Sonntag, 25. Februar 2007

Wohin im Leben?

In diesem Blog wird es selten persönlich. Aber heute ist so ein Tag. Ich bin nun 24 (schon seit ca. zwei Monaten) und ein Druck, der schon etwas länger auf mir lastet, ist nun größer denn je: Langsam sollte ich eine grundsätzliche Entscheidung treffen, wo ich im Leben hinmöchte. Gestern beschloss ich es trotz großer Vorbehalte zumindest mal in der Politik zu versuchen. Aber welche Partei?

Das Studium ist in gewisser Weise eine angenehme weitere Gnadenfrist nach der Schullaufbahn für alle diejenigen, die sich nach dem Abi immer noch nicht mit Familie, Haus mit Garten und festen Beruf sehen können. Weitere Jahre, in denen man die wichtigste Entscheidung seines Lebens aufschieben kann. Klar, keine Entscheidung ist endgültig, es kommt immer anders als man denkt und die wenigsten meines Alters werden ihr Leben lang denselben Beruf ausüben. Kennt ihr diese Teile, bei denen man oben eine Kugel hinneinwirft, die dann an bestimmten Punkten scheinbar zufällig entweder nach links oder rechts durch ein Labyrinth gelenkt werden? Zu Beginn ist es völlig unmöglich zu sagen, wo die Kugel am Ende rauskommen wird, je tiefer die Kugel jedoch gerollt ist, je mehr Entscheidungen schon getroffen wurden, desto unwahrscheinlicher werden einige der Ausgänge. So ähnlich stell ich mir manchmal das Leben vor: Möglich ist vieles aber je länger man sein Leben lebt, desto weniger Optionen sind wirklich noch wahrscheinlich.

Von diesem küchenphilosophischen Exkurs zurück zu meinem Problem: Ich würde es gerne mal in der Politik versuchen. Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein: Politik gilt immer noch als lahm, Nachwuchs fehlt daher und ich bin interessiert, jung und habe neben dem Studium vergleichsweise viel Zeit. Die meisten Menschen, die in die Politik gehen, beginnen voller Ideale und Überzeugungen und ersetzen ihren Idealismus nach und nach durch Kompromissmus oder gehen an der Politik zu Grunde. Ich würde meine politische Laufbahn gleich mit einem Kompromiss beginnen: Der Wahl der Partei. Feste Ideale und Überzeugungen habe ich sowieso schon lange aufgegeben, die hatte ich mit vierzehn.

Ich werde nun kurz meine politischen Ansichten erläutern (ohne sie zu rechtfertigen, das wäre mindestens ein eigener Beitrag) und dann kurz die in Frage kommenden Parteien auf meine Einstellung abgleichen.

Meine politischen Ansichten

Der Grundpfeiler meiner politischen Überzeugung ist der Liberalismus. Ich wünsche mir die großtmögliche Freiheit für jeden einzelnen. Dabei bin ich aber nicht so staatsfixiert wie alte und neue Liberale (oder die, die sich so nennen). Die Freiheit von Menschen wird für mich auch durch Armut und prekäre Beschäftigungsverhältnisse bedroht.

Ich bin gegen volkswirtschaftlich schädliche Wirtschaftssubventionen und in meinen Augen sind alle Unternehmenssubventionen gesamtvolkswirtschaftlich schädlich. Einzelne profitieren natürlich immer aber unter dem Strich ist der Markt zumindest in einem absolut unschlagbar: Der effizienten Organisation und Bereitstellung der nachgefragten Waren und Dienstleistungen. Ausnahme: Zur zweckgebunden Bereitstellung öffentlicher Güter, die privatwirtschaftlich nicht bereitgestellt oder geschützte würden, können Subventionen fließen. So ist es in meinen Augen in Ordnung, ökölogisch wirtschaftende Landbauern gegenüber anderen Bauern besserzustellen, weil sie das kollektiv nachgefragte Gut Umwelt schützen, das vom Markt aber leider nicht geschützt wird.

