Ubisoft gibt StarForce-Malware den Laufpass
StarForce ist eine Kopierschutzsoftware der russischen Firma Protection Technology. Schützen sollen die Kopierschutzmechanismen vor allem die Industrie - mit den User des u.a. in Ubisoft-Produkten eingesetzten Kopierschutzes geht man weniger schützend um.
StarForce installierte heimlich Systemtreiber, die ein Sicherheitsrisiko darstellen und auch dann nicht vom System entfernt werden, wenn die dazugehörige Software längst deinstalliert ist. In einigen Fällen sollen die heimlich installierten Systemkomponenten auch zu einer Zerstörung des Systems geführt haben. Auf die möglichen Sicherheitslücken reagierte Protection Technology gelassen:
So konnte man durch Hacking bei einer frühen Version des Kopierschutzes Administratorrechte in einem Windowssystem erlangen, selbst wenn man über einen eingeschränkten Account eingeloggt war. Die behobene Sicherheitslücke wurde von dem Hersteller dennoch nicht als kritisch eingestuft, da laut Ihren Aussagen ohnehin die meisten Anwender mit Administratorrechten arbeiten. Frei nach der Devise: Herstellerschutz vor Anwenderschutz.
Quelle: pc-intern.com
Außerdem zeichnete sich die russische Firma durch ein sehr aktives und agressives Marketing aus. Weil die Macher des Strategiespiels Galatic Civilizations 2 auf einen Kopierschutz verzichteten, begann das Unternehmen Bittorrent-Links zu illegalen Kopien des Spiels zu vebreiten. Nach dem Motto: Seht her, was passiert, wenn ihr der Kopierschutzmafia kein Schutzgeld zahlt.
Und nachdem Boing Boing negativ über das System berichtete drohte man den Bloggern mit rechtlichen Schritten.
Aber es gibt gute Nachrichten: Nachdem aufgrund der illegal installierten Systemtreiber eine Sammelklage gegen Ubisoft eingereicht wurde, will der Spielehersteller künftig auf StarForce verzichten. Das goldene Zeitalter ohne Kundengängelung ist allerdings nicht angebrochen: Man will auf ein alternatives System setzen.
StarForce installierte heimlich Systemtreiber, die ein Sicherheitsrisiko darstellen und auch dann nicht vom System entfernt werden, wenn die dazugehörige Software längst deinstalliert ist. In einigen Fällen sollen die heimlich installierten Systemkomponenten auch zu einer Zerstörung des Systems geführt haben. Auf die möglichen Sicherheitslücken reagierte Protection Technology gelassen:
So konnte man durch Hacking bei einer frühen Version des Kopierschutzes Administratorrechte in einem Windowssystem erlangen, selbst wenn man über einen eingeschränkten Account eingeloggt war. Die behobene Sicherheitslücke wurde von dem Hersteller dennoch nicht als kritisch eingestuft, da laut Ihren Aussagen ohnehin die meisten Anwender mit Administratorrechten arbeiten. Frei nach der Devise: Herstellerschutz vor Anwenderschutz.
Quelle: pc-intern.com
Außerdem zeichnete sich die russische Firma durch ein sehr aktives und agressives Marketing aus. Weil die Macher des Strategiespiels Galatic Civilizations 2 auf einen Kopierschutz verzichteten, begann das Unternehmen Bittorrent-Links zu illegalen Kopien des Spiels zu vebreiten. Nach dem Motto: Seht her, was passiert, wenn ihr der Kopierschutzmafia kein Schutzgeld zahlt.
Und nachdem Boing Boing negativ über das System berichtete drohte man den Bloggern mit rechtlichen Schritten.
Aber es gibt gute Nachrichten: Nachdem aufgrund der illegal installierten Systemtreiber eine Sammelklage gegen Ubisoft eingereicht wurde, will der Spielehersteller künftig auf StarForce verzichten. Das goldene Zeitalter ohne Kundengängelung ist allerdings nicht angebrochen: Man will auf ein alternatives System setzen.
Hackmeck - 14. Apr, 18:50
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