Nicht nur Raubkopierer sind Verbrecher
Raubkopierer sind Verbrecher? Dann ist die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. ("the frontline to protect copyright") wohl auch eine Verbrecher-Organisation:
Nach gemeinsamen Recherchen des Computermagazins c't und des News-Portals onlinekosten.de weisen Indizien darauf hin, dass die GVU bei ihren Ermittlungen gegen Raubkopierer die Grenzen des Erlaubten überschritten hat. Die Redaktionen erhielten bereits vor geraumer Zeit Hinweise eines GVU-nahen Informanten, die mittlerweile von einer zweiten Quelle bestätigt wurden. Danach soll die GVU mindestens einen Administrator eines zentralen Austausch-Servers der Warez-Szene regelmäßig bezahlt haben. Auf diese Weise sei sie an Log-Dateien und damit an Zugriffs-IP-Adressen dieser so genannten "Box" gekommen. Zudem soll sie Hardware zur Ausrüstung der Plattform beigesteuert haben.
Quelle und mehr Informationen dazu: heise.de
Im Forum zur Heise-Meldung wird derweil beklagt, dass andere Medien wie SPIEGEL online oder der Radiosender WDR2 zwar über die Großrazzia berichten aber kein Wort über die Verstrickung der GVU in den Fall verlieren.
Nachtrag:
Mehr dazu bei netzpolitik.org. In den Einslive-Nachrichten gerade um 18:00 wurde ebenfalls über die Razzia gegen die Raubkopierer berichtet ("rund 300 Wohnungen in NRW"), die GVU aber mit keinem Wort erwähnt.
Nachtrag vom 25. Januar 2006:
Jetzt wurde auch die MPAA erwischt:
Die US-Filmlobby versucht seit Jahren, die illegale Vervielfältigung von Filmen zu stoppen. Nun sieht sie sich mit dem gleichen Vorwurf konfrontiert.
Quelle: netzeitung.de
Nach gemeinsamen Recherchen des Computermagazins c't und des News-Portals onlinekosten.de weisen Indizien darauf hin, dass die GVU bei ihren Ermittlungen gegen Raubkopierer die Grenzen des Erlaubten überschritten hat. Die Redaktionen erhielten bereits vor geraumer Zeit Hinweise eines GVU-nahen Informanten, die mittlerweile von einer zweiten Quelle bestätigt wurden. Danach soll die GVU mindestens einen Administrator eines zentralen Austausch-Servers der Warez-Szene regelmäßig bezahlt haben. Auf diese Weise sei sie an Log-Dateien und damit an Zugriffs-IP-Adressen dieser so genannten "Box" gekommen. Zudem soll sie Hardware zur Ausrüstung der Plattform beigesteuert haben.
Quelle und mehr Informationen dazu: heise.de
Im Forum zur Heise-Meldung wird derweil beklagt, dass andere Medien wie SPIEGEL online oder der Radiosender WDR2 zwar über die Großrazzia berichten aber kein Wort über die Verstrickung der GVU in den Fall verlieren.
Nachtrag:
Mehr dazu bei netzpolitik.org. In den Einslive-Nachrichten gerade um 18:00 wurde ebenfalls über die Razzia gegen die Raubkopierer berichtet ("rund 300 Wohnungen in NRW"), die GVU aber mit keinem Wort erwähnt.
Nachtrag vom 25. Januar 2006:
Jetzt wurde auch die MPAA erwischt:
Die US-Filmlobby versucht seit Jahren, die illegale Vervielfältigung von Filmen zu stoppen. Nun sieht sie sich mit dem gleichen Vorwurf konfrontiert.
Quelle: netzeitung.de
Hackmeck - 24. Jan, 17:34
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