Ja, bin ich rechts?
Michael Miersch ist Mitglied der publizistischen Achse des Guten und ein langjähriger Freund und Interviewpartner des widersprüchlichen libertären André F. Lichtschlags, Herausgaber des eifrei-Magazins, der übrigens auch vor einem monarchistisch-deutschnationalem-libertären Bündnis nicht zurückschreckt. Miersch ist also platt gesagt einer, der wie meisten aus dem Dunstkreis der "Achse des Guten" früher mal Che-Flaggen und heute Ami-Flaggen schwenkt. Aber mal abgesehen von dieser doch etwas extremen "Korrektur" seiner politischen Ansichten ist seine Abrechnung mit der Linken aus dem Jahre 2003 in der Welt durchaus lesenswert. Auszüge bei denen ich schon sehr schmunzeln musste:
Es ging also doch: Die Verdammten dieser Erde holten gewaltig auf. Leider jedoch mit kapitalistischen Methoden. Und das war es wohl auch, was den Aufstieg Asiens unter deutschen Linken zum Null-Thema machte.
Der ideelle Gesamtlinke von einst war ein kettenrauchender Bücherwurm, der eine Aura geistiger Übermacht um sich verbreitete. Ehrfurcht gebietend strahlte ein Regenbogen aus Suhrkamp-Taschenbüchern über seinen frisurlosen, vom vielen Denken zerrauften Haaren. Wer es wagte, sich mit ihm anzulegen, wurde mit Gramsci, Mandel oder Adorno erschlagen. Heute trifft man in den sich links dünkenden Kreisen zwar auf kulturell überaus rührige Theaterbesucher, Feinschmecker, Wein- und Kunstkenner. Genauere Kenntnisse aus Politik und Ökonomie werden dort jedoch für unnötig gehalten.
Und den passenden Soundtrack gibt es auch dazu.
Witzigerweise zerfleischt sich übrigens nicht nur die deutsche Linke, aufgeteilt in orthodoxo "Antiimps" und wildgewordenen "Antideutsche", an der Isreal/Palästina-Frage. Auch das noch zarte und junge Pflänzchen der deutschen Neocon-Szene zerbricht offenbar an der Frage des Nahostkonflikts:
http://www.ef-magazin.de/Subversiv.pdf
http://www.ef-magazin.de/Hoffmann.pdf
http://www.ef-magazin.de/Miersch.pdf
Ob die dort in Israel und den Palästinensergebieten wissen, welche tragende Rolle sie bei der Bekämpfung des deutschen Radikalismus spielen? ;)
Es ging also doch: Die Verdammten dieser Erde holten gewaltig auf. Leider jedoch mit kapitalistischen Methoden. Und das war es wohl auch, was den Aufstieg Asiens unter deutschen Linken zum Null-Thema machte.
Der ideelle Gesamtlinke von einst war ein kettenrauchender Bücherwurm, der eine Aura geistiger Übermacht um sich verbreitete. Ehrfurcht gebietend strahlte ein Regenbogen aus Suhrkamp-Taschenbüchern über seinen frisurlosen, vom vielen Denken zerrauften Haaren. Wer es wagte, sich mit ihm anzulegen, wurde mit Gramsci, Mandel oder Adorno erschlagen. Heute trifft man in den sich links dünkenden Kreisen zwar auf kulturell überaus rührige Theaterbesucher, Feinschmecker, Wein- und Kunstkenner. Genauere Kenntnisse aus Politik und Ökonomie werden dort jedoch für unnötig gehalten.
Und den passenden Soundtrack gibt es auch dazu.
Witzigerweise zerfleischt sich übrigens nicht nur die deutsche Linke, aufgeteilt in orthodoxo "Antiimps" und wildgewordenen "Antideutsche", an der Isreal/Palästina-Frage. Auch das noch zarte und junge Pflänzchen der deutschen Neocon-Szene zerbricht offenbar an der Frage des Nahostkonflikts:
http://www.ef-magazin.de/Subversiv.pdf
http://www.ef-magazin.de/Hoffmann.pdf
http://www.ef-magazin.de/Miersch.pdf
Ob die dort in Israel und den Palästinensergebieten wissen, welche tragende Rolle sie bei der Bekämpfung des deutschen Radikalismus spielen? ;)
Hackmeck - 8. Dez, 21:58
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