Neues von der Urheberrechtsfront
Die bereits erwähnte Verschärfung der Copyright-Gesetzgebung und des Digital Millennium Copyright Act in den USA beleuchtet ein Artikel auf golem.de etwas genauer. Seltsam finde ich, dass sowohl Heise als auch Golem in diesem Zusammenhang immer von einer Urheberrechtsverschärfung reden, obwohl das kontinentaleuropäische Urheberrecht/Droit d'auteur in der angelsächsischen Welt eigentlich nicht existiert. Nicht der Urheber hält dort letztlich die Rechte an seinem eigenen Werk, sondern die Verwertungsgesellschaft, die das Copyright inne hat. Das Urheberrecht ist im Gegensatz dazu unveräußerlich. Die Folge: In Schweden wurde beispielsweisen den Urhebern von Filmen das Recht zugesprochen Werbeunterbrechungen ihrer Filme zu verbieten, auch wenn die entsprechenden Fernsehsender die Verwertungsrechte eingekauft haben.
In Kananda regt sich Widerstand gegen die immer weiter um sich greifende Gängelung und Kriminalisierung von Musikfans. "Not in our name" sagten sich namenhafte kanadische Künstler wie Avril Lavigne und gründeten ein eigenes Label, das unabhängig von einer Industrie sein möchte, die ihre Kunden verklagt, beschimpft und durch DRM-Verfahren gängelt. Unter musiccreators.ca können sich andere kanadische Musiker ihnen anschließen.
Ein Gutachten, das in am Lehrstuhl des französischen Rechtsprofessors André Lucas entstand, bestätigte derweil die ökonomische und juristische Umsetzbarkeit einer Kulturflatrate, wie sie u.a. die Aktivisten von fairsharing.de fodern.
In Kananda regt sich Widerstand gegen die immer weiter um sich greifende Gängelung und Kriminalisierung von Musikfans. "Not in our name" sagten sich namenhafte kanadische Künstler wie Avril Lavigne und gründeten ein eigenes Label, das unabhängig von einer Industrie sein möchte, die ihre Kunden verklagt, beschimpft und durch DRM-Verfahren gängelt. Unter musiccreators.ca können sich andere kanadische Musiker ihnen anschließen.
Ein Gutachten, das in am Lehrstuhl des französischen Rechtsprofessors André Lucas entstand, bestätigte derweil die ökonomische und juristische Umsetzbarkeit einer Kulturflatrate, wie sie u.a. die Aktivisten von fairsharing.de fodern.
Hackmeck - 27. Apr, 16:32
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