Spiegel-Streit geht weiter
Der Streit um die politische Ausrichtung und das qualitative Niveau des Spiegels geht weiter. Nach der vernichtenden Kritik von Rudolf-Augstein-Tochter Franziska Augstein reagiert die Redaktion beleidigt. Auch Steingart hat unterschrieben, nicht allerdings Stefan Aust.
Die Argumentation: Man mache doch Gewinn, die Auflage stimme auch und man wird viel zitiert. Unglücklicherweise gilt das allerdings für die Bild-Zeitung auch. Jedenfalls fordert man am Ende noch die Geschäftsführung auf, Franzsika Augstein das Maul zu stopfen, damit sie ihre geschäftsschädigende Kritik nicht weiter verbreiten könne:
Wir fordern Franziska Augstein auf, das Ansehen des Blattes nicht weiter zu beschädigen, und bitten die Gesellschafter des SPIEGEL, sich zum geschäftsschädigenden Verhalten der Miterbin zu äußern.
Sehr gelacht habe ich auch hier:
Dass Franziska Augstein diese Enttäuschung nun zu einem Rundumschlag gegen diejenigen treibt, die seit Jahrzehnten durch ihre Qualitätsarbeit den SPIEGEL zu dem gemacht haben, was er ist, und so allen Gesellschaftern kontinuierlich üppige Millionengewinne sichern, lässt uns an ihrer Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern dieses Hauses zweifeln.
Diejenigen, die den SPIEGEL zu dem gemacht haben, was er heute ist, kann man gar nicht vernichtend genug kritisieren.
Auszug aus der Kritik:
Der Akzent auf Wirtschaftsthemen, die Vernachlässigung politischer Entwicklungen und Probleme zugunsten der Personalisierung, die Verlagerung auf die so genannten weichen Themen: All dies kennzeichnet heutzutage den „Spiegel“ und hat das Magazin zu einem geschwätzigen Blatt unter anderen gemacht. Der Fisch stinkt vom Kopf. Sie kennen das Sprichwort. Wenn das Blatt, das bisher Standards setzte, diese Standards freiwillig aufgibt, haben andere Zeitungen und Magazine keinen Grund, sich mehr um Ernsthaftigkeit, Ausführlichkeit und Problemdurchdringung zu bemühen. Der Aufwand an Zeit und Geld lohnt sich nicht: Die Konkurrenz ist ja weggefallen.
Quelle: tagesspiegel.de
Mehr dazu: http://girl.twoday.net/stories/1141658/
Die Argumentation: Man mache doch Gewinn, die Auflage stimme auch und man wird viel zitiert. Unglücklicherweise gilt das allerdings für die Bild-Zeitung auch. Jedenfalls fordert man am Ende noch die Geschäftsführung auf, Franzsika Augstein das Maul zu stopfen, damit sie ihre geschäftsschädigende Kritik nicht weiter verbreiten könne:
Wir fordern Franziska Augstein auf, das Ansehen des Blattes nicht weiter zu beschädigen, und bitten die Gesellschafter des SPIEGEL, sich zum geschäftsschädigenden Verhalten der Miterbin zu äußern.
Sehr gelacht habe ich auch hier:
Dass Franziska Augstein diese Enttäuschung nun zu einem Rundumschlag gegen diejenigen treibt, die seit Jahrzehnten durch ihre Qualitätsarbeit den SPIEGEL zu dem gemacht haben, was er ist, und so allen Gesellschaftern kontinuierlich üppige Millionengewinne sichern, lässt uns an ihrer Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern dieses Hauses zweifeln.
Diejenigen, die den SPIEGEL zu dem gemacht haben, was er heute ist, kann man gar nicht vernichtend genug kritisieren.
Auszug aus der Kritik:
Der Akzent auf Wirtschaftsthemen, die Vernachlässigung politischer Entwicklungen und Probleme zugunsten der Personalisierung, die Verlagerung auf die so genannten weichen Themen: All dies kennzeichnet heutzutage den „Spiegel“ und hat das Magazin zu einem geschwätzigen Blatt unter anderen gemacht. Der Fisch stinkt vom Kopf. Sie kennen das Sprichwort. Wenn das Blatt, das bisher Standards setzte, diese Standards freiwillig aufgibt, haben andere Zeitungen und Magazine keinen Grund, sich mehr um Ernsthaftigkeit, Ausführlichkeit und Problemdurchdringung zu bemühen. Der Aufwand an Zeit und Geld lohnt sich nicht: Die Konkurrenz ist ja weggefallen.
Quelle: tagesspiegel.de
Mehr dazu: http://girl.twoday.net/stories/1141658/
Hackmeck - 11. Nov, 20:49
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