FUCKUPs Medien- und Blogumschau
Fahrverbot und Saufverbot für Arme
Wer in Deutschland harzt, darf bald nicht mehr Auto fahren. Allerdings steht es einem hier immerhin noch frei seinen Frust zu ersaufen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es die Lizenz zum Saufen erst ab einem bestimmten Mindesteinkommen:Ein Beispiel für die "Fürsorge" des Herrschers sind die rigiden Alkohol-Regeln. Dass es für Moslems weder Bier, Wein noch Schnaps gibt, lässt sich ja noch erklären. Aber das nichtmuslimische Ausländer beim Einkauf von Alkohol in speziell lizensierten Läden eine Genehmigung ihres Arbeitgebers vorlegen müssen, ist schon krass. Denn die wird nur erteilt, wenn ein bestimmtes Mindesteinkommen vorhanden ist. Und dann darf nur ein bestimmter Prozentsatz des Lohnes in Alkohol umgesetzt werden. Mit anderen Worten: Wer arm ist, darf sich in Dubai nicht besaufen.
Quelle: reise-weblog.de
Dieser Bär macht alle balla balla ...
... titelt die Bild-Zeitung heute passend. Und zur Feier des Tages, versucht Erklärbär Stoiber uns heute nahezubringen, was ein "Problembär" ist. Ein Amerikaner kann über die deutsche Hysterie und deren Naturverklärung nur mit dem Kopf schütteln.Krieg gegen die Kundschaft
Die meisten Opfer der jüngsten Klagewelle der Musikindustrie sindSchüler und Studenten. Die Musikindustrie versucht mit Brachialgewalt Angst und Schrecken zu verbreiten und fordert die absurd hohe Summe von 10.000 Euro pro hochgeladenem Song, sodass insgesamt eine Summe von 40 Millionen Euro zusammenkommt. Heise versucht die derzeitige deutsche Rechtslage sachlich zu erklären. Netzpolitik.org informiert derweil über die illegalen Methoden der amerikanischen Content-Industrie.
Geballtes Wiki-Wissen
Ein Rechenmanuskript aus dem 16. Jahrhundert soll in die Wikipedia Commons eingescannt und in Wikipedia Source transkribiert und annotiert werden. Das ambitionierte Porjekt zeigt die Verknüpfungsmöglichkeiten der verschiedenen Wikimedia-Projekte. Die entsprechende Pressemeldung greifen nicht nur die üblichen Verdächtigen auf, sondern beispielsweise auch die Süddeutsche Zeitung.War sonst noch was?
Heute ist Towel Day, der Spreeblick bringt uns den Nerdcore näher, über den tagesschau.de bereits 2005 einen witzigen Artikel gebracht hat. Via Lawblog erfahren wir, dass manche das WWW immer noch nicht verstanden haben. Nicholas Negroponte präsentiert den Hundert-Dollar-Laptop für die Dritte Welt, für den Bill Gates nur Hohn und Spott übig hat - vielleicht liegt es ja daran, dass er ausschließlich mit Freier Software betrieben wird. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann hier für 300 Dollar einen bestellen - einen bekommt man selbst, zwei werden gespendet. Es bleibt allerdings noch das große Dateninfrastrukturproblem Afrikas: Der Transfer von einem Gigabyte an Daten kostet dort rund 1800 US-Dollar.Hackmeck - 25. Mai, 18:52
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