Samstag, 31. Dezember 2005

Zensur im blogcounter.de-Forum

Gegen Spam!

Man sollte es sich immer zwei Mal überlegen, bevor man es sich mit einer großen Internet-Community verscherzt - einige Gegner der Wikipedia konnten bereits erleben, was es heißt den Zorn der Community auf sich zu ziehen.

Die Firma Adfire und ihr Inhaber Thomas Promny genießen ja bereits zu recht keinen guten Ruf in der Blogosphäre.

Leider bestätigten sie nach der Übernahme von blogcounter.de sofort alle Befürchtungen indem sie ihren Usern zwecks Google-Link-Spamming heimlich Links unterschieben wollten. Sie wurden schnell erwischt und reagierten beleidigt. Bis hierhin wurde also ein Fehler nach dem anderen gemacht und jeder Fehler wurde auszubügeln versucht, indem man einen noch größeren beging. Das geht offenbar so weiter. Wie ich hier bereits schrieb wird nun im Blogcounter-Forum zensiert. Auf die Zensur angesprochen regiert man nun wiederum eingeschnappt:

BlogCounter.de sagt am 31.12.2005 um 02:55 Uhr

@Mario: Wie bereits gesagt, erwarten wir hier eine sachliche Diskussion.
Das hier ist kein guckt-mal-wie-schrecklich-böse-adfire-ist-Forum. Darüber kannst du dich in deinem eigenen Blog auslassen, so lange du willst.


Nun sage mir mal jemand, was an diesem gelöschten Eintrag unsachlich ist:

Liebe Blogcountermenschen, ihr habt ja meine Mailadresse, ich erkläre euch das gerne noch mal ausführlicher. Ansonsten bleibe ich dabei:
Ihr vergleicht Birnen mit Kokosnüssen. Es gibt einen Unterschied zwischen Trackback Spam und hidden Links. Hidden Links (genauso wie hidden Keyword Stuffing) sind “sneaky” und es gibt einen Penalty dafür wenn es auffällt. Wer das macht und wann das passiert, das kann (und darf) ich nicht sagen. Diese Penalties werden fast immer beim Google-Dance aktiviert, die Kausalität ist also nur schwer feststellbar. Wenn euch Mr. Adfire das Gegenteil versichtert, so kann ich nur sagen: Viel Glück, vor allem euren Nutzern.
PS: Ich bin gespannt, ob Adfire-Splogs wie das lisablog.de je einen Pagerank über — bekommen.

quintessenz hackt Videoüberwachung

Mit relativ einfachen Mitteln ist es der österreichischen Bürgerrechtsgruppe quintessenz offenbar gelungen eine Videoüberwachungskamera der Polizei zu hacken wie sie auf dem 22C3 berichteten.

Als die Wiener die Überwachungstechnik genauer unter die Lupe nahmen, machten sie erstaunliche Entdeckungen.

So wurde die ferngesteuerte Kamera häufig gar nicht auf den Platz gerichtet, sondern auf umliegende Häuser. "Wenn nix los ist, schauen die Polizisten halt in fremde Zimmer", sagte Dabrowski im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

Das ist offenbar auch der Polizeiführung bekannt, wie der Verein von einem höheren Beamten erfahren haben will. Die Spanner in Uniform sollen künftig mit mehr Kameras gezähmt werden, die gleichzeitig verfolgt werden müssen. Ob's funktioniert?


Quelle: SPON

Wieder einmal wird deutlich wie sorglos offenbar überwacht wird und wie wenig die tief in unsere Privatsphäre eindrigende immer umfassendere Überwachung vor illegalen Zugriffen geschützt ist. Die Antwort der österreichischen Polizei auf offensichtlichen Missbrauch der Überwachung durch die Überwacher ist eine Überwachung der Überwacher. Doch wer kontrolliert diese?

Sex vor Gericht

Ein Hotelkunde klagt auf Erstattung von 20% des Reisepreises, da statt des gebuchten Doppelbettes nur zwei Einzelbetten zur Verfügung standen. Das Urteil:

Abgelehnt, da der Kläger nicht darlegen konnte, "welche besonderen Beischlafgewohnheiten er hat, die fest verbundene Doppelbetten voraussetzen. Dem Gericht sind mehrere allgemein bekannte und übliche Variationen der Ausführung des Beischlafes bekannt, die auf einem einzelnen Bett ausgeübt werden können." Zudem wäre der Mangel zu beheben gewesen: Betten zusammenbinden, z. B. mit dem Gürtel, der "in seiner ursprünglichen Funktion in dem Augenblick sicherlich nicht benötigt" wurde. (AG Mönchengladbach, Az. 5a C 106)

Quelle: gmx.net

Auch mit einer weiteren heiklen Frage hat sich ein deutsches Gericht beschäftigt. Was ist teuer - eine Freundin oder der regelmäßige Bordellbesuch?

Der Fall: Ein Autounfall zwang den Kläger in den Rollstuhl, seine Beziehung zerbrach. Als Ausgleich verlangte er, dass die Versicherung des Unfallgegners ihm die Besuche im Bordell bezahlt (einmal pro Woche zu "Jolly", macht je 100 Euro).

