"Watergate der ARD"

Bildquelle: http://www.epd.de/medien_index_35386.html
Nachdem die Watergate-Affäre seit gestern nahezu in allen Details aufgeklärt zu sein scheint, spricht die FAZ heute vom Watergat der ARD. Grund:
Nach einem verlorenen Rechtsstreit konnte die ARD die Veröffentlichung einer fast zwei Jahre alten Nachricht des evangelischen Pressedienstes über den Verdienst der Bavaria Film mit Schleichwerbung nicht verhindern. Einen kurzen Einblick in das 10 Jahre währende Product Placement gibt der epd in dieser Bilderstrecke.
Dabei sollen Mitarbeiter der Produktionsfirma Bavaria Film ausgiebig mit den ebenfalls in München ansässigen Spezialunternehmen H.+S. sowie Kultur+Werbung (K+W) des Andreas Schnoor, 55, gekungelt haben, einem Mann, der das Metier kennt. Er hat in den neunziger Helmut-Kohl-Jahren mal 276.000 Mark aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert, die in die ARD-Serie Klinik unter Palmen flossen. Da wurde gut über Entwicklungshilfe geredet.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,wirm3/wirtschaft/artikel/106/54052/
Ob wir das gleich in der Tagesschau sehen werden? Ich wage es zu bezweifeln. Auf der Tagesschau-Website wurde die Nachricht jedenfalls nicht veröffentlicht.
Die Bavaria Film GmbH hat derweil laut eigener Aussage "Maßnahmen gegen Placement bereits ergriffen".
Hackmeck - 1. Jun, 19:42
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