Reiche fordern höhere Steuern für sich
Der Unternehmer Götz Werner will ein bedingsloses Grundeinkommen für alle, in Paris und den Vororten gibt es so schwere soziale Unruhen wie noch nie, die sich inzwischen auch auf andere französische Städte ausgeweitet haben. Wenn die Welt nicht zu einem sozialen Ausgleich findet, wird es auch und gerade für die Reichen ungemütlich. In einem offenen Brief an Angela Merkel haben heute Vermögende, Schriftsteller und Wirtschaftsexperten höhere Steuern für Reiche gefordert:
Die insgesamt 21 Unterzeichner regen an, die Vermögensbesteuerung auf 3,8 Prozent des Bruttosozialprodukts anzuheben. Damit könnte der Staat eine Summe von 66 Milliarden Euro an Mehreinnahmen erwirtschaften. Krämer sagte, es könne nicht sein, dass ernsthaft über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer nachgedacht werde, ohne auch die Vermögenden stärker zu belasten. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer träfe die Normalverdiener, Rentner und Arbeitslosen wesentlich stärker.
Die Beteiligten kritisieren weiter, dass in Deutschland im internationalen Vergleich Vermögen am niedrigsten besteuert werde. Fasse man Grundsteuer-, Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuer zusammen, sei Großbritannien mit einem Anteil von 4,3 Prozent am Bruttosozialprodukt Spitzenreiter der Belastung von Vermögen, heißt es in dem Brief. Es folgten Frankreich mit 3,3, die USA mit 3,2, Japan 2,8 Prozent. Schlusslicht sei Deutschland mit nur 0,8 Prozent. Die Unterzeichner berufen sich dabei auf eine aus dem Jahr 2004 stammende OECD-Studie.
Zu den Unterzeichnern gehören neben den üblichen Verdächtigen wie Günter Grass diesmal auch Wirtschaftsexperten wie Thilo Bode und Rudolf Hickel sowie die Millionenerben Frank Hansen, Percy Rohde und Susann Haltermann. Der Initiator des Aufrufs ist der Hamburger Reeder Peter Krämer.
Die Initiative will am Sonnabend ganzseitige Anzeigen in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der Hamburger Ausgabe der "Bild"-Zeitung schalten.
Quelle: ngo-online.de
Luxemburg hat dagegen hat heute bekannt gegeben, die Vermögenssteuer abzuschaffen, um noch mehr Vermögende ins Land zu locken.
Die insgesamt 21 Unterzeichner regen an, die Vermögensbesteuerung auf 3,8 Prozent des Bruttosozialprodukts anzuheben. Damit könnte der Staat eine Summe von 66 Milliarden Euro an Mehreinnahmen erwirtschaften. Krämer sagte, es könne nicht sein, dass ernsthaft über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer nachgedacht werde, ohne auch die Vermögenden stärker zu belasten. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer träfe die Normalverdiener, Rentner und Arbeitslosen wesentlich stärker.
Die Beteiligten kritisieren weiter, dass in Deutschland im internationalen Vergleich Vermögen am niedrigsten besteuert werde. Fasse man Grundsteuer-, Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuer zusammen, sei Großbritannien mit einem Anteil von 4,3 Prozent am Bruttosozialprodukt Spitzenreiter der Belastung von Vermögen, heißt es in dem Brief. Es folgten Frankreich mit 3,3, die USA mit 3,2, Japan 2,8 Prozent. Schlusslicht sei Deutschland mit nur 0,8 Prozent. Die Unterzeichner berufen sich dabei auf eine aus dem Jahr 2004 stammende OECD-Studie.
Zu den Unterzeichnern gehören neben den üblichen Verdächtigen wie Günter Grass diesmal auch Wirtschaftsexperten wie Thilo Bode und Rudolf Hickel sowie die Millionenerben Frank Hansen, Percy Rohde und Susann Haltermann. Der Initiator des Aufrufs ist der Hamburger Reeder Peter Krämer.
Die Initiative will am Sonnabend ganzseitige Anzeigen in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der Hamburger Ausgabe der "Bild"-Zeitung schalten.
Quelle: ngo-online.de
Luxemburg hat dagegen hat heute bekannt gegeben, die Vermögenssteuer abzuschaffen, um noch mehr Vermögende ins Land zu locken.
Hackmeck - 4. Nov, 19:27
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