Gutgemeinte "Google-Attacke" oder Marketing-Gag?
Von einer "Google-Attacke" für einen guten Zweck berichte die Netzeitung derzeit - und andere Medien werden sicher folgen. Im Auftrag des Straßenkindervereins "Off Road Kids" soll, wie bereits in anderen Fällen, z.B. bei der Suche nach "failure", Google so manipuliert worden sein, dass die Suche nach "Geschenke" den Straßenkinderverein auf Platz 1 katapultiert. Dieser ist ohne Zweifel ein Profiteur des Google-Bombings - zumal die jetztige Berichterstattung noch mehr Benutzer auf die Website des Vereins locken wird. Offenbar ist man dort aber trotzdem nicht von der Sache begeistert und dementiert heftig: Die Aktion wird als dreister Werbegag eines Suchmaschinenoptimierers bezeichnet:
[...] "Mich wurmt es schon maßlos, wenn ich im Web etwas suche und die Suchmaschinen wegen solcher Manipulationen unübersichtliche Ergebnisse auflisten", ärgert sich Off Road Kids-Vorstand Markus Seidel: "Ich habe zwar einige Zeit gebraucht, bis ich verstanden habe, was da vorgeht, und halte das Vorgehen dieser Agentur für unredlich. Ich habe den Agenturinhaber daher ultimativ aufgefordert, seine unabgesprochene >Benefizaktion< sofort zu beenden." Sehr bedauerlich sei es, dass es dem Hannoveraner Internet-Unternehmen gelungen sei, den guten Willen zahlreicher privater Webprogrammierer für seine eigenen Werbeinteressen zu missbrauchen. Seidel: "Ich wünsche den Google-Machern, dass sie diese Form von Suchmaschinen-Manipulation alsbald in den Griff bekommen - zumal Google auch meine Lieblingssuchmaschine ist."
Schon in früheren Fällen gab es gutgemeinte Google-Bombings. Doch am Ende schaden sie allen Usern mehr als sie nützen.
[...] "Mich wurmt es schon maßlos, wenn ich im Web etwas suche und die Suchmaschinen wegen solcher Manipulationen unübersichtliche Ergebnisse auflisten", ärgert sich Off Road Kids-Vorstand Markus Seidel: "Ich habe zwar einige Zeit gebraucht, bis ich verstanden habe, was da vorgeht, und halte das Vorgehen dieser Agentur für unredlich. Ich habe den Agenturinhaber daher ultimativ aufgefordert, seine unabgesprochene >Benefizaktion< sofort zu beenden." Sehr bedauerlich sei es, dass es dem Hannoveraner Internet-Unternehmen gelungen sei, den guten Willen zahlreicher privater Webprogrammierer für seine eigenen Werbeinteressen zu missbrauchen. Seidel: "Ich wünsche den Google-Machern, dass sie diese Form von Suchmaschinen-Manipulation alsbald in den Griff bekommen - zumal Google auch meine Lieblingssuchmaschine ist."
Schon in früheren Fällen gab es gutgemeinte Google-Bombings. Doch am Ende schaden sie allen Usern mehr als sie nützen.
Hackmeck - 3. Dez, 09:15
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Flieg wie ein Igel - 3. Dez, 17:26
Und das
gabs auf der Titanic-Homepage:
Kontrollieren die USA das Internet?
Dieser Vorwurf war in den letzten Tagen immer wieder zu hören, allein: Er ist falsch. Zweifel? Bitte einfach bei Google das Wort "Failure" eingeben und "Auf gut Glück" suchen.
Kontrollieren die USA das Internet?
Dieser Vorwurf war in den letzten Tagen immer wieder zu hören, allein: Er ist falsch. Zweifel? Bitte einfach bei Google das Wort "Failure" eingeben und "Auf gut Glück" suchen.


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