Ich bin gegen den Fetisch Arbeit. Es ist höchste Zeit, dass sich unsere Gesellschaft politisch, kulturell und ökonomisch auf eine Zeit einzustellen beginnt, in der es nicht mehr Arbeit für alle gibt. Wir müssen einen Weg finden das immer größer werdende gesellschaftlich erwirtschaftete Gesamteinkommen nicht ausschließlich über Arbeit zu verteilen. Daher befürworte ich ein steuerfinanziertes bedingungsloses Grundeinkommen.

Ich bin in gesellschaftspolitischen Fragen liberal: Pro Homo-Ehe, pro Entkriminalisierung von Drogen, für die Wahrung unserer Grundrechte, für Maßregelvollzug, gegen Geheimdienste, den Verfassungschutz und gegen jegliche Zensur (vor allem, da ich sie für kontraproduktiv halte). Ich bin für Gleichberechtigung von Mann und Frau aber gegen gesellschaftlich verordnete Political Correctness, gegen den Feminismus (oder irgendeine andere Geschlechterideologie) als politisches oder gesellschaftliches Leitbild und damit auch gegen Quoten und die Verhunzung unserer Sprache durch das Binnen-I. Ich bin gegen das Ehegattensplitting und für die Gleichstellung aller Lebensentwürfe vor dem Gesetz. Ich bin dagegen, dass sich der Staat in das Privatleben von Menschen einmischt.

Ich bin als Atheist für eine Gleichberechtigung aller Religionen. Das heißt keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen, keine priviligierte staatlich organisierte Kichensteuer und keine Zuschüsse für die Gehälter von Geistlichen aus der Staatskasse.

Ich bin für einen starken Verbraucherschutz und für die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Ich bin aber dagegen die Forschung mit embryonalen Stammzellen so stark wie derzeit einzuschränken.

Ich bin für eine starke Verkürzung aller Monopolrechte auf höchstens 20 Jahre, von Patenten bis zum Urheberrecht. Ich bin gegen Softwarepatente, für die Bagatellklausel bei Tauschbörsennutzern und für eine Reform des Abmahnrechts, die Massenabmahnungen zum Zwecke der Bereicherung effektiv verhindert.

Ich bin für einen schlanken aber an den richtigen Stellen regulierenden Staat. Der Staat sollte sich meiner Meinung nach auf folgende Kernkompetenzen konzentrieren: Bildung, um Chancengleichheit sicherzustellen, soziale Tranferleistungen (Bürgergeld), um sozialen Ausgleich und Frieden sicherzustellen, öffentliche Güter (Justiz, Polizei, Militär, Umwelt- und Verbraucherschutz) bereitstellen und schützen und ganz wichtig: ein starkes, unabhängiges Kartellamt.

Ich bin für die Eurpäische Integration und für ein außenpolitisch starkes europäisches Gegengewicht zu Russland, USA und China. Ich befürworte ein deutliches Eintreten der EU im Sinne der Menschenrechte, egal gegenüber welchem Land.

Ich bin kein Pazifist aber gegen völkerrechtswidrige Kriege.

Nun zu den Parteien:

CDU:
Die CDU ist von allen Parteien am einfachsten abzuhandeln: Auf gar keinen Fall. Politische Schnittmenge: nicht vorhanden.

FDP: Als jemand mit überwiegend linkem Freundeskreis, ist es schon erschreckend für mich, in wie vielen Punkten meine politische Ansichten mit denen der FDP übereinstimmen. Die FDP ist mir zwar nicht liberal genug, aber immerhin sind Grundlagenkenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge deutlich zu erkennen. Ohne ein ausreichend hohes Grundeinkommen würde das Programm der FDP allerdings in einer sozialen Katastrophe enden. Daher: Nein. Mal davon abgesehen, dass ich mir die Mitgliederbasis der FDP rein vom Millieu her schon recht (klischeehaft) furchtbar vorstelle. Jung-dynamischen BWL-Studenten versuche ich im sonstigen Leben eher aus dem Weg zu gehen.

