Höher, schneller, weiter!
Super-Duper-Computer
Die Entwicklung der Supercomputer schreitet weiter voran. In Jülich soll nun ein Supercomputer aus Supercomputern gebaut werden, der der schnellste Europas werden soll. Bald wird außerdem die Durchbrechung der Petaflop-Grenze mit dem Linpack-Benchmark gelingen, nach dem die weltweite Top 500 der Supercomputer sortiert wird. Warum das allerdings nicht alles ist und welche Schwierigkeiten sich bei aktuellen Supercomputern offenbaren erklärt der interessante Technology-Review-Artikel "Auf der Jagd nach Petaflops".3 Sekunden Bootzeit
Booten in drei Sekunden. Dieses Wunder der Technik soll neuer Flash-Speicher möglich machen, wie Golem berichtet. Der neue Speicher soll ab 2007 im Handel erhältlich sein. Jedoch ist er in der Produktion so teuer, dass wohl nur kleinere Speicherriegel bis 256 MB bezahlbar scheinen. Das würde allerdings reichen, um dort einen Betriebssystemkern samt Basiskomponenten unterzubringen, z.B. für Notebooks, die in 3 Sekunden booten.Das größte Bild im Netz
Ob es - wie realtechnews.com behauptet - wirklich die größten Bilder im Netz sind, wird bezweifelt. Trotzdem sind 86.400 x 43.200 unzweifehlaft sehr groß. Die größten Auflösungen der NASA-Bilder von der Erde gibt es dementsprechend auch nur per BitTorrent-Technologie.Quake 3 in sehr groß und sehr klein
Nicht ganz in diese Dimensionen dringt ein Quake-III-Arena-Hack vor. Allerdings lässt sich der Egoshooter-Klassiker immerhin mit einer Auflösung von 10240x3072 bei 15-30 Frames spielen. Dazu nötig sind dann allerdings auch 24 Bildschirme und ein Cluster aus 12 GNU/Linux-Rechnern. Quake 3 in ganz klein gibt es übrigens auch: auf dem Handy. Dort läuft es allerdings mit nur 3 Frames pro Sekunde doch etwas ruckelig. Für einen noch älteren Shooter-Klassiker ist die Zeit auf dem Handy dagegen schon reif: Doom läuft auf dem Nokia 770 flüssig.Googles Weg zur Weltherrschaft
Google ist auf dem Weg zur Weltherrschaft, das wissen wir alle. Oder etwa doch nicht?Dabei gilt Googles Algorithmus nicht einmal als der beste. Der US-Mathematiker John Kleinberg hatte bereits 1998 – zur selben Zeit wie die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page – eine Alternative entwickelt, die anders als Google nicht nur die Links auswertet, die aus den Weiten des Webs auf eine bestimmte Webseite zeigen. Kleinbergs Algorithmus berücksichtigte auch, ob die verweisenden Seiten sich überhaupt mit dem Thema Suchanfrage beschäftigen. Das verlangsamte das Ergebnis jedoch erheblich, konnte aber immerhin Suchmanipulationen effizienter herausfiltern. Der Mathematikprofessor Apostolos Gerasoulis fand den Ansatz so überzeugend, dass er ihn weiterentwickelte und mit einigen Studenten die Suchmaschine Teoma gründete. Teoma wurde später von AskJeeves, dem viertgrößten Suchdienst, gekauft, das den Algorithmus verfeinerte.
Quelle: Technology Review
Ich habe daraufhin Ask.com, das es inzwischen auch für Deutschland gibt mal ausprobiert und sehr bescheidene Suchergebnisse für einige Testanfragen bekommen. Teilweise war das erste Suchergebnis eine Website, die mir einen 404-Fehler zurückgab. Also wieder nichts um Googles Weltherrschaft aufzuhalten. Schade.
Hackmeck - 10. Mrz, 14:32
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