrieb überhaupt nicht von mir,ist auch ganz leicht zu erkennen im Übrigen.Ich schrieb davon,daß es eine Sauerei ist,hier wegen Gleichstellung und emanzipation herumzutrompeten und dann bei Trennung nicht den Barunterhalt sowie die Betreuung 50:50 zu teilen.Naja,wenn ihr schon an Erfindungen und sonstigen beruflichen Leistungen kaum was zustande bringt:bauernschlau seid ihr ja,das muß man euch lassen.
china-blue - 5. Sep, 15:26

@schnuller@hagedorn

zu schnuller:da ist einfach jedes wort sinnlos,denn du liest nicht genau und merkst nicht mal ,dass du dir selbst widersprichst..und auf dieser pöbel-ebene verschwendete zeit...
zu hagedorn:besser tod als arm?...besser ungeboren als qualvoll verhungern ,mißhandelt werden...tja,überlegen sie selbst?es geht nicht um reich,es geht auch um psychologisch in der lage sein und da scheitern immer mehr..und warum wohl?weil sie selbst so eine tolle kindheit hatten?was meinen sie?
insofern wird jede frau,die sich dazu in der lage sieht es zu versorgen und zu erziehen ihr kind bekommen,es ist nämlich keine spassentscheidung abzutreiben...
schnuller (Gast) - 5. Sep, 18:03

"der Unterhalt für Kinder eines schlecht verdienenden Vaters reicht nicht zur Hälfte aus,um ein Kind angemessen zu erziehen"
Ja da schlägt es doch dem Faß den Boden aus.Es wird wirklich zeit,daß ihr mit euren ganzen Ansprüchen auf die Schnauze fliegt.Es wird höchste zeit! wenn euch das nicht reicht,dann sucht euch eure Väter doch sonstwo !! Daß der Staat schon Billiarden Schulden angehäuft hat das habt ihr schon fertiggebracht.
Das positive dabei ist daß sich immer weniger Männer von euch leimen lassen.Der Trick klappt nicht mehr so wie gewünscht,was ?Das kommt eben davon wenn man denkt:"Hauptsache ich habe jetzt.Nach mir die Sintflut".
Frederik Weitz (Gast) - 8. Sep, 10:12

Problematische Einteilungen

Danke erstmal für deinen Text.
Trotzdem muss ich meckern: es geht bei Frau Hermann nicht nur um Pauschalisierungen, nicht nur um persönliche Wünsche, die sie zu allgemeinen macht. Ihr Problem ist weitestgehend nicht ihr Problem, sondern welches mediale Phantom sie erzeugt und da kann man sich nur schütteln.
Emanzipation ist, wie in den Kommentaren geschrieben wurde, nur individuell möglich, und das ist einerseits richtig, andererseits müssen natürlich die Bedingungen, unter denen individuelle Emanzipation möglich ist, gesellschaftlich erkämpft und gesellschaftlich erhalten werden. Und genau hier ist Hermanns ständiges Palavern grundsätzlich schlimm. Es zeugt ja nicht mal mehr von Analysefähigkeit oder logischem Denken. Je ernster man sie nimmt, umso mehr verwirklicht sich ein völlig schiziphrenes Verhalten zwischen dem von ihr gewünschten Platz und ihrem Verhalten.
Hermann wirft in ihrem Cicero-Artikel den deutschen Frauen in aller Deutlichkeit vor, dass sie für die gesamte Misere zuständig sind, und diesem Bild vom Sündenbock der Nation stellt sie das Bild der heilen und harmonischen Familie gegenüber. Viele lieben das! Mir kommt da leider das Kotzen. Das ist Verrat an der Freiheit, die die Gleichberechtigung geben wollte, das ist schlimmer noch, in der pauschalisierenden Argumentation, Verrat an der Wissenschaftlichkeit, die nicht nur wissenschaftliche Frauen, sondern Wissenschaftler insgesamt geliefert haben.

Nicole (Gast) - 10. Sep, 22:29

china-blue, Frederik Weitz, Schnuller

Ich kann euch, china-blue und Frederik, nur vollstens zustimmen. Schuller, was hast du nur? Frauen sollen jetzt schon an der Staatsverschuldung Schuld sein?? Wie soll man das verstehen? Und immer weniger Männer lassen sich jetzt von Frauen leimen?? Soll das heißen, ihr macht jetzt auf Kinderzeugungsstreik? Ihr müsst ja nur Angst haben vor solchen Frauen, die nicht arbeiten wollen und auf euer Geld aus sind, die sich nur ein Kind anschaffen (oder, wie wir hier lesen können, das Hausfrauenleben sogar auch ohne Kind führen möchten), weil sie schlichtweg zu faul sind um zu arbeiten. Diese Frauen dürften (hoffentlich) jedoch eine geringe Minderheit darstellen. Du schreibst doch sonst auch nicht so fies. Deine weitere Meinung, Erziehung und finanziellen Unterhalt aufteilen kann ich nur unterstützen! Das funktioniert aber nur mit Frauen, die erwerbstätig sind, nicht mit Hausfrauen.
huo si (Gast) - 8. Sep, 11:00

Ohne die Kommentare oder das Buch gelesen zu haben ...

... muss ich dem Artikel vollstens zustimmen.
Tatsächlich ist es doch so, dass sich viele Frauen nicht entscheiden können, ob Familie oder Karriere zu bevorzugen sind.
Beides zu leisten, kann niemand von ihnen verlangen.
So wie Männer den Urinstinkt haben, stark und mächtig zu sein/werden und soviele Frauen zu begatten wie nur möglich, so haben Frauen den Urinstinkt, Kinder zu bekommen. Selbstverwirklichung muss nicht sein, eine beschissene Businesskarriere abzuleisten um sich anschließend beschissene Luxusartikel kaufen zu können.

Denn am Ende bereuen es dann viele Frauen, dass sie ihren natürlichen Bedürfnissen nicht gefolgt sind. Und schreiben wie Eva Herman frustriert Bücher, in denen sie wieder in die andere Richtung übertreiben.

So long, schreib weiter so gute Artikel :)

und PS: bitte fickt euch ins Knie mit eurem "Wir-müssen-ganz-viele-Kinder-machen-damit-unsere-
Renten-bezahlt-werden"-Geheule.
Manche Leute denken einfach nur ans Geld, ihr kotzt mich an!

gollo (Gast) - 8. Sep, 17:05

Eva Hermann - Eva Wer?

Diese ausgebildete "Zettelableserin" erfüllt doch das Klischee des "Blondchens", das nur 3mal verheiratet war - können so viele Männer irren?
Ich selbst habe mit 20 ein Kind allein großziehen müssen, musste ganztags arbeiten und hatte noch einen Nebenjob - und hatte nicht Frau Hermanns Verdienst. Bestimmt war ich karrieresüchtig, bestimmt war ich egoistisch, bestimmt war ich all das wovor eine "Tussen-Moderatorin" nun warnt. Ich war nie selbstmordgefährdet - es war einfach meine Aufgabe, die ich annahm: Ein Kind zu erziehen, es zu ernähren und daran zu wachsen. Auch ohne männlichen Versorger. Was soll die ganze Debatte? Lasst jede Frau so leben wie sie will, schön dass jede es kann - und dies ist ein Verdienst des Feminismus. Auch eine Frau Hermann würde keine "Zettel ablesen" in dieser einstigen Männerdomäne, wenn es Frauen nicht geschafft hätten, einstige Dämme und Mauern aufzuweichen. Wir Frauen sind so vielseitig, dass jede ihre Individualität ausleben soll, ohne von irgendwelchen Lobbyisten sogenannte "gute Ratschläge" auch nur im Ansatz anzuhören. Und Frau Hermann soll "den Mund halten" "was gutes kochen" und "das Heimchen am Herd" aber bitte mit Kittelschürze und Lockenwicklern und ohne Stylist und Designerkostümchen spielen.
schnuller (Gast) - 8. Sep, 21:58

Ihr habt recht.Jeder und jede soll so leben,wie er will.Ohne daß diese unerträglichen Tanten-sei es nun diese unsägliche von der Leyen oder die nicht minder unsägliche Schwarzer-Emma -ständig die Leute bedrängen,dabei einen mords wirbel machen und das ganze Porzellan zerschlagen,um nacher den Blechorden umgehängt zu bekommen.Wir brauchen nicht mehr Kinder,finde ich auch.Wieso jetzt plötzlich nachdem es 30 Jahre lang niemanden interessiert hat.Jetz grad net !
Ferdinand Rotter (Gast) - 9. Sep, 13:57

Eva-Prinzip

Sie überzeichnet sicher in vielem, weil für die platte These: Frau-Kinder-Küche und der Mann jagt draussen ist sie mit Sicherheit zu intelligent, nur: Ein Nachdenken über das, was Emanzipation bedeutet, ist dringend angebracht. Gleichberechtigung? Gleich dem Manne berechtigz, arbeitslos zu werden, gleich männlichen Jugendlichen berechtigt, minimale Zukunftschancen zu besitzen? Gleich dem schwarzen Manne berechtigt, in Teilen Deutschlands nur wegen der Hautfarbe zum Krüppel oder tot geschlagen zu werden? Und, und und. Worum geht es also? Zunächst: Weg von Plattidüden, beidseitig, weg damit. Hin zu normalen und selbstverständlichen und kleinen Werten wie nachdenklicher Aufbau solidarischen Verhanltens familiär, im Beruf und wo auch immer sonst noch. Egal ob Weib oder Mann. Das ist heute nicht mehr die entscheidende Debatte. Entscheidend ist doch heute, noch mehr als in den Siebzigern, wie drücken wir z.B.das selbstverständliche Recht auf Arbeit durch, wie stoppen wir die "Kollateralschäden" bei immer brutaleren Fusionen zum einzigen Zwecke umfassender Aktionärsbefriedigung?!

Die einzige Kritik an Eva H. kann doch nur sein, dass Sie das Thema verfehlt hat, weil das doch heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor locken dürfte. Wenn doch, dann an meine Zeitgenossen: Habt Ihr keine anderen Probleme?
Wißt Ihr, wie ich diese Diskussion führen würde, wenn mir das Thema wichtig wäre? Über die Fragestellung nämlich, ob der allseits in Deutschland beklagte Geburtenrückgang nicht damit zu tun haben könnte, dass wir überall Frauen nur noch in Hosen quasi als verkleidete Männer sehen?

Beste Grüße denn auch aus Hamburg!

Reinhard Weißner (Gast) - 9. Sep, 17:08

Katharina! So ist es!

Meine volle Zustimmung zu Katharinas Artikel!

Grüße! Reinhard
Rene Guillot (Gast) - 16. Sep, 04:47

Koch-Quote

Liebe Emanzen!

Warum gibt es eigentlich fast nur noch FersehKÖCHE?
Liegt das an der Quote, oder sind die Männer schon
die besseren Hausfrauen hinterm Herd?
Modefriseure lösen die Frisösinnen ab.
Wenn Ihr noch lange mault, werden Männer am Ende
vielleicht wirklich zur besseren Mutter.
Schielt mal nicht nur auf die Kanzlerin!
Kinder hat sie ja auch nicht. Wofür lebt die eigentlich? ANGELO Merkel.
Rene (Gast) - 23. Sep, 13:11

Mittelalterlich by "vyflen"

Nun kann man es bei "vyfken" lesen:
Die familienfreundliche und nicht zweitklassige Einstellung
zum Kind wird gern von fortschrittlichen "heutigen" Frauen
als mittelalterlich angesehen.
Genau das war der Grund für Hermans Buch!
Kinderkrippen sind ein Notbehelf. Das verurteile ich nicht.
Ich verurteile ja auch nicht den Notbehelf Krankenhaus - oder das Waisenhaus.
Aus diesem Notbehelf aber die gängige Kleinkindzeit machen
zu wollen, kann ich nur als Kinder verachtend empfinden.
Kinder brauchen auch Geschwister und das individuelle
ganz persönliche Nest mit der Mutter.
Dass das heute so schwierig geworden ist, liegt nicht an
den Kindern, sondern an uns Erwachsenen.
Es bleibt auch die Frage, ob wir uns Wünschenswertes
für das Kind nicht aus Not oder sogar Egoismus selbst
ausreden und das konsequente Streben danach eben als mittelalterlich abtun.
So gesehen kam die "Emanzipation" mancher Frau gerade recht für ein bequemeres Leben. Die Krippe sollen die
anderen möglichst bezahlen und organisieren.
Karin (Gast) - 9. Sep, 21:53

Jetzt auch noch rechtsradikales Geschwulst hier

@Katharina und Reinhard
Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, oder Ausländer zum Sündenbock zu machen, ist Nazigeschwätz. Gemessen an den ganzen anderen Ausgaben wie z.B. Unsummen für Militär etc. sind die Ausgaben für Sozialleistungen gering. Bitte Vorsicht mit Argumentationen auf Kosten von Menschenleben! Es ist unglaublich was Ihr Euch für Urteile über Ausländer oder "Deutschstämmige", Sozialhilfeempfänger etc anmaßt, ohne daß Ihr Betroffene kennt (bzw. nur Einzelfälle) und deren Hintergründe schon gar nicht.
Übrigens: eine wenige sehr reiche Menschen hier könnten mit ihrem Kapital, das sich mit Hilfe der Finanzberater von allein und nicht durch Leistung kumuliert , das ganze Sozialhilfenetz bezahlen. Vielleicht solltet Ihr eher daran anknüpfen als an denjenigen, die auf der untersten Stufe stehen was ihre sozialen, ökonomischen und kulturellen Handlungsspielräume anbelangt. Zumal weil es (recherchiert doch nach den Zahlen, dann seht Ihr es selbst) immer mehr sehr reiche Menschen, dafür aber eine immer rigorosere Einwanderungspolitik gibt (die Einwandererzahlen widerlegen Eure These deutlich). Und daß die Situation so ist liegt vor allem im System. Es wäre schön, wenn man sich durch Kreativität von allein aus der Armut befreien könnte, es ist aber leider sehr realitätsfern. Wenn man hier etwas selber machen möchte,um sich langfristig aus der Misere herauszuhelfen, braucht man neben Basiskapital und Zeit auch die Fähigkeit, sämtliche (kostenpflichtige, kaum absehbare) Behördengänge (Erlaubnis hier, dort etc.) durchzustehen. Dazu braucht man heute schon spezielles Fachwissen, d.h. wieder kostenpflichtige Berater. Für jmd mit eher wenig Intellekt ist die Sache schon von vorneherein gelaufen. Andere haben die Zeit nicht (z.B. weil sie Kinder haben). Im Wesentlichen haben Behören gegen irgend etwas etwas einzuwenden.
Da wir eigentlich beim Thema Kinder kriegen sind folgendes Beispiel: um eine Krippe zu eröffnen (hier besteht überall dringender Bedarf), müssen die Fenster mindestens so tief sein, daß auch das kleinste Kind rausschauen kann, was hierzulande in der Regel 6 Monate bedeutet. Welches Fenster um Himmels willen ist so tief? Keines. Deswegen mußt Du umbauen, natürlich selbt finanziert. Wer macht das?! Ja, und warum gibt es keine Krippenplätze?
Es gibt Tausende solcher Beispiele.