Bündnis '90/Die Grünen: Die Grünen haben schon mal einen entscheidenden Vorteil: Sie sind immerhin klar liberal in gesellschaftspolitischen Fragen. Leider schlägt dies bei den Grünen aber auch am stärksten in PC-Terror um. Von der Quote bis zum Binnen-I sind die Grünen führend. Das Grundeinkommen steht bei keiner im Bundestag vertreteten Parteien im Programm aber bei den Grünen hätte die Idee glaube ich noch die größten Chancen. Allerdings ist das auch ein Schwachpunkt: Die Grünen sind wirtschaftspolitisch einfach kaum definiert. Im Zweifel eher links - was immer das heißen mag - aber Neoliberale wie Oswald Metzger können da auch ungestört Parolen rechts der FDP-Linie verbreiten. Mein Eindruck: Bei den Grünen interessiert sich einfach kaum einer für Wirtschaftspolitik. Einerseits vielleicht nicht schlecht, weil man daher vielleicht wirklich relativ leicht etwas bewegen kann. Andererseits habe ich aber auch keine Lust, an der Parteibasis zunächst mal nur mit Tierrechts-, Friedens- und Gleichstellungsbewegten zu tun zu haben. Das ökologische Profil der Grünen ist für mich eher ein Plus, da ich den Schutz unserer Umwelt für defintiv eines der wichtigsten aktuellen und zukünftigen Themen halte. Allerdings halte ich nichts von den dogmatischen Einstellungen vieler Grüner gegenüber medizinischer Stammzellen- und Genforschung.

SPD: Die SPD hält am Fetisch Arbeit fest wie kaum eine andere Partei. Die SPD ist zwar liberaler als die CDU aber mindestens so subventionsgeil wie die Union. Auch die SPD befindet sich in einer Selbstfindungsphase. Unter Schröders Worthülsenpolitik "der Mitte" wurde sie zu den Asozialdemokraten, die Hartz IV inkl. Schnüffelstaat maßgeblich mitverbrochen hatte. Im Wahlkampf 2004 versuchte sie sich als klassisch linke Partei zu etablieren und ist jetzt in einer Großen Koalition gefangen.

Linkspartei.PDS: Die Partei ist ein Sammelbecken für alles, was sich links von SPD und Grünen sieht. Das stell ich mir Parteimitglied schon mal sehr anstrengend vor. Wenn Hardcore-Kommunisten auf SPD-frustrierte keynsianisch geprägte Gewerkschafter und attac-Aktivisten treffen, mag das mal einen Abend unterhaltsam sein. Dauerhaft kann ich mir aber vorstellen, meine Abende besser zu verbringen. Das Problem, das ich bei den meisten Linken sehe: Sie reden viel darüber, wie der Reichtum verteilt werden sollten, denken aber oft nicht darüber nach, wie dieser überhaupt erwirtschaftet wird. Man kann nicht über die Verteilung von Reichtümern reden ohne über den Wertschöpfungsprozess zu sprechen. Das bedingungslose Grundeinkommen wird von einem Teiul der Partei befürwortet - aber meist nur, weil das ja auch irgendwie sozial gerecht ist. Ich habe nicht das Gefühl, das dort wirklich auf breiter Basis der ökonomische Sinn eines bedingungslosen Grundeinkommens verstanden wurde. Ähnlich wie die Grünen ist die Linkspartei aber immerhin gesellschaftlich klar liberal.

Trackback URL:
http://fuckup.twoday.net/STORIES/3363556/modTrackback

Brainiak (Gast) - 25. Feb, 15:12

Ich finde du solltest in die SPD gehen, da kann man am meisten erreichen, und du hast n großes Publikum.

Jan (Gast) - 25. Feb, 15:30

Ich bin 1999 mit damals 18 Jahren in die FDP eingetreten, vielleicht hilft dir ein kleiner Abriss meiner Erfahrungen darin ein wenig weiter.

