Samstag, 1. April 2006

Apple wird 30: Kein Grund zum Feiern

You can find an english translation of this article here.

Von SPON bis zur Süddeutschen Zeitung wird gejubelt: Apple Computer wird 30 Jahre alt. Ich möchte hier mal zusammentragen, warum das kein Grund zum Feiern ist.

Einige Apple-Fans sehen sich als die Underdogs, die zusammen mit ihrem Idol und Anführer Steve Jobs gegen die Monopolstellung von Microsoft und den Rest der unkreativen Welt ankämpfen. Doch unter der schönen Fassade von Kreativität und Freiheit ist auch die scheinbar alternative Computerschmiede aus Cupertino nichts weiter als eine ganz normale Firma, die ganz normale schmutzige Geschäftspraktiken anwendet, um ihre Aktionäre zufriedenzustellen.

Thema Datenschutz

[...] Daneben nutzen wir Ihre persönlichen Daten, um Sie über die neuesten Produktankündigungen, Software-Aktualisierungen, Sonderangebote und sonstige Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten, die nach unserer Einschätzung interessant für Sie sind. Dies kann gelegentlich auch Informationen über Produkte und Leistungen anderer IT-Unternehmen umfassen, die den Wert Ihrer Apple Produkte erhöhen können. Von Zeit zu Zeit nehmen wir ggf. mit Hilfe Ihrer persönlichen Daten Kontakt zu Ihnen auf, um Sie in ein Marktforschungsprojekt einzubinden. [...] Wir nutzen verschiedene Gelegenheiten, um Daten über Sie zu erfassen. Beispielsweise bitten wir Sie um die Angabe Ihrer Adressinformationen, wenn Sie mit uns korrespondieren oder uns anrufen, einen Kauf tätigen, sich für ein Seminar anmelden oder an einer Online-Umfrage teilnehmen. Außerdem erfassen wir die von Ihnen bereitgestellten Informationen, wenn Sie ein neues Apple Produkt registrieren, sich bei den Apple Internet-Diensten anmelden oder um die Aufnahme in eine E-Mailingliste bitten. [...] Da Apple weltweit tätig ist, werden die von Ihnen bereitgestellten persönlichen Daten ggf. an andere Apple Niederlassungen weltweit weitergeleitet. [...] In bestimmten Fällen gibt Apple Ihre persönlichen Kontaktinformationen ggf. an sorgfältig ausgewählte IT-Unternehmen weiter, um Sie über verwandte Produkte und Leistungen auf dem Laufenden zu halten. [...] Apple arbeitet mit anderen Unternehmen zusammen, die uns dabei unterstützen, Apple Produkte und Leistungen für Sie bereitzustellen. An diese Unternehmen geben wir ggf. Ihre persönlichen Daten weiter. [...] Außerdem können wir Informationen über Sie offenlegen, wenn wir der Überzeugung sind, dass dies im öffentlichen Interesse liegt. [...]
Aus den Datenschutzbestimmungen Apples

Apples Datenschutzbestimmungen sind der Hammer. Die Firma wäre reif für jeden Big Brother Award. Die schlimmsten Passagen habe ich hier mal zusammengestellt. Apples Musikplayersoftware iTunes kam in die Schlagzeile weil sie ungefragt Daten an Apple sendete.

Beim Erheben von Daten, die dann natürlich unter die katastrophen Datenschutzbestimmugen Apples fallen, ist man nicht zimperlich: Es wird erfasst, wo es nur geht - ob sinnvoll oder nicht. So ist es beispielsweise nötig eine Apple-ID - u.a. mit voller Adresse, E-Mail-Adresse und Kreditkartennummer (falls man die Apple-ID im Music Store nutzen will) - anzulegen, wenn man die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung Apples in Anspruch nehmen will. Aber auch in völlig absurden Fällen ist das der Fall. Wer beispielsweise einen Podcast für das Verzeichnis des iTunes Music Stores vorschlagen möchte, muss ebenfalls eine Apple-ID beantragen. Wer ohne sie den Music Store nutzen will, z.B. um die dort verzeichneten frei abrufbaren Podcasts zu hören, wird in unregelmäßigen Abständen genervt: Man solle sich endlich eine Apple-ID anlegen. Dabei werden die angehörten Podcasts dreist unterbrochen. Wohlgemerkt: Es handelt sich um fremde, kostenlos abrufbare Podcasts, die nicht von Apple gehostet werden.

Apple reißt an sich

Apple versucht wo es nur geht seine proprietären Standards durchzusetzen. Beispiel iPod, iTunes und Apples proprietäres Digital-Rights-Management (DRM)-System: Wer einen iPod kauft, kann diesen unter Windows und Mac OS X nur mit iTunes vernünftig benutzen. Wer iTunes installiert, muss Apples QuickTimes installieren - eine Shareware, die einen regelmäßig mit der Aufforderung nervt, man solle sich die kostenpflichtige Pro-Version besorgen. Das QuickTime-Logo nistet sich unter Windows auch gleich ungefragt in der Taskleiste ein. Die Option dies zu deaktivieren, ist gut versteckt. Doch selbst wenn man die Option mal gefunden hat, bedeutet das Verschwinden des QuickTime-Logos noch nicht, dass die QuickTime-Bibliotheken nicht nach jedem Windows-Start automatisch im Hintergrund geladen werden und so Speicherplatz verbrauchen. Um dies zu verhindern ist ein manueller Eingriff in die Windows-Registry erforderlich.

In Apples Music Store gibt es DRM-verküppelte Musik. Das bedeutet, der Rechteinhaber und nicht mehr der User entscheidet, was mit der legal erworbenen Musik geschieht. Dazu nutzt Apple ein eigenes proprietäres, nicht offengelegtes Verfahren. Die einzigen Mp3-Player, die Apples DRM unterstützen, sind die iPods von Apple. In Apples Music Store erworbene Songs können also nur auf Apple-Geräten abgespielt werden. Als Dateiformat nutzt Apple das patentbelastete AAC-Format, das Apple unbedingt gegen die ebenso proprietäre Konkurrenz von Microsoft und Real durchsetzen möchte. Die Etablierung patentfreier Alternativen wie das technisch sehr effiziente Ogg-Vorbis-Format werden aktiv verhindert. Viele andere Mp3-Player unterstützen Ogg Vorbis - der iPod nicht. Selbst iTunes spielt Ogg Vorbis nur mit einem Plugin ab, dass nachinstalliert werden muss. Andere populäre Mp3-Player für den PC wie Winamp unterstützen das freie Format schon lange standardmäßig.