Reinhard Hagedorn (Gast) - 16. Sep, 05:29

Kinderkrippenanspruch

Nichts ist so pervers, wie der "Kinderkrippenanspruch"
den offenbar anonyme "Andere" wieder bezahlen sollen.
Er kommt aus dem sozialistischen DDR-Proletariat und
entzieht mit System dem Kind das Recht auf seine Mutter.
Es gibt eindeutige Forschungsergebnisse, die klarstellen,
dass die ersten Lebensjahre einschließlich dem Stillen
durch die Mutter Intelligenzvorteile für das Kind bringen.
Nur wenn wir endlich begreifen, dass wir nichts NICHTS!
am Ende mitnehmen können, als ein treu gelebtes redliches
Leben, das Kinder einmal dankbar weitertragen können,
funktioniert unser Staat wieder. Übrigens: Ist es Euch eigentlich klar, dass er derzeit NICHT funktioniert?
Dass die Geburtenstarken in 5 Jahren 50 Jahre alt werden?
Dass dann Bandscheibenvorfälle, Midlifecrisis, Krebs und
Kreislauf Bluthochdruck und Übergewicht relevant werden?
Dass unser Nachwuchs mit 1-Eurojobs keine Sozialbeiträge
einzahlt?
Dass der Nachwuchs durch Euer "Vorsorgen" -also Sparen-
keine Arbeit bekommt? Ihr steckt das Geld weg und mindert
so den Bedarf = Arbeitsplätze. -Anstatt es in Kinder zu
stecken und SO Arbeit zu schaffen. Wir stecken es lieber
in eine Fußballweltmeisterschaft. Doch wenn die Tore gefal-
len sind, nützen sie uns dann was? - Mehr als Kinder?
- In Schulen weißeln inzwischen die Eltern die Wände,
weil kein Geld da ist - Warum müssen wir in Fußballstadien nicht auch mithelfen?
Warum kriegt ein Fußballer das Gehalt eines ganzen Lehrer-
kollegiums? .-Toller Staat- Tolle Menschen. Toll!
Dass Kombilöhne ebenfalls nichts in die Kasse bringen?
Dass durch das Fehlen der "Akademikerkinder" kaum neue,
wettbewerbstaugliche Bill Gates entstehen werden?
Dass zum Wegbrechen der gutausgebildeten, berufserfah-
renen Geburtenstarken am Ende noch das Problem der
Energiekostensteigerung kommen wird? (Durch China!)
Dass uns die Alten, Geburtenstarken unfinanzierbar werden?
Dass bei einer Geburtenrate (Deuschland=Schlusslicht!)
von 1,3 Kindern gerade mal theoretische 0,65 Männer pro
Paar ernähren können? Davon ist derzeit noch 0,34 Jungs
ein Deutscher pro Paar. Ist das eigentlich alles Wurscht?
Es ist 5 nach 12 und wir jammern der Emanzipation hinter-
her. Schwarzer war das Vorbild.
Dass weitere Einwanderung uns derzeit leider nicht hilft.
Und da hofft Ihr auf Doppelrente? Mann und Frau 1000 Eu-
ro? Vergesst es! Nur Eure Kinder werden Euch helfen können! - Sonst niemand!
Emanzipation wird dann so alt klingen, wie der vielzitierte
"Tante Emma-Laden"
Wir brauchen keinen "Girls-day!" Wir brauchen ein neues Bewusstsein für Familie, Treue, Verantwortung.
Verursacherprinzip anstatt EGO-liberalismus.
So - Und nun wettert mal richtig los!
Gruß Reinhard
china-blue - 16. Sep, 20:11

kopie des von mir empfohlenen links

Sie, Frau Hermann - selbst eine beruflich sehr erfolgreiche
Journalistin - bieten Ihre Unterstützung nun in Buchform an. Das
"Eva-Prinzip" propagiert eine neue Weiblichkeit, die zurückgehen soll
auf Los, aber ohne die 2.000 Euro dabei einzuziehen. Denn die behält
der treusorgende Ehemann. Beim Lesen Ihres Buches fühlen wir uns
unwillkürlich an eine Staubsaugerwerbung erinnert. Auch bei Ihnen
managt die Ehefrau und Mutter ein "kleines, erfolgreiches
Familienunternehmen". Sie umsorgt Kinder und Ehemann. Schöne alte
Welt. Was jedoch weder in Ihrem Buch, noch in der TV-Werbung
vorkommt: Das "kleine, erfolgreiche Unternehmen", einschließlich
seiner gut gelaunten "Managerin", ist wirtschaftlich abhängig von
einem einzigen Auftraggeber - dem alleinverdienenden Ehemann. Die
tüchtige Unternehmensleiterin, die Sie so gerne wieder ausschließlich
hinter den Herd verbannen würden, ist leider scheinselbstständig und
damit wirtschaftlich abhängig.

Diese Situation wird vielen Frauen aber erst bewusst, wenn die
Idylle in den eigenen vier Wänden bröckelt. Steht eine Scheidung ins
Haus, schlägt das Imperium unnachgiebig zurück. Die Frau darf oft die
Kinder behalten und wirtschaftlich jetzt endlich auf eigenen Beinen
stehen. Karriere- und gute Verdienstmöglichkeiten hat sie aber zuvor
durch die "Familienpause" in den Wind geschrieben. Viele Frauen
stehen dann vor dem Ruin. Das, liebe Frau Herman, ist eine Erfahrung
aus 20 Jahren Frauenfinanzberatung. Die Rechnung, die wir
FinanzFachFrauen in solchen Situationen dann mit unseren Kundinnen
aufmachen müssen, ist wenig erfreulich: 2004 bekamen die Hälfte aller
Neurentnerinnen eine Rente zwischen 50 und 350 Euro. Nach einem Leben
zwischen Berufstätigkeit und Kindererziehung liegen in der Regel die
Frauenrenten zwischen 500 und 750 Euro, die Männerrenten beginnen bei
750 Euro.

Ihre Zeitreise in die 50er Jahre, sehr geehrte Frau Herman, wird
bald vergessen sein. Was bleibt ist lediglich ein schaler
Nachgeschmack und die Frage: Wer unterstützt denn berufstätige
Frauen, wenn es nicht jene tun, die Erfahrungen mit einem solchen
Leben gemacht haben? Wer setzt sich für mehr Kinderbetreuung ein? Und
wer setzt sich für ein Steuersystem ein, das auf das moderne Leben
von Frauen und auf die Bedürfnissen von Familien zugeschnitten ist?

Liebe Frau Hermann, wir meinen: Hier ist die Fürsprache von
wortgewandten und prominenten Frauen wie Ihnen gefragt. Stattdessen
verkaufen Sie ein Modell, das uns wieder dem Ehemann unterordnet. Das
ist keine Hilfe und keine neue Weiblichkeit, sondern lediglich ein
schlechter Rat, der schnell in den Ruin führen kann.

Hochachtungsvoll
Heide Härtel-Herrmann, Pressesprecherin der FinanzFachFrauen,
einem bundesweiten Zusammenschluss unabhängiger
Finanzdienstleisterinnen www.finanzfachfrauen.de



ich denke,herr hagedorn,das spiegelt vielleicht auch die problematik der rente sehr interessant..frauen sollen zu hause bleiben und kinder für die rente gebähren,bekommen dann aber selbst lächerliches...widerspricht sich etwas und ist damit kein anlass..außerdem bekommt keine frau deswegen kinder,niemals...warum wettern sie eigentlich so?so vorrauschauend wie sie sind,haben sie das desaster doch auch schon vor jahren erkannt und sicher ihr altersruhegeld schon in trockne gebracht...also ich habe es so gemacht und mein sohn wird so erzogen,das er deutschland gegebenfalls auch verlassen kann ,denn die aussicht hier 3 rentner mitzuernähren ,ist nun wirklich nicht sein problem ..das nämlich ist das nächste problem,das hier kaum perspektiven für junge menschen sind und sich alle von einem praktikum ins nächste hangeln...also das ganze ist nicht so einfach mit familien,treue etc. p.p.zu lösen...das ist ein miniteilaspekt der gesamtproblematik.
pommes (Gast) - 27. Sep, 12:44

Danke Karin

auch an dieser Stelle muss ich der Karin zustimmen! Gut zu wissen, dass nicht nur ich so denke!

Danke!
Rene Guillot (Gast) - 30. Sep, 00:54

Gleiche Leistung gleicher Lohn

Frauen verdienen vielerorts bei "gleicher Leistung-" weniger
als Männer. -
Zahlt der Arbeitgeber tatsächlich einen anderen Tarif?
Liegt es an den Krankenkassenbeiträgen, die höher sind?
Wenn Frauen wirklich billiger arbeiten, warum werden die teureren Männer dann überhaupt eingestellt?
Emanzen! Gründet Unternehmen und stellt Frauen ein!
Helft Euch selbst! Wenn Ihr billiger seit, seid Ihr auch
besser im Markt!
Meldet Patente an! Zeigt es uns!
Warum verdienen denn selbst in Unternehmen, die Frauen
gehören, die Männer mehr - "bei gleicher Leistung" --?
Gründet sowas wie BMW! Siemens! Bosch!
Speditionen! Tankstellenketten, Mc Donalds-Konkurrenz.
Knallt die Mafia ab! Zeigt es uns! GRÜNDET was!
Lasst uns nur noch per Quote rein!
Macht statt Osterbastelei ein konkurrenzloses Autode-
sign!
Hängt die Fahnen raus beim Frauenfußball!
Und bringt abends den Mülleimer raus!
Früher hielten wir Euch die Türen auf.
Waren Gentlemen.
Doch heute seit Ihr stark im Fordern!
Quoten sind eine Einschränkung unternehmerischer Freiheit.
Es gab sie bisher nur für Behinderte.
Es kommt die Zeit, da kriegen WIR die Kinder!
Oder weder wir noch Ihr! -Wenn das Klonen erst "in" ist...!
Krippenkinder brauchen keine Eltern.
Sie sind wie Haustiere im Stall - in der Krippe.
Dann schauen wir, dass wir lauter leistungsfähige Schwarzers klonen. Die können das Gleiche wie Frau Herman nur im anderen Thema. Klasse Frauen!
- Frauen wollen vielleicht auch deshalb neuerdings wieder
"an den Herd" , weil sie die Fernsehköche so attraktiv
finden!
Ich finde, wir müssen ein neues, realistischeres Beurtei-
lungsverhältnis finden.
Die Quote bedeutet für Frauen einen ungeheuren Stress.
Mit dem gesellschaftlichen "Trendpendel" hat Frau
Schwarzer leider auch die Gegenbewegung geschaffen,
die es sonst gar nicht gegeben hätte.
Und ausgerechnet eine Frau sitzt darauf!
Tröstet Euch! Die Abrissbirne der Emanzipation wird in
30 Jahren die Männer treffen! Alles nur Trend! Alles nur Mode! Und die wechselt eben.
Gruß an alle zufriedenen Frauen! Reinhard
Juma12 (Gast) - 11. Sep, 21:18

Eva Hermann: doch alles nur Marketing?

Na, wenn man so die ganze Geschichte verfolgt ...
Mir geht es jedenfalls so: ich kann nicht umhin an der Aufrichtigkeit von Frau Hermann zu zweifeln. Da schreibt sie einen absurde Gedanken zum Thema "wir sterben alle aus" auf, verlegt den Mist (jemand anders hätte dafür vermutlich nicht mal einen Verleger gefunden) und heizt die Diskussion dann vor dem Bucherscheinungstermin kräftig an. Wenn das keine anständige Strategie ist. Vermutlich glaubt Frau Hermann ihre eigenen Thesen nicht, sonst hätte sie Apfelkuchen gebacken und Kerzen aufgestellt anstatt ein Buch zu schreiben.
Tja, manchmal kann einen das schlechte Gewissen, weil der Jüngste vielleicht gerade mies am pubertieren ist, in ganz merkwürdige Dinge treiben. Hat sie vielleicht plötzlich, nach all den Jahren das Gefühl, sie hätte ihren Sohn vernachlässigt? Hat er Dummheiten gemacht unnd sie zieht sich den Schuh jetzt an? Schließlich hat sie eine ganz ansehnliche Karriere aufs Parkett gelegt. Das geht nicht ganz ohne zeitliche Einschränkungen der Familie gegenüber (meine Erfahrung). Hat der Sohnemann sich beschwert? Frau Hermann kann, glaube ich, nicht anders: sie müßte aus jeder Situation das optimale für ihre Karriere rausholen. Das ist ihr Instinkt ;-) Das täte sie sicherlich auch, wenn sie mal kurz ne familiere Kriese hat :-)))

schnuller (Gast) - 12. Sep, 23:21

ob sie das alles nur zur Promotion macht-schwer zu sagen.ich bin mir da nicht sicher.immerhin sind viele ihrer analysen richtig.aber-wozu sollen wir jetzt noch mehr kinder brauchen ?! wozu das hysterische Gehechel der von der Leyens und Hermans nach mehr kindern ?Ich kann mir da keinen rechten Reim drauf machen,frauen denken im allgemeinen recht egozentrisch.Der Staat ist für sie etwas,wo man möglichst viel rausholen muß.
Am wahrscheinlichsten erscheint mir noch folgendes:Beide,emma und Eva,wollen nur groß rauskommen.Die eine wollte den Blechorden,die andere will Geld.Beiden ist das Schicksal der Leute in wirklichkeit ziemlich egal.Hauptsache sie haben was für sich getan.
Maja (Gast) - 13. Sep, 08:25

Eva ....

Ich habe gestern die Diskussion mit Eva Herrmann bei J.B. Kerner gesehen. Das Buch habe ich nicht gelesen und werde es mir auch aus Protest nicht kaufen. Die Thesen von Frau H. finde ich hahnebüchend und lächerlich. Frau H. hat leicht reden - sie hat ja wohl genug Geld auf der hohen Kante, verdient sich jetzt mit dem Müll den sie geschrieben hat eine goldene Nase und da kann sie dann auch zu Hause bleiben und großzügig auf ihren Job als Tagesschausprecherin verzichten (wobei ich überzeugt bin das sie das sowieso wollte). Sie soll doch mal raus gehen auf die Straße und fragen wer freiwillig arbeitet und wer arbeitet weil er arbeiten muss, weil die Rechnungen müssen bezahlt werden, das Kind ernährt und gekleidet. Und da machen mich dann solche Bemerkungen von Frau H. eigentlich nur wütend, mehr nicht. Eigentlich würde ich mir wünschen das das Buch floppt, aber leider sind die Menschen zu neugierig und werden es kaufen. Die PR war ganz prima, keine Frage...

Klaus (Gast) - 13. Sep, 23:35

Sie schreibt das Buch für Leute wie Sie, die selber nicht gut denken können, dafür sollten wir ihr alle dankbar sein.
Katrin aus Berlin (Gast) - 13. Sep, 14:21

EVA Herrmann

Hallo,
ach schade, dass mir nicht früher als besagte Eva eingefallen ist, so ein Unsinn über die neue/alte Frauenrolle zu schreiben. Auch ich hätte mit diesem Mist einen Haufen Geld verdienen können..... Und dummerweise stürzen sich die Menschen und die Medien auf solche unsinnigen Thesen, wie die Bienen auf den Honig und Frau Herrmann verdient sich dumm und dämlich!

Hätte ich mich als alleinerziehende Mutter an die Worte von Frau Herrmann gehalten, hätte ich nach den 3 Jahren Erziehungsurlaub damals von Sozialhilfe und heute von Hartz IV leben leben müssen, da nach so langer Erziehunszeit ein neuer Einstieg ins Berufsleben sehr schwer ist und einen reichen Mann hatte ich auch nicht. Welche "tolle" Perspektive und Zukunft für mein Kind!

jmg (anonym) (Gast) - 13. Sep, 14:28

Unnötige Diskussion

Hätte nicht Frau Herman, sondern einie weniger prominente Person ein solches Buch geschriben, hätte sich wahrscheinlich kein Verleger gefunden. Das Buch ist nicht nur schlecht recherchiert, sondern unqualifiziert & verdient die Aufmerksamkeit nicht. Was Herman schreibt & mündlich von sich gibt, lässt sich historisch und wissenschaftlich (Genderforschung) widerlegen. Es handelt sich um reine Sensationshascherei sowie Geldmacherei.

Kauft nicht Hermans Buch sondern besser eine gute Geschichte der Frauen, daraus lernt man mehr und vor allem, dass Hermans Lebensmodell für Frauen eine Luxusausnahme in der Geschichte darstellt. Zu fast allen Zeiten haben Frauen in den meisten Kulturen gearbeitet.

Constanze - 13. Sep, 20:12

Ich habe drei Kinder und bin zu Hause. Ja bei uns konnte nun mal nur ich die Kinder bekommen und auch ich kann die Kinder nur stillen. Wenn mein Mann nach Hause kommt, ist der Haushalt erledigt und ich entspannt. Nanu? Im Gegensatz zu vielen Lektüren über Kinder und Haushalt die ein Horrorszenario vermitteln, daß die Nerven blank liegen, man nichts mehr auf die Reihe kriegt, bekomme ich das ganz gut hin und viele Frauen die ich kenne auch.Kein Arbeitgeber konnte mir eine solche Befriedigung vermitteln für geleistete Arbeit wie meine Kinder. Kinder machen Freude. Und Kinder auf ihrem Weg begleiten zu können ist etwas großartiges und keineswegs etwas, was zum Anlass haben sollte ein Haar in der Suppe zu suchen. Hat man Kinder, na da, da hast du sicher viel Arbeit. Ne, ich habe eine Aufgabe und die nehm ich gern an. Gut, Ich habe einen Mann und sein Einkommen ist ausreichend. Ich erkenne das als großes Privileg aus rein ökonomischer Sicht mich verweigern zu können auf dem Arbeitsmarkt mitzuwirken. Aber das ist nicht der Punkt. Würde ich arbeiten gehen und mein Mann bliebe zu Hause. Ganz ehrlich wäre ich abends auch froh, wenn die Familie entspannt und fröhlich mich empfangen würde. Und warum auch nicht. Und auch er würde das hinbekommen. Nicht weil die Emanzipation das so verlangt, sondern weil wir uns lieben und er daraus keine große Sache machen würde. Wer die Arbeit sieht und Zeit und die Fähigkeiten hat erledigt sie. Ganz einfach. So ist das bei meinen Eltern, bei meinen Schwiegereltern bei meinen Freunden. Er ist mein Mann und ich seine Frau. Wir sind verschieden und das ist gut so. Und das sollt auch so sein, sonst hätte ich auch eine Frau heiraten können, aber dann wäre ja noch die Sache mit den Kindern... . Es gibt Dinge die können Männer besser und es gibt Dinge, die können Frauen besser. Dagegen anzukämpfen oder den Männern das gar zum Vorwurf machen zu wollen ist doch absurd. Wenn Frau Herrmann sich darüber Gedanken macht, finde ich das völlig legitim. Sich hinzustellen und zu sagen, ich hätte vieles anders machen sollen ist eine riesen Leistung. Ich denke nicht, daß sie verlangt die Thesen sollten eins zu eins übernommen werden, sondern sie verlangt mal hinzuhören, nachzudenken nicht andere für sich denken zu lassen und dann deren Meinung zu übernehmen, sondern als Mutter, Vater, Mann, Frau, Intuitionen zu haben und denen nachzugeben. Lebensmodelle sehen so verschieden aus. Die Gemeinsamkeit besteht darin, daß alle versuchen, es richtig zu machen und es vermeiden wollen sich später einzugestehn oder schlimmer noch vorwerfen zu lassen, was man alles falsch gemacht hat. Ich jedenfalls kann mit so einem Buch gut leben. Ich kämpfe auch nicht jeden Tag mit meinem oder anderen Männern um Anerkennung oder Wertschätzung. Aber ich denke, es birgt auch keinerlei Gefahren jungen Frauen sogenannte antiquierte Lebensmodelle anzubieten. Frauen sind wunderbar und Männer auch. Und wenn jeder seinen individuellen Farbtupfer dazugibt, dann wird die Sach doch erst bunt. Oder um es mit Gerhard Schöne zu sagen: Als mein kleiner Wellensittich aus dem Fenster flog, da hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein, denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie doch das paßt in Spatzenhirne nicht hinein.
china-blue (Gast) - 14. Sep, 20:44

@constanze

das ist sicher schön,was sie über ihre familie schreiben und ich wünsche ihnen aufrichtig,dass ihr glück so bleibt,das wünsche ich jeder familie...dennoch ich habe mal so ähnlich gedacht und es hat nicht funktioniert und bei vielen meiner freundinnen auch nicht...und deshalb bin ich schon der meinung,dass frauen zumindestens so selbstbewusst sein sollten einen beruf zu erlernen, bevor sie sich in die familienplanung begeben,denn es gibt eventualitäten,die das leben ändern können..nicht nur scheidungen,sondern auch unfälle,arbeitslosigkeit,arbeitsunfähigkeit...
davon mal völlig abgesehen ist mein beruf auch berufung und ich hätte ihn um keinen preis der welt aufgeben mögen ,ich brauche das als kreativen pol,was meinem kind auch sehr zu gute kommt,denn es hat davon sehr profitiert,ist mit mir früh in ferne länder gereist und hat dadurch eine globale selbstverständlichkeit gewonnen,die noch längst nicht usus ist...es kommt eben auf die prioritäten an,die man setzt...ehrlich gesagt,ob frau herrman nachdenkt oder nicht?who cares?es gibt sie und es gibt mich und wir machen beide das,wovon wir überzeugt sind...schon ohne das buch...und das ist zeitgeist...aber was ganz sicher nicht funktioniert,sind schubladen und da hat sich frau herman dann doch einiges geleistet..an wen ist denn das buch überhaupt gerichtet...haben sie schon mal darüber nachgedacht?an frauen wie mich ganz sicher nicht, sondern an frauen wie sie...sie lesen das und denken,endlich sieht das mal jemand genauso...aber sie leben doch schon so ;-)...also ändern wird es nichts...außer,dass es doch an einigen stellen so überspitzt ist,dass selbst frauen ,die zu hause sind ,eigentlich aufschreien müssten...
Constanze (Gast) - 14. Sep, 22:15

an cina blue

Ich schrei nicht auf. Es wäre viel zu banal deswegen aufzuschreien. Aber ich wundere mich, das ein solches Buch Reaktionen auslöst, die keine politische Entscheidung der letzten 10 oder 15 Jahre mit sich zog. Es ist ein Buch einer Frau, kein Gesetzesentwurf. Man kann es lesen oder bleiben lassen. Mir ist auch noch nie der Gedanke gekommen, daß Frau Herrmann fehlerlos sein könnte. Vielleicht ist die Überraschung deshalb auch so groß, weil man einer Frau die auf mehrere Ehemänner zurückblicken kann, andere Ansichten von Glück und Familie unterstellt hätte. Und jetzt das. Ich habe mir aus Büchern noch nie Ideen für mein Lebenskonzept geholt. Dafür reicht noch meine Kreativität aber interessiert für die Ideen anderer habe ich mich schon. Doch noch nie kam mir der Gedanke an Bücherverbrennung aus Wut über das Gelesene. Und ehrlich gesagt, fand ich mein Leben auch anderswo nie beschrieben, das ich sagen kann endlich sieht das mal jemand genauso. Warum auch. Das würde ja heißen, ich brauche Bestätigung und Legitimierung für das was ich tu. Man muß sich immer mit seiner Lebenssituation arrangieren und als Alleinerziehende gibt es weniger Alternativen. Ganz klar. Hochachtung vor dieser Aufgabe der sich die Frauen oder Männer stellen. Aber den Traum von Vater, Mutter, Kind den übrigens Kinder gern spielen, den soll man doch haben dürfen und sich erfüllt wünschen.
china-blue (Gast) - 15. Sep, 12:48

@constanze

ich habe gerade einen brief der "finanzfrauen" an frau herrman im net gefunden( http://www.presseportal.de/story.htx?nr=871917)und ich denke,der schlüsselt ganz gut unsere unterhaltung auf,warum frauen auch darauf reagieren müssen...denn auch sprüche wie frauen können besser kerzenständer dekorieren sind ja nicht wirklich angetan die rolle der zuhausebleibenden mutter gesellschaftlich besser darzustellen(und im übrigen können das viele männer ausgesprochen gut,nicht umsonst finden sich im designbereich sehr viele männer)..zu den alleinerziehenden wäre anzumerken,dass ich dass nicht so sehe,dass man weniger alternativen hätte,denn auf grund der tatsache wird man ein meister im organisieren und improvisieren und das eröffnet einem noch ganz andere perspektiven...natürlich sollte eine familie mit vater ,mutter, kind immer der grundansatz sein,das sehe ich auch so...nur wenn es nicht klappt,sollten alle beteiligten eben noch perspektiven haben,um ein schönes leben weiterführen zu können...
Constanze (Gast) - 15. Sep, 18:14

Kerzenständer zu dekorieren. Klingt doch witzig. Wer aus einem an sich fertigen Produkt noch mehr herausholen kann, nur zu. Wer sollte das schaffen, wenn nicht Frauen. Vielleicht auch Männer, aus dem Designbereich. Aber die sind ja nur deshalb dort und erfolgreich, weil sie ein paar weibliche Hormone zuviel haben. Stimmt natürlich nicht generell. Bloß die Männer deren Namen mir in den Sinn kommen erfüllen dieses Klischee. Gesellschaftlich die Rolle der Frau besser darzustellen, liegt doch an jedem selbst. Mit welchem Blick und aus welchem Blickwinkel er die Frauen beäugt und deren Tätigkeit. Genauso wie man sich seine Meinung über Rentner, Kinder, Hunde bildet. Jeder ist selbst dafür verantwortlich wie er dem Anderen begegnet. Muß man denn überhaupt alles beurteilen? Andere sind anders.
Den Link kann ich leider nicht öffnen, die Nummer kann nicht erkannt werden.
Arby (Gast) - 19. Sep, 14:14

Schön thematisiert

Hallo Hackmeck,

schöner als du hätte ich das Thema nicht behandeln können. Ich hoffe, wenn ich nach Lektüre von Eva Hermanns Buch in mein eigenes Blog schreibe, dass ich dann nicht unabsichtlich zu sehr deine Argumentation kopiere, denn im Großen und Ganzen scheint unsere Auffassung über die Thematik großflächig deckungsgleich zu sein.

Hackmeck - 19. Sep, 15:44

Hi Arby!

Danke für das Lob.

Naja, du wirst das Buch dann ja wenigstens gelesen haben, kannst daher vielleicht auch näher "am Werk" deine Meinung dazu schreiben.
vyfken - 20. Sep, 15:53

Krippe und Stillen - kein Widerspruch

Ich hab hier beim Überfliegen - wieder von unserem treuesten Repräsentanten mittelalterlicher Ideologie - was gelesen, daß Stillen und Krippe im Widerspruch stehen würde.

Stillen ist besser, das ist belegt. Nur steht man im Streit, wie lange. Manche sagen optimal sei 6 Monate, andere plädieren für 1, wenige sogar für 2 Jahre. Erstere sehen ein Nachteil in der Schadstoffbelastung, die die Muttermilch heute nachweislich in sich trägt. Dies sei für Kinder ab 6 Monaten eine größere Belastung als die Vorteile, die das Stillen ab 6 Monate mit sich bringt.

Erst mal: in Deutschland habe ich noch nie von einem Krippenplatz gehört, der Kinder unter einem halben Jahr aufnimmt, insofern ist die Frage nach dem Stillen hinfällig.
Ich persönlich habe mein Kind schon im Alter von 7 Monaten in die Krippe geben können (was sich nicht nur für mich, sondern auch für den Staat lohnt, weil das Geld wieder über Steuern zurückfließt). Hätte ich drei Jahre aussetzen müssen, dann stünde ich blöd da, hätte wohl keine Arbeit (und der Staat folglich keine Steuern). Ich wohne in einer Region, die mir den Krippenplatz zur Verfügung stellen könnte, eine Megaausnahme im Westen.
Gestillt habe ich 9 Monate VOLL! Insgesamt habe ich 22 Monate gestillt! Ja, wie geht das? Ich habe es geschafft, für die gesamte Krippenzeit ausreichend Muttermilch am Vortag abzupumpen, und sie wurde auch gut von meinem Kind in der Flasche angenommen.
Ich weiß, daß das nicht bei jedem Kind so gut läuft.
Trotzdem: ab 6 Monaten braucht keine Mutter ein schlechtes Gewissen haben, das Kind abzugeben. Ich erlaube mir sogar zu behaupten, daß mein Kind neben einem unglaublich fröhlichen Wesen eine ausgeprägte Sozialkompetenz besitzt, die es bei mir alleine zu Hause nicht bekommen hätte können.
dscheenie (Gast) - 21. Sep, 14:09

@vyfken

[quote]ab 6 Monaten braucht keine Mutter ein schlechtes Gewissen haben, das Kind abzugeben. Ich erlaube mir sogar zu behaupten, daß mein Kind neben einem unglaublich fröhlichen Wesen eine ausgeprägte Sozialkompetenz besitzt, die es bei mir alleine zu Hause nicht bekommen hätte können.[/quote]
Aber genau dieses schlechte Gewissen wird von Eva Hermann in Szene gesetzt und verstärkt, in dem sie die Worte "wegorganisiert" und "fremdbetreut" anstatt "gut untergebracht" verwendet.
Ihrer Sprache haftet eine Bewertung an, die sie meines Erachtens nach gar nicht treffen kann.

