Lösung Zensur?
Sogenannte "Medienexperten" haben nun etwas revolutionäres herausgefunden:
Auf einer Berliner Konferenz entdeckten sie, dass die US-Unternehmen Google, Yahoo! und MSN zusammen 90% Marktanteil im Bereich der Internetsuchmaschinen besitzen. Sie folgerten somit richtig, dass diese Suchportale zu einer Art "Informationsfilter" geworden seien.
Wer jetzt glaubt die "Experten" würden Google dazu ermuntern wie zur Zeit - mit Ausnahme von verbotenen Webseiten - einen ungefilterten Zugang zum Web anzubieten, dessen
PageRank-System zur Einordnung der Relevanz von Webpages auf reiner Mathematik beruht, um möglichst wenig manipulativen Einfluss zu nehmen, der kennt die Deutschen nicht. Nicht Informations- oder Meinungsfreiheit steht hierzulande ganz oben auf der Agenda, sondern die Fürsorge darüber, was der Bürger zu Gesicht bekommen sollte und was besser nicht. "Publizistische Verantwortung" nennt man solcherlei Zensurgelüste im euphemistischen Sprachgebrauch der "Medienexperten". Dabei sollte es selbst den "Experten" aufgefallen sein, dass Google als Suchmaschine gar nicht publiziert, sondern nur einen Zugang zu fremden Informationen darstellt. Noch sträubt sich Google:
Von publizistischer Verantwortung hält Google wenig. «Wir glauben an Meinungsfreiheit, nicht an Zensur», sagt Keuchel. Gesperrt werden daher nur Seiten, die verboten sind.
Quelle:
netzeitung.de
Allerdings, so muss man Google-kritisch anmerken, ist in China beispielsweise so einiges verboten.