Mit der Urheberrechtsreform in Frankreich soll dort nun ein Gesetz Anbieter von Mp3-Dateien wie Apple dazu zwingen, dass diese auf allen Geräten abspielbar sind, worauf Apple Frankreich den Krieg erklärte. Dabei wird es auch von der US-Regierung unterstützt. Steve Jobs sah die Sache vor gar nicht langer Zeit mal ganz anders.

Apple, die Patentkrake

Apple ist im Besitz zahlreicher Software- und anderer Patente. Erst kürzlich wurde Apples Antrag auf ein Patent für automatische Softwareupdates genehmigt. Auch sonst mutet das eine oder andere Patent eher trivial an. Schon früh versuchte Apple mittels des angemeldeten "geistigen Eigentums" Konkurrenten aus dem Weg zu räumen:

Digital Research wurde wegen GEM von Apple verklagt und musste die PC-Variante, d. h. den Dateimanager „Desktop“, bis zur Unbrauchbarkeit verstümmeln. Erst dadurch gewann die konkurrierende Benutzeroberfäche Microsoft Windows an Bedeutung.
Quelle: Wikipedia

Auch heute noch verhindert Apple mit seinen Patentansprüchen Innovation bei Konkurrenten. So konnte die freie Desktop-Oberfläche GNOME die von Mac OS X bekannte Technik der "spring loaded folders" aufgrund eines Apple-Patents nicht in GNOME integrieren.

Apple und Freie Software

Apple stellt sich manchmal als Förderer freier Softwareprojekte dar. Zwar nutzt Apple einige Freie Software für eigene Produkte - an die Community zurück kommt aber fast nichts.

Apple und die Technik

Lange Zeit hörte ich Mac-User von der unglaublichen Überlegenheit der PowerPC-Prozessoren gegenüber den Chips von Intel und AMD schwärmen. Mit dem Switch auf Intel hat sich das ja nun erledigt. Was bleibt noch als Unterscheidungsmerkmal? Mac OS X und das Design. Gegen das Design der Hardware möchte ich nichts sagen. Apple-Rechner sehen größtenteils schick aus. Aber schauen wir unter die Haube: Ist Mac OS X der Durchbruch aim Bereich Betriebssysteme? Fassen wir zusammen: Macs brauchen genauso Wartung wie jedes andere System auch. Apples Sicherheitsrichtlinien sind katastrophal, sodass selbst Microsoft ihnen Nachhilfe in Sachen Sicherheitspolicy gibt - und das zu recht. Apples Browser Safari ist qua Design nicht wirklich sicherer als der Internet Explorer (!). Auch unter Mac OS X gibt es teilweise haarsträubende Fehler und einige davon wurden in anderen UNIX-Distributionen schon vor 15 Jahren gefixt.

Nachtrag vom 2. April 2006:

Als ich den Beitrag schrieb, habe ich natürlich nicht alle Sünden Apples aufgezählt. Einige habe ich vergessen, andere kannte ich noch gar nicht. Macbenutzer Hans-Hasso Stamer machte im Usenet z.B. auf diese Unverschämtheit Apples den Kunden gegenüber aufmerksam:

Apple-User kennen noch mehr "Sündenfälle": den G4-Roadblock z.B., als Apple ein Firmware-Update verteilte, was "heimlich" verhinderte, daß man in einen G3 einfach einen G4-Prozessor einbauen konnte. Es gab einen Proteststurm damals.

Einen Link dazu habe ich auch gefunden.

Das ist nun schon lange her. Weniger weit zurück liegt jedoch Apples juristisches Vorgehen gegen den damals 19jährigen Betreiber der Fanwebsites AppleInsider, PowerPage und ThinkSecret, an das mich Ryo in den Kommentaren erinnert hat.

Auch sonst mag Apple Offenheit und Transparenz ebensowenig wie jedes andere IT-Unternehmen, verklagt Plaudertaschen und lässt unliebsame Links entfernen.

Auch gegen Mac-OS-Benutzer, die ihre Oberfläche mittels Themes an individuelle Bedürfnisse anpassen wollten, scheint Apple etwas zu haben und verklagte mit einem Patent im Rücken die Theme-Entwickler 2001.

Es gibt noch mehr? Immer her damit! Bitte beachtet aber auch mein grundsätzliches Statement zu diesem Beitrag in den Kommentaren.

Weitere Links

- Greenpaecestudie: Lenovo Hui, Apple Pfui
- Seltsam: Apple knüpft sich deutsche Pod-Site vor
- Apples Rechtsabteilung lässt sehr lange Leopard-Bugliste offline nehmen
- Apple TV fällt bei Testern durch
- Apple schickt Anwälte gegen Blogger los
- iPhone: Herstellung nur halb so teuer wie Ladenpreis
- Apple-Nutzer müssen WLAN-Upgrade zahlen
- Anfängerfehler in Mac OS X
- Europäische Verbraucherverbände gemeinsam gegen iTunes
- Rolling Stone: Is Apple the New Evil Empire?
- Zensur made by Apple
- Apple will Nutzereingabe auf Geräterückseite patentieren lassen
- Apple verbietet QuickTime-Alternative

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http://fuckup.twoday.net/stories/1776862/modTrackback

Trackbacks zu diesem Beitrag

lmkoxoiqo - 21. Jul, 01:53

pwnrmeoumug

olnsnrgii waflxlsg strgmzikd [weiter]
No One (Gast) - 1. Apr, 20:46

jaja..

Ist schon traurig wenn einer meint drauszukommen..
stimmen tun alle Punkte, nur sind beinahe alle ohne Belang.

Ecki (Gast) - 1. Apr, 23:32

Aua, da hat es wohl einen Apple- Fanboy getroffen...
Ich finde es äußerst interessant, auch mal anderes über Apple zu lesen als die üblichen Lobeshymnen.

Hackmeck - 1. Apr, 23:51

Ehrlich gesagt verstehe ich nichtmal, was dieser Apple-Fanboy (*g*) uns mitteilen möchte. Hier mal ein grundsätzliches Statement zu Vorwürfen, die als Reaktion auf diesen Artikel gegen mich erhoben wurden:

- Nein, ich bin weder Microsoft-Fan, noch benutze ich Windows. Ich benutze Debian GNU/Linux und ich wüsste auch nicht, was Kritik an Apple mit Microsoft-Verherrlichung zu tun haben sollte. Um Microsoft ging es hier nicht. Und ja, auch Microsoft hat Leichen im Keller. Die sind aber weitaus häufiger auch Gegenstand der Berichterstattung in "Mainstreammedien". Daher sehe ich keinen Bedarf, das auch noch hier zu thematisieren.
- Ja, dieser Beitrag ist einseitig. Er ist deshalb einseitig, weil ich die generelle Berichterstattung über Apple in den Medien als sehr einseitig empfinde. Dort ist Apple oft immer noch die kleine symphatische und kreative Garagenfirma, die dem großen bösen Microsoft mal zeigt wo der Hammer hängt. Lest diesen Beitrag als Ergänzung dazu, der ausnahmweise mal die dunkle Seite Apples beleuchtet ;) ...
- Ich benutze selbst einen iPod mini und bin zufrieden mit dem Gerät. Apple ist nicht nur schlecht, es geht hier nur um die negativen Seiten dieser Firma, der von Fans, die Computertechnik als Religion leben, ein Heiligenschein verpasst wird. Computer sind keine Religion. Von einer Firma überzeugt und sie wie eine politische Meinung oder religiöse Überzeugung zu verteidigen, halte ich für seltsam.
pffhh (Gast) - 2. Apr, 04:28

Eine Stänker-blog Eintrag um des Stänkern willens?

Und Apple gibt schon an die Open Source Community zurück. WebKit und launchd zum Beispiel. Auch FreeBSD profitiert, weil Mitarbeiter Gehaltschecks von Apple bekommen.

Das sie den Mach-Kernel zurückgezogen haben ist:
A) Ihr gutes Recht, weil es keine GPL Lizenz ist
B) Gezwungenermaßen, um Betriebsystem-Cracks wenigstens ein bisschen zu erschweren.

Technologisch ist Apple Cutting Edge und macht einige spannende Sachen. Sowohl von der Hardware (schon mal einen Mac mini in der Hand gehabt?) als auch von der Software (OS X ist das beste System für den Endanwender). Und bei dem positiven Einfluss den sie in den letzten 30 Jahren auf die PC-Industrie hatten, die sie selbst starteten, darf man auch mal lobhudeln.

Hackmeck - 2. Apr, 13:58

>Eine Stänker-blog Eintrag um des Stänkern willens?

Nein, lies das Statement oben.

>Das sie den Mach-Kernel zurückgezogen haben ist:
>A) Ihr gutes Recht, weil es keine GPL Lizenz ist

Klar. Es ist auch das gute Recht Apples mit Patentklagen Betriebssystem-Themes zu verhindern oder Gerüchtseiten zu verklagen, weil sie richtig liegen. Zumindest, wenn man eine rein positivistische/legalistische Rechtsauffassung vertritt. Ob man das für ethisch korrekt oder klug hält, ist eine andere Frage.

>B) Gezwungenermaßen, um Betriebsystem-Cracks wenigstens ein bisschen zu erschweren.

Uh, das "Security through obscurity"-Argument. Dass das nochmal einer ernsthaft bringt, hätte ich nicht gedacht. Freie Software wird ja bekanntermaßen so oft gecrackt, weil der Sourcode offen ist ...

>Und bei dem positiven Einfluss den sie in den letzten 30 Jahren auf die PC-Industrie hatten, die sie selbst starteten, darf man auch mal lobhudeln.

Klar, darf man und wird ja auch oft genug gemacht. Hier eben mal die andere Seite.
Ryo (Gast) - 2. Apr, 08:20

Genau so ist es !

Komischerweise wird eben das Positive herrausgestellt. DRM... Ach war das geschrei groß. Nun ist mit dem iTMS ja alles wunderbar etabliert. DRM ? Kein Problem. Ist ja FAIR-USE.

Nur komisch das z.B. bei vielen Liedern und Musicstores die DRM-Regeln sogar NOCH fairer sind als die von Apple. Aber weil ja das MS DRM genutzt wird ist es des Teufels.

Und kein DRM ist immer noch das Beste. Mal ehrlich, was anderes ist nicht akzeptabel.
Und Auf CD Brennen und dann wieder rippen, ist umständlich, dauert zu lange und möglicherweise illegal (Umgehung eines Kopierschutzes).

Man kann so weitermachen: Da werden Gerüchteseiten abgemahnt wenn sie richtig liegen, selber aber Vereinbarungen mit Apple Records brechen und das Geld wird schon lange nicht mehr mit Macs verdient.

Ein cholerischer Steve Jobs reisst die Firma von einem Hoch in nächste Tief und dann wieder hoch. Bis zu seinem nächsten Anfall. Der iPod 60GB kam fast ein Jahr später nur weil Toshiba gesagt hat man hätte 60GB Platten geliefert. Das hat Apple Millionen gekostet.

Nun ja, jeder sollte seine Konsquenzen ziehen.
Seit Ende letzten Jahres hab ich keine PowerMac G5 mehr. Mein Fujitsu-Siemens wird immerhin hier zusammengestückelt, hilft unserer Wirtschaft und läuft super gut. Und ganz ehrlich. Bei Tiger hatte ich zuletzt mehr Abstürze des Systems als jetzt mit dem PC.
Ist halt die Frage wie man sein System pflegt.

So und jetzt können die Gläubigen mich wieder fertig machen für den Kommentar, und mich Troll nennen, und einfach nicht glauben das ich vom Mac umgestiegen bin, auch wenn es so ist. Ich bin konvertiert.
Aber bitte keine Todesstrafe ausrufen, auch wenn ich eurem Glauben den Rücken gekehrt habe.

xben (Gast) - 2. Apr, 09:59

Nun ja

Wie üblich ist die Wahrheit nicht schwarz oder weiß, sondern liegt in der Mitte.