Ich finde es beschämend, dass Frauen sich derart angesprochen fühlen, von Thesen, die es schon so lange gibt, wie die Emanzipation vorangetrieben wird.

Ich finde es ausgesprochen gut, dass endlich wieder kontrovers diskutiert wird und mehr junge Frauen mitbekommen, dass sie für ihre Rechte (zum Beispiel auf gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit) einstehen und sogar aufstehen müssen, anstatt sich "ihrer natürlichen Bestimmung" hinzugeben und den Männern das Heim "heimelig" zu machen.

Ich finde es beschämend, dass Männer in den Tenor dieses Buches einstimmen, denn ich reduziere männliche Wesen nicht auf die Ernährerrolle und bin durchaus der Überzeugung, dass sich Väter genauso um Haushalt und Kinder kümmern können, wie Frauen das tun. Und, sie könn(t)en sogar noch nebenbei arbeiten gehen...

Ich empfinde dieses Buch als Männerfeindlich und -diskriminierend... aber Männer scheinen sich nicht wirklich angesprochen zu fühlen.

Gruss
dscheenie
vyfken - 24. Sep, 14:06

@dscheenie

Ja, genau!
Besonders kurios an Frau Hermann finde ich, daß sie Erkenntnisse aus der Wissenschaft zum Selbstzweck verdreht. Gerade dies macht sie aber auch sehr angreifbar. Zum Beispiel: Wenn man schon von "intelligent" reden muß (was ich nicht gerne mache, denn ich glaube ein Mensch darf sich nur sehr begrenzt anmaßen, die Intelligenz anderer Menschen zu definieren), so sind es gerade die Kinder berufstätiger Mütter, die in den Studien "besser" , abgeschnitten haben, wie hier auch schon im Forum darauf hingewiesen wurde.
Oder die Widersprüche, was die Kinderbetreuung angeht: 1) warum haben ausgerechnet die Länder, die flächendeckende Betreuung anbieten, viele Kinder?! Warum geht es denen bei genauerer Betrachtung so gut, obwohl sie "fremdbetreut" sind?
2) Schon mehrmals bestätigt: Betreuung fördert die Wirtschaftsleistung eines Landes!
3) Sozialer Faktor: Kinder aus sozial schwachen Familien sind benachteiligt. Materiell, auch immateriell. Wenn die Eltern nur vor der Glotze sitzen, die Kinder aber in der Betreuung den Zugang zu Bilderbüchern und Kommunikation besitzen, dann kann es für diese Kinder nichts Besseres geben. Auch wenn in diesen Fällen das Geld nicht durch Steuern zurückfließt. Eine "Investition" ist es trotzdem: ein kleiner Mensch wird mal ein groß. Und dieses Dämonenbild , daß der Staat durch Kinderbetreuung zuviel Einfluß nehmen könnte, das ist doch in unserer Gesellschaft und in diesem System absurd (DDR war gestern!).
Thesen wie die von Frau Hermann sind nicht nur frauen- als auch männerfeindlich, sondern fördern die Schere zwischen Arm und Reich. Aus persönlichen Gründen wollen Männer und Frauen den Theorien Glauben schenken und den eigentlichen Inhalt der Emanzipation nicht erkennen. Emanzipation ist nicht gleich Alice Schwarzer.
Gerade die persönliche Verunsicherung, das Hineinflüchten in altbürgerliche Rollenkonstellationen, die Sicherheit suggerieren, ist das Interessante an der Diskussion, das aufgegriffen werden sollte. Welchen Grund haben die Leute wirklich, an das überkommene Rollenbild glauben zu wollen, ungeachtet der leidlichen Erfahrungen der Generation von Frauen, die an die traditionelle Rolle gebunden waren, und ungeachtet der tatsächlichen Ergebnisse der ganzen Studien, die einfach übergangen bzw. umgedeutet werden?
Melusine (Gast) - 2. Okt, 15:35

Mutter sein

Vielen Dank an Hackmeck, Stefan, Constanze u.a. für Eure konstruktiven Beiträge. Ich habe leider nicht alle gelesen. Als ich auf die Diskussion um Eva Hermanns Veröffentlichungen aufmerksam wurde, merkte ich, dass sich ihre Ideen mit meinen in einigem, aber nicht allem, decken. Ich finde es wirklich an der Zeit, dass mal -wieder- jemand sagt, dass Mutter und Hausfrau sein nicht unangenehme Pflichterfüllung zu sein braucht, sondern wunderbare Seiten haben kann. Natürlich sollten Frauen alle Möglichkeiten haben einem Beruf nachzugehen, aber ich habe die Fürsorge, das intensive Zusammensein mit meinem Kind als so beglückend und wichtig empfunden, dass ich mir auch das nicht nehmen lassen will. Und in diese Richtung geht doch im Moment der allgemeine Trend, und das ärgert mich. So sehr, dass ich im April dieses Jahres in völliger Unkenntnis von Eva Hermanns Texten zwei Pamphlete zum Muttertag verfasst habe, die ich leider in Ermangelung besserer "Connections" nur in der Internet-Leserzeitung der Rheinischen Post "Opinio" veröffentlicht habe. Dort habe ich nur wenig Resonnanz erhalten, dabei hatte ich wirklich etwas zum Thema zu sagen, aber ich bin eben nicht prominent.
Ich versuche jetzt, die zwei Texte hier einzufügen, aber für den Fall, dass mir das nicht gelingt, würde ich mich freuen, wenn mich jemand bei "Opinio" besuchen käme, und ich das eine oder andere Feedback bekäme. Die Texte stehen dort unter dem Namen Rebecca Fanal. Unzeitgemäße Betrachtungen einer Unpolitischen
Heute: Zum Muttertag

Es wird zur Zeit sehr viel über Familie und Erziehung geredet, und fast immer wird das gleiche gesagt:
Dass die armen Mütter von ihrem Dahinwelken als Hausfrau und Mutter erlöst werden müssten, um endlich mit vollen Kräften ihre großartigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt wahrnehmen zu können, dass die egoistischen Väter , die vorher nur an ihre Karriere dachten, endlich in die – ach so unliebsame – Pflicht genommen werden müssten, und dass die Kinder möglichst bald in öffentlichen Einrichtungen platziert werden müssten, um ihr „Recht auf Bildung“ wahrzunehmen,...und damit beide Elternteile wieder einer bezahlten Vollbeschäftigung nachgehen können – zumindest theoretisch.
In dieses Horn will ich aber nicht auch noch tuten, aber bevor ich mein eignes Gejodle anstimme, noch etwas vorausschicken:
Erstens: Alle Menschen müssen selbst herausfinden, ob sie Kinder bekommen möchten, und welche Art der Betreuung ihnen am besten passt. Ein liebevoller Vater füllt die Mutterrolle bestimmt besser aus, als eine Mutter, die zuhause die Wände hochgeht, weil allein mit dem Kind gar nichts anzufangen weiß oder sich nach etwas ganz anderem sehnt, bzw. es eindeutig vorziehen würde. Es gibt bestimmt keine Patentlösung. Wir ( die angesprochenen Leser und ich ) leben, zumindest zum mit Abstand größten Teil, nicht in einem totalitären Staat, sondern in einem multi-kulti-Teil mit Millionen Individuen, so dass es dementsprechend viele individuell beste Wege geben kann
Zweitens: Die CSU ist, abgesehen von den Parteien noch weiter rechts, diejenige Partei, die ich als letzte wählen würde (und das nicht nur deshalb, weil ich nicht in Bayern wohne). Deshalb tat es mir besonders weh, zu sehen, dass sich offenbar nur diese Partei gegen das neue Elterngeldgesetz von Frau Ursula von der Leyen ausgesprochen hat.
Morgen ist also Muttertag.
Es zerreißt mich wirklich, heute und in diesem Land etwas dazu zu sagen.( Ich bin natürlich selbst Mutter – sonst würde ich nicht soo schreiben - , wenn auch von „nur“ einem Kind.) Wenn man die Mutter, die sich voll und ganz den Kindern widmet, lobt, gerät man leicht in den Verruf, erzkonservativ zu sein, womöglich ein Menschenbild zu haben wie zu Hitlers Zeiten, wo es Ehrenkreuze und sonstige Ehrenbezeugungen für geburtenstarke Mütter gab.
Wenn man aber für die Emanzipation der Frau und für eine kinderfreundliche Gesellschaft ist, muss man für eine flächendeckende Ganztagsbetreuung und für eine Förderung der Kinderbetreuung durch Väter sein. Schon allein die Terminologie klingt kriegerisch bzw. kapitalistisch ( flächendeckender Ausbau, Steigerung der Geburtenrate, Zuwachs, Steigerung der Leistung und des Bildungsniveaus bei Dreijährigen, Computer für Grundschulkinder, die Kinder müssen trainiert werden, damit sie auf dem internationalen Markt mithalten können ...) ,
und ich denke, dass Hitler, wenn er heute noch lebte, nicht auf Seiten derjenigen wäre, die für ein ausgeprägtes zusammen Leben ( in den ersten Jahren vor allem der Mütter ) mit Kindern einstehen – abenteuerlich, unternehmungslustig, abwechlungsreich, liebevoll, reich an Nähe, Zutrauen, inniger Kenntnis und Verbundenheit - , sondern auf Seiten derjenigen, die „Kinderproduktion“ fordern. Weil ja der oberste Zweck die Machterweiterung wäre, und dem würden alle anderen Ziele wie individuelles Wohlbefinden und Zärtlichkeit vorbehaltlos geopfert. Wenn sie als Argumente verwendet würden, dann nur weil sie rein zufällig jenem Ziel dienen.
Ich hätte meinen Artikel gerne nur für Frauen geschrieben, aber das war leider nicht möglich. Trotzdem möchte ich ihnen gerne etwas ganz persönlich sagen: „ Lasst Euch nicht als „Kanonenfutter“ für die Wirtschaft missbrauchen! Seht Euch an, was Ihr wirklich selber wollt, jede für sich speziell natürlich. Wollt Ihr wirklich „Gleichberechtigung“ ? Alles mit den Männern teilen, obwohl wir doch nicht ganz gleich sind ? Für mich war das innige und kontinuierliche Zusammensein mit meiner Tochter in den ersten Jahren so ziemlich das Schönste, was mir je im Leben passiert ist. Und Kinder werden stärker – physisch und psychisch - , wenn sie ausreichend gestillt werden und beständig die zuverlässige Person der Mutter an ihrer Seite bzw. im Hintergrund wissen. Sage ich. ( Natürlich sollte die Mutter nicht übertrieben ängstlich sein und das Kind muss auch selbstständig und mit anderen Leuten Erfahrungen machen können. Ich meine nur prinzipiell und als Basis.) Es ist bestimmt schwer zu beweisen, da es so viele Faktoren gibt, und , wie gesagt, wir alle so verschieden sind und – Gott sei Dank – nicht im Labor leben ( noch ). Wenn man sich die verwandten Säugetiere anguckt, ist es dagegen offensichtlich. Ich will nicht sagen, dass Menschen sich einfach nach ihren Trieben richten sollten. Das würde doch z.B. oft auch Grausamkeit bedeuten. Aber wenn die Erfüllung eines Instinkts, eines Triebs, nicht schädlich ist, soll man ihn nicht auch noch unnötig „knuten“. Das führt nur zu „Unbehagen in der Kultur“ und Frust und davon haben wir doch genug. Ich sehe also wirklich nicht ein, wieso man Müttern mit Mutterinstinkt diesen austreiben soll, um ihn Vätern anzuerziehen, die ihn von sich aus nicht genügend haben. Wo die Sache andersherum liegt, ist es ja auch kein Problem ( außer wegen des Stillens und des , nehme ich an, besonderen Gefühls der Geborgenheit in der Nähe von dem Wesen, aus dem man „geschlüpft“ ist), auch da braucht man dann nicht steuernd einzugreifen. Natürlich ist es schön, wenn Vater und Mutter sich gerne gemeinsam um die Kinder und den Haushalt kümmern. Wenn beide das möchten und sich gut genug vertragen. Wenn die müde Mutter durch den Vater und andere geeignete Personen Freiraum erhält, wenn auch der Vater eine frühe, enge und liebevolle Beziehung zum Kind aufbaut und ggfs. beim Geldverdienen mehr entlastet wird.
Aber ich finde es nicht gut, dass nur Väter sozusagen eine Extra – Prämie bekommen sollen, wenn sie auf die Kinder aufpassen. Ich finde es deshalb und dann nicht gut, wenn die Mutter dadurch gedrängt würde, das Kind zu verlassen, obwohl beide noch nicht so weit sind, und sie es eigentlich noch gar nicht will. Vielleicht stillt sie noch oder will sich auch sonst noch nicht über mehrere Stunden am Stück von dem Kind trennen bzw. das Kind will es noch nicht.
Das kann weh tun. Natürlich muss loslösen irgendwann sein, aber nicht unbedingt so früh. Nur weil Ursula von der Leyen sieben Kinder bekommen und gleichzeitig Karriere gemacht hat, heißt das ja nicht, dass jede Frau das versuchen will oder sollte. Vielleicht hat Frau von der Leyen eben ein weniger ausgeprägtes Bedürfnis nach Zeit mit und Nähe zu ihren Kindern, und dafür mehr Erfolgsstreben als andere. ( Außerdem hilft es auch, wenn man ausreichend Geld für Hilfspersonal und -Geräte etc. Dann bleibt mehr Zeit für die Kinder, die andere mit putzen, auf die Bahn warten und dergleichen verbringen müssen.) Ist ja auch okay. Das soll sie jetzt aber nicht von allen fordern. Die Möglichkeit , die Erwerbstätigkeit der „Brutpflege“ vorzuziehen, sollte jede Frau haben. Sie sollte aber nicht dazu gedrängt werden und weiterhin auch die andere Möglichkeit haben. Sonst wäre es bestimmt nicht die Freiheit, die Ihr (Frauen) Euch gewünscht habt, oder ? Ich bin jedenfalls gegen eine Quotenregelung von oben für Männer an der „Heimfront“.
Wenn eine Frau sich jahrelang größtenteils allein mit einem oder zwei Kindern hauptsächlich in einer 2-Zimmer-Wohnung voller Elektrogeräte und anderer wenig kinderfreundlicher Gegenstände sowie auf einem quadratisch-praktisch-guten Spielplatz aufhält, ist das bestimmt nicht das gelbe vom Ei. Sich kreativ und liebevoll mit ihrem Kind beschäftigen kann sie bestimmt auch dort, aber es fällt bestimmt ungleich schwerer, als wenn sie ( beide und oft gemeinsam ) die Stimulation einer anregenden Umgebung und der Kommunikation und des Zusammenseins mit anderen nutzen. Dazu braucht man ein gutes Netzwerk. Oder viel Geld. Oder eine Wohngemeinschaft – am besten auf dem Lande. Oder eine gut funktionierende Großfamilie. Eine Möglichkeit jedenfalls, wo die Mutter ihr Kind stillen, ihm Nähe und eine verlässliche Basis geben und es gründlich kennenlernen kann, ohne dadurch isoliert zu werden und ein Gefühl zu bekommen, als ob es nur noch die 3 K’s gäbe, auch wenn sie sich noch anderes wünscht. Wenn mehrere Väter, Mütter, Freunde oder Angehörige in der Nähe wohnen, und auch recht viel zuhause sind, weil sie z.B. freiberuflich tätig sind, können sie sich gegenseitig helfen, bei der Kinderbetreuung, beim Reparieren von Geräten, im Garten, beim Einkochen u.v.a.m. Sie können sich Gesellschaft leisten, und alle können ein erfülltes und nützliches Leben führen, ohne dass sie sich dazu von ihren Kindern trennen müssen. Das ist nur mein Traum und mein Tip zum Schluss, denn ein Leben allein mit Schrubber und Staubtuch, vor der Glotze und im Sandkasten tut dem phantasievollsten Kind und der stärksten Mutter nicht gut. Und wieso soll das dadurch besser werden, wenn der Mann in die Rolle schlüpft? ( Darf er, klar, wenn er will, wenn sie nicht will, aber wäre es dadurch auf Dauer so gut? Wohl auch eher, wenn man er Kontakte hätte und Geld, oder zumindest von einer schönen Umgebung profitieren könnte.)
Die Politik will uns vorgaukeln es gäbe nur diese zwei Alternativen, wenn man Kinder hat: Die 3 K’s - oder die Karriere und die vorwiegende Betreuung durch andere.
Es gibt aber noch ganz andere Wege nach Eden.
Melusine (Gast) - 2. Okt, 17:11

An Dscheenie und Vyfken: "Arbeit macht frei!" ? !!!

Was ist Arbeit? Was ist Freiheit? Inwiefern könnte das eine das Andere bedingen oder auch ausschließen?

Ich denke, Statistiken sind immer mit Vorsicht zu genießen. Nicht, weil ich unbedingt Lüge unterstellen will, aber sie können doch oft zu falschen Schlüssen führen, wenn man nicht alle Aspekte richtig betrachtet. So habe ich z. B. mal über eine Statistik gelesen, nach der angeblich die Kinder, die bei ihren Vätern statt bei ihren Müttern lebten ein besseres Leben führten. Vermeintlicher Schluss: Väter sind die besseren Erzieher, Betreuer usw. Ich kann mir aber sehr leicht erklären, wie so eine Statistik zustande kommt: Erstens haben ja Männer durchschnittlich bessere Einkommen und daher bessere Möglichkeiten, sich die beste Hilfe bei der Kinderbetreuung zu mieten. Und zweitens und vor allem: Es ist ja nur ein vergleichsweise kleiner Bruchteil der Kinder, die beim Vater lebt. In den allermeisten Fällen sind und bleiben die Kinder ja bei der Mutter (wenn nicht bei beiden, davon reden wir hier ja nicht) und die kann so oder so sein. Unter den wenigen Vätern aber, die extra wählen, die Kinder zu sich zu nehmen, sind bestimmt viele, die sich besonders Mühe geben, sich "ein Bein ausreißen" für die Kinder. Sozusagen "Eliteväter", ohne dass ich das natürlich verallgemeinern will oder andere abwerten. Ich meine nur, dass so etwas doch die Statistik prägt. Wenn jetzt die Kinder rein willkürlich halbe-halbe bei Vätern und Müttern wären, wäre das Ergebnis bestimmt nicht so. In Wirklichkeit ist es doch so, dass die Kinder eher dann zum Vater kommen, wenn die Mutter nicht so sehr in der Lage oder bereit ist, sich um die Kinder zu kümmern, der Vater aber doch. Wenn aber weder die Mutter noch der Vater besonders dazu "prädestiniert" sind, bleiben die Kinder trotzdem meistens bei den Müttern. Und das lässt diese Statistik für die Mütter schlechter aussehen. Deshalb soll man nicht ebenfalls ungeeigneten Vätern die Betreuung übertragen, das würde niemandem nützen. Aber man soll Statistiken vorsichtig interpretieren.
Ich habe das nur geschrieben, weil hier jemand behauptete, Kinder berufstätiger Mütter wären intelligenter. Das wäre statistisch belegt. Oder sogar wissenschaftlich erwiesen. Ich habe die Statistik hier nicht vorliegen und kann daher nur spekulieren, aber, könnte das nicht auch z. B. daran liegen, dass unter den Berufstätigen schon mehr sind, die eine Ausbildung haben, die gebildeter sind, während unter den nicht berufstätigen vielleicht mehr Frauen mit geringerem Bildungsniveau sind? Das darf man aber nicht verallgemeinern. Außerdem ist messbare Intelligenz ja wohl auch nicht alles, falls sie überhaupt messbar ist. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass auch hier eine gewisse Verwechslung von Ursache und Wirkung vorliegt. Nicht dadurch, dass die Mütter außer Haus arbeiten gehen, werden die Kinder intelligenter, sondern es gehen eben mehr Mütter mit höherem Bildungsniveau und potentiell höherem Intelligenzquotienten arbeiten. Wenn sie sich stattdessen mehr um ihre Kinder kümmern würden, würden diese u.U. noch intelligenter oder noch fröhlicher! ( Ich meine das jetzt N I C H T als Vorwurf !) Während die Kinder aus "bildungsfernen Schichten" wenn und falls sie zuhause dann nur in der Wohnung vor dem Fernseher hocken, natürlich da weniger lernen als im Kindergarten. Aber das muss doch nicht so sein! Jemand sprach Bilderbücher an. Gebrauchte (Bilder-)bücher sind z. B. überhaupt nicht teuer. Und zumindest theoretisch hat doch eine Mutter, die nicht berufstätig ist, viel mehr Zeit, sich um ihre Kinder zu kümmern und sie zu fördern. Aber es kommt halt immer drauf an.

Hier mein Text zum Thema, den ich schon im vorigen April in Unkenntnis der Eva Hermann Diskussion geschrieben habe:

Pamphlet zum Muttertag
Liebe Mütter und die es werden möchten,
lasst Euch nicht das Recht nehmen, Eure Kinder selbst großzuziehen, mit Nähe und Wärme, mit Hingabe und übervollem Herzen, mit lachender Seele und Tränen in den Augen , mit Spiel und Spaß und Freiheit, mit tausend Ideen und Erinnerungen, Unternehmungen, Phantastereien und Mußestunden.
Es wird versucht, Euch weiszumachen, Kinder bedeuteten vor allem schlecht bezahlte, stressige, schlecht angesehene Arbeit, die es gelte möglichst schnell in Einrichtungen und auf Väter abzuschieben. Dabei erzählen die öffentlichen Meinungsverbreiter gerade nur mal wieder, was angeblich der Wirtschaft dienen soll. Sorgt dafür, dass die Politik und Wirtschaftsmächtigen sich gewaltig ins Fleisch schneiden, wenn sie wieder mal die Frauenrolle definieren wollen! Genausowenig, wie es früher richtig war, die Frauen an den Haushalt zu ketten, ist es heute richtig, sie daraus zu verbannen!
Natürlich gibt es viel zu tun mit Kindern, anderes und anders als vorher, und es kann stressig sein und es gibt nicht viel Geld dafür. Und es gibt wahrscheinlich nicht mehr so viel Überschuss für anderes. Bestimmt ist es nicht für alle das richtige. Aber es ist die einzigartige Chance, einen neuen, völlig unvoreingenommenen Menschen kennenzulernen und zu begleiten. Einen Menschen, der seinen Eltern ganz doll ähnelt, obwohl er doch anders ist, der Euch spiegelt, für den Ihr verantwortlich seid. Keinen Menschen könnt Ihr wohl je so gut kennen, wie Euer Kind, wenn es noch klein und bei Euch ist, keiner wird Euch wohl so unbedingt vertrauen, und Ihr keinen so bedingungslos lieben, keine Nähe wird Euch je so wenig beschämen oder in Eurer Privatsphäre stören, wie die Eures Kindes, so lange es klein ist. Viele die Betreuung und Beziehung zum Kleinkind betreffende Qualitäten, können sich bei Vätern, Müttern oder anderen Personen, die das Kind lieben oder liebgewinnen, gleichermaßen finden. Das trifft aber nicht auf das Stillen zu. Es ist merkwürdig, dass dies gesagt werden muss. Es sollte von selbst verstanden werden, und wurde es meist auch. Außerdem ist es eine sehr „intime“ Angelegenheit. Eine Liebesbeziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Es war wohl überflüssig und zu privat, um groß erörtert zu werden. Deshalb darf es doch nicht so sehr vergessen werden, dass es nicht gilt! Ich habe in Dänemark gelebt, als ich meine Tochter bekam, und dort in Restaurants und an allen möglichen öffentlichen Orten, im Sommer auch draußen auf Bänken oder am Strand viele Frauen gesehen, die ihre Kinder stillten. Das ist wunderschön und auch äußerst praktisch. Ich sehe das hier echt selten. Muttermilch macht die Babys viel widerstandsfähiger als Ersatznahrungen. Sie enthält genau, was sie brauchen und macht sie nicht unnötig fett, nur rund auf gute Art, und gibt ihnen alle möglichen Abwehrstoffe, die sonst in nichts enthalten sind, wodurch sie Krankeiten besser überstehen und z. B. wenigern oft Allergien entwickeln. Und durch das wohlige, körperlich enge Zusammensein wird das Urvertrauen des Kindes besser entwickelt. Es wird nicht so plötzlich aus dem warmen, dunklen Mutterbauch in die grelle, kalte Welt gesetzt, sondern behält eine Zeitlang diesen Anker als Verbindung zu dem Wesen, aus dem es kam, dieses vertraute Gefühl, entwickelt Vertrauen zu dieser stetigen Bezugsperson, die es nicht im Stich lässt. ( Das soll nicht ausschließen, dass es nicht auch zu anderen Personen Vertrauen fassen kann, und dass dies gut ist. Allerdings können Babys bis zu einem gewissen Alter noch nicht wirklich gut mehrere verschiedene Menschen kennen.) Ich gehe, wie die meisten Psychologen davon aus, dass es gut ist, in den ersten Lebensjahren möglichst viel von diesem Gefühl der Geborgenheit, des Geliebtwerdens und nicht im Stich gelassen Werdens zu erfahren, und dass solche Menschen anschließend umso besser mit Enttäuschungen, Misserfolgen usw. klarzukommen in der Lage sein werden. Weil sie nämlich eine starke Basis haben, sozusagen vollgetankt sind mit Liebe.( In Tierversuchen wurde der entsprechende Effekt untersucht, von der Mutter „gehegte Brut“ erwies sich als überlebensfähiger als auf andere Art gut versorgte Nachkommen. Allerdings muss ich zugeben, dass die Forscher bestimmt keine Rattenväter überreden konnten, bei den Tests mitzuwirken, so dass das entsprechende Ergebnis noch aussteht.)
Darauf hinzuweisen, dass es einen Mutterinstinkt gibt, scheint angesichts der Tierwelt auch überflüssig, offensichtlich und schön wie es ist. Darf ich mal was ganz Plattes sagen: Gibt es etwas Schöneres? Für mich gibt es kaum etwas Schöneres als ein Muttertier mit seinen Jungen.Vielleicht gibt es andere Liebesbeziehungen, Wunder der Natur und Kultur, die einen genauso umhauen können, aber dieses gehört für mich jedenfalls mit zum Feinsten, und das tut mir auch gar keinen Abbruch, wenn ich weiß, dass meine ganze Rührung nur aus dem Instinkt kommt, dass sie einem Kindchenschema folgt. Woher bitte soll Gefühl denn sonst kommen, etwa aus dem Kopf ,indem man sich erst mal die Börsenberichte vornimmt und dann erwägt, was zu fühlen am nutzbringendsten sein dürfte?
Doch die meisten Menschen sind sich in diesem Gefühl eigentlich einig. Trotzdem scheinen sie zu meinen, für sie „gelte“ es jetzt nicht mehr. Es ist o.k., wenn manche Frauen keinen „Mutterinstinkt“ haben. Keiner kann sie zwingen. Keiner sollte ihnen böse sein. Aber wenn andere Mütter ihn doch haben, und es anerkanntermaßen auch noch so ist, dass durch das Stillen Glückshormone ausgeschüttet werden, die machen, dass die Mutter sich noch mehr mit ihrer ganzen Kraft dem Kind widmet, dass diese Konzentration auf das Kind, vor allem so lange sie stillt, nicht abnimmt – wobei sie auch später erhalten bleibt aber langsam sich „mildert“ und mit anderen Umständen und der Emanzipation des Kindes sich arrangiert – wo also dieser Mutterinstinkt vorhanden ist, sollte er auch respektiert und begrüßt werden. Und nicht im Namen der Wirtschaft oder der Gleichberechtigung geopfert oder bekämpft werden.
Wenn ein Mann die Mutterrolle übernehmen und die Mutter die Außer Haus Tätige sein möchte, ist das natürlich okay, obwohl ich es wegen des Stillens und der fortlaufenden Beziehung nach der Geburt ( Känguruh ) schade finde. Aber eine Gleichberechtigung sollte nicht in erzwungene Gleichmacherei ausarten, und ich würde mich als Frau nicht gleichberechtigt und befreit fühlen, wenn ich mich nicht selbst um mein Baby kümmern dürfte, sondern im Gegenteil eines meiner grundlegendsten Rechte und Bedürfnisse beraubt.
Es gibt sicher vieles, was die Frauen und Männer unternehmen könnten, um die Elternzeit besser zu gestalten, zum Beispiel mehr Netzwerke nutzen, die Kinder auch mal mit dabei sein lassen, wenn die Erwachsenen was unternehmen, und nicht nur immer entweder – oder, und mal häufiger 5 gerade sein lassen, damit man sich nicht alles untersagen muss, und das Gefühl bekommen könnte, das restliche Leben wäre völlig vorbei, weil man mit Kindern nichts mehr machen kann, usw. Aber auf diese wichtigen Verbesserungsvorschläge kann ich hier und jetzt nicht eingehen.
Hier wollte ich nur darauf aufmerksam machen: Ich finde es an der Zeit, dass die Frauen sich überlegen, ob sie sich nicht selber einen Bärendienst erweisen, wenn sie z.B. auf die persönliche Fürsorge für ihre Kinder verzichten. Und dann demnächst womöglich neben dem Beruf auch noch zum Militärdienst verdonnert werden. Ist das wirklich in Eurem Interesse? Oder meint Ihr, es sei im allgemeinen Interesse, und das ist Euch löblicherweise wichtiger? Ich meine jedenfalls nein.
Pamphlet zum Muttertag
Liebe Mütter und die es werden möchten,
lasst Euch nicht das Recht nehmen, Eure Kinder selbst großzuziehen, mit Nähe und Wärme, mit Hingabe und übervollem Herzen, mit lachender Seele und Tränen in den Augen , mit Spiel und Spaß und Freiheit, mit tausend Ideen und Erinnerungen, Unternehmungen, Phantastereien und Mußestunden.
Es wird versucht, Euch weiszumachen, Kinder bedeuteten vor allem schlecht bezahlte, stressige, schlecht angesehene Arbeit, die es gelte möglichst schnell in Einrichtungen und auf Väter abzuschieben. Dabei erzählen die öffentlichen Meinungsverbreiter gerade nur mal wieder, was angeblich der Wirtschaft dienen soll. Sorgt dafür, dass die Politik und Wirtschaftsmächtigen sich gewaltig ins Fleisch schneiden, wenn sie wieder mal die Frauenrolle definieren wollen! Genausowenig, wie es früher richtig war, die Frauen an den Haushalt zu ketten, ist es heute richtig, sie daraus zu verbannen!
Natürlich gibt es viel zu tun mit Kindern, anderes und anders als vorher, und es kann stressig sein und es gibt nicht viel Geld dafür. Und es gibt wahrscheinlich nicht mehr so viel Überschuss für anderes. Bestimmt ist es nicht für alle das richtige. Aber es ist die einzigartige Chance, einen neuen, völlig unvoreingenommenen Menschen kennenzulernen und zu begleiten. Einen Menschen, der seinen Eltern ganz doll ähnelt, obwohl er doch anders ist, der Euch spiegelt, für den Ihr verantwortlich seid. Keinen Menschen könnt Ihr wohl je so gut kennen, wie Euer Kind, wenn es noch klein und bei Euch ist, keiner wird Euch wohl so unbedingt vertrauen, und Ihr keinen so bedingungslos lieben, keine Nähe wird Euch je so wenig beschämen oder in Eurer Privatsphäre stören, wie die Eures Kindes, so lange es klein ist. Viele die Betreuung und Beziehung zum Kleinkind betreffende Qualitäten, können sich bei Vätern, Müttern oder anderen Personen, die das Kind lieben oder liebgewinnen, gleichermaßen finden. Das trifft aber nicht auf das Stillen zu. Es ist merkwürdig, dass dies gesagt werden muss. Es sollte von selbst verstanden werden, und wurde es meist auch. Außerdem ist es eine sehr „intime“ Angelegenheit. Eine Liebesbeziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Es war wohl überflüssig und zu privat, um groß erörtert zu werden. Deshalb darf es doch nicht so sehr vergessen werden, dass es nicht gilt! Ich habe in Dänemark gelebt, als ich meine Tochter bekam, und dort in Restaurants und an allen möglichen öffentlichen Orten, im Sommer auch draußen auf Bänken oder am Strand viele Frauen gesehen, die ihre Kinder stillten. Das ist wunderschön und auch äußerst praktisch. Ich sehe das hier echt selten. Muttermilch macht die Babys viel widerstandsfähiger als Ersatznahrungen. Sie enthält genau, was sie brauchen und macht sie nicht unnötig fett, nur rund auf gute Art, und gibt ihnen alle möglichen Abwehrstoffe, die sonst in nichts enthalten sind, wodurch sie Krankeiten besser überstehen und z. B. wenigern oft Allergien entwickeln. Und durch das wohlige, körperlich enge Zusammensein wird das Urvertrauen des Kindes besser entwickelt. Es wird nicht so plötzlich aus dem warmen, dunklen Mutterbauch in die grelle, kalte Welt gesetzt, sondern behält eine Zeitlang diesen Anker als Verbindung zu dem Wesen, aus dem es kam, dieses vertraute Gefühl, entwickelt Vertrauen zu dieser stetigen Bezugsperson, die es nicht im Stich lässt. ( Das soll nicht ausschließen, dass es nicht auch zu anderen Personen Vertrauen fassen kann, und dass dies gut ist. Allerdings können Babys bis zu einem gewissen Alter noch nicht wirklich gut mehrere verschiedene Menschen kennen.) Ich gehe, wie die meisten Psychologen davon aus, dass es gut ist, in den ersten Lebensjahren möglichst viel von diesem Gefühl der Geborgenheit, des Geliebtwerdens und nicht im Stich gelassen Werdens zu erfahren, und dass solche Menschen anschließend umso besser mit Enttäuschungen, Misserfolgen usw. klarzukommen in der Lage sein werden. Weil sie nämlich eine starke Basis haben, sozusagen vollgetankt sind mit Liebe.( In Tierversuchen wurde der entsprechende Effekt untersucht, von der Mutter „gehegte Brut“ erwies sich als überlebensfähiger als auf andere Art gut versorgte Nachkommen. Allerdings muss ich zugeben, dass die Forscher bestimmt keine Rattenväter überreden konnten, bei den Tests mitzuwirken, so dass das entsprechende Ergebnis noch aussteht.)
Darauf hinzuweisen, dass es einen Mutterinstinkt gibt, scheint angesichts der Tierwelt auch überflüssig, offensichtlich und schön wie es ist. Darf ich mal was ganz Plattes sagen: Gibt es etwas Schöneres? Für mich gibt es kaum etwas Schöneres als ein Muttertier mit seinen Jungen.Vielleicht gibt es andere Liebesbeziehungen, Wunder der Natur und Kultur, die einen genauso umhauen können, aber dieses gehört für mich jedenfalls mit zum Feinsten, und das tut mir auch gar keinen Abbruch, wenn ich weiß, dass meine ganze Rührung nur aus dem Instinkt kommt, dass sie einem Kindchenschema folgt. Woher bitte soll Gefühl denn sonst kommen, etwa aus dem Kopf ,indem man sich erst mal die Börsenberichte vornimmt und dann erwägt, was zu fühlen am nutzbringendsten sein dürfte?
Doch die meisten Menschen sind sich in diesem Gefühl eigentlich einig. Trotzdem scheinen sie zu meinen, für sie „gelte“ es jetzt nicht mehr. Es ist o.k., wenn manche Frauen keinen „Mutterinstinkt“ haben. Keiner kann sie zwingen. Keiner sollte ihnen böse sein. Aber wenn andere Mütter ihn doch haben, und es anerkanntermaßen auch noch so ist, dass durch das Stillen Glückshormone ausgeschüttet werden, die machen, dass die Mutter sich noch mehr mit ihrer ganzen Kraft dem Kind widmet, dass diese Konzentration auf das Kind, vor allem so lange sie stillt, nicht abnimmt – wobei sie auch später erhalten bleibt aber langsam sich „mildert“ und mit anderen Umständen und der Emanzipation des Kindes sich arrangiert – wo also dieser Mutterinstinkt vorhanden ist, sollte er auch respektiert und begrüßt werden. Und nicht im Namen der Wirtschaft oder der Gleichberechtigung geopfert oder bekämpft werden.
Wenn ein Mann die Mutterrolle übernehmen und die Mutter die Außer Haus Tätige sein möchte, ist das natürlich okay, obwohl ich es wegen des Stillens und der fortlaufenden Beziehung nach der Geburt ( Känguruh ) schade finde. Aber eine Gleichberechtigung sollte nicht in erzwungene Gleichmacherei ausarten, und ich würde mich als Frau nicht gleichberechtigt und befreit fühlen, wenn ich mich nicht selbst um mein Baby kümmern dürfte, sondern im Gegenteil eines meiner grundlegendsten Rechte und Bedürfnisse beraubt.
Es gibt sicher vieles, was die Frauen und Männer unternehmen könnten, um die Elternzeit besser zu gestalten, zum Beispiel mehr Netzwerke nutzen, die Kinder auch mal mit dabei sein lassen, wenn die Erwachsenen was unternehmen, und nicht nur immer entweder – oder, und mal häufiger 5 gerade sein lassen, damit man sich nicht alles untersagen muss, und das Gefühl bekommen könnte, das restliche Leben wäre völlig vorbei, weil man mit Kindern nichts mehr machen kann, usw. Aber auf diese wichtigen Verbesserungsvorschläge kann ich hier und jetzt nicht eingehen.
Hier wollte ich nur darauf aufmerksam machen: Ich finde es an der Zeit, dass die Frauen sich überlegen, ob sie sich nicht selber einen Bärendienst erweisen, wenn sie z.B. auf die persönliche Fürsorge für ihre Kinder verzichten. Und dann demnächst womöglich neben dem Beruf auch noch zum Militärdienst verdonnert werden. Ist das wirklich in Eurem Interesse? Oder meint Ihr, es sei im allgemeinen Interesse, und das ist Euch löblicherweise wichtiger? Ich meine jedenfalls nein.
t zum Muttertag
Liebe Mütter und die es werden möchten,
lasst Euch nicht das Recht nehmen, Eure Kinder selbst großzuziehen, mit Nähe und Wärme, mit Hingabe und übervollem Herzen, mit lachender Seele und Tränen in den Augen , mit Spiel und Spaß und Freiheit, mit tausend Ideen und Erinnerungen, Unternehmungen, Phantastereien und Mußestunden.
Es wird versucht, Euch weiszumachen, Kinder bedeuteten vor allem schlecht bezahlte, stressige, schlecht angesehene Arbeit, die es gelte möglichst schnell in Einrichtungen und auf Väter abzuschieben. Dabei erzählen die öffentlichen Meinungsverbreiter gerade nur mal wieder, was angeblich der Wirtschaft dienen soll. Sorgt dafür, dass die Politik und Wirtschaftsmächtigen sich gewaltig ins Fleisch schneiden, wenn sie wieder mal die Frauenrolle definieren wollen! Genausowenig, wie es früher richtig war, die Frauen an den Haushalt zu ketten, ist es heute richtig, sie daraus zu verbannen!
Natürlich gibt es viel zu tun mit Kindern, anderes und anders als vorher, und es kann stressig sein und es gibt nicht viel Geld dafür. Und es gibt wahrscheinlich nicht mehr so viel Überschuss für anderes. Bestimmt ist es nicht für alle das richtige. Aber es ist die einzigartige Chance, einen neuen, völlig unvoreingenommenen Menschen kennenzulernen und zu begleiten. Einen Menschen, der seinen Eltern ganz doll ähnelt, obwohl er doch anders ist, der Euch spiegelt, für den Ihr verantwortlich seid. Keinen Menschen könnt Ihr wohl je so gut kennen, wie Euer Kind, wenn es noch klein und bei Euch ist, keiner wird Euch wohl so unbedingt vertrauen, und Ihr keinen so bedingungslos lieben, keine Nähe wird Euch je so wenig beschämen oder in Eurer Privatsphäre stören, wie die Eures Kindes, so lange es klein ist. Viele die Betreuung und Beziehung zum Kleinkind betreffende Qualitäten, können sich bei Vätern, Müttern oder anderen Personen, die das Kind lieben oder liebgewinnen, gleichermaßen finden. Das trifft aber nicht auf das Stillen zu. Es ist merkwürdig, dass dies gesagt werden muss. Es sollte von selbst verstanden werden, und wurde es meist auch. Außerdem ist es eine sehr „intime“ Angelegenheit. Eine Liebesbeziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Es war wohl überflüssig und zu privat, um groß erörtert zu werden. Deshalb darf es doch nicht so sehr vergessen werden, dass es nicht gilt! Ich habe in Dänemark gelebt, als ich meine Tochter bekam, und dort in Restaurants und an allen möglichen öffentlichen Orten, im Sommer auch draußen auf Bänken oder am Strand viele Frauen gesehen, die ihre Kinder stillten. Das ist wunderschön und auch äußerst praktisch. Ich sehe das hier echt selten. Muttermilch macht die Babys viel widerstandsfähiger als Ersatznahrungen. Sie enthält genau, was sie brauchen und macht sie nicht unnötig fett, nur rund auf gute Art, und gibt ihnen alle möglichen Abwehrstoffe, die sonst in nichts enthalten sind, wodurch sie Krankeiten besser überstehen und z. B. wenigern oft Allergien entwickeln. Und durch das wohlige, körperlich enge Zusammensein wird das Urvertrauen des Kindes besser entwickelt. Es wird nicht so plötzlich aus dem warmen, dunklen Mutterbauch in die grelle, kalte Welt gesetzt, sondern behält eine Zeitlang diesen Anker als Verbindung zu dem Wesen, aus dem es kam, dieses vertraute Gefühl, entwickelt Vertrauen zu dieser stetigen Bezugsperson, die es nicht im Stich lässt. ( Das soll nicht ausschließen, dass es nicht auch zu anderen Personen Vertrauen fassen kann, und dass dies gut ist. Allerdings können Babys bis zu einem gewissen Alter noch nicht wirklich gut mehrere verschiedene Menschen kennen.) Ich gehe, wie die meisten Psychologen davon aus, dass es gut ist, in den ersten Lebensjahren möglichst viel von diesem Gefühl der Geborgenheit, des Geliebtwerdens und nicht im Stich gelassen Werdens zu erfahren, und dass solche Menschen anschließend umso besser mit Enttäuschungen, Misserfolgen usw. klarzukommen in der Lage sein werden. Weil sie nämlich eine starke Basis haben, sozusagen vollgetankt sind mit Liebe.( In Tierversuchen wurde der entsprechende Effekt untersucht, von der Mutter „gehegte Brut“ erwies sich als überlebensfähiger als auf andere Art gut versorgte Nachkommen. Allerdings muss ich zugeben, dass die Forscher bestimmt keine Rattenväter überreden konnten, bei den Tests mitzuwirken, so dass das entsprechende Ergebnis noch aussteht.)
Darauf hinzuweisen, dass es einen Mutterinstinkt gibt, scheint angesichts der Tierwelt auch überflüssig, offensichtlich und schön wie es ist. Darf ich mal was ganz Plattes sagen: Gibt es etwas Schöneres? Für mich gibt es kaum etwas Schöneres als ein Muttertier mit seinen Jungen.Vielleicht gibt es andere Liebesbeziehungen, Wunder der Natur und Kultur, die einen genauso umhauen können, aber dieses gehört für mich jedenfalls mit zum Feinsten, und das tut mir auch gar keinen Abbruch, wenn ich weiß, dass meine ganze Rührung nur aus dem Instinkt kommt, dass sie einem Kindchenschema folgt. Woher bitte soll Gefühl denn sonst kommen, etwa aus dem Kopf ,indem man sich erst mal die Börsenberichte vornimmt und dann erwägt, was zu fühlen am nutzbringendsten sein dürfte?
Doch die meisten Menschen sind sich in diesem Gefühl eigentlich einig. Trotzdem scheinen sie zu meinen, für sie „gelte“ es jetzt nicht mehr. Es ist o.k., wenn manche Frauen keinen „Mutterinstinkt“ haben. Keiner kann sie zwingen. Keiner sollte ihnen böse sein. Aber wenn andere Mütter ihn doch haben, und es anerkanntermaßen auch noch so ist, dass durch das Stillen Glückshormone ausgeschüttet werden, die machen, dass die Mutter sich noch mehr mit ihrer ganzen Kraft dem Kind widmet, dass diese Konzentration auf das Kind, vor allem so lange sie stillt, nicht abnimmt – wobei sie auch später erhalten bleibt aber langsam sich „mildert“ und mit anderen Umständen und der Emanzipation des Kindes sich arrangiert – wo also dieser Mutterinstinkt vorhanden ist, sollte er auch respektiert und begrüßt werden. Und nicht im Namen der Wirtschaft oder der Gleichberechtigung geopfert oder bekämpft werden.
Wenn ein Mann die Mutterrolle übernehmen und die Mutter die Außer Haus Tätige sein möchte, ist das natürlich okay, obwohl ich es wegen des Stillens und der fortlaufenden Beziehung nach der Geburt ( Känguruh ) schade finde. Aber eine Gleichberechtigung sollte nicht in erzwungene Gleichmacherei ausarten, und ich würde mich als Frau nicht gleichberechtigt und befreit fühlen, wenn ich mich nicht selbst um mein Baby kümmern dürfte, sondern im Gegenteil eines meiner grundlegendsten Rechte und Bedürfnisse beraubt.
Es gibt sicher vieles, was die Frauen und Männer unternehmen könnten, um die Elternzeit besser zu gestalten, zum Beispiel mehr Netzwerke nutzen, die Kinder auch mal mit dabei sein lassen, wenn die Erwachsenen was unternehmen, und nicht nur immer entweder – oder, und mal häufiger 5 gerade sein lassen, damit man sich nicht alles untersagen muss, und das Gefühl bekommen könnte, das restliche Leben wäre völlig vorbei, weil man mit Kindern nichts mehr machen kann, usw. Aber auf diese wichtigen Verbesserungsvorschläge kann ich hier und jetzt nicht eingehen.
Hier wollte ich nur darauf aufmerksam machen: Ich finde es an der Zeit, dass die Frauen sich überlegen, ob sie sich nicht selber einen Bärendienst erweisen, wenn sie z.B. auf die persönliche Fürsorge für ihre Kinder verzichten. Und dann demnächst womöglich neben dem Beruf auch noch zum Militärdienst verdonnert werden. Ist das wirklich in Eurem Interesse? Oder meint Ihr, es sei im allgemeinen Interesse, und das ist Euch löblicherweise wichtiger? Ich meine jedenfalls nein.
anonym (Gast) - 25. Sep, 15:19

