FUCKUPs Medienumschau X: Gebührenpflichtig
Nichts ist umsonst, selbst der Tod nicht. Und so steht die Medienumschau heute unter dem Motto Gebührenpflicht.
Wer in den Niederlanden ernsthaft krank wird und arm ist, hat dann künftig noch ein weiteres Problem: Die eingeführte Kopfpauschale von ca. 1100 EUR im Jahr für jeden unabhängig vom Einkommen, deckt nur eine minimale Grundversorgung ab. "Um Zusatzversicherungen für Zahnersatz, Brillengestelle und aufwändige Operationen muss sich jeder selbst kümmern." Das wird den Niederländern sicher eine Lehre sein weniger krank zu werden!
Einen ähnlichen Weg in der Kriminalitätsbekämpfung geht man im spanischen Bilbao: Wer dort die künftig die Polizei ruft, sollte schon mal das Portemonnaie bereit halten:
Der genervte Autofahrer hielt eine Polizeistreife der städtischen Polizei an und bat um Hilfe. Er gab eine Anzeige gegen Unbekannt auf, die ihn teuer zu stehen kommen sollte, wie er empört berichtet. 101,74 kostete ihn der Spaß. 56 Euro allgemeine Gebühr und, da die Beamten üblicherweise zu zweit unterwegs sind, pro Person und Stunde 22,87 Euro Polizistenbenutzungsgebühr. Wobei die Beamten nicht im Sekundentakt, sondern im Stundentakt abgerechnet werden.
Mein Vorschlag: Warum eigentlich keine 0900er-Nummer für die Polizei? So könnte man die 56 EUR Pauschalgebühr schon mal über die Telefonrechnung abbuchen. Der populistische "Bund der Steuerzahler" forderte gestern für Deutschland etwas ähnliches.
Effizienter in der Kriminalitätsbekämpfung kann man da schon in virtuellen Spielwelten wie Second Life vorgehen: Wer nicht artig ist, kommt einfach ins Maisfeld.
Ansonsten kann man sich nur sehnsüchtig an Zeiten zurückerinnern, in denen die Polizei nicht nur gratis war, sondern darüberhinaus auch noch nicht nur getadelt, sondern auch gelobt hat.
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Wer in den Niederlanden ernsthaft krank wird und arm ist, hat dann künftig noch ein weiteres Problem: Die eingeführte Kopfpauschale von ca. 1100 EUR im Jahr für jeden unabhängig vom Einkommen, deckt nur eine minimale Grundversorgung ab. "Um Zusatzversicherungen für Zahnersatz, Brillengestelle und aufwändige Operationen muss sich jeder selbst kümmern." Das wird den Niederländern sicher eine Lehre sein weniger krank zu werden!
Einen ähnlichen Weg in der Kriminalitätsbekämpfung geht man im spanischen Bilbao: Wer dort die künftig die Polizei ruft, sollte schon mal das Portemonnaie bereit halten:
Der genervte Autofahrer hielt eine Polizeistreife der städtischen Polizei an und bat um Hilfe. Er gab eine Anzeige gegen Unbekannt auf, die ihn teuer zu stehen kommen sollte, wie er empört berichtet. 101,74 kostete ihn der Spaß. 56 Euro allgemeine Gebühr und, da die Beamten üblicherweise zu zweit unterwegs sind, pro Person und Stunde 22,87 Euro Polizistenbenutzungsgebühr. Wobei die Beamten nicht im Sekundentakt, sondern im Stundentakt abgerechnet werden.
Mein Vorschlag: Warum eigentlich keine 0900er-Nummer für die Polizei? So könnte man die 56 EUR Pauschalgebühr schon mal über die Telefonrechnung abbuchen. Der populistische "Bund der Steuerzahler" forderte gestern für Deutschland etwas ähnliches.
Effizienter in der Kriminalitätsbekämpfung kann man da schon in virtuellen Spielwelten wie Second Life vorgehen: Wer nicht artig ist, kommt einfach ins Maisfeld.
Ansonsten kann man sich nur sehnsüchtig an Zeiten zurückerinnern, in denen die Polizei nicht nur gratis war, sondern darüberhinaus auch noch nicht nur getadelt, sondern auch gelobt hat.
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Hackmeck - 6. Jan, 04:44
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