Politik und Apfelstrudel
Mal wieder habe ich im Zuge meines sozialwissenschaftlichen Studiums einen wirtschaftspolitischen Kurs belegt: "Steuern in Deutschland". Der Dozent ist BWLer und Diplom-Kaufmann, hat also, wie zu erwarten, eine eher neoliberale Einstellung. Was mir als sozialistisch-neoliberaler Ex-Keynsianer aber gefällt, ist seine undramtische Einstellungen zu divergierenden wirtschaftspolitischen Meinungen. Jede politische Auffassung von der Art und Weise wie die Gesellschaft ihre Ökonomie organisieren soll, ist für ihn wie der Musikgeschmack oder eine Vorliebe für Apfelstrudel: bei jedem verschieden aber immer legitim.
Hackmeck - 22. Nov, 04:00
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