Dienstag, 10. Juli 2007

Ich bin umgezogen

... weiter geht es auf http://doener.blogage.de/

Liebe verbliebene Leser! ;)

Lange habe ich nicht mehr gebloggt - aber es geht weiter!

Zusammen mit drei Freunden habe ich inzwischen ein Unternehmen gegründet. Wir wollen eine Social-Networking-Plattform für Blogger anbieten und haben nach über zweijähriger Entwicklungszeit inzwischen immerhin den Beta-Status unserer Software erreicht.

Dementsprechend werde ich auf diesem neuen Portal Namens blogage.de auf meinem Blog unter der Adresse http://doener.blogage.de/ weiterbloggen. Diesen Blog möchte, so wie er ist, aus historischen Gründen als Archiv enthalten. Neuigkeiten wird es von mir ab sofort aber nur noch auf meinem neuen Blog geben, den ihr natürlich als Feed abonnieren könnt.

Ansonsten wünche ich, frei nach Gorbatschow, allen Bloggern alles Gute. ;)

PS: Ich seid natürlich alle herzlich eingeladen, euch als Beta-Tester auf unserem Portal zu regstrieren. Geld können wir dafür leider nicht bieten - aber wer fleißig testet bekommt nach der Beta-Phase einen ansonsten kostenpflichtigen Advanced-Account für ein Jahr kostenlos.

Montag, 21. Mai 2007

Vorsicht beim googeln!

Bitte klicken Sie hier.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine freie Hausdurchsuchung gewonnen!

Mittwoch, 9. Mai 2007

9live die zweite

Beitrag von Plusminus (ARD)


Link: sevenload.com
Siehe dazu auch Abzock-TV: Call-in-Shows bei 9Live & Co

Mittwoch, 2. Mai 2007

Copyriot zum 1. Mai

09 F9 11 02 9D 74 E3 5B D8 41 56 C5 63 56 88 C0

Von einer Rebellion auf dem Web-2.0-Nachrichtenportal Digg.com berichtet unter anderem Spiegel Online. Bei dem Portal, auf dem die Nutzer eingereichte Links durch einen einfachen Klick bewerten, rangierte ein 16 Byte langer Code ganz oben in der Gunst der Nutzer. Das für Digg.com Gefährliche: Bei dem Code handelt es sich um eine Zeichenfolge, die dazu geeignet ist, den Kopierschutz aller HD-DVDs zu knacken, um diese beispielsweise zu kopieren oder unter freien Betriebssystemen wie Linux abzuspielen. Dementsprechend versucht das AACS-Konsortium der Filmindustrie die Verbreitung der Zeichenfolge mit Unterlassungsklagen unter anderem an Google, Wikipedia und zahlreiche kleinere Foren zu verhindern. Auch Digg.com löschte den Link aus Angst vor Millionenklagen der Filmindustrie immer und immer wieder aus dem Index. Am Ende hat Digg.com die Zensur und damit den Kampf gegen die eigenen Nutzer aufgegeben. Digg-Gründer Kevin Rose schrieb gestern in seinem Blog:

But now, after seeing hundreds of stories and reading thousands of comments, you’ve made it clear. You’d rather see Digg go down fighting than bow down to a bigger company. We hear you, and effective immediately we won’t delete stories or comments containing the code and will deal with whatever the consequences might be.

If we lose, then what the hell, at least we died trying.


Die Story ist mit derzeit 4349 Diggs der meistgediggte Link der Geschichte des Portals.

Das eigentlich Spannende an dieser Geschichte ist, dass das Web-2.0-Prinzip der Seite die Zensur verhindert hat. Die Masse der User, die diesen Code immer und wieder eingestellt und bewertet, in Foren gepostet hat etc., hat die Zensur unmöglich gemacht. Das Web 2.0 macht Zensur, egal welcher Art, langfristig vom Prinzip unmöglich, weil es keine Kontrolle mehr über den Content geben kann. Die Vernetzung der Blogs etc. führt im Gegenteil dazu, dass all jene Inhalte, die bekämpft werden, sich schneller verbreiten als alles andere. Wie bei allen friedlichen Revolutionen schützt die Masse vor der Bestrafung. Man kann nicht mehrere Millionen Blogger in Gefägnisse stecken, genauso wie die DDR das nicht mit jedem Montagsdemonstranten tun konnte. Vernetzung ist der Schlüssel.