Die Chancen hier relativ schnell Karriere zu machen stehen gerade für junge Leute wirklich gut. Ein Freund, der mit mir zusammen damals eingetreten ist, ist heute bereits im Landesvorstand und Vorsitzender unseres Ortsverbandes, außerdem Mitglied in unserem Stadtrat - hätte ich einen ähnlich großen Ehrgeiz und entsprechende Ambitionen, ich könnte sicher ähnlich weit sein.

Was Positionen angeht: Gerade in kleinen Parteien lassen sich diese relativ gut beeinflussen, es müssen schließlich weniger "Kollegen" überzeugt werden.

Die Zahl der BWL-Studenten ist zumindest in meinem Ortsverband nicht übermäßig groß. Bei uns gibt es von Handwerkern (damit meine ich "ganz normale", keine Meister...) über Landwirte bis hin zu Lehrern und Studenten aller möglichen Richtungen ein echtes Spektrum der Gesellschaft - einzig Frauen sind etwas unterrepräsentiert, was aber offenbar ein Problem vieler Parteien ist.

Nach meiner Einschätzung decken sich in der Tat die allermeisten deiner Überzeugungen und Positionen mit bereits bestehenden Beschlüssen der FDP. Das es keine 100% sind ist nicht verwunderlich - kein Mitglied in irgendeiner Partei dürfte zu 100% mit allen Positionen und sämtlichen Leistungen der eigenen Partei zufrieden sein. Es geht ja bei der Arbeit in einer Partei auch sehr häufig darum, auch hier für die eigenen Überzeugungen zu kämpfen und andere zu überzeugen.

Jens (Gast) - 25. Feb, 15:37

Könnte so von mir stammen. Nur, dass ich inzwischen 26 bin, und sich die Sache mit der Politik bei mir inzwischen überholt hat (was jedoch nichts mit Politikverdrossenheit zu tun hat, sondern mit dem Setzen anderer Prioritäten).

Vierzehn (Gast) - 25. Feb, 23:05

SPD..

Ich denke, die SPD ist die richtige Wahl, auch wenn sie etwas vom Kurs abgekommen ist..

Diesen Kurs wird sie aber spätesntens, wennsie weider in der Opposition ist wieder finden..

Grosse Parteien bieten keinen schnellen, grossen Aufstieg, trotzdem ist eine Mitarbeit sehr interessant und motivierte Leute können durchaus auch was erreichen :)

Sascha (Gast) - 26. Feb, 16:48

schwierig

Als treuer Leser find ichs erstmal gut, dass du das vorhast!

Bin schon ein paar Semester älter, und dahingehend wohl schon zu sehr desillusioniert oder abgestumpft, um das überhaupt noch zu versuchen. Ansonsten stimme ich aber 100%ig mit deinen Ansichten überein, und stünde jetzt -- vor deine (Partei-)Wahl gestellt -- vor erheblichen Problemen. Wäre wohl ein potentielles SPD-Mitglied, aber die haben mir inzwischen im Namen des Kompromisses auch schon zuviel vergeigt.

Hoffentlich wird was draus, meine Stimme hast du! :)

dek (Gast) - 26. Feb, 21:14

cool

hey cool Du hast mir direkt aus der Seele gesprochen
^^ cu dek

darkrond - 27. Feb, 02:46

puh. was soll ich da schreiben? vielleicht vorneweg: ich bin 1994 in die pds eingetreten, und hab in den dreizehn jahren allerlei hochs und tiefs mitgemacht. ich denke, das passiert jedem, der längere zeit in einer partei aktiv ist. aber letzten endes halte ich die linke für mich für die passendste der relevanten parteien. und zwar, weil meine vorstellungen ziemlich kongruent zu deinen sind. problematisch stell ich mir das noch vor in bezug auf die fusion mit der wasg, weil da ein breiter block an etatistisch eingestellten leuten dazu kommt. genau der ist aus meiner sicht der größte hinderungsgrund an einer beschlusslage, die die bisherige mehrheitsmeinung der "bedingungslosen sozialen grundsicherug" zum bedingungslosen grundeinkommen weiterentwickelt. aber immerhin hat die emanzipatorische linke (eine der vielen strömungen in der partei) bzw. katja kipping (immerhin stellvertretende parteichefin) in der interfraktionellen debatte in der bundestagsfraktion um die 40 prozent zustimmung für das bge bekommen. das ist doch ein anfang, finde ich.