Das Urteil: Die Klage wurde abgewiesen - als Ausgleich für derartige Nachteile diente das bereits gezahlte Schmerzensgeld. Zudem gibt das Gericht zu bedenken, dass auch bei der Beziehung offen geblieben wäre, "ob diese seine sexuellen Bedürfnisse in vollem Umfang befriedigt hätte, so dass darüber hinaus keine Aufwendungen für Prostituiertenbesuche entstanden wären". Und überhaupt sei gar nicht sicher, ob eine feste Partnerin auf Dauer nicht sogar teurer sei, denn "erfahrungsgemäß bringt eine derartige Lebensbeziehung auch finanzielle Aufwendungen mit sich". (LG Wuppertal, Az. 5 O 55)


Quelle: gmx.net

Blogcounter.de und PageRank-Spam

Gegen Spam!

Die Tatsache, dass man über Googles Toolbar inzwischen den lange geheim gehaltenen PageRank jeder Webpage anzeigen lassen kann führte zu vielerlei Problemen und zum Entstehen eines ganzen Wirtschaftszweigs. Wer bei eBay.de den Begriff eingibt findet derzeit nicht weniger als 111 Artikel mit mehr oder weniger seriösen Verlinkungsangeboten auf Websites, die mit einem PageRank von 4, 5 oder noch mehr werben. Der PageRank ist zur Ware geworden, zur neuen Währung des Internets in der Post-.com-Zeit. Domain-Name-Spekulation war gestern, PageRank ist das Maß der Dinge im Web 2.0.

So etwas lockt natürlich zwielichtige Gestalten an. Lange Zeit war es fraglich, womit der kostenlose Blogcounter blogcounter.de Geld verdienen möchte, was zu allerlei Spekulationen führte.

Dann wurde klar, dass der Dienst samt Logdateien - entgegen vielen Beteuerungen zuvor - verkauft wird.

Der Käufer ist laut factorfake.de zumindest "werbetechnisch" der bekannte Blog-Spammer Thomas Promny. Und der versucht nun auch blogcounter.de zum heimlichen Linkspamming zu nutzen und nennt das dann dreisterweise "werbefinanzierten Service".

Eigentlich bliebe nur "Bye, bye blogcounter" zu sagen und anderen Bloggern zu folgen. Aber was ist die Alternative? Ich möchte wenigstens die aktuellen Referer sehen.

Nachtrag:

Der Blogcounter ist nun raus, ich habe mich stattdessen bei http://counter.blogscout.de/ angemeldet. Stand des Blogcounters bei Abmeldung: 28376.

BTW, wirklich witzig, als ich gerade hier meinen Abschied verkünden wollte, bekomme ich das hier:

Sorry, you've been prevented from commenting on this blog.

Either your comment content was found to contain spam, or your IP address (or a subnet of your IP address) has spammed this blog before.

If you think you got this page in error, your entered name might be too short.

You can also complain to wp.spaminator@gmail.com. View source to see why you got blocked.

Strike count: 11


Zur Zeit läuft übrigens eine heiße Diskussion darüber, wie schädlich sich sog. "hidden Links", die blogcounter.de den Usern hat versucht unterzuschieben, sich auf den eigenen PageRank auswirken. Dazu "lazarus" in der Diskussion:

Liebe Blogcountermenschen, ihr habt ja meine Mailadresse, ich erkläre euch das gerne noch mal ausführlicher. Ansonsten bleibe ich dabei:
Ihr vergleicht Birnen mit Kokosnüssen. Es gibt einen Unterschied zwischen Trackback Spam und hidden Links. Hidden Links (genauso wie hidden Keyword Stuffing) sind “sneaky” und es gibt einen Penalty dafür wenn es auffällt. Wer das macht und wann das passiert, das kann (und darf) ich nicht sagen. Diese Penalties werden fast immer beim Google-Dance aktiviert, die Kausalität ist also nur schwer feststellbar. Wenn euch Mr. Adfire das Gegenteil versichtert, so kann ich nur sagen: Viel Glück, vor allem euren Nutzern.
PS: Ich bin gespannt, ob Adfire-Splogs wie das lisablog.de je einen Pagerank über — bekommen.


Nachtrag 2:

Hochinteressant: Inzwischen ist oben zitierter Beitrag nicht mehr zu sehen. Ich kann nur alle Blogger aufrufen: Boykottiert Blogcounter.de! Sowas ist eine Unverschämtheit. Mehr dazu hier.

Der kleine Unterschied

Die Idee mit den Haecksen kam Rena Tangens, als sie 1988 das erste Mal auf dem Kongress war und erschrocken feststellen musste, dass ausser ihr nur zwei weitere Frauen unter den 350 Teilnehmern waren. Aus diesem Grund machte sie 1989 einen Haecksen-Workshop und prompt kamen auch mehr Frauen. An die erste Runde unter den Frauen kann sich Rena noch gut erinnern: "Wir stellten uns untereinander vor um einen Überblick zu bekommen. Die eine sagte, 'Ich kann nur Grafik am Mac', die Andere 'Ich kann nur Unix, kein MSDOS'. Das war typisch für Frauen. Ein Typ hätte gesagt 'Ich bin Experte in Unix und alle anderen Betriebssysteme sind scheiße.'"
Quelle: Indymedia print - Sonderausgabe zum 22C3

FUCKUP Weblog

Zeitgeist-Blog und Meta-Medium

FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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