Vor etwas weniger als einem Jahr, am 16. Januar dieses Jahres, berichtete SPON:
Laut einem Bericht des amerikanischen Star-Reporters Seymour Hersh sind US-Spezialeinheiten heimlich in den Iran eingedrungen und identifizieren Ziele für einen möglichen Angriff. Das Weiße Haus dementiert und sagt, der Bericht sei "voller Ungenauigkeiten".
Quelle:
SPON
Nun
deutet alles auf einen Irankrieg hin. Die Holocaust-Leugnung von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad war offenbar genau das richtige Fanal, eine Debatte um mögliche iranische Atomwaffen anzustoßen, die wahrscheinlich in ca. einem Monat in eine weitere militärische US-Intervention münden wird. Ohne neue Fakten wird die Bild Morgen (bzw. heute früh) auf Seite eins behaupten, dass Ahmadinedschad "die Bombe" baue und der gefährlichste Mann der Welt sei. Sie wird vielsagend fragen, wer den "Irren" noch stoppen kann und ob er uns in einen neuen Krieg stürzen wird. Natürlich wird er auch mit Hitler und Stalin verglichen werden. Und all das, ohne dass diese Nacht etwas außergewöhnliches passiert oder bekannt geworden wäre.
Ich bin gespannt, ob die USA Tony Blair noch einmal überzeugen können gegen den Willen des eigenen Volkes in den Krieg zu ziehen oder, ob es von US-treuen Verbündeten wie Polen abgesehen, diesmal ein Alleingang wird. Einiges deutet auch auf
eine israelische Beteiligung hin.
Allerdings wird auch der Iran nicht das Ende von Bushs Kriegstour sein:
Kritiker halten diesen Ansatz für reichlich naiv und werfen Bush zudem vor, er beschränke seine Missionierungsdrang auf jene Regionen der Erde, in denen die USA strategische und wirtschaftliche Interessen verfolgen. Der Präsident geht auf die Vorwürfe gar nicht erst ein und kündigt stattdessen weitere Regimewechsel an: „Unser Krieg (gegen den Terrorismus) erfordert auf lange Sicht noch in so manchen Teilen der Welt neue Regierungen.“
Quelle:
Focus online