Hugo Chávez ein Antisemit?
Lateinamerika ist die Hoffnung der Linken. Inzwischen werden fast alle lateinamerikanischen Länder linksnationalistisch regiert. Doch dieser linke Nationalismus hat offenbar einen gefährlichen Januskopf, der sich insbesondere bei Venezuelas Präsident Hugo Chávez zeigt:
Es folgen viele populistische Phrasen des Führers: "Jesus ist die Gerechtigkeit, Jesus ist Nomade, weil er viele Dinge tat, und er ist aus vielen Gründen Nomade des Kreuzes"; er zitiert ein Buch über Christus von Giovanni Papini, eines Atheisten der als gläubiger Christ endete, trällert ein Liedchen und schaut dem Tanz Sebucán kurz zu. [...] Dann äußert Hugo Chávez, daß die Nachkommen derjenigen, die Christus ermordet hätten, sich die Reichtümer der Welt aneigneten. Eine Minderheit habe Besitz ergriffen vom Gold der Welt, vom Silber, den Mineralien, vom Wasser, vom besten Land, vom Erdöl. Sie hätten diese Reichtümer in wenigen Händen konzentriert. Mit den "Nachkommen der Christusmörder" sind die Juden gemeint, was jeder der den Präsidenten liebenden und ihm applaudierenden Zuhörer der Rede versteht.
Quelle: juedische.at
Und wieder einmal bin ich etwas überzeugter von der These, dass es "guten" Populismus nicht gibt. Vereinfachungen des Weltbildes, die Aufteilung der Welt in ein Gute/Böse-Schema, führen fast immer in Verschwörungsparanoia und Sündenbockreflexe. Populismus ist ein sehr wirksames Instrument, um diese Aufteilung zu forcieren und soziale Ungleichheit der beste Nährboden für jede Form des Populismus.
Es folgen viele populistische Phrasen des Führers: "Jesus ist die Gerechtigkeit, Jesus ist Nomade, weil er viele Dinge tat, und er ist aus vielen Gründen Nomade des Kreuzes"; er zitiert ein Buch über Christus von Giovanni Papini, eines Atheisten der als gläubiger Christ endete, trällert ein Liedchen und schaut dem Tanz Sebucán kurz zu. [...] Dann äußert Hugo Chávez, daß die Nachkommen derjenigen, die Christus ermordet hätten, sich die Reichtümer der Welt aneigneten. Eine Minderheit habe Besitz ergriffen vom Gold der Welt, vom Silber, den Mineralien, vom Wasser, vom besten Land, vom Erdöl. Sie hätten diese Reichtümer in wenigen Händen konzentriert. Mit den "Nachkommen der Christusmörder" sind die Juden gemeint, was jeder der den Präsidenten liebenden und ihm applaudierenden Zuhörer der Rede versteht.
Quelle: juedische.at
Und wieder einmal bin ich etwas überzeugter von der These, dass es "guten" Populismus nicht gibt. Vereinfachungen des Weltbildes, die Aufteilung der Welt in ein Gute/Böse-Schema, führen fast immer in Verschwörungsparanoia und Sündenbockreflexe. Populismus ist ein sehr wirksames Instrument, um diese Aufteilung zu forcieren und soziale Ungleichheit der beste Nährboden für jede Form des Populismus.
Hackmeck - 10. Jan, 10:10
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