in meinem freundeskreis habe einige bei der letzten bundestagswahl vor der wahl gestanden, ob sie jetzt fdp oder linke wählen sollen. ihre zentralen kriterien waren die freiheitsrechte, drogenpolitik und sozial eingestellt sind sie ja irgendwie auch. von den freiheitsrechten her konnten sie sich nicht zwischen fdp und linke entscheiden. (die grünen waren für sie in der regierungszeit verbrannt, weil die den kram vom herrn schily so brav mitgetragen haben.) bei der drogenpolitik sind die julis und die fdp in berlin und baden-württemberg ok, aber ansonsten (und also mehrheitlich) prohibitiv. pluspunkt für die linke. wirtschaftlich fanden sie die linke zwar etwas zu etatistisch, fanden aber die entwicklung gerade in berlin erfreulich. da hatte die fdp vorteile, hatte aber das problem mit ihrer parole vom "freien markt", der insofern nicht frei sein kann, weil er dann den hang zur monopolisierung hat. und vor allem, und da kommt dann der soziale aspekt dazu, fanden meine unentschlossenen freunde es mehr als schwierig, dass die fdp den "freien markt" in allen bereichen fordern, was für das gesellschaftlichen unten kaum zu verbesserungen führen dürfte. da gab es dann den großen sozialen minuspunkt für die fdp und den entscheidenden pluspunkt für die linke.

ich weiß, ich bin in der frage der parteien nicht unparteiisch. aber vielleicht hab ich dir deine entscheidungsfindung gleichzeitig ein bisschen erleichtern und erschweren können. :)

Der Teuchtlurm (Gast) - 27. Feb, 17:48

Oder...

Tja, das mit den - meist nicht vorhandenen - Schnittmengen der existenten Parteien kommt mir bekannt vor. Und wenn du selbst etwas auf die Beine stellst? Es muss keine Partei sein. Aber zum Beispiel benötigt gerade das Grundeinkommen noch viele Fürsprecher, müsste anders, positiver rübergebracht werden. Oder das immer häufiger mit den Füßen getretene Grundrecht: Mache die Menschen darauf aufmerksam! Wer weiß, was sich eines Tages daraus ergibt. Das Parteiengebratze, ach Herrjeh, dort treffen junge Idealisten auf alte Profilneurotiker. Vielleicht braucht das Land hier wieder dringend eine APO...

Gruß vom
Teuchtlurm

messor - 28. Feb, 18:58

ich bin dabei!

Als Wähler, aktives Mitglied und zur Not auch wenns um nen Putsch geht ;)

Ich selbst würde nicht so schnell auf die Idee kommen, aber da man ich hier wiedereinmal sehe, dass es ganz und gar falsch ist immer zu denken man wäre ganz alleine auf dieser großen, bösen Welt, jawollja!