EVA

In allen Artikeln sind positive Ansätze vorhanden. Was aber wirklich vor Dummheit strotzt, ist das ReichFrauenGeschnatter, diese Art Hausfrauen, die aus ihrer sozial abgesicherten Situation ein Politikum für die Allgemeinheit aufstellen wollen. Um den Begriff Arbeit einmal auch für Ungebildete darzustellen, kann man sagen, es geht hier um die bezahlte zum Lebensunterhalt notwendige Grundabsicherung über Arbeit, also letzendes eine Existenzfrage. Arbeit für Leben! Wenn die ReichFrauen das nicht nötig haben, dann sollen die doch bitteschön "ihren Schnabel endliche einmal halten!". Und es hat auch jeder die Freiheit, darüber selbst zu entscheiden und sich von niemanden Vorschriften machen zu lassen. Denn die Situation des Einzelnen kann auch nur der Einzelne für sich selbst am Besten beurteilen. Somit haben viele Frauen mit und ohne Kinder garkeine Wahl, wenn sie nicht verelenden wollen! Ich selbst bin Mutter von 4 Kindern, alleinerziehend, Dipl.Mathematikerin und arbeitslos. Ich habe im Osten den Spott ertragen müssen über die sogenannten "Heimchen", und im Westen über die sogenannten "Rabenmütter". Ich habe mich aufgeopfert für meine Kinder, habe wegen Kinder und jetzt Alter von fast 57 Jahren keine Arbeit bekommen und auch kaum eine Aussicht. Wie schon in einem Ihrer Artikel gut vermerkt, sehe ich auch bei "gut erzogenen" (man erzieht Kinder niemals allein sondern die Gesellschaft mit!) Kindern einer verelendeten Altersarmut entgegen. Das heißt, daß Kinder nicht verpflichtet sind, Eltern in ihrer Altersarmut zu helfen und das bekommt man auch zu spüren! Man wird zum Bettler gegenüber der eigenen Familie und im schlechtesten Fall innerhalb derer zum Altersdiskriminierungsfall. Was hat das noch mit Menschenwürde, Achtung vor dem Alter, Achtung überhaupt, Anstand, Nächstenliebe ect. zu tun? Ob man Kinder hat oder nicht, es bleibt Angelegenheit der Gesellschaft und des menschlichen Entwicklungsnivaeus überhaupt, wie die Menschen miteinander umgehen. Die Sozialität ist ein Grundanliegen der Christen. Da die das immer in das Erzreaktionäre haben abdrängen lassen, übernahmen das vorübergehend andere-die Kommunisten. Somit ist die Existenz des Kommunismus aus dem falsch verstandenen sozialen Verhalten der Christen abzuleiten.
Die Christen sind Schuld an der Existenz des Atheismus durch ihr eigenes Fehlverhalten! Papst Benedikt hat die Sozialität als Grundanliegen kürzlich hervorgehoben. Es muß dort einsetzten, wo eben die sozialen Absicherungen ohne eigenes Verschulden wegfallen, wo Menschen auch durch Schwachheiten innerhalb ihrer Familien selbst in Krisen geraten und der Hilfe bedürfen ect. Das heißt auch, daß man den Menschen Hilfe gewähren muß, die eben nicht alles nach Vorschrift haben zaubern können, die zum Beispiel verfolgt wurden wie wir in der DDR. Die Christen sollen sich nicht nur für nach ihren Vorstellungen, Familien, einsetzen, was erstmal erstrebenswert ist, sondern auch für andere, bei denen nicht alles in deren Sinne so glatt verlief. Wenn z.B.also eine Ehe gescheitert ist, muß nicht noch die Gesellschaft das Lebensende der Gescheiterten setzen, indem sie diese Menschen, als nicht in ihrem Sinne existent, fallen lassen! Nehmen sich nicht Jesus und Maria gerade auch der Gescheiterten an? Unsere Gesellschaft schafft Randgruppen. Mir hat ein Pastor mal gesagt, ich lebe nicht in der rechten Weise. Ich war sozialistisch-atheistisch, nicht katholisch!, in der DDR verheiratet, diese Ehe ist geschieden und nun soll der christl. Anerkennung wegen ich mich zur Heiratsmaschine enwickeln, nur um ihren Vorstellungen zu entsprechen? Aus solchen extremen Hintergründen heraus habe ich vor Jahren hier meine Arbeit verloren, eine Existenz, die ich bitter nötig hatte. Dieser indirekte Heiratszwang hat nichts mehr mit persönlicher Freiheit und Menschenwürde, wie es im Grundgesetz verankert ist, irgendetwas zu tun. Es hieß, ich solle für die Kirche arbeiten. Und dafür wird mein Beruf ruiniert? Wenn dem so sei, daß ich alles fallen lassen sollte und Jesus nachfolgen soll, dann hätte ich genau das von ihm selbst irgendwie zu hören bekommen.
Wie Maria ein Engel erschien, so wäre mir einer erschienen. Ich habe nicht den Auftrag, Jesus nachzufolgen und alles fallen zu lassen, ich haben nicht den Auftrag, Nonne zu werden und meinen Beruf als Math. aufzugeben. Ich habe eine Aufgabe, die nehme ich ernst und das werde ich mit Unterstützung meiner angestrebten berufl. Tätigkeit als Math. zu verwirklichen versuchen.
Mein Lebensbeispiel soll zum Denken dazu anregen, die Freiheit des Menschen, ihre Herkunft, Religion, Frauen ect. nicht zu unterdrücken!!!

Reinhard Hagedorn (Gast) - 27. Sep, 15:10

EVA anonym Respekt!

Ihrem Artikel - und Ihrer großen Leistung zolle ich größten Respekt und Anerkennung!
Kinderreichtum - und ein Staat, der in der Tat zusieht,
wie Zukunftslosigkeit entsteht und Sie zuwenig unter-
stützt.
Doch - auch ohne Staat ist Ihre Situation wohl nur durch
einen Mann zu verbessern. Genau diese Realität, (und das kann ich nachfühlen!) ist es, die Feministinnen nicht
wahrhaben wollen. (Ohne Sie als Feministin zu bezeichnen
oder zu zuordnen)
Dass das nun mal so ist, können auch Männer nicht ändern.
Doch in der Tat sind es Männer, die durch ihr Fehlverhalten
den Feminismus (der natürlich legitim ist!) so sehr notwen-
dig gemacht haben.
Der Sozialismus hätte mehr hergegeben, wenn die Menschen engagierter gewesen wären. Doch so, wie sich
dort die Menschen von der Idee abwendeteten, so wenden
sich viele auch vom Christentum ab. Wir wollen individuell
leben, aber nicht individuell leiden und individuell Konse-
quenzen erdulden müssen. Freiheit und Individualismus
führen aber eben auch zu individuellem Chaos.
Wenn eine Hochzeit ist, und jeder bringt als Geschenk Wein
mit - dann gibt es Wein.
- Wenn einer schummelt (individuell) dann ist er fein raus:
Bei dem vielen Wein merkt es keiner, wenn es Wasser war!
Wenn wir daraus aber ein Rezept machen, gibt es eben
bald nur noch Wasser. - So ist es auch mit den Renten.
Und mit unserem Staat.
Würde einfach jeder selber trinken müssen, was er mitbringt
dann würde wohl kaum einer Wasser mitbringen.
Hinge also die Rente mit den Kindern direkt zusammen,
würden wir also direkt von unseren "Früchten" im Alter
leben müssen, würden wir wohl ganz anders denken.
Leute, die finanziell "Vorsorgen", vergessen, dass sie nur
eine leere Flasche mitbringen, in der sie gerne Wein
(von anderen!) hätten.
Doch durch eine Flasche allein entsteht noch kein Wein!
Und dann würden wir merken, wie wichtig "Heimchen" wa-
ren.
Aber auch dann im Alter versorgt sein.
Auch die Ehe hätte eine ganz neue Ernsthaftigkeit.
- Es sind immer die Missstände, die uns zum Denken anregen. Das ist ja beim Feminismus nicht anders.
Fest steht, dass gerade die Frauen in der DDR damals
hätten zufrieden sein können. Dort geschah, was Femi-
nistinnen eigentlich wünschen würden.
Doch einsperren kann man Menschen eben nicht. -
Nicht in der Ehe, nicht in der DDR ...und auch nicht für
... "Marco"...
Wir brauchen ein neues Rentensystem.
Bis zum Beginn des Feminismus und der Pille, hat unser Staat übrigens funktioniert.
Hätten wir uns damals einfach auch sooo verschuldet,
wäre es uns auch damals sicher besser gegangen.
- Wasser eben - Nun können wir nur noch die schwache Mischung austrinken....
Sagt es Frau Merkel!
Armut gibt es bald nicht mehr nur in Familien und bei Kindern. Denn wertvoll war nur der Wein!
Sondern einfach in Deutschland!
Reinhard Hagedorn (Gast) - 28. Sep, 09:18

Häusliche Gewalt ist weiblich

Man soll nicht alles glauben, was man so zu lesen bekommt.
Weil das so ist, bin auch ich immer für Kritik und "Widerworte" dankbar.
Dennoch ist wichtig, zu wissen, was alles so verbreitet wird. Da ist doch tatsächlich auf
http://www.novo-magazin.de/45/novo4522.htm
ein Artikel von Arne Hoffmann mit dem Titel
"Gewalt ist weiblich".
Da ich in einem sozialen Beruf beschäftigt bin, habe ich im
Kollegium diesen Artikel kritisch diskutiert, und bin noch
jetzt bass erstaunt darüber, dass meine Kollegen einhellig
der Meinung sind: "- Ja!- das stimmt!"
Ich kann dem nicht zustimmen - zumal "Ehrenmorde" nach-
weislich in unseren Breiten von Männern verübt, dazu- kommen. - Das Schlimmste, das es überhaupt gibt. Peinlich für Männer!
Von diesen Ehrenmorden an Frauen ist in dem Artikel leider keine Rede.
Dann schon eher von Südafrikanern und Engländern,
denen man wohl alles zutrauen kann.
Als teilweise kalt-kritischer Schreiber zur Emanzipation möchte ich mich hier ausdrücklich von der Sichtweise von
Arne Hoffmann distanzieren.
Es mag Zicken und Kameraden geben. Aber Frauen schei-
nen mir friedvoller im Ganzen.
Doch wenn ich an Schröders Friedenspolitik zu Frau Merkel
wechsle...1000 Soldaten? ...ist da doch was dran?
Gruß an alle friedlichen Frauen! Reinhard H.
Dodo (Gast) - 28. Sep, 14:15

Fangen wir bei Adam und Eva an?

ich habe das buch nicht gelesen und werde es auch nicht lesen....so ein schwachsinn - es darf doch alles gar nicht wahrsein, dass eine vermeintlich intelligente und gut aussehende frau mit einem vermeintlich tollen job (fernsehfrau!) uns frauen der massen diskriminiert, in einen topf wirft und uns um millionenjahre zurückstellen will..ich glaube eva herman geht es zu gut, hat zuviel zeit, zuviele kinderhütedienste, zuviel mann, der ihr hilft, zuviele putzfrauen...ja , frau eva, machen sie nur weiter so, fallen sie uns nur in den rücken. das wäre dann nicht besser als es die männer-welt hunderte von jahren gemacht hat..DEM sag ich empanzipation..was mich allerdings freut, ICH persönlich habe keinen mann getroffen, der auch nur annährend solche klisches unterstützen würden..schade schade, eva gehen sie zu ihrem adam zurück.

