Das Protokoll einer Hundetötung
Ich weiß noch, dass ich mir die Schaufel schnappte, die ich im Garten gesehen hatte. Ich weiß noch, wie ich die verwirrten Welpen aus dem Weg kickte. Ich weiß noch, wie die zerschmetterte Hündin aufblickte zu mir, als ich mit dem Spaten ausholte - wobei die Eisenschaufel sofort in hohem Bogen wegflog. Ich spürte sofort, dass der Stock ohne die schwere Schaufel am Ende zu leicht war, um damit einen Hund zu erschlagen. Ich weiß noch, dass ich trotzdem zuschlug, direkt zwischen die Augen. Einmal, zweimal, dreimal. Je nutzloser mein Geprügel schien, umso wütender hieb ich auf die Hündin ein. Irgendwann bekam ich meinen Fuß zwischen ihre Schulterblätter. Und drückte sie unter Wasser, bis das Zucken aufhörte und keine Blasen mehr kamen.
Quelle: taz.de
Ein Auszug aus dem Protokoll, das die Tötung eines leidenden angefahrenen Hundes dokumentiert und die der taz veröffentlicht wurde. Und weil die Bild das sowohl online als auch in der Druckausgabe verkürzt samt E-Mail-Adresse des Redakteurs und Telefonnummer veröffentlichte, bekommt dieser jetzt Morddrohungen.
Quelle: taz.de
Ein Auszug aus dem Protokoll, das die Tötung eines leidenden angefahrenen Hundes dokumentiert und die der taz veröffentlicht wurde. Und weil die Bild das sowohl online als auch in der Druckausgabe verkürzt samt E-Mail-Adresse des Redakteurs und Telefonnummer veröffentlichte, bekommt dieser jetzt Morddrohungen.
Hackmeck - 10. Mrz, 19:40
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