Unwort des Jahres: Entlassungsproduktivität
Das Unwort des Jahres lautet "Entlassungsproduktivität". Die Welt schreibt dazu:
Mit dem Begriff sei eine gleichbleibende oder gesteigerte Produktionsleistung gemeint, nachdem zuvor zahlreiche Mitarbeiter entlassen worden seien, begründete Jury-Sprecher Horst Schlosser die Wahl.
Dieses Wort beschreibt genau das Problem unserer entwickelten Industrienationen: Die Produktivität steigt weiter, der gesamtgesellschaftlich erwirtschaftliche Gewinn steigt weiter - aber weil durch Automatisierung und Rationalisierung dazu immer weniger arbeitende Menschen nötig sind, funktioniert die Verteilung des Reichtums über Arbeit nicht mehr. Arbeitslosigkeit und damit Armut steigen, obwohl insgesamt immer mehr Reichtum vorhanden ist.
Mit dem Begriff sei eine gleichbleibende oder gesteigerte Produktionsleistung gemeint, nachdem zuvor zahlreiche Mitarbeiter entlassen worden seien, begründete Jury-Sprecher Horst Schlosser die Wahl.
Dieses Wort beschreibt genau das Problem unserer entwickelten Industrienationen: Die Produktivität steigt weiter, der gesamtgesellschaftlich erwirtschaftliche Gewinn steigt weiter - aber weil durch Automatisierung und Rationalisierung dazu immer weniger arbeitende Menschen nötig sind, funktioniert die Verteilung des Reichtums über Arbeit nicht mehr. Arbeitslosigkeit und damit Armut steigen, obwohl insgesamt immer mehr Reichtum vorhanden ist.
Hackmeck - 24. Jan, 16:37
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Trashersgold - 26. Jan, 23:27
Sag mal hast du Marx gelesen oder einfach in Sozialkunde früher gut aufgepasst. Zitat: "der gesamtgesellschaftlich erwirtschaftete Gewinn". Das kenne ich irgendwoher und habs jetzt auch gefunden. Der gesellschaftlich produzierte Überschuss, wird vom Produktionsmittelbesitzer privat angeeignet. Die private Aneignung des gesellschaftlich produzierten Überschusses ist der Grundwiderspruch der kapitalistischen Produktionsweise. Egal ist auf jeden Fall ne nette Anekdote zu diesem Thema. Gruß...


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