Bauernopfer
Die indische Wirtschaft boomt. Doch wie derzeit überall auf der Welt profitiert davon jediglich die Elite des Landes, etwa 1 bis 2 % der Bevölkerung. Der Rest ist seit der von der WTO erzwungenen wirtschaftlichen Liberalisierung des Landes immer weiter in die Armut abgerutscht. Statitisch gesehen begeht zur Zeit alle 8 Stunden ein indisscher Bauer Selbstmord, meist weil er sich bei privaten Kreditverleihern mit Wucherzinsen überschuldet hat. Die Ursachen sind neben der Naturzerstörung, falschem Umgang mit Pestiziden und teurem genverändertem patentierten Saatgut auch die hohen Agrasubventionen von EU und USA:
Dazu kommt die Politik der Zentralregierung in Neu-Delhi, die die Bauern als Hauptfeind ausgemacht haben. Sie hat auf Druck der WTO die Importzölle und die Subventionen heruntergefahren. Nun müssen die Bauern mit Anbietern aus der EU und den USA konkurrieren. Deren Agrarprodukte werden aber durch Zölle geschützt und in Milliardenhöhe subventioniert.
Quelle: SPON
Dazu kommt die Politik der Zentralregierung in Neu-Delhi, die die Bauern als Hauptfeind ausgemacht haben. Sie hat auf Druck der WTO die Importzölle und die Subventionen heruntergefahren. Nun müssen die Bauern mit Anbietern aus der EU und den USA konkurrieren. Deren Agrarprodukte werden aber durch Zölle geschützt und in Milliardenhöhe subventioniert.
Quelle: SPON
Hackmeck - 13. Nov, 02:09
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks

