FUCKUPs Netzumschau
Keiner will auf den LinuxTag?
Intel kommt nicht, HP kommt nicht, Microsoft kommt nicht und auch Gentoo Linux will nicht hin.Nun kündigte auch noch Kubuntu (das Ubuntu-Projekt mit KDE-Desktop) an nicht zu kommen und gab dafür eher eigenwillige Gründe an. Weil sich das Projekt von der Firma Canonical nicht ernst genommen fühlt, will man auf diese Art protestieren. Canonical, der Sponsor von Ubuntu, ist auch einer der Hauptsponsoren des diesjährigen LinuxTags.
Lost, Desperate Housewives etc. legal als Stream
Wer amerikanische Serien ob der oft furchtbaren Synchronisation zeitnah im Original sehen wollte, musste sich bisher meist Filesharing-Netzen bedienen. Immerhin die ABC-Serien (Lost, Desperate Housewives u.a.) soll es künftig am Tag nach der Ausstrahlung als Stream auf der ABC-Website geben. Deren Synchronisation zeichnete sich im Gegensatz zu den von Ivar Combrinck synchronisierten Fassungen der Serien "Die Simpsons", "Futurama" und "Family Guy" allerdings durch recht hohe Qualität aus. Wer eine dieser Serien mal im Original gesehen hat, will die Combrinck-Machwerke einfach nie wieder sehen. Die schon seit Jahren kursierenden Gerüchte über einen Simpsons-Film wurden übrigens bestätigt. Einen kurze nichtssagende Vorschau gibt es hier.Mit dem werbefinanzierten Angebot fällt der zu Disney gehörende Sender Apple in den Rücken. Apple hatte vor einiger Zeit begonnen ausgewählte Serien über den iTunes Music Store gegen 1,99 US-Dollar pro Folge anzubieten.
Adobe verbietet FreeBSD-Usern Flash
Nutzer des freien Unix-Derivats FreeBSD dürfen den von Macromedia bereitgestellten Flash-Player für Linux nicht benutzen. Die von Adobe aufgekaufte Firma schreibt in ihrer Lizenz:Usage on an Authorized Operating System is only permitted if an installer is provided by Macromedia to Licensee for that specific Authorized Operating System.
Quelle: macromedia.com
Das hat nun auch das FreeBSD-Team entdeckt und daher den Flash-Player aus aus der Ports-Collection entfernt. Ich hoffe auf ein schnelles Fortkommen der freien Alternative Gnash.
Anonymes Filesharing II: GNUnet
Ebenso wie das Freenet will auch das GNUnet ein anonymes Filesharing-Netz bereitstellen, in dem Zensur unmöglich ist. Das Ende 2001 gestartete Projekt soll darüberhinaus Teilnehmer, die besonders viele Ressourcen in Form von Upload-Bandbreite und Festplattenplatz zur Verfügung stellen, durch einen schnelleren Download belohnen. Den grafischen Client gnunet-gtk gibt es für Windows und GNU/Linux.Wo gesammelt wird, wachsen Begehrlichkeiten
Eines sollte einem immer klar sein, wenn irgendwo Daten gesammelt werden: Sind diese erstmal zusammengetragen, wachsen überall Begehrlichkeiten danach, diese auszuwerten - wie nicht erst der Fall Google* zeigte. Jüngstes Beispiel: Die USA haben Interesse an den künftig EU-weit gesammelten Kommunikationsverbindungsdaten angemeldet. Schon seit längerem wird außerdem gemunkelt, dass die aufwendige Verbindungsdatensammellei nicht nur zur Bekämpfung von Terrorismus und schweren Verbrechen, sondern auch zur Durchsetzung des Urheberrechts genutzt werden wird.*Dazu sei hier noch angemerkt, dass die isrealische Zeitung Ha'aretz bereits 2003 über den "flexiblen Datenschutz" eBays berichtet hat. Damals gab ein eBay-Mitarbeiter freimütig zu auch ohne Gerichtsbeschluss gerne und oft Daten an US-Behörden und Geheimdienste herauszugeben.
Hackmeck - 10. Apr, 16:02
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