Netzneutralität u.a. von AT&T und Verizon infragestellt
Die großen Netzbetreiber in den USA wie AT&T und Verizon stellen die seit Beginn des Internets traditionell gepflegte Netzneutralität ernsthaft infrage. Konkret bedeutet das: Sie wollen Geld. Und zwar nicht nur von ihren Kunden, sondern auch von den Content-Anbietern wie Google, deren Inhalte über die Netze dieser Firmen zum Kunden transportiert werden.
So hatte Edward Whitacre, Chef der Telefongesellschaft AT&T, bereits im letzten Jahr angemerkt, dass Inhalte-Anbieter wie Google oder Amazon doch eigentlich dafür bezahlen müssten, dass Netzbetreiber wie AT&T die Datenströme dieser Online-Unternehmen kostenlos durch ihre eigenen Netze laufen ließen, obwohl Google oder Amazon doch gar nicht zu den eigenen Kunden zählten. [...] Die Netzbetreiber verlangen, den Grundsatz der neutralen Datenübermittlung im Internet abzuschaffen. Nur wer auch zahlt, soll seine Inhalte künftig über die Netze der einzelnen Betreiber schicken dürfen.
Quelle: heute.de
Tja, nur zahlt nicht irgendwie der Kunde bereits gendau dafür, dass er Inhalte wie die von Google aufrufen darf?
Als ich das vor einigen Tagen bei MobuzzTV hörte dachte ich noch, dass da wieder irgendein AT&T-Pressesprecher Amok gelaufen ist und das ganze sehr bald wieder dementiert würde. Aber wenn jetzt schon heute.de darüber berichtet, wird wohl was dran sein.
Protest dagegen organisiert sich z.B. auf freepress.net und commoncause.org.
So hatte Edward Whitacre, Chef der Telefongesellschaft AT&T, bereits im letzten Jahr angemerkt, dass Inhalte-Anbieter wie Google oder Amazon doch eigentlich dafür bezahlen müssten, dass Netzbetreiber wie AT&T die Datenströme dieser Online-Unternehmen kostenlos durch ihre eigenen Netze laufen ließen, obwohl Google oder Amazon doch gar nicht zu den eigenen Kunden zählten. [...] Die Netzbetreiber verlangen, den Grundsatz der neutralen Datenübermittlung im Internet abzuschaffen. Nur wer auch zahlt, soll seine Inhalte künftig über die Netze der einzelnen Betreiber schicken dürfen.
Quelle: heute.de
Tja, nur zahlt nicht irgendwie der Kunde bereits gendau dafür, dass er Inhalte wie die von Google aufrufen darf?
Als ich das vor einigen Tagen bei MobuzzTV hörte dachte ich noch, dass da wieder irgendein AT&T-Pressesprecher Amok gelaufen ist und das ganze sehr bald wieder dementiert würde. Aber wenn jetzt schon heute.de darüber berichtet, wird wohl was dran sein.
Protest dagegen organisiert sich z.B. auf freepress.net und commoncause.org.
Hackmeck - 14. Feb, 08:19
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