Flexibilität
Flexibilität wird heute gerne von Arbeitnehmern verlangt. Doch während die sich oft noch streuben, samt Partner, Kind und Kegel alle paar Jahre den Wohnort zu wechseln, hat die Arbeitgeberseite Flexibilität längst für sich entdeckt und geht mit gutem Beispiel voran, aktuell die Bahn. Ob nun die Bahn, Samsung, BMG Sony oder Müller Ltd. & Co. KG - Geschenke nimmt man immer gerne mit:
Nur nutzt das anfängliche Werben nun mal nicht dauerhaft. Nach einer Schamfrist und nachdem das Feld abgegrasst worden ist, geht es weiter. Globalisierung light eben. Sony BMG zurück nach München, die Bahn an die Elbe - reihum scheint man dem Trend verfallen, am besten alle 8-10 Jahre den Konzernsitz zu verlagern. Jedesmal gibt es willfährige Behörden, die in Rekordzeit die Genehmigungen für die pompöse Glas-Stahl-Repräsentanz erteilen, viel nette Presse und noch nettere "Umzugsbeihilfen".
Es scheint fast so, als sei jedes Bauprojekt um einiges leichter zu realisieren, wenn es mit dem Versprechen von Arbeitsplätzen aus einem zu verlagernden Konzernsitz gekoppelt ist.
Quelle: girl
Nur nutzt das anfängliche Werben nun mal nicht dauerhaft. Nach einer Schamfrist und nachdem das Feld abgegrasst worden ist, geht es weiter. Globalisierung light eben. Sony BMG zurück nach München, die Bahn an die Elbe - reihum scheint man dem Trend verfallen, am besten alle 8-10 Jahre den Konzernsitz zu verlagern. Jedesmal gibt es willfährige Behörden, die in Rekordzeit die Genehmigungen für die pompöse Glas-Stahl-Repräsentanz erteilen, viel nette Presse und noch nettere "Umzugsbeihilfen".
Es scheint fast so, als sei jedes Bauprojekt um einiges leichter zu realisieren, wenn es mit dem Versprechen von Arbeitsplätzen aus einem zu verlagernden Konzernsitz gekoppelt ist.
Quelle: girl
Hackmeck - 28. Nov, 02:01
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
blackconti - 28. Nov, 02:27
stimmt
und weiter? so ist halt das system und ändern wird sich nichts, weil dieses system im bewusstsein der mehrheit nicht in frage gestellt wird. noch nicht.
Hackmeck - 28. Nov, 03:23
Der erste Schritt hin zu einem grundsätzlichen Systemwechsel, wäre die Einsicht, dass es Vollbeschäftigung auf der Welt nicht mehr geben wird. Unser derzeitiges gesellschaftlich-ökonomisches System benötigt aber Volllbeschäftigung leider als drigende Voraussetzung zum ordungsgemäßen Funktionieren, da Einkommen an eine Erwerbstätigkeit (abgesehen von Renten aller Art) gekoppelt ist.
Bisher ist man allerorten wenig einsichtig und um die wenige, noch vorhandene zu verrichtende Arbeit entbrennt ein ruiniöser Wettbewerb von Staaten, Regionen und Städten. Es sollte aber vielmehr darum gehen endlich an grundsätzliche Alternativen zu denken:
http://fuckup.homeunix.net/index.php?Interview%20mit%20Goetz%20Werner%20-%20Stuttgarter%20Zeitung
http://www.unternimm-die-zukunft.de/
Bisher ist man allerorten wenig einsichtig und um die wenige, noch vorhandene zu verrichtende Arbeit entbrennt ein ruiniöser Wettbewerb von Staaten, Regionen und Städten. Es sollte aber vielmehr darum gehen endlich an grundsätzliche Alternativen zu denken:
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