Freitag, 8. Dezember 2006

Quote of the Day: Killerspiele

Unsere Eltern und Großeltern haben halb Europa in Schutt und Asche gelegt - ohne Computerspiele.
Quelle: Heise-Forum

Es muss wohl doch etwas anderes dahinterstecken ...

Trackback URL:
http://fuckup.twoday.net/stories/3042058/modTrackback

kualagulu (Gast) - 9. Dez, 17:08

Die Computerspiele sind nicht daran schuld, sondern das Versagen der Eltern gegenüber ihren Kindern. Mobbing beginnt in der Familie gegenüber dem (vermeintlich)Schwächsten (dem Kind) und setzt sich fort in Schule und später im Beruf. Lehrer und Schüler merken schnell, wenn ein Kind keinen Rückhalt in der Familie hat und lassen deshalb an diesem Kind die "Sau" raus, denn Konsequenzen vonseiten der Eltern sind ja nicht zu befürchten. Schüler, die zu Amokläufer werden, müssen sehr viel erlitten haben, bis es soweit kommt. Ein Glas Wasser kann nur bis zum Rand gefüllt werden; 1 Tropfen zuviel, und das Glas Wasser läuft über. So ist es auch mit den amoklaufenden Kindern, die von der Gesellschaft krankgemacht worden sind.

Wenn die "Killerspiele" verboten werden, haben diese seelisch geschädigten Menschen kein Ventil mehr, sich abzureagieren, so daß Amoklauf viel früher eintreten wird. Die Regierung tut sich damit keinen Gefallen! Und wegen Computerspiele ist noch keiner zum Terrorist geworden! Ich denke da an die RAF in den 1970iger Jahren, die kannten keine PC-Killerspiele.

eule70 (Gast) - 10. Dez, 01:57

Aber setzen diese Killerspiele nicht die Tötungs-Hemmschwelle herab? Sadismus und Schikane durch Lehrer und Mitschüler, Quälereien, Gemeinheiten, Mobbing, Auslachen, all die Dinge, die sensible Schüler zur Verzweiflung treiben, gab es früher genauso. Das führte zu Ausreißen, Schuleschwänzen, manchmal zum Selbstmord. Aber Amoklauf ist ein neues Phänomen. Ich will damit nicht sagen, dass es mit dem Verbot von Killerspielen erledigt wäre. Unsere brutale Gesellschaft, in der Erfolg nur über Besitz und Macht definiert wird, muss verändert werden. Sind nicht gerade diese Killerspiele Ausdruck dieser Gesellschaft: nur wer Macht ausübt, wer andere unterjocht oder tötet, ist wer?
Hackmeck - 10. Dez, 14:04

>Aber Amoklauf ist ein neues Phänomen

18. Mai 1927:

Der verschuldete Farmer Andrew Kehoe tötet im Schulmassaker von Bath an der Grundschule in Bath (US-Staat Michigan) 45 Schüler und Lehrer und verletzte weitere 58 Menschen. Kehoe legte in der Schule zwei Sprengsätze mit jeweils etwa 230 kg Dynamit, von denen aber nur einer detonierte. Während der Rettungsarbeiten fuhr er in seinem mit Metallteilen gefüllten Auto vor die Schule und sprengte sich selbst in die Luft. Zuvor hatte er seine Frau ermordet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Amok#Geschichte
Filterblog (Gast) - 3. Jan, 10:02

Aber setzen diese Killerspiele nicht die Tötungs-Hemmschwelle herab?
Offensichtlich nicht zwangsläufig: Ich kenne viele, die regelmäßig Computerspiele spielen, die ignorante und ahnungslose Politiker und Medienmenschen "Killerspiele" nennen würden. Von Zeit zu Zeit spiele ich auch selbst ganz gerne mal mit.

Trotzdem kann ich nicht feststellen, dass dass bisher bei irgendwem in meinem Bekanntenkreis die Hemmschwelle heruntergesetzt hat.

Ich finde dieses Argument auch ein wenig gewagt. Man sollte doch jedem Menschen (das schließt auch die jüngeren mit ein) die Fähigkeit zugestehen, zwischen Menschen und Menschenähnlichen Pixelwesen, die ausschließlich auf einem Monitor "existieren" zu unterscheiden.

Ballerspiele spielt man - wie jedes Spiel - einfach nur zum Spaß. Ein Amoklauf ist für einen durchgeknallten Massenmörder aber kein reines Vergnügen sondern oft die einzige ihm aus seiner Sicht bleibende Möglichkeit, anderen zu zeigen wie verpfuscht sein Leben ist und es ihnen quasi "heimzuzahlen". Ich kann da keine, absolut keine Ähnlichkeiten feststellen und nur weil gewisse Computerspiele bei vielen Jugendlichen äußerst beliebt sind und daher auch junge Amokläufer zu den Fans dieser Spiele gehören deutet dass allein für mich auf keinen Zusammenhang hin.

Die allermeisten Spieler laufen nunmal nicht Amok und werden auch nicht aggressiver durch häufiges Spielen.

Janis (Gast) - 31. Jan, 15:30

also mich macht maischberger, BILD, abendnachrichten etc. tausendmal mehr wütend, als jeder actionfilm und jedes ballerspiel.
ist vielleicht schon ein schlimmes zeichen.
aber wenn sie ballerspiele verbieten, sollten sie auch die BILD, hollywoodscheiß, radioverblödungsmusik und so viel mehr massenzeug verbieten, das einen intelligenten menschen RICHTIG wütend machen kann.

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