Unwort des Jahres: Entlassungsproduktivität
Das Unwort des Jahres lautet "Entlassungsproduktivität". Die Welt schreibt dazu:
Mit dem Begriff sei eine gleichbleibende oder gesteigerte Produktionsleistung gemeint, nachdem zuvor zahlreiche Mitarbeiter entlassen worden seien, begründete Jury-Sprecher Horst Schlosser die Wahl.
Dieses Wort beschreibt genau das Problem unserer entwickelten Industrienationen: Die Produktivität steigt weiter, der gesamtgesellschaftlich erwirtschaftliche Gewinn steigt weiter - aber weil durch Automatisierung und Rationalisierung dazu immer weniger arbeitende Menschen nötig sind, funktioniert die Verteilung des Reichtums über Arbeit nicht mehr. Arbeitslosigkeit und damit Armut steigen, obwohl insgesamt immer mehr Reichtum vorhanden ist.
Mit dem Begriff sei eine gleichbleibende oder gesteigerte Produktionsleistung gemeint, nachdem zuvor zahlreiche Mitarbeiter entlassen worden seien, begründete Jury-Sprecher Horst Schlosser die Wahl.
Dieses Wort beschreibt genau das Problem unserer entwickelten Industrienationen: Die Produktivität steigt weiter, der gesamtgesellschaftlich erwirtschaftliche Gewinn steigt weiter - aber weil durch Automatisierung und Rationalisierung dazu immer weniger arbeitende Menschen nötig sind, funktioniert die Verteilung des Reichtums über Arbeit nicht mehr. Arbeitslosigkeit und damit Armut steigen, obwohl insgesamt immer mehr Reichtum vorhanden ist.
Hackmeck - 24. Jan, 16:37
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