Apple und die Intel-Macs
Apple hat es bekanntlich endlich eingesehen und verkauft nun Intel-Macs. Schön.
Das neue Intel-Notebook von Apple ist angeblich sogar 4 mal schneller als sein PowerPC-Vorgänger. Klar, der G4 war schlecht - aber übertreibt es da Apple nicht? Und auch der G5, der ja laut Steve Jobs und gesamter Apple-Fangemeinde den Intel-Prozessoren um Jahre voraus war, ist ab heute laut Apple-Werbung offenbar nur noch halb so schnell wie der aktuelle Intel-Prozessor.
In den USA gibt es das "MacBook Pro" ab 1999 US-Dollar ohne Mehrwertsteuer. Die Mehwertsteuer schwankt von Staat zu Staat, beträgt aber meist so um die 10%. Sagen wir also mal das Teil kostet dort rund 2200 USD, was nach dem Dollar-Euro-Umtauschkurs von heute etwa 1833 EUR entspricht.
In Deutschland gibt es das MacBook "schon ab € 2.599", in Österreich ist es noch etwas mehr. Man zahlt also rund 766 EUR für das einmal über den großen Teich bringen.
Hat man es sich bei Apple wohl noch mal anders überlegt? Jetzt steht da "schon ab € 2.099". 2.599 EUR kostet das 1,83 GHz-Gerät. Bei olivergroschopp.de kann man die alte Version des Bildes noch sehen.
Nachtrag:
Mir ist gerade eingefallen mal gehört zu haben, dass die Macintosh-Rechner in Irland gefertigt werden. Also ist noch nicht mal was mit über den großen Teich bringen ...
Das neue Intel-Notebook von Apple ist angeblich sogar 4 mal schneller als sein PowerPC-Vorgänger. Klar, der G4 war schlecht - aber übertreibt es da Apple nicht? Und auch der G5, der ja laut Steve Jobs und gesamter Apple-Fangemeinde den Intel-Prozessoren um Jahre voraus war, ist ab heute laut Apple-Werbung offenbar nur noch halb so schnell wie der aktuelle Intel-Prozessor.
In den USA gibt es das "MacBook Pro" ab 1999 US-Dollar ohne Mehrwertsteuer. Die Mehwertsteuer schwankt von Staat zu Staat, beträgt aber meist so um die 10%. Sagen wir also mal das Teil kostet dort rund 2200 USD, was nach dem Dollar-Euro-Umtauschkurs von heute etwa 1833 EUR entspricht.
Hat man es sich bei Apple wohl noch mal anders überlegt? Jetzt steht da "schon ab € 2.099". 2.599 EUR kostet das 1,83 GHz-Gerät. Bei olivergroschopp.de kann man die alte Version des Bildes noch sehen.
Nachtrag:
Mir ist gerade eingefallen mal gehört zu haben, dass die Macintosh-Rechner in Irland gefertigt werden. Also ist noch nicht mal was mit über den großen Teich bringen ...
Hackmeck - 10. Jan, 21:04
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Thot - 12. Jan, 03:19
Die iBooks und Powerbooks dürften wohl alle aus Asien kommen, aber das ist unerheblich. Apple Deutschland hat schon immer Preise genommen, die entweder mit dem Datum an dem sie festgesetzt wurden harmonierten oder der Luftfeuchtigkeit. Das ist entschieden besser geworden mit der Einrichtung des Apple Internet Shops. Man konnte zwar über die Umrechnung manchmal schnaufen, aber die Unterschiede waren doch weit erträglicher als zu früheren Zeiten.
Das 4x schneller wird vor allem die "erfreuen", die sich an Weihnachten einen viermal langsameren iMac kauften. Mir sträuben sich bei der Werbung insgesamt die Federn, die man nicht so ernst nehmen muss, auch als frischer iMac-Besitzer, weil vieles im Emulationsmodus läuft und das dürfte das viermal schnell wegfressen. Interessant werden die Intelmacs erst nach ein zwei Jahren, wenn alle Software portiert ist. Die Federn sträuben sich mir deshalb, weil Apple alles leugnet was bisher über die PPC gesagt wurde und nun glatt und ohne mit der Wimper zu zucken das Gegenteil behauptet.
Wesentlich ist für mich nach dem Betriebssystem - wie lange hält der Akku mit den Intels? Das tut er bei meinem iBook PPC fünf Stunden, selbst mit einer DVD zwischendurch gucken. Wie ist die Geräuschentwicklung? Mein iBook ist lautlos. Wie sieht es mit dem DRM aus. Wobei das falls es nur ums Betriebssystem geht mich kaum interessiert.
Das 4x schneller wird vor allem die "erfreuen", die sich an Weihnachten einen viermal langsameren iMac kauften. Mir sträuben sich bei der Werbung insgesamt die Federn, die man nicht so ernst nehmen muss, auch als frischer iMac-Besitzer, weil vieles im Emulationsmodus läuft und das dürfte das viermal schnell wegfressen. Interessant werden die Intelmacs erst nach ein zwei Jahren, wenn alle Software portiert ist. Die Federn sträuben sich mir deshalb, weil Apple alles leugnet was bisher über die PPC gesagt wurde und nun glatt und ohne mit der Wimper zu zucken das Gegenteil behauptet.
Wesentlich ist für mich nach dem Betriebssystem - wie lange hält der Akku mit den Intels? Das tut er bei meinem iBook PPC fünf Stunden, selbst mit einer DVD zwischendurch gucken. Wie ist die Geräuschentwicklung? Mein iBook ist lautlos. Wie sieht es mit dem DRM aus. Wobei das falls es nur ums Betriebssystem geht mich kaum interessiert.
Hackmeck - 12. Jan, 08:53
Ack zu allem.
Seit Steve Jobs das Ruder bei Apple wieder übernommen hat, stoßen mir deren Werbesprüche auch regelmäßig sauer auf. Apple bietet ja schon gewisse Qualitäten und das wissen deren Kunden ja auch. Da muss man sich nicht mit Sprüchen wie derzeit wieder in eine unseriöse Ecke stellen. Weiteres Beispiel: "Fastest Notebook ever" (auf der Keynote). Dabei verbaut Apple nicht mal die schnellste Variante des Dual-Core von Intel mit 2,16 GHz:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/68241
Seit Steve Jobs das Ruder bei Apple wieder übernommen hat, stoßen mir deren Werbesprüche auch regelmäßig sauer auf. Apple bietet ja schon gewisse Qualitäten und das wissen deren Kunden ja auch. Da muss man sich nicht mit Sprüchen wie derzeit wieder in eine unseriöse Ecke stellen. Weiteres Beispiel: "Fastest Notebook ever" (auf der Keynote). Dabei verbaut Apple nicht mal die schnellste Variante des Dual-Core von Intel mit 2,16 GHz:
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