Etwa beim Thema Datenschutz: Noch immer ist Mac OS X ein System, das auch ohne jegliche Registrierung installiert werden kann und anschließend problemlos funktioniert. Auch die Apple ID ist ja nichts wirklich Schlimmes - was hindert einen, eine Phantasieadresse mit einer Mailadresse von Spamgourmet etc. einzugeben?

Doch klar, wer mit Wut im Bauch schreibt, für den zählen auch nur die Argumente, die ihm entgegenkommen. Also hör' ich jetzt auch auf: Ich möchte niemandens Feindbild in Frage stellen.

Hackmeck - 2. Apr, 11:52

>Auch die Apple ID ist ja nichts wirklich Schlimmes - was hindert einen, eine Phantasieadresse mit einer Mailadresse von Spamgourmet etc. einzugeben?

Wird z.B. alleine dadurch verhindert, dass man eine gültige Kreditkartennummer benötigt, die auch verifiziert wird.

>Doch klar, wer mit Wut im Bauch schreibt, für den zählen auch nur die Argumente, die ihm entgegenkommen. Also hör' ich jetzt auch auf: Ich möchte niemandens Feindbild in Frage stellen.

Hast du mein Statement in den Kommentaren nicht gelesen?
FUD (Gast) - 2. Apr, 13:37

Du solltest deine Fakten prüfen, denn xBen hat recht. Man braucht keine Kreditkarten um die Gewährleistung in Anspruch zu nehmen. Eine Apple-ID ist erst mal nichts weiter als eine Pseudonym und eine email-Adresse, damit kann man dann in den Supportforen posten oder sich die Developer Tools runterladen

Und zum Music Store, dein Zitat:
"Wer ohne sie den Music Store nutzen will, z.B. um die dort verzeichneten frei abrufbaren Podcasts zu hören, wird in unregelmäßigen Abständen genervt: Man solle sich endlich eine Apple-ID anlegen."

Hallo? Gehts noch? Apple ist nicht die Heilsarmee die verpflichtet ist "frei abrufbare" Podcasts zu hosten! Wenn sie das Gegenfinanzieren mit dem Kalkül, das mehr Registrierungen auch mehr Verkäufe bringen, dann ist das in Ordnung.

Schau mal selbst bei dir auf die linke Blog-Seite: Du benutzt ja selbst Werbung!

Hackmeck - 2. Apr, 13:49

Ich war vor kurzem bei einem Freund, der einen Mac hat. Wir wollten dort unseren Podcast im Verzeichnis des iTunes Music Stores anmelden. Dazu mussten wir wie gesagt eine Apple ID anlegen - und das ging im iTunes Music Store nur mit gültiger Kreditkartennummer. Mein Freund und Apple-Fan meinte daraufhin, dass das selbstverständnlich nur für den Music Store gelte. Wir könnten auch einfach auf apple.com gehen und uns dort eine Apple ID ohne Kreditkartennummer beantragen. Das stimmte vielleicht auch irgendwann mal. Aber aktuell geht es definitiv nicht. Man musste seine volle Adresse und eine gültige Kreditkartennummer angeben.

>Hallo? Gehts noch? Apple ist nicht die Heilsarmee die verpflichtet ist "frei abrufbare" Podcasts zu hosten!

Sie hosten die Podcasts nicht. Sie stellen ein Verzeichnis zur Verfügung, in das Podcasts sich eintragen können. Die dort zu findenden Podcasts lassen sich dann in iTunes anhören. Da finden sich alle möglichen Podcasts, z.B. die das Tagesschau-Podcasts, Chaosradio usw. Alle diese Podcasts werden auf fremden Servern gehostet.

>Schau mal selbst bei dir auf die linke Blog-Seite: Du benutzt ja selbst Werbung!

Was hat das denn jetzt damit zu tun?
Ralf (Gast) - 4. Apr, 23:35

Ich habe 'ne Apple-ID, aber keine Kreditkarte. Braucht man dazu auch nicht.

Aber der Eintrag ist schon amüsant, mal das "Apple, Apple, über alles", was man sonst so liest, umgedreht und die "me too"-Einträge aus der anderen Ecke kassiert. ;-)

Wer eine abscheuliche Fujitsu-Siemens-Gurke toll findet (dessen Teile natürlich nicht in Fernost gefertigt werden, sondern die heimische Wirtschaft stärken, ne ne, wenn Dummheit weh tun würde, müsste man mit Ohrenstöpsel durch die Kommentarspalte gehen), für den ist ein Mac eh nicht das Richtige, he he.
Hackmeck - 5. Apr, 07:37

Hab ich doch jetzt schon zweimal hier geschrieben, dass das mal anders war mit der Apple-ID. Aktuell braucht man aber etweder eine Kreditkartennummer oder muss bei so einer PayPal-Alternative angemeldet sein.

>dessen Teile natürlich nicht in Fernost gefertigt werden, sondern die heimische Wirtschaft stärken

Wer hat das denn behauptet?
predator (Gast) - 2. Apr, 14:16

Du dummer kleiner Hurensohn! Geht's noch? Leiste mal, was Steve Jobs geleistet hat! Revolutioniere mal die Computerwelt UND DANN kannst du sone Scheiße von dir geben! Echt mal, so ein dummes Gelaber! Was hast du denn bisher geleistet in deinem Leben? Einen tollen Blog, den keiner liest, außer wenn er mal zufällig auf Heise auftaucht? Bravo!

Hackmeck - 2. Apr, 14:26

Na klar, ich muss erst die Computerwelt revolutionieren, um meine Meinung über Apples Geschäftspraktiken sagen zu dürfen.
Ryo (Gast) - 2. Apr, 16:47

Gläubige...

Wie ich gesagt habe... Wenn Religion beleidigt wird, versagt jeder Verstand.

"Glauben kann man nicht mit Wissen bekämpfen. Wer glaubt, der verliert die Fähigkeit zu wissen." (Richard König)
Lionel (Gast) - 9. Dez, 23:18

>Du dummer kleiner Hurensohn! Geht's noch? Leiste mal, was Steve Jobs geleistet hat! Revolutioniere mal die Computerwelt UND DANN kannst du sone Scheiße von dir geben! Echt mal, so ein dummes Gelaber! Was hast du denn bisher geleistet in deinem Leben? Einen tollen Blog, den keiner liest, außer wenn er mal zufällig auf Heise auftaucht? Bravo!