Quelle des Codes ist Rudd-O.com, der Blog des 27-Jährigen Wirtschaftsmathematikers Manuel Amador Briz.

Dienstag, 17. April 2007

Silverlight: Microsoft will Flash-Alternative durchdrücken

Silverlight soll Microsofts Konkurrenz zu Adobe Flash heißen. Wie Adobes Flash ist auch Silverlight - Microsoft-typisch - kein offener Standard, sondern proprietär. So behält Microsoft durch Geheimhaltung der Schnittstelle die Kontrolle über das Format und verhindert beispielsweise die freie Implementierung eines entsprechenden Plugins auf alternativen Betriebssystemen wie Linux. Anders als Adobes Flash gibt es für Plugins zum Lesen das neuen Microsoft-Formats nämlich nur nur für Windows und Mac OS X. Ein entsprechend kompatibles Linux-Plugin wird wieder mal per aufwendigem Reverse Engineering programmiert werden müssen. Der Entwicklungsname Windows Presentation Foundation Everywhere (WPF/E) hat mal wieder mehr versprochen, als eingehalten wurde. Es bleibt zu hoffen, dass sich Microsofts Nachahmung gar nicht erst durchsetzt.

Mit Patenten gegen Open Source

Wie jetzt bekannt wurde, hat Microsoft außerdem schon 1999 versucht, den offenen Energiesparstandard ACPI mittels Softwarepatenten zu untergraben und so für alternative Betriebssysteme wie Linux unbrauchbar zu machen. Wie das Microsoft-Quasimonopol außerdem mit staatlicher Hilfe in Schulen verfestigt wird, berichtet die aktuelle Ausgabe des CCZwei.

Vista immer noch mit vielen Fehlern

Der Start von Microsofts neuem Betriebssystem, Windows Vista, ist indessen eher misslungen, bilanziert die c't in ihrer aktuellen Ausgabe:

Bei den Benutzern der neuen Windows-Version Vista ist Ernüchterung eingekehrt. Fehlende Gerätetreiber, absurde Fehlermeldungen und penetrante Sicherheitsabfragen überschatten die erste Freude über transparente Fenster und Farben. Die deutsche Übersetzung verwirrt zudem mit unverständlichem Kauderwelsch, berichtet c't.
Quelle: heise.de

Übrigens: Für diesen Donnerstag ist die Veröffentlichung von Version 7.04 der einsteigerfeundlichen Linux-Distribution Ubuntu geplant. CDs können kostenlos unter https://shipit.ubuntu.com/ vorbestellt oder ab Donnerstag unter http://www.ubuntu.com/getubuntu/download heruntergeladen werden. Einsteigerhilfen gibt es auf www.ubuntuusers.de.

Mehr zu diesem Thema:

Microsoft: Die Welt in den Händen eines Software-Giganten - Warum offene Formate und Freie Software so wichtig sind

"Die Lohnnebenkosten sind zu hoch"

Dass in Deutschland die Steuern, insbesondere die Unternehmenssteuern, im Vergleich zu anderen Industrieländern eher niedrig sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. "Aber die Lohnnebenkosten" ist dann meist das nächste Scheinargument aus der neoliberalen Ecke. Deutschland liegt bei den Lohnnebenkosten unter EU-Durchschnitt. Spitzenreiter ist übrigens die Vorzeigeökonomie Schweden.

Mittwoch, 11. April 2007

center.tv: Der Zauberlehrling



Via FUCKUP Wiki

Dienstag, 10. April 2007

"Atommacht" Iran und die Markt-Mullahs

"Iran erklärt sich zur Atommacht" titelte Spiegel Online gestern. Dabei hat der Iran gar nicht behauptet im Besitz von Atomwaffen zu sein, wie die Spiegel-Überschrift zu suggerieren versucht. Es ging doch nur darum, dass der Iran nach eigenen Angaben nun dazu in der Lage ist, eigenständig Uran anzureichern, um friedliche Kernerngie zu nutzen. Aber selbst das wird bezweifelt. Allerdings hat das auch die Bild-Zeitung nicht davon abgehalten, bereits am 15. Dezember dem "Irren von Teheran" die Möglichkeit zum Bau von Atomwaffen zu unterstellen (Titelschlagzeile: "Er baut die Bombe").