Mutter vierer Kinder (Gast) - 28. Sep, 17:41

"intelligent"

Dodo, Du solltest aber mal ein Buch lesen!
Dann wirst Du vielleicht auch nicht drei Rechtschreibfehler
in einem Satz fabrizieren!
Die Kleinschreibung ist so ähnlich, wie Feminismus:
Postmodern, bequem, und ein Alibi für Defizite.
Fehlt nur die Quote.
Gruß!
Mutter vierer Kinder
Reinhard Hagedorn (Gast) - 17. Okt, 04:38

Vyfkens Logik/Eva`s Glück

Unter "Vyfken" wird hier mehrfach scheinprofessionell-be-
triebswirtschaftlich von einem "Steuerrückfluss" aus eigener
Arbeit geschrieben.
Was auf den ersten Blick einleuchtend ist, ist auf den
zweiten analytisch nicht mal theoretisch wahr.
Nur dann, wenn wir keine Arbeitslosen hätten - nur dann
würde die Rechnung stimmen.
Analytisch müsste man sagen: Da wo die Mutter gebraucht
würde, ist sie nicht!
Da, wo sie ist, kämpft sie (gegen) Arbeitslose als Konkurrentin, zahlt mit ihren Sozialabgaben den Arbeitslosen mit. Verursacht zusätzlich Krippenkosten.
Das gilt natürlich auch für Männer.
Der Gedankenansatz entspricht dem "Merkel-Prinzip:"
Auch, wenn wir Überflüssiges tun (z. B. 40 Fernsehpro-
gramme herstellen) können wir mit den "Steuern" Renten
finanzieren....Eben Frauenlogik!
Tatsächlich ist es nicht "mittelalterlich" 40 Fernsehprogramme zu bemüllen und wertvolle Mutterstunden karrierefreundlich dort unterzubringen.
- Das ist modern! - Da blüht Feminismus!
Den Schrott können sich die Kids dann ansehen.
Auch die wertvollen Telefonverkäuferinnen für die Klassen-
lotterie opfern ihre Stunden kinderfern. Auch hier müssen
Kinderkrippen dafür sorgen, dass dem Egoismus dieser Gesellschaft der Elan nicht verloren geht.
Wenn das die Maxime für Vyfken ist, kommen wir dem Sinn
des Lebens endlich näher.
Es wird in unserer Gesellschaft unnötig viel gearbeitet.
Was tun Sie denn so Wichtiges, dass Ihr Kind zur Krippe
musste? Müssen wir wirklich bis 20 Uhr einkaufen?
Früher haben wir die Uhr nicht umstellen müssen und bis
19 Uhr eingekauft...haha....modern!
Da, wo wir gebraucht werden, wollen wir nicht sein.
BEIM KIND!
Wenn alle Mütter in den 60er Jahren Erwerbsarbeit hätten haben wollen, wäre damals die Arbeitslosigkeit sogar höher gewesen als heute!
Grüße aus dem Mittelalter! Damals - vor der Krippensprache
gab es noch die "Muttersprache!!"
In Zukunft gibts Vollbeschäftigung! Altenpflege holt dann
das nach, wovor man sich derzeit emanzipiert drückt...
Wickeln, waschen, alte Emanzen pflegen - ham sie`s verdient?
Gruß! Reinhard

Rene Guillot (Gast) - 18. Okt, 01:41

überkommenes "Rollenbild"

Wenn es ein überkommenes Rollenbild ist, seine Kinder selbst zu betreuen, wenn es hier ungeniert als die
bessere Variante für das Kind propagiert wird, Kinder-
krippen zu bekindern,
dann ist dies auch ein neues geistiges Armutszeugnis post-
mütterlicher Beurteilung. Ein seelisches dazu.
Frauen unterliegen unstrittig Trends, Lifestyle, der Haar-
farbe der Nachbarin - oder des Neckermann-Models. Orientierung bringt ihnen jeweils das Trendy-Journal. Klar -
auch die Emanzipation war ein Trend, der sich langsam totläuft. Die Quote hat das Ganze unglaubwürdig gemacht.
Unweigerlich kündigt sich nun der Gegentrend an!
Doch Kinderliebe, Kinderbeachtung, Kindererziehung aus
der Hand zu geben- Kann das ein Trend sein? Ein guter?
"überkommene Rollenbilder!" Vyfken! Vyfken! Ihr zieht Euch
wirklich jeden Schuh an! Es muss nur die Nachbarin einen
vormachen! Absatz egal. Gesundheit egal! Kinderbetreuung
egal! - Ich danke meiner Mutter! Danke! Da war ich daheim!
Hoffentlich bekomme ich in meinem nächsten Leben noch
eine krippenfreie ab. Rene
Dyango Reinhard (Gast) - 29. Okt, 03:47

Emanzipierte Grinsen

Es gibt die ehrliche Wertschätzung. - Die, ohne die Quote!
Es gibt das ehrliche Lächeln. - das, ohne Grinsen!
Es gibt das ehrliche Lachen. - Kein Auslachen!
Es gibt die ehrliche Anerkennung einer Mutter ihrem Kind
gegenüber. - Keine Krippenfrau mit Feierabend. Kein Krippen-betreuer, der die Kleine garnicht in den Arm nehmen darf!
Es gibt die ehrliche Liebe! - Keine Loverin für Geld!
- Für diese Werte leben wir!
- Für diese Werte kämpfen wir! Für die ersteren!
Unsere ganze Kultur lässt Ehrlichkeit inzwischen vermissen.
Das Fernsehen macht es vor. Und mit sanfter, säuselnder
Stimme sitzt dort auch Alice Schwarzer und kämpft um die
"Einschaltquote" - gegen den Krimi und den Fußball.
Mit einem Rezept, das familienfern aussieht.
Ein Rezept, das das Grinsen anstatt des ehrlichen Lächelns ansiedelt. Nur, wenn wir wieder lernen die Familie zu
schätzen, mit echten Eltern, werden wir den kommenden
Problemen entkommen. Aber es ist vielleicht wirklich schon
zu spät. - "Mein Sohn geht dann ins Ausland...der will doch
hier keine drei Rentner durchfüttern..." -Frauenlogik-!

Dyango
hannelore sennefelder - 22. Okt, 15:53

Zum ´ Eva Prinzip`

´Buchautorin Hannelore Sennefelder

In vierter Ehe und einigen gescheiterten Beziehungen, so eine Sinneswandlung von Eva ´Hermann ???
Liebe Leute, egal, ob Ihr für oder gegen das Buch seit .

Eines steht doch fest, Ihr diskutiert , regt Euch gegenseitig auf, und Frau Hermann lacht darüber, denn bei Ihr klingelt kräftig die Kasse und es kommt eine Summe dabei heraus, wovon viele Leute nur träumen können. Ich empfehle Fr. Hermann mein eigenes geschriebenes Buch mit dem Titel "Eine Frau geht durch die Ehehölle" (40 Seiten davon sind im Internet frei lesbar und von mir selbst finanziert). Da bricht ihr "Eva Prinzip" total zusammen, denn hier hieß es Ärmel hochkrämpeln und kämpfen für sich selbst und die Kinder. Und das Alleine! Und ich bin kein Einzelfall! Ich glaube, Fr. Hermann hatte in ihrem Leben noch keine wirklichen Probleme, sonst käme sie nicht auf die Idee ein Buch zu schreiben, dass das Gegenteil von Ihrem Leben aufzeigt. Ich sehe hier nur einen finanziellen Hintergrund und dieser klappt für Fr. Hermann hervorragend.

Reinhard Weißner (Gast) - 29. Okt, 03:06

Autorinnen, lernt zu schreiben!

Kleine Rechtschreibregel für alle Bücherschreiber:
Das Haus, DAS ich kaufte. (Man kann WELCHES sagen)
Bitte ohne "SS"

Ich glaube, DASS es regnete. (Man kann nicht WELCHES
sagen) mit "SS"
Dass viele ihre Muttersprache in diesem wesentlichen Fall
nicht beherrschen, zeigen die vielen falsch geschriebenen Artikel von Möchtegernschreiber/Innen. /Emanzen.
Hat es mit den Müttern zu tun?
Oder fehlen auch hier die Männer, die es wissen?
Ja, die Männer fehlen. Die Väter. Die, die abends Gutenachtgeschichten erzählen, und mal darauf hinweisen.
Die Lehrer an den Grundschulen, die bei gleichem Lohn
einfach mehr getan haben! Die hatten die Klassen im Griff!
Bücher waren früher fast fehlerfrei!
Heißt es darum "Muttersprache"?

Grüße! Reinhard
Ruppi (Gast) - 10. Sep, 13:24

Mal 'ne Frage: Hat das Buch von Euch einer gelesen? ;-)
Jörg (Gast) - 18. Okt, 22:39

Frau Hermans Feminismus

Hallo.
Ich finde diese Diskussion sehr interessant aber ich bin der Meinung, dass die, die Frau Herman Gefühlsduselei oder das konservative "Frau hintern Herd - Klischee" unterstellen, die neuesten Forschungsergebnisse hinsichtlich Bindung zwischen Mutter und Kind ignorieren und die Themen nicht differenziert genug betrachten. Einerseits spricht sich Frau Herman ganz klar für die Kinder aus und dafür, dass nach neuesten Erkenntnissen es am besten für ein Kind ist, wenn es in den ersten drei Jahren, den prägensten Jahren, möglichst viel Zeit mit den Eltern verbringen kann. Also im idealfall zu Hause. Und das können vor allem viele Mütter aus finanziellen Gründen nicht leisten. Daher ist Frau Herman für eine echte, also auch finanzielle Anerkennung der Mutter, die Hausfrau sein will, um ihrem Kind in der ersten Zeit so viel Zeit zu widmen wie möglich. Aber das würde bedeuten, dass der Statt das Geld der Kitaplätze auch alternativ den Müttern geben müßte. Und hier wehren sich viele gegen.

Abgesehen von den Unterstellungen, Frau Herman wäre für dieses alte Familienschema, versuchen die Medien nun, sie in eine rechte Ecke zu stellen und gänzlich mundtot zu machen. Und die Art und Weise wie das versucht wird, wurde in der Sendung von Johannes B. Kerner deutlich. Auf mich machte das den Eindruck, als wolle man Frau Herman dazu zwingen, ihre Meinung zu ändern.

Aus diesem Grund habe ich eine Solidaritätswebsite eingerichtet. Wer will, kann sich auf

www.evaherman.net

in eine Solidaritätsliste eintragen und sich so mit Frau Herman solidarisieren.

Wir müssen unsere Meinungsfreiheit schützen und die Themen, die mit Frau Herman ins Rollen gekommen sind differenziert diskutieren. Aber nicht mit der schwarz/weis - Brille, die uns die Medien aufsetzen wollen.

Viele Grüße,
Jörg

Michael (Gast) - 27. Okt, 18:09

Beim Thema “Eva Herman” wird die Intelligenz mit Füßen getreten. Selbst wenn man, wie ich, Hermans Herleitung und Einschätzung zur Rolle von Frau und Familie heute im Hinblick auf die Geschichte nicht folgen will, so wird offenbar, daß sie mitnichten das gesagt hat, was Ihr immer wieder unterstellt wird. Statt dessen wird in den Medien immer wieder dieselbe Leier abgespielt und die Vernunft bleibt nahezu auf der Strecke.
Wo Herman meiner Meinung nach falsch liegt in Bezug auf die 68er, ist die völlige Überbewertung der deutschlandspezifischen Zusammenhänge, also der “Werte” (Familie, Kinder, etc.) VOR der Nazidiktatur, deren Pervertierung WÄHREND der NS-Zeit und der Umgang damit (als Reaktion auf die NS-Zeit) durch die sog. 68er. Ich denke, die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in den späten 60er-Jahren und danach waren viel zu vielschichtig und das Thema NS-Diktatur in diesem Kontext nur ein im Wesentlichen auf Deutschland zutreffender Aspekt dieser Zeit. Insofern war es meiner Meinung nach der einzige “Fehler” von Frau Herman, diesen Aspekt überhaupt solche Bedeutung beizumessen. Wobei ich dabei selbst wiederum Eva Hermann verkürzt “wiedergebe”, weil ich nicht weiß, inwiefern sie auch auf andere Aspekte bezüglich des Ursprungs und der “Ziele” der 68er eingegegangen war.
Der Vorfall bei Kerner und die Reaktionen und der Umgang in den Medien offenbart jedenfalls erhebliche Defizite in der deutschen Medienlandschaft und der von ihnen publizierten Meinung. Engagiert für eine sachliche Auseinandersetzung und Aufklärung war bei Kerner einzig und allein Eva Herman bei der Sache. Bei den unmittelbaren Reaktionen der wichtigesten deutschen Presseorgane darauf, die nahezu unisono dieselbe DPA-Meldung veröffentlichten, könnte man bösartig und provokativ durchaus das Wort “Gleichschaltung” gebrauchen, meine ich. Nicht weil diese Wortwahl in ihrer historischen Bedeutung angebracht wäre, aber weil Sie eigentlich zur sachlich inhaltlichen Analyse und Aufarbeitung des Themas (z.B. “Wer hat nur eigentlich genau was gesagt?” oder “Um was geht es eigentlich genau?”) provozieren müsste. Stattdessen liefern die wichtigsten Medien und Meinungsführer ein Armutszeugnis ab. Ich sehe gewisse (zugegeben vielleicht auch etwas weit hergeholte) Parallelen im Umgang mit einen selbstauferlegten Tabu-Thema zu den USA während Senator McCarthy.
Man verlangt von Frau Herman einen Kotau zu machen und ich bewundere Sie dafür, daß Sie sich trotz des massiven Drucks nicht beugt.

Konstatin (Gast) - 18. Jun, 00:40

Quotenzeitschriften

Wenn man Frauenzeitschriften liest, finde ich in der
Brigitte, der Konstanze, der Emma, der Carina, der Jasmine
der Petra, immer wieder nur "Leckereien mit Fisch am
Karfreitag - die Kartoffeltrennkost... 10 Kilo runter in einer
Woche... Der Finger im Hals, längst etabliert...trendy:
Brunch, essen, dass die Schwarte kracht...."

Dann suche ich den Benno, den Andreas, den Martin...aber
die finde ich nicht - aber Themen: Felix Wankel und sein Motor...die Hindenburg aus heutiger Sicht ...ein Weltrekord,
die Tatanic...das kleinste Atomkraftwerk der Welt...Wasserstoff und Brennstoffzelle...ja, das interessiert Männer und bis heute brauchen sie deshalb keine Quote!

FUCKUP Weblog

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FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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