"Du dummer kleiner Hurensohn!"? Wie bitte? Ich befürworte einen "Internet Führerschein".
He#ag (Gast) - 2. Apr, 17:43

Klischee

Ich habe keine grundsätzliche Meinung zu Apple, genau wie zu Microsoft oder zu Sony. Irgendwie glaube ich Hackmeck, dass auch er da sehr objektiv ist und schätze genau deshalb diesen Artikel. Ich erfahre Sachen über Apple, die mir nicht gefallen. Andere können mir ja Sachen über Apple erzählen, die mir gefallen könnten. Aber bitte mit Inhalt und ohne Emotionen.

(@ predator: Sollen sich Steve Jobs, Bill Gates und Jürgen Sony ihre Meinungen im Sechs-Augen-Gespräch mitteilen? Wäre nicht gerade 2.0-mäßig. Findest du nicht? Und was fällt dir ein hier selber etwas zu schreiben? Welche Blog-Revolution hast du denn auf'm Konto? Keine? Mich stört dein Beitrag nicht, aber vielleicht ja dich selber.)

He#ag (Gast) - 2. Apr, 17:46

Das passiert wenn man Beiträge parallel schreibt: der Titel "Klischee" gehört nicht zu diesem beitrag. Sorry.
Haarbüschel (Gast) - 3. Apr, 13:42

Jaja, Apple ist sicherlich nicht ganz sauber, das ist leider war, und wer sich sein Selbstbewusstsein mithilfe eines Unternehmens zusammenschwindeln muss, ist eh selber Schuld. Trotzdem tippe ich lieber an meinem privaten Mac. Beruflich muss ich einen nagelneuen Windows-PC benutzen und komme mir dabei immer vor, als würde man mich zwingen, in der Steinzeit zu arbeiten.

Trotz aller berechtigten Kritik muss man, glaube ich, auch sehen, dass Apple schon enorm mächtige Gegner hat und mit flauschiger Menschfreundlichkeit allein nicht viel erreichen dürfte. Wenn das o.g. allerdings der Preis dafür ist, dass ich vernünftig mit einem Rechner arbeiten kann, dann kann ich damit leben, andere mögen das anders sehen. Nichtsdestotrotz wäre vielleicht eine organisierte Gemeinschaft von Nutzern, die durchaus auch mit massiver Kritik Apple's Enscheidungen beeinflussen könnten, wünschenswert.

Oder gibt's das schon und ich habe nur gepennt?

xben (Gast) - 3. Apr, 18:36

Also, wie ich weiter oben schon schrieb: Mit jemanden, der eine Sache unbedingt schwarz haben will, zu diskutieren, dass da womöglich auch einiges zumindest von hellerer Farbe sein könnte, ist schwierig.

Aber wie in jedem fairen Prozess würde zu einer Anklage auch eine Verteidigung gehören, um zu einem fairen Urteil zu gelangen.

Dann könnte man unter anderem einwenden, dass etliches einfach nicht gut recherchiert ist - etwa das mit der Apple ID:

Brauche ich eine Kreditkarte für den iTunes Music Store?
Nein. Sie brauchen keine Kreditkarte einzugeben, wenn Sie im iTunes Music Store nach Musik suchen oder Musik kaufen.

heißt es etwa auf den Support-Seiten des Music Stores. Ist ja klar, es gibt ja auch Geschenkgutscheine für Musik. Und im Übrigen hat auch jeder Teilnehmer der Apple-Developer-Connection eine Apple-ID, die außer der Preisgabe einer E-Mailadresse nichts kostet (wenn es interessiert: http://developer.apple.com/)

Dann sollte vielleicht auch erwähnt werden, dass es mittlerweile durchaus gelungene Kooperationen im Bereich Apple-Open-Source gibt: http://www.heise.de/newsticker/meldung/60374

Doch die Frage bleibt: Möchte das jemand hier wissen?

Im Übrigen möchte ich mein Erstaunen nicht verbergen, dass jemand sich doch Mühe gibt, etwas über ein Produkt/eine Firma herauszufinden, ohne das Produkt offensichtlich länger benutzt zu haben. Das Ganze scheint mir so ein bisschen - realitätsfern?

Es sieht mir so aus, wie wenn ich mich länger über Nachteile von Autos der Marke "Audi" auslassen würde - aber meine Kritik erhält erst dann ihre volle Wirksamkeit und Seriösität, wenn ich länger einen Audi gefahren bin und weiß, von welchen Nachteilen ich rede.

Dann hätte das Urteil etwa noch mehr Substanz: Denn trotz der – sicher übel klingenden Aussagen zum Datenschutz – kann zumindest ich mich seit doch jetzt etlichen Jahren nicht über irgendwelche schmutzigen oder anrüchigen Tricks der Firma Apple in Bezug mit meinen Daten beklagen. Ganz im Gegensatz zu anderen "seriösen" Firmen - etwa der Telekom.

Auch hier würde ich für ein "Probieren geht über Studieren" plädieren.

Zuletzt möchte ich dann doch auch noch eine Lanze für die Apple-User brechen: Auch wenn es hier unterschwellig mitschwingt - es ist längst nicht so, dass die Käufer und auch Fans von Apple-Produkten blinde Idioten sind, die total vernarrt alles Negative an der Firma ausblenden und Rechner nur aufgrund ihres irgendwie schicken Designs kaufen.

Nein, meiner Erfahrung nach sind es vielfach Leute, die sehr genau wissen, was sie machen.
Es soll Menschen geben, die ein kommerziell gepflegtes und betreutes Betriebssystem für ihre Tätigkeit brauchen. Und es gibt Leute, die finden, dass ihnen da Apple ein besseres Angebot als Microsoft macht - und trotz allem noch ein bisschen anders agiert agiert als der Quasi-Monopolist.

Hackmeck - 3. Apr, 19:29

Ist ja irgendwie schon komisch, dass ich hier tausendmal betone, dass Apple nicht nur schlecht ist und trotzdem jeder zweiter Kommentar damit eingeleitet wird, dass ich mir offenbar als Lebenziel gesetzt habe Apple schlechtzumachen (oder so ähnlich).

