Die Wikipedianisierung der Wissenschaft?
Eine schöne Vision:
"Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen", so Referatsleiterin Christine Thomas, "e-Science-Dienste künftig so selbstverständlich nutzen können, wie sie heute mit Laborgeräten, Nachschlagewerken oder Informationsdiensten umgehen". Die Vision sei eine digitale Infrastruktur, bei der Rechenleistung, Dienste und Inhalte "quasi wie Strom aus der Steckdose kommen, ohne dass sich die Wissenschaftler an ihrem Arbeitsplatz um die technischen Details kümmern müssen" [...] So geht es bei "Ontoverse" um den kooperativen Aufbau eines formalen Kategorien-Schemas (Ontologie) in den Biowissenschaften über ein semantisches Wiki. Im Projekt "WisEnt" widmen sich drei Partner der verteilten Datenverarbeitung in der so genannten Energiemeteorologie, der Informationsgewinnung zur Charakterisierung der fluktuierenden Energieerzeugung aus Solar- und Windenergie. Das Ziel von "Wikinger" (Wiki Next Generation Enhanced Repository) ist die Weiterentwicklung der Wiki-Plattform zur wissenschaftlichen Kommunikation und Kollaboration mit einer Pilotanwendung für die zeitgeschichtliche Erforschung des deutschen Katholizismus. Das Projekt "TextGrid" schließlich will durch die Entwicklung von Werkzeugen für das verteilte Arbeiten an wissenschaftlichen Editionen die geisteswissenschaftliche Forschung gridfähig machen.
Quelle: heise.de
"Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen", so Referatsleiterin Christine Thomas, "e-Science-Dienste künftig so selbstverständlich nutzen können, wie sie heute mit Laborgeräten, Nachschlagewerken oder Informationsdiensten umgehen". Die Vision sei eine digitale Infrastruktur, bei der Rechenleistung, Dienste und Inhalte "quasi wie Strom aus der Steckdose kommen, ohne dass sich die Wissenschaftler an ihrem Arbeitsplatz um die technischen Details kümmern müssen" [...] So geht es bei "Ontoverse" um den kooperativen Aufbau eines formalen Kategorien-Schemas (Ontologie) in den Biowissenschaften über ein semantisches Wiki. Im Projekt "WisEnt" widmen sich drei Partner der verteilten Datenverarbeitung in der so genannten Energiemeteorologie, der Informationsgewinnung zur Charakterisierung der fluktuierenden Energieerzeugung aus Solar- und Windenergie. Das Ziel von "Wikinger" (Wiki Next Generation Enhanced Repository) ist die Weiterentwicklung der Wiki-Plattform zur wissenschaftlichen Kommunikation und Kollaboration mit einer Pilotanwendung für die zeitgeschichtliche Erforschung des deutschen Katholizismus. Das Projekt "TextGrid" schließlich will durch die Entwicklung von Werkzeugen für das verteilte Arbeiten an wissenschaftlichen Editionen die geisteswissenschaftliche Forschung gridfähig machen.
Quelle: heise.de
Hackmeck - 26. Okt, 11:05
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Sachsenpaule - 26. Okt, 11:13
Daran habe ich auch schon gedacht.
Ich hoffe die Umsetzung ist entsprechend.
Wissenschaftliche Forschung und Forschungsideen sollten für jederman zugänglich sein.
Denn einige der besten Köpfe sitzen nicht unbedingt in den Labors.
Hobbyforscher sollten mehr Beachtung finden und einen regen Austausch mit den "Profis" haben.
Desweiteren müssen sie staatlich unterstützt werden, werden sie natürlich nicht. Es könnten ja 10 % ausnutzen.
Ich hoffe die Umsetzung ist entsprechend.
Wissenschaftliche Forschung und Forschungsideen sollten für jederman zugänglich sein.
Denn einige der besten Köpfe sitzen nicht unbedingt in den Labors.
Hobbyforscher sollten mehr Beachtung finden und einen regen Austausch mit den "Profis" haben.
Desweiteren müssen sie staatlich unterstützt werden, werden sie natürlich nicht. Es könnten ja 10 % ausnutzen.
Hackmeck - 26. Okt, 12:13
Ich befürchte, dass so ein Netzwerk, wenn es umgesetzt wird, dann doch wieder nur für die offizielle Spitzenforschung zur Verfügung steht.


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