Ob dem Säbelrasseln von britischer und amerikanischer Seite bald auch ein offener Krieg folgt, ist derzeit angesichts der Lage im Irak eher fraglich. Laut Informationen, die ABC News vorliegen werden allerdings bereits seit 2005 terroristische Anschläge im Iran von der CIA unterstützt und mitkoordiniert.

Zu den in der Politik stets gleichermaßen beliebten und gefährlichen Nazivergleichen gesellt sich inzwischen übrigens immer öfter eine neue Vergleich-Spezies: Der Mullah-Vergleich. Der jüngste Versuch einer Etablierung dieses hierzulande noch nicht ganz heimischen Vergleichs:

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sagte, auch die "Markt-Mullahs" in den Reihen des Koalitionspartners müssten endlich einsehen, dass "Hungerlöhne nicht nur die Arbeitnehmer demütigen, sondern auch verantwortliche Unternehmen schädigen".
Quelle: www.fr-online.de

Aktientipps zum Weltuntergang

Unsere Welt ist bedrohter denn je und die Börsen - auch immer ein beliebtes Prognoseinstrument - stellen sich darauf ein. Gestiegen sind die Aktien der Umwelttechnologieanbieter. Laut Roland-Berger-Studie könnte die Ökobranche hierzulande schon bald die Automobilhersteller als führenden Industriezweig in Deutschland abgelöst haben. Alles falsch, meint der Chief Investment Officer bei HSBC Trinkaus & Burkhardt. Es ginge nämlich eigentlich gar nicht mehr darum, die Katatstrophe zu verhindern. Er schreibt dazu heute in der Rheinischen Post:

[...] Deshalb bleibe ich bei meiner Skepsis gegenüber Herstellern von Biosprit, Windkraftwerken und Solaranlagen. Geld verdienen kann man an der Börse letztlich nur mit neuen Ideen, mit Überraschungen. Dabei mögen Sie es zynisch nennen oder realitätsnah, wenn man beim Klimawandel eher Geld verdienen will mit der Bewältigung der Folgen als mit dem Versuch, denselben aufzuhalten. Fassen wir die wichtigsten Folgen zusammen: stärkere Wetterextreme, Überschwemmungen, Trockenheit, Stürme, Verschiebung von Klimazonen und Anstieg der Meeresspiegel.

Profitieren werden davon diese Branchen: 1. Bau und Baumaterial, 2. Baumaschinen, 3.Agrarchemie. Der Bau wird Aufträge aus der Umsiedelung ganzer Küstenregionen bekommen, vor allem der Errichtung neuer Infrastruktur. Für andere Küstenabschnitte werden Deiche und Dämme erhöht und verstärkt werden. Im Binnenland muss die Entwässerung verändert werden. Baumaschinen werden wie bisher für Bauprojekte gebraucht. Hinzu wird aber in großem Umfang Spezialgerät für den Katastrophenschutz und die Beseitigung von Katastrophenschäden kommen. Schließlich wird der Bedarf an chemischer Unterstützung für Agrar- und Forstwirtschaft deutlich zunehmen. Vorhandene Pflanzen müssen gekräftigt werden, Ertrag muss gesteigert werden, und neue Sorten müssen angesiedelt werden.

FUCKUP Weblog

Zeitgeist-Blog und Meta-Medium

FUCKUP (First Universal Cybernetic-Kinetic Ultra-Micro Programmer) ist der fiktive Computer von Captain Hagbard Celine. FUCKUP, der sich auf dem goldenen U-Boot Leif Erikson befindet, ermittelt ständig, mittels eines virtuellen I Ging, die Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch des 3. Weltkriegs. (Wikipedia)

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