Zum Thema "Apple ID einfach nur mit gültiger Mailadresse bekommen" habe ich oben schon mal was geschrieben. Es stimmt schlicht nicht. Um Apple Developer zu werden, braucht man als Voraussetzung übrigens eine Apple ID. Also auch dies ist kein Weg, einfach an eine zu kommen. Außerdem will ich kein Apple-Entwickler werden, nur weil ich einen Podcast submitten will.

Zum Thema "man muss es benutzt haben um's kritisieren zu können": Teilweise. Ich habe nicht geschrieben "Mac OS X stürzt ständig ab". Ich bin schon desöfteren Zeuge von Mac-OS-X-Abstürzen geworden, obwohl einige Macuser ja gerne mal behaupten, das käme nie vor. Trotdzem hab ich nichts dazu geschrieben, weil ich nicht bewerten kann wie häufig sowas wirklich vorkommt. Und natürlich kann ich Apples Datenschutzbestimmungen, Apples proprietäres DRM, Apples Krieg gegen Frankreich und einiges mehr fundiert kritisieren, ohne eine Macintosh zu benutzen.

Zum Thema "mein Bild von Apple-Usern": Persönliche kenne ich kritische und unkritische Macuser. Was mir bisher so im Netz begegnet ist, waren überwiegend Apple-Fanatiker. Das liegt wahrscheinlich vor allem auch daran, dass die sich zum Thema sehr oft und überall äußern.
xben (Gast) - 4. Apr, 22:27

Etwas mehr Recherche?

Nochmal zur Apple ID: Ich weiß nicht, ob wir uns richtig verstehen. Eine Apple ID erlaubt dir weit reichende Möglichkeiten auf den Apple-Servern - du kannst etwa in der Knowledge Base stöbern, dir die neueste Entwicklernews holen oder eben den Music Store benutzen. So eine Apple ID ist generell gültig - das heißt sowohl für den Music Store als auch für die Entwickler-Abteilung etc...

Und, wie gesagt, auf den Entwickler-Seiten gibt es so eine ID auch ohne Angabe einer Kreditkartennummer.

Aber ehrlich gesagt, als Apple-Großkritiker hätte ich da schon ein bisschen mehr Einsatz und Recherche von dir erwartet... :)

Hackmeck - 5. Apr, 07:41

Bitte gib mir den Link, wo ich die Apple ID nur mit Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse bekomme. Unter http://developer.apple.com/ ist das nicht der Fal. Was man damit alles machen kann, ist mir relativ egal - ich wollte und will nur einen Podcast für das Music-Store-Verzeichnis vorschlagen.

>Apple-Großkritiker

WTF?

EDIT:

Ich habs's gefunden: Unter https://myinfo.apple.com/ ist es möglich eine Apple-ID ohne Kreditkarte anlegen zu lassen. Die vollständige Adresse ist trotzdem erforderlich. Außerdem muss man erst manuell deaktivieren, dass man mit Apple-Spam einverstanden ist.

Aber jetzt kommt's: Wenn ich im iTunes Music Store mit dieser Apple-ID einen Podcast-RSS-Feed vorschlagen möchte, muss ich trotzdem dort meine Kreditkartennummer angeben oder einen Account bei Click&Buy anlegen und dort meine EC-Karteninformationen hinterlegen. Mit der Apple-ID ohne Kreditkartennummer kann ich mich nicht im iTunes Music Store einloggen und so auch nicht ungestört unter iTunes kostenlose fremde Podcasts hören.
anony (Gast) - 11. Jul, 21:48

Nazi Apple

Das man für einen kostenlosen Download aus dem iTunes Store eine Apple ID mit Bezahlmöglichkeit braucht ist absoluter Hitler Faschismus!
keiner (Gast) - 6. Apr, 01:58

amnesie?

>Lange Zeit hörte ich Mac-User von der unglaublichen
>Überlegenheit der PowerPC-Prozessoren gegenüber
>den Chips von Intel und AMD schwärmen.

jau - die reden echt wiedersprüchlichen dünnschiss!


erst war power mac g4 sooooo tollll:

http://docs.info.apple.com/article.html?country=de&lang=de&artnum=58435-d

Apple hat den neuen Power Mac G4 für Menschen konzipiert, die in kreativen Berufen tätig sind und dem Computer als Arbeitsinstrument hohe Bedeutung zumessen, da er das Arbeitstempo vorgibt, ihre Produktivität bestimmt und sogar erfolgsentscheidend sein kann. Mit seiner enormen Geschwindigkeit, die alle Pentium Prozessoren mühelos in den Schatten stellt, und seinem bahnbrechendem Design ist der Power Mac G4 eine Weiterentwicklung des sensationell erfolgreichen Power Macintosh G3. Er ist schlicht der schnellste Desktop-Computer, der je gebaut wurde, und arbeitet um mehr als das Doppelte schneller als die schnellsten Pentium III PCs. Der Power Mac G4 ist so leistungsstark, dass seine Geschwindigkeit wie die von Superrechnern in Gigaflops oder Milliarden von Fließkommaoperationen pro Sekunde gemessen wird.

Das Kernstück dieses Systems bildet der brandneue PowerPC G4 mit Velocity Engine. Durch die Vektorverarbeitung können Desktop-Computer erstmals dieselbe Leistung wie Superrechner erbringen. Die Velocity Engine Technologie sorgt für eine superschnelle Verarbeitung von Vektor- und Multimedia-Daten, die in 128Bit-Einheiten und nicht in den kleineren 32Bit- oder 64Bit-Einheiten wie bei herkömmlichen Prozessoren bearbeitet werden. Die Systemleistung wird durch Verwendung eines brandneuen superschnellen Bus und eines 1MB Backside Cache zusätzlich erhöht.


schwafel.....


und nun machen die plötzlich ne 180-grad wende und plötzlich ist der pentium (uuups - nee - heisst jetzt natürlich core-duo, damit sich keiner mehr erinnert....) ja soooo viel toller......


http://www.apple.com/macmini/

Twin Power

The Intel Core Duo and a whole new architecture give Mac mini up to four times the horsepower it had previously, accelerating your digital life.1
Mac mini Performance Benchmarks