Lisa Rosa - 28. Feb, 22:51

Politik jenseits der Parteien

Mir gefällt Dein Programm gut. Ich stimme in fast allem mit Dir überein, vor allem mit Deiner Haltung zum Thema Arbeit! Was ich von den Grünen weiß, ist, daß sie an der Basis nicht unbedingt mehr an Feminismus und Tierschützerklamotten kleben. Den Grünen fehlen ökonomisch versierte Leute mit avancierter Gesellschaftstheorie. Du könntest - Deiner Schreibe nach - ein überzeugender Redner sein, und relativ schnell ein gutes "Standing" hinkriegen. Wer seinen Blog mit langen Reflexionsbeiträgen hochgebracht hat, der kriegt das auch im RL hin.
Aber mal was anderes: Du bist ja noch jung. Die Parteiendemokratie ist ein Auslaufmodell. Sieh zu, daß Du was netzbasiertes hinkriegst: Glokalisierung. Schaff Dir eine Netzwerkstruktur. Das bedingungslose Grundeinkommen könnte die zentrale Forderung sein. Und eine zündende Idee. Ich empfehle dazu die Lektüre von "Wir nennen es Arbeit" http://wirnennenesarbeit.de/index.html?nr=20060928113212

Brock Landers - 1. Mrz, 01:34

also wenn du kein VWL-er bist, will ich meier heißen.
interessante ausführungen, in denen ich mich oft selber wiederfinde :)

tom (Gast) - 2. Mrz, 16:17

Piratenpartei

Schau mal bei der "Piratenpartei" rein. Ist alles noch in Gründung/ Bewegung dort, wirtschaftliche Belange sind noch massiv unterrepräsentiert. Vermute aber, dort kann MENSCH noch mehr Einfluss nehmen als in den bereits etablierten Parteien.

Norman (Gast) - 26. Mrz, 08:48

Kommunikationskiller

Schönen Guten Tag

Ich habe deinen Blog erst vor ein paar Tagen entdeckt und ihn mit viel Interesse gelesen. Wenn ich deinen Blog und die Bilder deines Headers richtig interpretiere kannst du mit Aussage: "Kommunikation kann immer nur zwischen gleichberetigten Partnern erfolgen" etwas anfangen. Es gibt Gründe dafür das nur einen einheitlichen Matsch von Parteien gibt von denen alle Korrupt zu seien scheinen. Das Problem sind nicht die Leute oder die Gier oder die Ideen die sie vertreten. Es ist immer das Gleich das Wissen um die Belange von unten gehen auf dem Weg nach ober verloren. Du wirst wenn du diesen Weg gehst in 10 oder 20 Jahren komplett andere Dinge vertreten als heute. Dafür hatte Rot/Grün einige sehr leuchtende Beispiele. Hierarchien sind Kommunikationsblocker!!! Mach dir weiter weiter Gedanken über die Welt und versuche sie zu verstehen, ändern kannst du letztlich immer nur dich selbst. Viel Erfolg bei deiner weiteren Entscheidungsfindung auch wenn ich deinen deterministischen Ansatz nicht teile. Du fällst nicht wie eine Kugel rein mechanisch durch irgendein System. Du entscheidest jede Sekunde neu. Viel Spass dabei...

Ein Pirat (Gast) - 20. Nov, 21:48

Und wie ist es mit den Piraten?

FUCKUP Weblog

Zeitgeist-Blog und Meta-Medium

FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

Wir haben hochgeladen! kulturflatrate_button

Anzeige

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Keep it up. I will share...
Keep it up. I will share it.
Louuitton (Gast) - 10. Jul, 10:33
df
This type of planning for choosing a good application...
fendi outlet (Gast) - 10. Jul, 10:32
dsf
Very good stuff with good ideas and concepts, lots...
replica watches (Gast) - 10. Jul, 10:31
John
Merely a smiling visitor here to share the adore ,...
Smithb731 (Gast) - 29. Jun, 20:25
John
Hi my friend! I want to say that this post is amazing,...
Smithd980 (Gast) - 29. Jun, 20:23

Suche

 

Status

Online seit 3384 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. Jul, 10:33

Archiv

Februar 2007
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
11
13
14
15
16
17
20
21
22
23
24
26
27
28
 
 
 
 
 

Credits


Bloginternes
Blogosphäre
Computer
Datenschutz
Disclaimer
Frisch aus dem Archiv
Fun
Geschmacklos
Gesellschaft
Kultur
Kurioses
Lokales
Markt und Konsum
Medien
Medienumschau
Musik
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren