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Montag, 7. November 2005

Google is watching you!

I am Googlebot. I contrtol earth
Bildquelle: ftrain.com

Was Google da als Patent beantragt hat, bietet sowohl große Chancen als auch Risiken: Man will Suchergebnisse personalisieren.

Wenn also jemand aus Bruck an der Mur bei Google nach "Japaner" sucht, könnte die Suchmaschine je nach den persönlichen Interessen [etwa Sprachen vs. Essen] davon ausgehen, dass entweder ein Sprachkurs oder ein japanisches Restaurant gesucht wird, und entsprechende Ergebnisse liefern.

Dem Aufenthaltsort des Nutzers entsprechend könnte die Suchmaschine auch die passenden Links [ein japanisches Restaurant in der Nähe oder die nächste Sprachschule] auswerfen.


Da fallen mir spontan auch ein paar weniger harmlose Beispiele ein. Ich werde mir keinen personalisierten Google-Account anlegen. Aber Google plant kein Entkommen:

Die personalisierte Suche, die Google auch über seine personalisierte Startseite anbietet, ist bis jetzt ein Feature, das der User bewusst anwählen muss - indem er sich einloggt. Im Patentantrag werden allerdings auch Wege beschrieben, an Informationen heranzukommen, ohne dass der User davon explizit weiß. [...] Der Antrag beschreibt nun, dass sich manche Nutzer einloggen und so ihr Profil anwählen könnten, andere hingegen müssten anhand ihres Verhaltens erkannt werden: welche Dokumente sie bei einer Suche anwählen etwa oder aber auch, wie sie die Maus bewegen und wie sie tippen.

Es gebe die Möglichkeit, ein Modell zu schaffen, anhand dessen auch diese User erkannt werden könnten, um ihnen dann ein passendes Profil und damit die passenden Suchergebnisse zuordnen zu können, so die Ausführungen im Antrag.


Spontane Frage: Wie will Google Mausbewegungen und Tastatureingaben auslesen?

Mehr dazu von Heise: http://www.heise.de/newsticker/meldung/65828

Patentantrag im Original: http://appft1.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO1&Sect2=HITOFF&d=PG01&p=1&u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsrchnum.html&r=1&f=G&l=50&s1=%2220050240580%22.PGNR.&OS=DN/20050240580&RS=DN/20050240580

(via Futurezone)

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FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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