SPEC performance: Up to four times faster than previous Mac mini. 1
Mac mini
G4 1.42GHz Mac mini
Core Duo 1.66GHz Δ
6 28.6 4.7X
SPECint_rate_base2000
Integer calculation (estimate)
Mac mini
G4 1.42GHz Mac mini
Core Duo 1.66GHz Δ
4.6 25.5 5.5X
SPECfp_rate_base2000
Floating-point calculation (estimate)

muhaaahahaaa.....

apple-hater (Gast) - 6. Apr, 02:06

einen apple

in der firma in der meine freundin arbeitet steht genau _ein_ apple - und zwar nicht weil es notwendig ist, sondern weil es halt "schick" ist einen apple zu haben und weil das ja für graphikbearbeitung "so viel besser" ist.

was man sich in einer homogenen infrastruktur mit solch exoten für reibereien beschert brauch ich als admin wohl nicht erst aufzuzählen - und das der chef mit dem entscheid das ding zu kaufen angerichtet hat wohl auch nicht.....

kurzum:
das ding da stehenzuhaben dürfte ein finanzielles deasaster sein.

teure maschine - für noch zehnmal soviel TCO ...... (fontkompatibilitätsfragen, lizenzen, administrationskosten, einarbeitungsaufwand......)


ich wette, dass mind >50% aller leute einen apple nur deshalb kaufen, weil der ja

- schicker ist
- einen so guten ruf hat
- halt was _anderes_ als dieses öde mainstream-windows/pc-zeugs ist was ja jeder hat.....

mir kommt apple jedenfalls nicht ins haus.
windows und linux ist schon komplexe welten die für mehr als ein leben ausreichen......

benqt (Gast) - 8. Apr, 19:00

@apple-hater

Genau, deshalb sind ja auch deutlich über 70% aller Computer im Publishing-Bereich Macs.
Gerade Firmen achten ja bekanntlich nur auf das Design, denn ob der Computer auch was taugt kann denen ja egal sein. Müssen ja nur ihr Geld damit verdienen.

Auch weiterhin einen guten & tiefen Schlaf wünscht

benqt
marti (Gast) - 3. Aug, 03:13

@benqt

na wenn der thead schon wieder hochkommt, dann doch wenigstens noch eine kleine bemerkung

der grund warum im bereich druckvorstufe (in der ich arbeite) _noch_ überall macs stehen ist relativ einfach
er liegt darin das das wohl einzig brauchbare Satzprogramm zu dieser zeit Quark XPress (was übrigens den eindruck erweckt als hätte es sich inzwischen kaum weiterentwickelt)
wer ordentlich layouten wollte brauchte also einen mac
und da aufgrund von gezielter destandartisierung (die auch außerhalb der software-branche öfter anzutreffen ist) ein hatte ein 'mac' so gut wie keine gemeinsame schnittstelle mit ibm-kompatiblen oder anderen pc-s
also bleibt/blieb man bei apfelkisten, auch als Quark XPress für Windows gab und es imo überlegene alternativen wie Adobe InDesign gibt (echte freie alternatien kenn ich hier leider nicht)

einen anderen grund gibt es eigentlich nicht
Mac OS war imo relativ ähnlich entwickelt wie zeitgleiche Windows-versionen: es war aus heutiger sicht recht unhandlich und ziemlich instabil

und noch was zu armen gewinnorientieren unternehmen
gewinnorientiertheit rechtfertigt garnichts, und auch nicht das andere firmen ähnlich handeln
wenn ein unternehmen nur die funktion hätte gewinn zu erzielen sollte es sich wohl auf den diebstahl konzentrieren
ein unternehmen hat aber die funktion möglichst gute produkte herzustellen, an sonsten bräuchten wir es nicht
und drm zb ist einfach ein mangel, der von den nachfragenden entsprechend behandelt werden sollte
deswegen benutze ich freie software, deren freiheit für mich schon einen klaren vorteil darsellt

klar apple hatte damals praktisch den pc erfinden, war ja auch nett von ihnen, aber wenn sie jetzt scheiße bauen sollen sie doch bitte pleite gehen
in einer funktionierende marktwirtschaft ist treue eine schwäche

mein fazit:
never back to win or a mac..
Hackmeck - 3. Aug, 07:07

@ marti

QuarkXPress gibt es auch für Windows XP: http://de.wikipedia.org/wiki/QuarkXPress
marti (Gast) - 3. Aug, 13:54

och Döni..
das hab ich doch gesagt, aber das war eben nicht immer so:
"Seit Version 3.1 ist QuarkXPress auch für Windows-Systeme verfügbar." q: wipe
zum glück gibt es inzwischen bessere programme..
Hackmeck - 3. Aug, 17:17

@ marti

Okay sorry, hatte das "zu dieser zeit" überlesen. Aber du schriebst ja auch, das sei der Grund, warum "im bereich druckvorstufe (in der ich arbeite) _noch_ überall macs stehen". Also Gegenwart.
marti (Gast) - 5. Aug, 03:58

@Hackmeck

naja, der wesentliche grund wieso eine printagentur sich jetzt noch einen apple-rechner kauft hat wohl eher 'geschichtliche' gründe..
es mag mit dem image zu tun haben, weil nunmal auch viele andere diese chicken apfelkisten haben
ein anderer grund könnte auch die hardware und software sein, die weiterverwendet werden soll, in welchen fällen sich das rechnet weis ich aber nicht
außerdem ist es einfach eine gewohnheit und wenn diese auchnoch so ein hohes blendepotenzal besitzt, könnte man die mitarbeiter verärgern
und das eine wie schwer solche gewohnheiten verankert sind sieht man auch sehr schön daran das leute immernoch römische zahlen verwenden (oder windows.. ;) )

(ob das außer dir noch irgendjemand liest?)
Hackmeck - 5. Aug, 13:03

@ marti

Okay, hast recht. Jetzt hab ich's verstanden. ^^

>(ob das außer dir noch irgendjemand liest?)

Wahrscheinlich nicht. Wobei ziemlich viele Leute via Google auf diesen Artikel kommen. Obwohl mir mein Firefox-PageRank-Plugin hier "n/a" anzeigt, muss der Artikel einen relativ hohen PR haben.
rico - 3. Aug, 01:41

so ist die welt sternzeit 2006030803-01:37

Leute, Ihr redet hier über ein ganz NORMALES gewinnorientiertes amerikanisches Unternehmen! Losung: make money ! D.h. tue alles um deinen Gewinn zu maximieren, und das wird auch getan. Mit Rasierklingen an den Ellenbogen... Wer annimmt das da Apple eine Ausnahme macht lebt vielleicht in einer schönen Welt, liegt aber echt falsch.
Ich arbeite von Berufs wegen mit beiden Plattformen und weis dass ich mit beiden großen Systemen gut arbeiten kann und das beide ihre Vor- und Nachteile haben.
Die gesellschaftliche und politische Ausrichtung der Macher oder Manager dieser Firmen ist unter Umständen fraglich, aber mir(uns?) bleibt keine Wahl. Die Verflechtung von Software- und Computerherstellern ist so eng, das Alternativen es schwer haben. Und das ist auch Absicht.
Also cool bleiben und versuchen das Beste draus zu machen.... ;)-
Rico

Egal (Gast) - 11. Aug, 19:16

Genau!

Ich als Linuxer interessier mich kaum (mehr) für Apple oder M$.

Schön dass dieser Blog noch offen ist für Kommentare. Aber die Beleidigunen sollten gelöscht werden.

Gute Arbeit.
Ikke (Gast) - 24. Dez, 23:23

ohhhhh, geh doch weinen und lass dir von mami en zune schenken... flenn flenn flenn

xaxl (Gast) - 5. Jan, 14:45

Ansichtsache

Also als ich mir meinen Macbook gekauft hab, wa ich hauptsächlich noch von dem guten apple ruf benebelt. Es hat sein vor und nachteile. Ich will mir aber noch win. aufn rechner tun, da es schon einige programm gibt die für nen mac nicht vorhanden sind (brennprogramme)

Zum preislichen, ich find das apple preislich immer mehr mithalten kann. ein Mac Pro zb, ist billiger als bei dell ein pc mit den gleichen komponenten und die software ist bei apple auch billiger ( zb microsoft office kostet ca. 650 euro im vergleich iwork von apple nur 75 euro kostet)

oitt (Gast) - 10. Jan, 19:11

Verblendung

Ich finde es interessant, wie Leute verblendet diesen Konzern anhimmeln. Sorry, aber es ist schon arg, wenn man mal Wahrheit sagt und damit nicht die Lobeshymnen trifft, und man gleich denunziert oder niedergemacht wird.
Ich empfehle diesen Verehrern mal die Doku "Pirates of Silicon Valley" zu schauen.
Microsoft besitzt grosse Anteile an Apple und Steve Jobs ist schon lange der Hampelmann von Bill Gates.
Ich habe selber ein Powerbook und finde die Hardware wirklich 1A und auch manche Software welche man teuer erstehen kann, allerdings das MacOS X taugt nicht viel und die Mängel und Warnungen oben im Artikel stimmen nunmal. *und duck* Ja jetzt werde ich bestimmt wieder mit Steinen beworfen, aber warum?! Seht doch mal den Tatsachen ins Auge! Seid froh einen Mac zu haben, bin ich ja auch, aber seid nicht blind! Apple Inc. ist nicht der Himmel.

E 252 (Gast) - 24. Jan, 20:12

Apfelchen

Dieses runde süße Betriebssysthem ist so unglaublich sexy - zu meinem zuverlässigen G4 e-Mac bzw. G3 power hab ich eine persönliche Beziehung weil mich das teil nicht mit unverständlichen Fehlermeldungen belässtigt - wenns ein Problem gibt dann ist es logisch nachzuvollziehen - und windows könnte noch so absturzsicher sein ich find es zum kotzen weil des design 'erbrechenswert' ist - heutzutage wo alles nur schnell und billig ist, ist Apple eine oase - und wenn sie dafür geld verlangen macht das nur sinn...

timo (Gast) - 17. Mrz, 13:50

Hab mal die Kommentare gelesen...

...und ich muss sagen:

ihr habt wirklich ein Flick weg.

doOkie (Gast) - 8. Dez, 19:40

Hmm..

Nachdem ich hier einige Kommentare (und natürlich auch den Bericht) gelesen habe, muss ich sagen:
Wen interessiert's? Ich habe einen Computer von Apple und bin zufrieden damit. Logisch ist die Firma mindestens genau so "böse" wie die anderen, trotzdem werde ich weiter Mac OS X auf meinem Computer haben.
Und zwar weil das Windows-Design zum kotzen ist und dauernd alles mit Fehlermeldungen zugekleistert wird, die 1. unverständlich formuliert sind und 2. irgendwelche Probleme schildern, die ich auf meinem Apfel noch nie hatte.

Apple hasser (Gast) - 28. Feb, 15:49

Scheiß apple

İch habe selber einen mc book gehabt weils ja angeblich di yoll ist diese apple produkte genauso hab ich mir das arschphone von aplle besorgt alles fürn arsch ich benutze zurzeit windows 7 es stürzt nicht so oft ab wie osx

Mein fazit apple is für arsch und der kunden support is genauso behindert und an alle fanboys von apple ihr seit behindert das is Nur eıne firma die scheiße produziert
hans (Gast) - 25. Jun, 11:48

Erschreckend

Ich finde es wirklich beängstigend, wie blind manche Menschen den billigen Marketingfloskeln eines börsennotierten Konzerns folgen.
Wie kann man ernsthaft glauben, dass die Flut der gesammelten Daten und die digitalen Beschneidungen durch Apple, "die digitale Revolution" darstellen.
Früher wurde so etwas Gehirnwäsche genannt!

Apple ist ein Werkzeug. Ich will mein Leben nicht mit der kalten Datenbank eines Konzerns teilen. Das gilt im übrigen für jeden Konzern.

Der Konzern bohrt sich immer weiter in das private Leben der Bevölkerung, um das Abkassieren zu perfektionieren, mehr nicht.

Die gleichen Leute, denen man eigentlich in die Fresse hauen sollte für die Sätze, "das machen die anderen doch auch", "ich mach ja nichts illegales.", "ich hab ja nichts zu verbergen", werden sich eines Tages wundern, wieso sie doppelte Krankenversicherung bezahlen sollen, nur weil in ihrem "Datensatz" vermerkt wurde, "Raucher".

Gruß

FUCKUP Weblog

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FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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